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Christus Pantokrator

Christus Allherrscher. Von Viktor Vasnetsov (1848-1926/27)

Es ist ein überaus kostbarer Schatz, der in diesem Büchlein niedergelegt ist, mein lieber Leser: Das Leben unsers Herrn und Heilandes Jesus Christus nach den vier Evangelisten. Allerdings nicht ein Leben in dem Sinne, in welchem man das Leben berühmter Männer zu schreiben pflegt mit allen Umständen, Ereignissen und Taten. Ein solches Leben wollten die Evangelisten nicht schreiben; sie wollten nicht alles mitteilen, wa sie über das Leben des Welterlösers wussten, nicht alle seine Wunder erzählen, kein System seiner göttlichen Lehre aufstellen, nicht einmal alle Veranstaltungen erwähnen, die er zu unserm Heile getroffen hat. (Anm.: Denke nur an das heil. Sakrament der letzten Ölung, von dem der hl. Jakobus in seinem Briefe spricht. (5, 14ff.)) Der letzte der Evangelisten, der hl. Apostel Johannes, bezeugt am Ende seines Evangeliums ausdrücklich: “Es gibt aber auch noch vieles andere, was Jesus getan hat. Wollte man das im einzelnen aufschreiben, so würde, glaube ich, die Welt die Bücher nicht fassen können, die zu schreiben wären.” Und der hl. Paulus führt als Wort des Herrn an, was sich in keinem der vier Evangelien findet: “Seliger ist geben als nehmen.” (Apgsch. 20, 35.) Die hl. Evangelisten wollten nur das Evangelium, die frohe Botschaft von der Erlösung durch Jesus Christus, die sie und andere rechtmäßig gesandte Glaubensboten mündlich verkündeten, auch schriftlich niederlegen, um die Welt zur Annahme desselben zu bewegen. Zu diesem Zwecke haben sie über das Leben Jesu Christi, seine Wunder und Taten so viel berichtet und von seinen göttlichen Offenbarungen so viel mitgeteilt, als zur Begründung und Befestigung des Glaubens an seine Gottheit, seine Lehren und an die von ihm gegründete Heilsanstalt, unsere heilige katholische Kirche, notwendig und hinreichend war. Deshalb pflegte man schon in den ersten Jahrhunderten den Büchern der Evangelisten die Überschrift zu geben: “Das heilige Evangelium nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes.” Alles nun, was die vier Evangelisten in ihr Evangelium aufgenommen haben, findest du, mein lieber Leser, in diesem Büchlein, und in diesem weiteren Sinne des Wortes ist es ein Leben Jesu Christi nach den vier Evangelisten.

Ich sage “nach den   v i e r   Evangelisten.” Es ist ja eine bekannte Tatsache: nicht alles, was   e i n   Evangelist uns mitgeteilt hat, findet sich auch in den übrigen Evangelien. So hat, um Beispiele anzuführen, der hl. Matthäaus allein uns den von den Heiden angebeteten, aber von den Juden verfolgten Messias geschildert, indem er die Anbetung der Weisen aus dem Morgenlande, die Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten und die Ermordung der unschuldigen Kinder erzählt. Nur dem hl. Lukas verdanken wir den so überhaus wichtigen und lieblichen Bericht lüber die wunderbare Geburt des Vorläufers, den Gruß des Engels an die seligste Jungfrau, ihren Besuch bei Elisabeth, die Geburt Christi im Stalle zu Bethlehem, die Anbetung der Hirten, die Beschneidung und Darstellung des göttlichen Kindes im Tempel, das Zurückbleiben des Jesuskindes bei der Wallfahrt nach Jerusalem und sein verborgenes Leben zu Nazareth. Dieser Evangelist allein hat die Heilung des Wassersüchtigen am Sabbat, die Gleichnisrede von den ersten Plätzen beim Gastmahle und die herrlichen Parabeln von dem unfruchtbaren Feigenbaum, dem großen Abendmahle, dem verlorenen Schafe, der verlorenen Drachme, dem verlornen Sohne, dem ungerechten Verwalter, dem reichen Manne und dem armen Lazarus, dem unbarmherzigen Knechte, dem ungerechten Richter und vom Pharisäer und Zöllner in sein Evangelium aufgenommen. Ebenso lesen wir edie für die apostolischen Arbeier so lehrreiche und wichtige Parabel von der wachsenden Saat nur bei dem hl. Markus. Endlich erzählt uns der letzte der Evangelisten allein die Gesandtschaft des Hohen Rates an den Täufer, die erste Berufung der Jünger, die Hochzeit zu Kana, die erste Tempelreinigung, das nächtliche Gespräch des Herrn mit Nikodemus, seine ungefähr acht Monate dauernde Wirksamkeit in der Landschaft Judäa, das Gespräch mit der Samariterin, die Heilung des Sohnes eines königlichen Beamten in Kapharnaum und die so unendlich wichtigen Lehrvorträge und Taten, die sich an das zweite Osterfest und an das Laubhütten- und Tempelweihfest im letzten Jahre seines öffentlichen Lebens knüpften, sowie die so folgenschwere Auferweckunfg des Lazarus und die Einkehr des Heilandes in Bethanien vor seinem feierlichen Einzuge in Jerusalem. Und so könnte man noch manches anführen, was von eniem Evangelisten berichtet, vom andern übergangen ist. In diesem Büchlein ist alles vereinigt, was sich überhaupt in den vier Evangelien findet. Nichts ist hinzugefügt, nichts ist ausgelassen, kein Satz, kein Wort, das für den Sinn des Mitgeteilten von Bedeutung ist.

Gar oft berichten auch zwei oder drei oder gar alle vier Evangelisten dieselbe Tatsache, dasselbe Wunder, dieselbe Parabel, allerdings manchmal jeder in seiner Weise, indem der eine einen Umstand auslässt, den der andere mitteilt, wie es dem besondern Zwecke seines Evangeliums entspricht. Ganz besonders lesen wir bei allen Evangelisten einen mehr oder weniger ausführlichen Bericht über das bittere Leiden, den Tod und die Auferstehung unsers göttlichen Heilandes. In solchen Fällen ist aus den verschiedenen Berichten und Erzählungen ein einziger fortlaufender Text hergestellt, so dass kein Gedanke und soviel als möglich auch keine Schattierung eines Gedankens, die sich bei einem der heiligen Schriftsteller finden, vernachlässigt und übergangen ist.

Dieses Büchlein bietet dir, lieber Leser, nicht bloß den ganzen Inhalt der vier heiligen Evangelien, sondern gibt denselben auch in geschichtlicher Aufeinanderfolge. Deshalb führt es den Untertitel: “Eine Evangelienharmonie”. Darunter versteht man nämlich heutzutage eine aus den vier Evangelien zusammengestellte fortlaufende Erzählung des Lebens Jesu in geschichtlicher Aufeinanderfolge, so dass z. B. die Anbetung der Weisen nicht vor, sondern nach der Darstellung im Tempel erzählt wird, weil die Weisen tatsächlich erst in Bethlehem eintrafen, als das göttliche Kind bereits im Tempel dargestellt war. Es hat viele Jahrhunderte gedauert, bis man die richtigen Grundsätze erkannte, die bei der Abfassung einer Evangelienharmonie zu befolgen sind. Allzulange war man in dem Irrtum befangen, keiner der Evangelisten habe in seinem Evangelium eine streng geschichtliche Ordnung. Jetzt ist man aber vollständig überzeugt, dass der hl. Lukas in streng geschichtlicher Reihenfolge erzählt, dass auch der hl. Johannes die Zeitfolge einhält und dass der hl. Markus inbezug auf die Ordnung durchweg mit Lukas übereinstimmt, obwohl die Auswahl des Stoffes mit dem Evangelium des heiligen Matthäus übereinstimmt. Ebenso ist man überzeugt, dass der hl. Matthäus in einem bedeutenden Teile seines Evangeliums (4, 23 – 14,1 ) den evangelischen Stoff nicht nach historischen, sondern nach sachlichen Gesichtspunkten geordnet hat und zwar ganz in Übereinstimmung mit dem nächsten Zwecke seines Evangeliums, seine Landsleute, die Juden in Palästina, zu überzeugen, dass Jesus von Nazareth, den sie während seines sterblichen Lebens misskannt und verfolgt hatten, in Wahrheit der den Patriarchen verheißene und von den Propheten vorausgesagte Messias und Erlöser der Welt ist. Was dieser Evangelist in den genannten Kapiteln berichtet, muss also den Berichten der anderen Evangelisten am rechten Orte eingefügt werden. Durch Anwendung und genaue Befolgung dieser Grundsätze, die von vielen katholischen Schrifterklärern als richtig anerkannt sind, ist diese Evangelienharmonie entstanden.

Eine solche Evangelienharmonie hat aber offenbar sehr großen Nutzen, lieber Leser.

Zunächst wird dadurch der handgreifliche Beweis erbracht, dass sich die Evangelisten nicht widersprechen, was nichtkatholische Gelehrte so oft behauptet haben und auch jetzt noch behaupten, sondern einander ergänzen, und dass sich namentlich das vierte Evangelium überall ergänzend und erklärend an die Darstellung der drei ersten Evangelien anschließt. In der Tat überzeugt man sich bald, wenn man nur genauer zusieht und ein nicht durch Vorurteile getrübtes Auge hat, dass die verschiedenen Berichte zu und in einander passen, wie die Finger der einen Hand in die der anderen. Gewiss ist diese Tatsache schon durch den göttlichen Charakter der Evangelien für uns Katholiken hinlänglich bezeugt, denn die Evangelisten haben sie auf Antrieb und unter dem Beistande und der Leitung des Heiligen Geistes verfasst: allein den Gegnern unseres heiligen Glaubens gegenüber ist es angezeigt, dies auch durch Vereinigung der vier Evangelien zu einem einzigen augenscheinlich darzutun. Schon der hl. Augustinus (gest. 430) hat ein herrliches Buch: “Über die Übereinstimmung der Evangelisten” zu dem Zwecke geschrieben, um nachzuweisen, “wie alles, was die vier Evangelistern über Christus geschrieben haben, mit einander übereinstimmt, damit nicht solche, deren Wissbegierde größer ist als ihre Einsicht, an ihrem christlichen Glauben Schaden leiden, indem sie nach einer flüchtigen Durchlesung, anstatt nach einem sorgfältigen Studium der Evangelien, gewisse Ungereimtheiten und Widersprüche zu entdecken meinen und dann glauben, diese Sachen als Streitobjekte benutzen zu sollen, anstatt sie mit Vernunft zu erwägen.

Ferner führt uns eine Evangelienharmonie in den wunderbaren Plan ein, der in dem irdischen Leben Jesu Christi und in der stufenweisen Mitteilung der göttlichen Wahrheiten herrscht. Dieses Leben ist ja nichts anderes als die Verwirklichung und Ausführung des göttlichen Ratschlusses, eine staunenswerte Offenbarung der göttlichen Weisheit, Liebe und Barmherzigkeit. In demselben ist deshalb nichts zufällig, nichts, das der göttlichen Weisheit weniger entsprechend wäre. Gerade die Darstellung der zeitlichen Aufeinanderfolge der einzelnen Begebenheiten, Wunder und Lehrvorträge wirft auf dieselben manchmal ein helles Licht und führt tiefer in ihr Verständnis ein. Ganz besonders gilt dies von all den Taten und Lehren, welche die Heranbildung und Unterweisung der Apostel, namentlich des hl. Petrus betreffen, der nadch der Himmelfahrt des Herrn als dessen sichtbarer Stellvertreter auf Erden das oberste Hirtenamt bekleiden sollte.

Endlich setzt eine Evangelienharmonie uns instand, das ganze irdische Leben Jesu Christi, des Gottmenschen, der uns Lehrer, Beispiel und Erlöser geworden ist, an dem Auge unseres Geistes vorübergehen zu lassen und uns ganz, mit Verstand, Wille, Gemüt und Phantasie in dasselbe hineinzuversetzen und hineinzuleben. Tun wir aber das, so kann es mit dem Beistande der göttlichen Gnade nicht fehlen, dass wir im Glauben an seine wahre Gottheit und wahre Menschennatur, an seine Lehren, Verheißungen und Drohungen, an seine erhabenen Sittenvorschriften und Veranstaltungen befestigt werden; dass unser Vertrauen auf inh, dessen unbeschreibliche Güte und Großmut und herzgewinnende Liebenswürdigkeit uns aus den Evangelien so klar entgegenleuchtet, gestärkt, dass unsere Liebe zu ihm, der uns mit ganz maßloser Liebe geliebt hat und liebt, mehr und mehr entflammt wird, und dass diese Liebe sich in eifriger Nachahmung seines hehren Tugendbeispiels betätigt.

[...]

A a r h u s   (Dänemark), am Feste der hh. Apostel Simon und Judas 1902.

Der Verfasser.

Aus dem Vorwort zu dem Werk:

Das Leben unsers Herrn und Heilandes Jesus Christus nach den vier Evangelisten. Eine Evangelienharmonie von Joh. Bapt. Lohmann, Paderborn 1911. – Imprimatur

Quelle: http://vitajesu.wordpress.com/2009/11/05/vorwort/

Liebe Besucher, ich habe einen neuen WordPress-Blog eröffnet über das Leben unseres Herrn und Heilands Jesus Christus nach den vier Evangelisten, also in Art einer Evangelienharmonie. Der Text ist nach einem Werk des Jesuiten Johann Baptist Lohmann. Hier:

http://vitajesu.wordpress.com/

Über Euren Besuch freue ich mich!

Liebe Blogleser,

in seinem Kommentar schreibt ein Leser mit dem Nickname “Muslim“:

im Islam gibte es keine Widersprüche.
Das ist ja das Problem bis Heute hat kein einziger Mensch im
Islam Widersprüche gefunde.Das was Sie sagen ist eine Lüge.
Viele Nichtmuslim versuchen Widersprüche zufinden.
Wenn es doch welche geben solte dann schick sie mir.
In der Bibel dagegen ,findet man andauernt Widersprüche.

In meiner Antwort habe ich auf einen Artikel von answering-islam.org verwiesen, wo eine Liste von mehr als 150 Widersprüchen aufgestellt ist:

Contradictions in the Qur’an.

Für ein Buch, das beansprucht, das ewige Wort Gottes zu sein, sind wenigstens folgende Tatsachen merkwürdig: 1. seine Änderungen; 2. seine Auslassungen; 3. seine unterschiedlichen Lesarten; 4. seine Interpretation; 5. seine inneren und äußeren Widersprüche.

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Leer2Konservativ und progressiv stehen sich noch immer zähnefletschend entgegen. Die einen beschuldigen die anderen des Verrates. Die Progressiven sagen zu den Lefebvrianern, dass sie ein Schisma beschworen hätten. Die Lefebvrianer sagen zu den Progressiven, dass ei in Irrlehren verharren und wer immer dies tue, in der Exkommunikation lebe, auch wenn niemand davon wisse als nur der Herr. Dies aber bedeute Glaubensabfall. Und das sei deshalb auch um so schrecklicher, weil nach außen der kirchliche Apparat noch strahle, hinter den Kulissen aber heimlich und heuchlerisch Glaubenswahrheiten zersetzt werden, so dass der jetzige Glaubensabfall zu nicht geringen Teilen aus der Kirche selbst geboren worden sei.

Man muss endlich die Wahrheit sagen und die lautet: Die Bekehrung muss auf beiden Seiten liegen. Des kann nicht angehen, dass die Progressiven eine nachkonziliare Kirche, die es gar nicht gibt, aufbauen, indem sie einen Teil des Glaubens, nämlich Dogmen, die der moderne Mensch nicht mehr erträgt, über Bord werfen, um das Schiff im Sturm zu erleichtern. – Es geht nicht an, dass die Lefebvrianer weiterhin in einer Art Schisma verharren und gegen das II. Vatikanum so angehen, als ob der Heilige Geist dort nur gegenwärtig gewesen sei, um Schlimmeres zu verhüten.

Wer wollte zweifeln, dass wir zur Stunde den größten Glaubensabfall verzeichnen, den man aus der gesamten Kirchengeschichte der katholischen Kirche ablesen kann. An den atheistischen Früchten der Gegenwart kann man das mit übergroßer Deutlichkeit erkennen, wobeid die Einzeltat nicht ausschlaggebend ist, sondern der Gesamtzustand. Der Atheismus wächst rapid. Der Kirchenbesuch sinkt immer tiefer ab. Kinder und Jugendliche sieht man kaum mehr in der Kirche. Erstkommunion und Firmung sind aufgeklebte Sakramente, das heißt, nach dem Firmfest werden von denen, die das Sakrament empfangen haben, nur noch wenige Prozent in der Kirche und ihren Gottesdiensten wiedergesehen. Die kirchliche Moral ist zusammengebrochen, weil man die Lehre der Weltbevölkerungskontrolleure überneommen und “Humanae Vitae” samt Papst Paul VI. der Verachtung preisgegeben hat. Was nützt im nachhinein eine kleine Korrektur, nachdem das Eheleben fast aller Gläubigen in die moderne Verhütung eingelaufen ist. Die Rechnung ist bereits quittiert: Wir haben keine Kinder und versinken als Nationen ins Namenlose. Wir haben unsere Babys umgebracht und im Mutterschoß getötet. Nicht wenige Verantwortliche der Kirche haben dabei durch den Beratungsschein zugeschaut und mitgewirkt. Nun heißt es “No future”!

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Bruder Lorenz

Bruder Lorenz von der Auferstehung O. Carm.

Der Glaube ist der Atem der Kirche.

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Ich habe bei allen meinen Arbeiten nur dies Ziel verfolgt, alles aus Liebe zu Gott zu tun.

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Bei mir gibt es keinen Unterschied zwischen der Zeit des Gebets und der übrigen Zeit.

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Zerstreuende Gedanken verderben alles.

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Unser ganzes Werk ist nur, dass wir Gott lieben und uns am ihm erfreuen.

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Durch unser Vertrauen wird Gott geehrt.

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Mit der Gnade wird alles leicht.

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Um zu Gott zu kommen, braucht man weder Klugheit noch Wissenschaft, sondern nur ein Herz, das entschlossen ist, sich um nichts mehr zu kümmern als um ihn und nichts zu lieben außer ihm.

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Herbert Vorgrimler

Herbert Vorgrimler

Vielleicht ist manchem Leser der Artikel Die kirchliche Freimaurerei
vom 18. September 2009 übertrieben vorgekommen?

Nun, gestern wurde auf verschiedenen Nachrichtenportalen über das Buch des Ex-Freimaurers Burckhardt Gorissen (51 J.)  berichtet, das er im Augsburger Sankt-Ulrich-Verlag veröffentlicht hat: “Ich war Freimaurer”. Daraus nachfolgend eine Leseprobe, die ein unheimliches Licht auf die Theologenlandschaft der katholischen Kirche in Deutschland nach dem 2. Vatikanischen Konzil wirft.

Professor Herbert Vorgrimler, über den Burckhardt Gorissen hier berichtet, war ein Schüler des Theologen P. Karl Rahner SJ und später dessen engster Mitarbeiter. 1953 empfing er die Priesterweihe.  Seit den 60er Jahren lebte er in einer Lebensgemeinschaft mit der Theologiestudentin Sigrid Loersch, siehe David Berger, „Man könnte meinen, man sei im Irrenhaus“, Herbert Vorgrimlers Lebenserinnerungen.

Karl Rahners und Herbert Vorgrimlers Kleines Konzilskompendium, in mindestens 35 Auflagen erschienen, hat die deutschen Theologen in den Jahrzehnten seit dem 2. Vatikanum geprägt. Der Philosoph Robert Spaemann bemerkte dazu: “Schon das Kleine Konzilskompendium von Karl Rahner und Herbert Vorgrimler erteilt munter denjenigen Texten des Konzils Zensuren, die den eigenen theologischen Vorstellungen nicht entsprechen.” (s. Konzilsstreit)

Kann man sich da noch wundern, dass Bischöfe, die einen dogmenleugnenden Theologieprofessor feiern, zugleich die Piusbruderschaft ausgrenzen und keine theologischen Gespräche mit ihr führen wollen?

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Vorgrimlers Erzählungen*

Der Professor zog mit einer an Verachtung grenzenden Bewegung ein paar zusammengelegte Papiere aus dem Jackett und entfaltete sie geräuschvoll. Im Plauderton begann er seinen Vortrag. Nichts übertrieben Theatralisches. Er schaute immer wieder in die Runde, in seinen wasserblauen Augen lag leiser Spott. Der grundlegende Unterschied zwischen Freimaurerei und Katholizismus sei die Frage nach der Allmacht Gottes, sagte er, und merkte nicht ohne Süffisanz an, die Kirche sei nicht von Christus eingesetzt, sondern ebenfalls ein Produkt der Evolution. Diesbezüglich verwendete er den Begriff „Kirchenwerdung“. Daraufhin unternahm er einen kurzen Exkurs in die Geschichte der Freimaurerei, der für die Anwesenden aufgrund ihres Wissensstandes eher überflüssig war, doch von allen goutiert wurde, weil, wie Peter zuraunte, der katholische Professor „eine ganze Menge über uns weiß“. Das galt als Aufwertung des eigenen Vereins, der durch die Freimaurerwerdung der Welt als etwas zu gelten hatte.

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Das Tier aus dem Meer und das Tier aus der Erde. Aus der Apokalypse nach der Johannes-Offenbarung, Merian-Bibel von 1630

Das Tier aus dem Meer und das Tier aus der Erde. Aus der Apokalypse nach der Johannes-Offenbarung, Merian-Bibel von 1630

DAS TIER, DAS EINEM LAMM GLEICHT

Dongo (Como), 13. Juni 1989, Jahrestag der zweiten Erscheinung in Fatima

»Vielgeliebte Söhne, heute gedenkt ihr meiner zweiten Erscheinung in der armen Cova da Iria in Fatima am 13. Juni 1917.

Schon damals habe ich euch vorausgesagt, was ihr in dieser Zeit gerade erlebt.

Ich habe euch die große Schlacht zwischen mir, der mit der Sonne bekleideten Frau, und dem großen feuerroten Drachen, der die Menschheit dazu verleitet hat, ohne Gott zu leben, angekündigt.

Ich habe euch auch die heimtückische und geheime Tätigkeit vorhergesagt, die von der Freimaurerei betrieben wird, um euch von der Befolgung des Gesetzes Gottes abzubringen und euch so zu Opfern der Sünden und Laster zu machen. Vor allem habe ich euch als Mutter vor der großen Gefahr warnen wollen, die heute die Kirche wegen der vielen und teuflischen Angriffe bedroht, die man gegen sie verübt, um sie zu zerstören.

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In seinem offenen Brief an die österreichische Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek vom 9. September 2009 begründet Dr. Jakob Cornides, warum der weltweite Massenmord an den ungeborenen Kindern in bestimmter Hinsicht ein schlimmeres Verbrechen ist als der historische Völkermord an den Juden durch die National-Sozialisten.

Abtreibung ist Mord.

Ob Politiker oder Bürger, ob Bischof oder einfacher Gläubiger – wer die Abtreibung und die sie ermöglichenden Gesetze duldet, wer zur Abtreibung schweigt, statt sich gegen sie einzusetzen, macht sich mitschuldig.

Christen dürfen keine Parteien wählen, die nicht eindeutig gegen die Abtreibung sind und die nicht die Strafbarkeit der Abtreibung fordern.

Keine der derzeit im Bundestag vertretenen Parteien ist für Christen wählbar. Alle Bundestagsparteien sind Babycaust-Parteien.

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Dr. Jakob Cornides
XXXXXXXXXXXXXX
XXXX XXXXXXXXX

jakob.cornides@yahoo.com

Frau BM Gabriele Heinisch-Hosek
Bundesministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst
Minoritenplatz 3
A-1010 Wien

Per e-mail: gabriele.heinisch-hosek@bka.gv.at

9. September 2009

Sehr geehrte Frau Bundesminister,

Zeitungsberichten entnehme ich, dass Sie derzeit prüfen lassen, ob gegen die polemische Gleichsetzung von Abtreibungen mit dem Holocaust rechtliche Schritte unternommen werden können.

Mit diesem Schreiben möchte ich Ihnen hierfür danken, und sie zu einem entschlossenen Vorgehen gegen derartige Verbalentgleisungen auffordern. Ein Vergleich zwischen Holocaust und Abtreibung, der die historischen Tatsachen auf den Kopf stellt und das Andenken der Opfer in leichtfertiger Weise missbraucht, verbietet sich nämlich mindestens aus folgenden Gründen:

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Ausbruch des Llaima-Vulkans in Chile

Ausbruch des Llaima-Vulkans in Chile

In seiner Besprechung des Büchleins “Die Letzten Dinge” von P. Martin Ramm schreibt Ulrich Filler:

“Die letzte Stunde eines Menschen auf dieser Erde ist die wichtigste Stunde seines Lebens, denn sie ist die Stunde der Entscheidung. Deshalb sollte die Sorge um eine gute Sterbestunde uns mindestens ebenso wichtig sein wie die Sorge um Gesundheit, Ansehen und Wohlergehen.” (S. 4) Dieses Anliegen ist in der christlichen Praxis unserer Tage weitestgehend verschwunden – eine direkte Folge der oft beklagten “Verdunstung des Glaubens”. Viele Katholiken – durchaus auch aktive Kirchgänger – kennen die katholische Lehre von den “Letzten Dingen”, von dem, was uns nach dem Tod erwartet, nicht mehr. Sentimentalität und verschwommene, anderen Religionen entlehnte Vorstellungen sind genauso an die Stelle der christlichen Lehre getreten wie ein vager Agnostizismus: Wer weiß schon, was geschehen wird?

Quelle: http://www.kath-info.de/letztedinge.html

Um der weitverbreiteten Unkenntnis grundlegender Wahrheiten in der heutigen Kirche wenigstens ein wenig abzuhelfen, möchte ich mich in einigen Beiträgen mit der peinvollsten der vier letzten Wahrheiten befassen, der ewigen Hölle. Dazu sei nachfolgend zunächst die berühmte Höllenvision der hl. Theresia von Avila wiedergegeben. Gott ist der vollkommen gerechte Richter. So wie im Himmel der ewige Lohn jedes Seligen verschieden von dem aller anderen ist, so ist auch die ewige Strafe in der Hölle für jeden Verworfenen unterschiedlich. Die Vision der hl. Theresa gibt nicht ein Bild der Hölle schlechthin wieder, sondern desjenigen Platzes, der ihr persönlich bereitet gewesen wäre, hätte sie sich nicht entschieden zu Jesus Christus bekehrt.

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Die Höllenvision der heiligen Theresia von Avila

Lange Zeit darnach, als der Herr mir schon viele der erwähnten und noch andere sehr hohe Gnaden verliehen hatte, glaubte ich eines Tages, da ich eben im Gebete war, plötzlich und ohne zu wissen, wie, mit Leib und Seele in die Hölle versetzt zu sein. Ich erkannte, es sei der Wille des Herrn, daß ich den Ort schauen solle, welchen die bösen Geister dort für mich bereitet hatten, und den ich durch meine Sünden verdient hätte. Dies ging in kürzester Zeit vor sich; allein wenn ich noch so viele Jahre leben werde, scheint es mir doch unmöglich, daß ich es vergesse.

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Einfahrt des Mutterhauses. Blick zur Kathedrale

Einfahrt des Mutterhauses. Blick zur Kathedrale

In diesem Jahr waren wir am Hochfest Mariä Himmelfahrt ( Samstag, den 15. August 2009) gleich zweimal Gast im Mutterhaus der Paulusschwestern, das fünf Minuten Fußweg in nördlicher Richtung von der Kathedrale entfernt liegt. Zum Mittagessen bekamen wir wie immer ein in Plastik verpacktes Minimenü, zum Abendessen sollte es ein Picknick im Freien geben. Der Komplex der Häuser, Kirchen, Kapellen, Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäude des Mutterhauses liegt inmitten eines weitläufigen Parks mit Gartenbeeten und Obstpflanzungen, hoch oben auf einem Hügel, wohl der höchstgelegenen Stelle der Departement-Hauptstadt. Dort oben ist es wundersam still, und man hat, wenn man den Rundweg geht, von der Brüstung der steilabfallenden Klostermauer einen Blick auf den – wie ich schätze – Norden und Westen der Stadt bis hinaus in die Fernen der Landschaft Beauce mit ihren Weizen- und Zuckerrübenfeldern, die mit bloßem Auge nicht mehr zu erkennen und dort bloß zu vermuten sind.

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Hier ein Video über die Prozession am Hochfest Mariä Himmelfahrt durch die Altstadt von Chartres:

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Die französischen Brüder der Militia Sanctae Maria (Ordre des Chevaliers de Notre-Dame – Orden der Ritter Unserer Lieben Frau) haben eine neue Internet-Präsenz eingerichtet, die hier zu betreten ist:

http://militia-sanctae-mariae-france.fr

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Hölle

Hölle

Die Hölle.

Es gibt eine Hölle, ein unauslöschliches Feuer, in welchem die Verdammten für immer und ewig gepeinigt werden. Dieses unauslöschliche Feuer ist die gerechte Strafe für die schwere Sünde. “Weichet von mir, ihr Verfluchten, ins ewige Feuer, welches dem Teufel und seinem Anhange bereitet ist”, so lautet der furchtbare Ausspruch des göttlichen Richters. Mag der Ungläubige auch hartnäckig diese furchtbare Wahrheit leugnen; es ist und bleibt wahr das Wort der ewigen Wahrheit: “Wer nicht glaubt, wird verdammt werden.” Mag der Gottlose, der Wüstling, darüber spotten und höhnen; die Hölle bleibt ewig und die Gottlosen werden eingehen in die ewige Pein. Was ist die Hölle? Continue Reading »

Das besondere Gericht.

“Es ist den Menschen bestimmt zu sterben, worauf das Gericht folgt.” (Hebr. 9. 27.) So wahr der erste Teil dieses Satzes, ebenso wahr ist auch der zweite Teil. Es ist mit dem Tode nicht alles aus, wie der Unglaube predigt. Sobald der Sterbende den letzten Atemzug getan hat, steht seine Seele vor dem Richterstuhle Gottes. “Alle Seelen werden gleich nach ihrem Abscheiden vor jenes furchtbare Gericht gestellt werden.” (Chrysostomus.) Dieses Gericht ist furchtbar für jeden Menschen, besonders aber für den Sünder. Heilige zitterten beim Gedanken an dieses Gericht, ja, “es ist schrecklich, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen”, um von ihm gerichtet zu werden. Der Richter ist der unendlich heilige und gerechte, der allwissende und allmächtige Gott. Furcht und Entsetzen ergriffen einst den stolzen König Balthasar, als während eines prunkvollen Gastmahles plötzlich der Finger Gottes das geheimnisvolle “Mane Thekel Phares” an die Wand schrieb. (Dan. 5. 6) Wenn nun schon gleichsam der Schatten der göttlichen Majestät für den Sünder so schreckbar war, wie dann erst der volle Glanz derselben. “Wer wird bei seinem Anblicke bestehen können.” (Malach. 3. 2.)

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Das ist der Geist, von dem Deutschland heute regiert wird

Das ist der Geist, der heute in Deutschland regiert

Von der Straftat zum Grundrecht…

§ 175 (1) Ein Mann, der mit einem anderen Mann Unzucht treibt oder sich von ihm zur Unzucht mißbrauchen läßt, wird mit Gefängnis bestraft. (Deutsches Strafgesetzbuch bis zur 2. Strafrechtsreform vom 4. Juli 1969)

So lautete der Paragraf 175 des Strafgesetzbuches bis 1969. Die Unzucht zwischen zwei Männern war in Deutschland strafbar, und dieses Gesetz wurde auch angewandt.

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In der katholischen Kirche heute ist der Irrtum verbreitet, wenn nicht sogar vorherrschend, als wäre das Judentum ein Heilsweg neben dem Christentum. In Wirklichkeit gibt es seit der Menschwerdung des Sohnes Gottes nur eine einzige von Gott für alle Menschen und Völker, einschließlich der Juden, gewollte Religion: die christliche Religion. Alle Menschen, selbstverständlich auch die Juden, haben daher die moralische Pflicht, sich zu Jesus Christus zu bekehren und den wahren katholischen Glauben anzunehmen. Seit dem Kommen Jesu Christi ist jenes Judentum, das Ihn nicht annahm, eine falsche und antichristliche Religion. – karmelblume

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petersdom

Die christliche Religion ist bestimmt für alle Völker und für alle Menschen.

I. Nicht gleich dem mosaischen Gesetze, das als solches, d. h. nach seinem b e s o n d e r e n Inhalt (17), nur das israelitische Volk verpflichtete, sollte die christliche Religion nur für das eine oder andere Volk bindend sein. Sie war gegeben für alle Völker und alle Individuen.

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„Die Priesterbruderschaft steht für die Absolutheit und ewige Unveränderlichkeit der Wahrheit, steht für das Dogma der Allerheiligsten Dreifaltigkeit und für den Alleinvertretungsanspruch Jesu Christi.“ An dieser Aussage des deutschen Distriktoberen der Priesterbruderschaft St. Pius X., Pater Franz Schmidberger, macht Thomas Rigl, Sektenexperte der Diözese Regensburg, den “reaktionären Dogmatismus der Traditionalisten” fest – so in seinem Beitrag zu dem von Wolfgang Beinert im Herderverlag herausgegebenen Sammelband “Vatikan und Pius-Brüder. Anatomie einer Krise” (in welchem der emeritierte Professor es übrigens fertigbringt, keinen einzigen Piusbruder mit einem Beitrag zu Wort kommen zu lassen). Ich reibe mir verwundert die Augen: Wie, Herr Rigl, Sie machen es den Piusbrüdern zum Vorwurf, dass sie am katholischen Glauben, wie er immer gewesen ist, festhalten? Wissen Sie überhaupt, was das ist: katholisch? Sie dürften ein erheblich größeres Problem damit haben, nachzuweisen, dass Ihr Glaube katholisch ist, als die Piusbrüder mit ihrem Glauben! Im Zeitalter des Relativismus haben anscheinend sogar bischöfliche Angestellte vergessen, dass Tradition die Weitergabe des von den Aposteln überlieferten Glaubens ist und dass dieser katholische und apostolische Glaube unveränderbar ist bis ans Ende der Tage. Zur Erinnerung daran der nachfolgende Textauszug aus einem älteren, mit bischöflicher Approbation in 5. Auflage erschienenen Handbuch. Jedoch hat auch die Bruderschaft das dort am Schluss über die “Altkatholiken” und “altgläubigen” Eutychianer Gesagte zu bedenken. Man kann dem Heiligen Vater Benedikt XVI. nur dankbar sein, dass er Lehrgespräche zwischen der römischen Glaubenskongregation und theologischen Vertretern der Piusbruderschaft angesetzt hat, die wohl im Herbst beginnen sollen und spannend zu werden versprechen. Wie herrlich “unzeitgemäß” und politically incorrect ist doch der wahre katholische Glaube und wie zuinnerst ihm widerstreitend die allenthalben zu beobachtende Anbiederung an den Zeit(un)geist. – karmelblume

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Der lehrende Christus. Gemälde in der evangelischen Kirche zu Neverin

Der lehrende Christus. Gemälde in der evangelischen Kirche zu Neverin

Die christliche Religion ist unveränderlich.

Unveränderlich und unwandelbar ist das Christentum in allen von seinem Stifter ihm übergebenen G l a u b e n s l e h r e n, in allen für alle kommenden Zeiten gegebenen V o r s c h r i f t e n und E i n r i c h t u n g e n. Keine seine Glaubenslehren – diese haben wir hier vorzugsweise im Auge – kann beseitigt, keine in einem anderen als von Christus ihr gegebenen Sinn gedeutet, zu dem von Christus überkommenen Lehrbegriff kann kein auf menschlicher Erfindung beruhender Satz als geoffenbarte Glaubenslehre hinzugefügt werden.

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Wie Gott ist, hat uns Jesus Christus geoffenbart.

Einen Nachhall davon finden wir in den Erfahrungen vieler Mystiker im Laufe der Jahrhunderte, so auch in den nachfolgenden schlichten, kindlichen Worten der Mystikerin Klara (Klärli) Kern aus dem Jahr 1931. Sie lernte die Barmherzigkeit Gottes durch ihre Erlebnisse mit den Seelen im Fegefeuer kennen.

Um ein besinnlicheres Lesen zu ermöglichen, wurden die Sätze hier in Sinn- und rhythmische Einheiten unterteilt. Mögen sie Resonanz in der Seele des Lesers finden und eine Ahnung davon vermitteln, wie gerecht und grenzenlos gütig und barmherzig unser Gott ist.

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Ein Engel hilft Seelen im Fegefeuer

Ein Engel hilft Seelen im Fegefeuer

Das Geheimnis des Fegefeuers

30. August 1931

Die lehrreichen Erfahrungen habe ich im Fegfeuer gewonnen,
und meine besten Vorsätze habe ich dort gefasst.
Wie oft weilte ich stundenlang in dieser Schule,
um alles das ablegen zu können,
was dem heiligen Gott nicht gefällt.

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Ein Priester – einer von vielen -, der mit Wissen und Duldung seines Diözesanbischofs seit vielen Jahren im Konkubinat mit seiner Freundin lebt (siehe z.B. hier); ein anderer Priester – einer von vielen -, der seit vielen Jahren mit Wissen und Duldung seines Diözesanbischofs mit der Liturgie Schindluder treibt (siehe z.B. hier) – das sind Beispiele für den Zustand des Klerus, Hirten und Oberhirten, der römisch-katholischen Kirche heute, und die sogenannte Spitze des Eisbergs. Muss man da nicht froh sein, dass es die Piusbruderschaft gibt, die als Rettungsaktion gegen das Zerstörungswerk entstanden ist, welches von Kräften innerhalb der Kirche gegen die Kirche – von im Grunde zutiefst bedauernswerten Menschen, die, mehr als ihre Bloßstellung und Anprangerung, unser Gebet dringendst bedürfen – betrieben wird? Nachfolgend eine Predigt von Erzbischof Marcel Lefebvre, die er am 29. August 1976 in Lille (Frankreich) gehalten hat – er war damals noch nicht exkommuniziert. Beim Lesen dieser Predigt können wir verstehen lernen, warum Erzbischof Lefebvre so gehandelt hat und vielleicht auch so handeln musste, wie er gehandelt hat.

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Predigt von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre am 29. August 1976 in Lille

gehalten bei seinem feierlichen Pontifikalamt in der Halle des Internationalen Messepalastes vor etwa 11.000 Gläubigen

Erzbischof Marcel Lefebvre in Écône (Wallis/ Schweiz)

Erzbischof Marcel Lefebvre in Écône (Wallis/ Schweiz; Sitz der FSSPX)

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Meine geliebten Brüder!
Bevor ich einige mahnende Worte an Sie richte, möchte ich zuerst einige Mißverständnisse klären und etwas über diese Versammlung selbst sagen. An der einfachen Art dieser Feier können Sie sehen, daß wir keineswegs eine Feier vorbereitet haben, die für eine so große Menschenmenge gedacht war, wie die jetzt hier im Saal versammelte. Wir erwarteten, diese heilige Messe vom 29. August so zu feiern, wie es der Teilnahme von einigen hundert Leuten aus der Umgebung von Lille entsprochen hätte und wie ich das oft und ohne viel Aufhebens in Frankreich, in Europa und selbst in Amerika gemacht habe.

Und nun ist dieses Datum des 29. August durch die Presse, durch das Radio und durch das Fernsehen plötzlich zu einer Art Kundgebung geworden, die, wie man sagt, an eine Herausforderung erinnere. Nein, diese Kundgebung ist keine Herausforderung. Sie, meine lieben Gläubigen, meine lieben Brüder, die sie von weither gekommen sind, Sie sind es, die diese Kundgebung gewünscht haben. Und warum? Um Ihren katholischen Glauben zu bekennen, um Ihren Wunsch zu bekunden, im Glauben ihrer Väter zu beten und sich zu heiligen, wie Generationen und Generationen vor Ihnen.

Liebe Leute,

in mein Blog-Verzeichnis habe ich zwei Neue aufgenommen:

“louange de sa gloire” [Lobpreis seines Ruhms] wird von einer Unbeschuhten Karmelitin betrieben. Sie bloggt in einem Kloster in den USA. Ihren Namen verrät sie uns nicht. Auf den Blog aufmerksam wurde ich durch einen eingehenden Link. Erstaunlicherweise hat sie “Karmelblume” auf ihre Blogliste gesetzt. Hier ihr Profil: http://www.blogger.com/profile/14057417006117974670. Gottes Segen aus Old Germany nach Amerika, ehrwürdige Schwester! Bleiben Sie gesund und katholisch.

“Landwanderung” steht noch ganz am Anfang. Hoffentlich keine Eintagsfliege. Ein ziemliches Potpourri. Ich wünsche Dir Durchhalten, lieber Michael.

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben

Die christlich-katholische Religion tritt mit dem Anspruch auf, geoffenbart zu sein. ihre Wahrheiten sind nicht durch das natürliche Licht der Vernunft erkennbar,(1) sondern einzig durch göttliche Offenbarung zugänglich. Diese Offenbarung erfolgte in allen Zeiten durch Menschen, die im Auftrage und unter Antrieb Gottes redeten (“Propheten” = griech.: “Künder”, nämlich des göttlichen Willens).(2) Aber alles dies war nur Vorbereitung. Die eigentliche Offenbarung Gottes im Vollsinne erfolgte durch   J e s u s   C h r i s t u s. Die Arbeit der Propheten und Patriarchen des Alten Bundes sollte nur auf Christus hinführen. Christus bezeugte durch seine zahlreichen Wunder, vor allem das seiner Auferstehung, dass er von Gott gesandt sei, um den Menschen die Wahrheit zu bringen. Ja nach seinem eigenen Zeugnis ist er der menschgewordene Gottessohn [...] und die fleischgewordene Wahrheit: “Ich bin … die Wahrheit” (Joh 14, 6). Er ist die Erscheinung Gotes und der göttlichen Wahrheit im Fleische. Er ist   d i e   Offenbarung Gottes. Dieser Offenbarung antwortet der Mensch durch den Glauben. Der eigentliche Kern des Glaubens ist also Bejahung Christi, Annehmen Christi. Als solcher ist er ein geistiger Kontakt mit Christus. “Christus wohnt durch den Glauben in euren Herzen”, sagt St. Paulus (Eph 3, 17). Der Heiland selber vergleicht den Glauben an sich als ein geistiges Anschauen mit dem Anschauen der ehernen Schlange in der Wüste, durch das die Israeliten sich vom leiblichen Tode retten konnten (Joh 3, 14-18). Durch den geistigen Kontakt schöpft der Mensch aus Christus das ewige Leben (Joh 5, 24; 20, 31 u. a.)(3) Somit bedeutet “glauben” in lebensvolle, lebenspendende Berührung mit Christus, dem Gottessohn, treten. Er gießt über unsere Seele eine Fülle von Licht und Leben aus. Glauben ist Hingabe an Christus, also – als Hingabe des ganzen Menschen an den menschgewordenen Gottessohn – eine sittliche Tat. Glauben heißt innere Bereicherung, heißt Klarheit über sich selber und über sein Lebensziel.

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Religion

wegkreuz - max ausserhoferReligion (1) ist die tätige Verwirklichung der Beziehung des Menschen zu Gott.

Religion umfasst erstens die Erkenntnis der Wahrheit über Gott und sein Vehältnis zur Schöpfung (= Glauben; s. f. Abschnitt), zweitens die Anerkennung Gottes in praktischer Verehrung(2), drittens die Bereitschaft, das Leben auf Gott hin zu richten. Diese drei Dinge stehen miteinander in engem Zusammenhang, derart, dass die Erkenntnis der Wahrheit die Norm ergibt für das praktische Verhalten. Man muss erst klar und eindeutig sein Lebensziel und damit seine Lebensaufgabe erkannt haben, bevor man sich ihr widmen kann. Zielklarheit ist die erste Vorbedingung jeden energischen, mannhaften Handelns. So ergibt sich, dass die Wahrheitserkenntnis immer geladen ist mit Lebenswerten, das praktische Leben aber aus den tiefen Quellen der Wahrheit fließt.

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In seinem jüngsten Motu Proprio “Ecclesiae unitatem” vom 2. Juli 2009 hat der Heilige Vater Benedikt XVI. erneut bestätigt, dass es Fragen der katholischen Lehre sind, die zwischen Rom und der Piusbruderschaft stehen. Um diese Lehrfragen wird es bei den bevorstehenden theologischen Gesprächen gehen, für welche die Piusbruderschaft jetzt zehn Theologen ernannt hat. Welches diese Fragen sind, die schon seit Jahrzehnten anstehen und von Rom bisher unbeantwortet geblieben sind, geht aus dem nachfolgend wiedergegebenen Dokument hervor.

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Erzbischof Marcel Lefèbvre

Erzbischof Marcel Lefebvre

Offener Brief an Papst Johannes Paul II.
vom 21. November 1983
von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre
und S. E. Bischof Antonio de Castro Mayer (¹)

Bischöfliches Manifest

Heiliger Vater!

Möge Eure Heiligkeit uns gestatten, Ihnen mit kindlichem Freimut die folgenden Überlegungen zu unterbreiten:

Die Situation der Kirche ist seit zwanzig Jahren derart, daß sie wie eine besetzte Stadt erscheint.

Bischof Antonio de Castro Mayer

Bischof Antonio de Castro Mayer

Tausende von Mitgliedern des Klerus und Millionen Gläubige leben in Angst und Ratlosigkeit infolge der „Selbstzerstörung der Kirche“. Die in den Dokumenten des Zweiten Vatikanischen Konzils enthaltenen Irrtümer, die nachkonziliaren Reformen und besonders die Liturgiereform, die durch offizielle Dokumente verbreiteten falschen Begriffe, die durch die Hierarchie begangenen Machtmißbräuche stürzen sie in Verwirrung und Ratlosigkeit.

Papst Johannes Paul II.

Papst Johannes Paul II.

Unter diesen schmerzlichen Umständen verlieren viele den Glauben, die Liebe erkaltet, der Begriff der wahren Einheit der Kirche in Zeit und Raum schwindet dahin.

In unserer Eigenschaft als Bischöfe der heiligen katholischen Kirche, als Nachfolger der Apostel sehen wir unsere Herzen erschüttert beim Anblick so vieler Seelen auf der ganzen Welt, die die Richtung verloren haben und dennoch im Glauben und in der Sittenlehre verbleiben möchten, die durch das Lehramt der Kirche definiert und von ihr dauernd und überall gelehrt wurden.
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Jesus Christus

M. Nesterov: Einzug des Herrn in Jerusalem

M. Nesterov: Einzug des Herrn in Jerusalem

Man kann bei einer Betrachtung Jesu, die für den Christen immer eine betende ist, ausgehen vom Leben Jesu nach den Evangelien oder von der Person des Erlösers, vom Dogma oder vom Kult der Kirche, vom kosmischen Christus als Haupt der Schöpfung oder vom mystischen als Haupt seines Leibes, vom Menschensohn oder vom Gottessohn, von seiner Erscheinung in der  Zeit oder vor und über aller Zeit, vom “zweiten Adam” oder von dem König, der kommen wird “zu richten die Lebendigen und die Toten.” In einer gläubigen Würdigung darf keine dieser Beziehungen fehlen. Die “helle klare Ebene des geschichtlichen Lebens Jesu” ist der verständlichste und verlässigste Ausgang jeder Christusbetrachtung, aber “ein Forscher, der nicht betet, sollte die Hand vom Evangelium lassen” (K. Adam). Continue Reading »

The Challenges of

They crucified him not; they killed him not with certainty

& their answers 

 

 

The author      : Father Zakaria Boutros 

The publisher:  www.fatherzakaria.com

 

 

This series

father zakaria boutros2sheikh ahmed didatThe books of the Islamic proselytiser Ahmed Didat had been widely dispersed in the market, as he met with some of the church pastors in United States & Europe ,he had argued with them on the Christianity & Islam, these arguments had been published in books, audio & video tapes & had been on a global international propaganda, these materials had been used by extremities & bigots in embarrassing the simple Christians  who has no knowledge of the theological thinking or religious argument, a lot of our believers came to us inquiring about these utterances that are attacking our Christian beliefs & asking to give replies  to them, this matter pushed me to write these books to answer him, clarifying the truth which he didn’t know

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Heute feiert die Kirche das Fest (bzw. den Gedenktag) Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel. Allen, die es mitfeiern, herzliche Segenswünsche!

Labyrinth in der Kathedrale von Chartres

Labyrinth in der Kathedrale von Chartres

Jeder Mensch kann Problemen begegnen, aber das Wichtige dabei ist, wie man mit ihnen fertig wird und eine Lösung findet. Manche suchen eine gewalttätige Lösung des Problems, ob mit materieller Gewalt oder Gewalt mit Worten und Taten, indem sie erbost zu jemandem sprechen, der ein Problem verursacht hat, indem sie Gewalt anwenden und laut werden; mit Leuten in Streit zu geraten, kann zum Verlust von Freundschaft und Liebe führen.

Ein anderer wird vielleicht ein Problem lösen, indem er seine Autorität benutzt, Anweisungen gibt und Verbote ausspricht. Solch ein Verhalten findet sich zwischen einem Vater und seinen Kindern, einem Ehemann und seiner Frau oder einem Arbeitgeber und seinen Beschäftigten.

Es ist leicht, Autorität zu benutzen; sie kostet nichts. Doch die Reaktionen auf Autorität können am Ende wieder zu Gewalt führen. Autorität kann dazu führen, daß man sich gegen die Autorität auflehnt; oder wenn das Problem an der Oberfläche gelöst wird, bleibt es zumindest im Herzen selbst, in den Gefühlen und zwischenmenschlichen Beziehungen weiter bestehen.

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