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Dienstag, 12. Oktober 1976

Sitzungen, Gespräche, Anrufe. Ich bin es leid, dauernd zu klagen, doch die Tatsache bleibt: unter diesem ständigen Druck und in dieser Hast ist es unmöglich zu arbeiten. “Vater, wann kann ich Sie sehen?” Kein Ausweg, so geht es zu.

Das heutige Evangelium: “In eurer Ausdauer werdet ihr euer Leben gewinnen” (Lk 21, 19).

Klare, strahlende, kalte Tage.

Die Quelle jeglicher Art falscher Religion ist die Unfähigkeit zur Freude oder eher die Ablehnung der Freude, wobei die Freude, die zweifellos Frucht der Gegenwart Gottes ist, doch etwas ganz Wesentliches ist. Man kann nicht um die Existenz Gottes wissen, ohne sich zu freuen. Nur in Verbindung mit der Freude sind Gottesfurcht und Demut richtig, echt und fruchtbar. Außerhalb der Freude werden sie dämonisch, zur tiefsten Verzerrung religiöser Erfahrung. Zu einer Religion der Angst, zu einer Religion falscher Demut, einer Religion der Schuld: dies alles sind Versuchungen, Fallstricke – und zwar recht kräftige, nicht nur in der Welt, sondern auch innerhalb der Kirche. “Fromme” Leute blicken irgendwie stets mit Argwohn auf die Freude.

Die erste, die Hauptquelle von allem ist: “Meine Seele frohlocke im Herrn…” Sündenangst kann nicht von der Sünde erlösen. Die Freude im Herrn erlöst. Schuldgefühl und Moralismus befreien uns nicht von der Welt und ihren Versuchungen. Freude ist das Fundament der Freiheit, auf dem zu stehen wir alle gerufen sind. Wo, wie, wann ist die Klangfarbe des Christentums verdreht, dumpf geworden – oder eher: wo, wie und weshalb sind die Christen für die Freude taub geworden? Wie, wann und warum hat die Kirche begonnen, anstatt leidende Menschen zu befreien, sie auf sadistische Weise zu beängstigen und  zu erschrecken?

Ununterbrochen kommen Menschen und fragen um Rat (heute seit 7 Uhr 30 Beichte und Gespräch, Gespräch, Gespräch, vier Menschen mit Problemen, die späteren Verabredungen nicht mitgezählt. Es ist wohl eine Form von Schwäche oder falscher Scham, die mich davon abhält, einem jeden von ihnen zu sagen: “Ich habe keinen Rat für dich. Alles, was ich habe, ist eine schwache, zitternde, doch für mich unablässige Freude. Möchtest du sie haben?” Nein, du willst nicht. Sie möchten über “Probleme” reden und über “Lösungen” plaudern. Nein, für den Teufel gab es keinen größeren Sieg in der Welt als diese “psychologisierte” Religion. In der Psychologie gibt es alles und jedes. Eines aber ist undenkbar, unmöglich: die Freude!

Mittwoch, 13. Oktober 1976

Fakultätssitzung mit Bericht unserer Delegierten über die Konferenz orthodoxer Theologen in Athen, und ich dachte: Was für eine seltsame Zeit, wieviel ist einfach erfunden – die Reduktion von allem in der Orthodoxie auf die “Väter” und die “Spiritualität”! Sie werden zu einer Art Karikatur, zu Götzen, zu einem Allheilmittel, einer Medizin gegen alles Böse. Der gegenwärtige Triumph eines sektiererischen “nur”! Nur die Väter, nur “Dobrotoljubie”, nur das Typikon.  Und bei alledem: Langeweile, Mittelmaß und Mangel an Ernst und Begabung.

Heute früh auf dem Weg zur Kirche sann ich über die Torheit nach, die für mich erschreckendste Frucht der  Ursünde. Der Teufel ist gescheit, sagt man immer. Nein, in Wahrheit ist der Teufel über alle Maßen töricht, und seine Torheit ist die Quelle seiner Kraft. Wäre er klug, so wäre er nicht der Teufel; er hätte längst Buße getan und “sich in Asche gesetzt”. Sich gegen Gott auflehnen, ist über alles andere hinaus töricht. Das Wesen des Bösen – Hochmut, Neid, Hass, Freiheitsdrang (“wie die Götter sein”) – kommt von der Torheit. Stalin war töricht, Lenin, Mao waren töricht. Nur ein metaphysischer Tor kann derart von einer einzigen Idee, einer Leidenschaft so besessen sein. Denn Torheit hat durch ihr vereinfachendes Wesen eine große Macht. Die gefallene Welt besteht aus Torheit und geschickter Erfindungsgabe. Torheit ist Betrug, Selbsttäuschung. Der Teufel ist ein Lügner von Anbeginn. In Ewigkeit belügt er sich und andere. Und seine vergifteten Lügen wirken gescheit, vor allem, weil sie schnelle Befriedigung verschaffen. Torheit ist stets zufrieden, und Zufriedenheit macht Eindruck. Kann es wohl etwas Komischeres geben als diese idiotische konventionelle Selbstzufriedenheit des Kommunismus. Aber es funktioniert. Man kann sagen: Torheit ist in der gefallenen Welt deshalb so erfolgreich, weil sie sich ein für allemal für gescheit erklärt, sich den Mantel der Klugheit umgehängt hat. Das ist der Grund, weshalb am Anfang des Christentums und des Evangeliums die Metanoia steht – der Sinneswandel, eine Transposition der Klugheit, nämlich im wahrsten Sinne des Wortes klug zu werden. Darum ist es letzten Endes so furchtbar, wenn die Religion, die, von Christus wieder mit neuem Leben und mit dem Licht des Verstandes gefüllt, zhu einem ausdrücklichen Gottesdienst – Logiki Latreia – geworden ist, zur Torheit zurückkehrt. Der allererschreckendste Aspekt der heutigen Religion ist diese neue Auflehnung gegen den Logos. Vieles davon dient dem Teufel!

Das Wesen des Glaubens ist nicht Verneinung der Klugheit (“weil sie vom Teufel stamme…”). Die Ablehnung der Klugheit ist des Teufels größter und vollkommenster Sieg, ein Triumph der Torheit. Das Wesen des Glaubens besteht vielmehr in der Heilung des Verstandes und seiner Befreiung von der siegreichen Torheit.

Quelle: Vater Alexander Schmemann, Aufzeichnungen 1973-1983, Johannes Verlag Einsiedeln, Freiburg 2002 [Übersetzung aus dem Amerikanischen], S. 193 -195.

Wer war Alexander Schmemann?

Erzpriester Alexander Schmemann (1921-1983)

Erzpriester Alexander Schmemann (1921-1983)

Alexander Schmemann (13. September 1921 – 13. December 1983) war ein hervorragender orthodox-christlicher Priester, Lehrer und Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.

Schmemann wurde als Kind russischer Emigranten in Tallinn (Reval), Estland, geboren. Seine Familie zog nach Frankreich, wo er seine Universitätsausbildung erhielt.  1943 heiratete er Juliana Osorgin, bevor er sein Theologiestudium am Orthodoxen Theologischen Institut St. Serge (Hl. Sergius) in Paris abschloss (wo er unter anderen zusammen mit dem großen russischen Theologen Sergej Bulgakov studierte) und wurde 1946 zum Priester geweiht.

Laufbahn

Von 1946 bis 1951 unterrichtete Vater Schmemann Kirchengeschichte an Saint Serge. Er wurde an die Fakultät des Saint Vladimir’s Orthodox Theological Seminary, damals in New York City, eingeladen, wo er ab 1951 lehrte. Als das Seminar 1962 auf seinen jetzigen Campus in Crestwood, New York, umzog, nahm Vater Schmemann den Posten eines Dekans an, den er bis zu seinem Tod innehaben sollte. Er fungierte auch als Hilfsprofessor an der University Columbia, der Universität New  York, dem Union Theological Seminary und dem General Theological Seminary in New York. Einen Schwerpunkt am Sankt-Vladimir-Seminar legte er auf liturgische Theologie, welche die liturgische Tradition der Kirche als bedeutendes Zeichen und Ausdruck des christlichen Glaubens betont.

Vater Schmemann wurde der Titel Protopresbyter (Erzpriester) verliehen, die höchste Ehrenauszeichnung, die einem verheirateten orthodoxen Priester gewährt werden kann. Er erhielt akademische Ehrengrade von der Butler University, dem General Theological Seminary, dem Lafayette College, dem Iona College und der Holy Cross Greek Orthodox School of Theology.

Tätigkeit

Er war orthodoxer Beobachter beim Zweiten Vatikanischen Konzil der römisch-katholischen Kirche von 1962 bis 1965.

Er war aktiv beteiligt an der Errichtung der Orthodoxen Kirche in Amerika und an ihrer Entlassung in die Autokephalie durch die russisch-orthodoxe Kirche im Jahr 1970.

Seine Predigten wurden 30 Jahre lang auf russisch auf Radio Liberty ausgestrahlt. Er gewann eine breite Gefolgschaft von Hören in der Sowjetunion, unter ihnen Alexander Solschenizyn, der nach seiner Emigration in den Westen sein Freund wurde.

Werke

Vater Schmemann veröffentlichte viele Bücher und Artikel. For the Life of the World, ein populäres Werk über den christlichen Glauben, wie er sich in der Liturgie ausdrückt, ist in elf Sprachen übersetzt worden. Ursprüngllich 1963 als Studienführer für die National Student Christian Federation ausgearbeitet, hatte es sogar eine vom Samisdat im Untergrund in der Sowjetunion veröffentliche anonyme Version. The Eucharist [Die Eucharistie] wurde kurz vor seinem Tod fertiggestellt. Dieses Werk und mehrere Sammlungen seiner Schriften wurden postum veröffentlicht.

  • Great Lent: Journey to Pascha (1969)
  • For the Life of the World: Sacraments and Orthodoxy (1970)
  • Liturgy and Life: Christian Development Through Liturgical Experience (1974)
  • Of Water and the Spirit: A Liturgical Study of Baptism (1974)
  • Introduction to Liturgical Theology (1975)
  • The Historical Road of Eastern Orthodoxy (1977)
  • Ultimate Questions: An Anthology of Modern Russian Religious Thought (1977)
  • Church, World, Mission: Reflections on Orthodoxy in the West (1979)
  • The Eucharist: Sacrament of the Kingdom (1988)
  • Celebration of Faith: I Believe… (1991)
  • Celebration of Faith: The Church Year (1994)
  • Celebration of Faith: The Virgin Mary (1995)
  • The Journals of Father Alexander Schmemann 1973-1983 (2000)

Externer Link

http://www.schmemann.org/

Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Alexander_Schmemann (Übersetzung: karmelblume)

Fra Angelico: Geburt Christi

Fra Angelico: Geburt Christi

Liebe Besucher,

wie in der Überschrift angekündigt, werde ich diesen Weblog in Kürze löschen.

Diese Site enthält zweifellos eine Menge guter Texte.

Daneben stehen andere Texte, bei denen ich nicht sicher bin, ob sie neben ihrem Nutzen auch Schaden anrichten können. Das sind die kritischen Texte, in Hinblick auf innerkirchliche Verhältnisse, aber auch nach außen, mit Blick auf die Welt, in der wir leben, oder die nichtchristlichen Religionen.

Schon der Zweifel zeigt mir an, dass ich solche Texte besser nicht veröffentlicht hätte.

Wie geht es nach der Löschung weiter?

Vor allem möchte ich auf meinen neuen Weblog über das Leben Jesu hinweisen:

Das Leben Jesu. Das Leben Unserer Herrn und Heilands Jesus Christus nach den vier Evangelisten. Eine Evangelienharmonie

Wenn es etwas unzweifelhaft Gutes auf dieser Erde gibt, was man schreiben oder lesen kann, dann ist es dies.

Weiter schwebt mir eine Site vor, die wirklich nur der karmelitanischen Spiritualität gewidmet ist.

Eine gesegnete und frohe Weihnachtszeit wünscht

karmelblume.

Ungläubiges Europa

“Um auf die religiösen Gefühle andersgläubiger Kinder gebührend Rücksicht zu nehmen”, hat das Züricher Volksschulamt bereits vor Jahren Richtlinien erlassen.  Unter anderem hat das Amt dekretiert: “Von der aktiven Teilnahme an Handlungen und Liedern mit religiösen Inhalten – zum Beispiel solchen, die Jesus als Gottes Sohn bezeichnen – soll abgesehen werden.”

Der “Weihnachtsmann” hingegen bleibt erlaubt… (lies hier).

Ein Symptom von unzähligen, dass dieses Europa Jesus Christus verraten hat und täglich weiter verrät.

Ich verschicke nur solche Weihnachtsgrüße – auch geschäftlich, und auch an Ungläubige -, die Weihnachten als das Fest der Geburt Christi ausweisen. Dazu kommt ein Text, der die wahre Gottheit und Menschheit Jesu Christi ausdrückt, etwa dieser:

Wie die Sonne sich erhebt
und den Weg als Held durcheilt,
so erschien er in der Welt,
wesenhaft ganz Gott und Mensch.

(Komm, du Heiland aller Welt, “Gotteslob” Nr. 108, 3. Strophe)

Hat Bischof Williamson nicht recht in seinem Kommentar “Ungläubiges Europa”? Ich erlaube mir, ihn hier wiederzugeben. Die Welt, sogar der größte Teil der Katholiken, hat Bischof Richard Williamson vorverurteilt. Dafür genügte das Stichwort “Holocaust”. Dieses Stichwort funktioniert wie ein Knopfdruck. Ein solcher Knopfdruck soll die geistige Auseinandersetzung, das eigene Denken ausschalten. Dem versuche ich mich nicht zu beugen.

Noch besinnliche Adventtage wünscht
Karmelblume

+++

Eleison Kommentare CXVIII. ― Samstag, den 10. Oktober 2009

Ungläubiges Europa

Armes Irland! Armes Europa! Vor nicht einnmal 16 Monaten stimmte das Volk von Irland in einem landesweiten Referendum gegen den Vertrag von Lissabon (im Jahr 2007), der Irland stärker in die Europäische Union (EU) einbezogen hätte. Doch die Politiker Irlands und Europas wollten dieses „Nein“ des Volkes nicht. Daher machten sie ein paar Zugeständnisse, führten ein neues Referendum ein und erhielten letzte Woche das Abstimmungsergebnis, welches sie brauchten. Nun ist die Bahn frei für eine massive Reform, welche die Beschlußfassung in Brüssel stromlinienförmig macht und die Zentralgewalt der Europäischen Kommission vergrößert – auf Kosten des Vetorechtes jedes einzelnen Staates gegen Entscheidungen dieser Zentralgewalt.

Über ein Drittel der wahlberechtigten Iren stimmte letzte Woche offenbar für materiellen Wohlstand und Konsum, was in Irland bis zum Beitritt zur EU im Jahre 1973 unbekannt war. Im Gegensatz dazu steht das gläubige katholische Staatsoberhaupt Portugals von 1932 bis 1968: Dr. Salazar. Er wußte, daß es im Leben, in der Politik und sogar in der Wirtschaft nicht um Billigflüge zu goldenen Stränden geht; vielmehr bevorzugte er für sein Land „Armut, aber Unabhängigkeit“ – vor allem Unabhängigkeit von den internationalen „Bankstern“ (Banken-Gangster). Deren abscheuliche Medien brandmarkten Salazar prompt als „Faschistischen Diktator“, doch das portugiesische Volk folgte ihm gerne nach – denn es war ja die Wiederbelebung ihrer katholischen Frömmigkeit durch Fatima (1917), welche Salazar überhaupt erst an die Macht gebracht hatte.

Doch nur 16 Jahre nach seinem Tod trat Portugal der EU bei. Der Vormarsch der Feinde Gottes in der heutigen Welt scheint wirklich unaufhaltsam zu sein. Jeder Versuch, sich ihrem Streben zum Antichrist zu widersetzen, gleicht mehr und mehr dem Bild einer Sandburg, die der herannahenden Flut standhalten möchte. Wenn sie gut gebaut ist, wie das Portugal unter Salazar, überdauert sie ein paar Augenblicke – doch einige Augenblicke später verschwindet auch sie unter den hereinbrechenden Wellen. Ganz Europa bindet sich selber in die gottlose Neue Weltordnung ein – und das alles für Fußballspiel und Strandurlaub.

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Vor ein paar Tagen steckte mir jemand ein Blatt zu, auf dem der nachfolgend wiedergegebene anonyme Text zu lesen ist. Er stammt angeblich aus Polen – Näheres konnte ich nicht erfahren.  Vielleicht eine innere Einsprechung.

MUTTERGOTTES:

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Ich grüße euch, meine Kinder in Deutschland, und sende euch meine mütterliche Liebe, um euch alle in meinem Unbefleckten Herzen zu umarmen. Empfangt meinen Segen im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Solange noch Zeit ist, komme ich zu eurem Volk, um in euch den Glauben zu wecken, den so viele meiner Kinder aufgegeben haben, weil sie verführt wurden. Noch ist nicht alles verloren, doch sollt ihr den Glauben wieder beleben und zur Geltung bringen! Zählt nicht auf eure Bischöfe, die mit anderen Dingen beschäftigt sind, wodurch die Kirche in eurem Vaterlande leidet – was auch mich traurig stimmt. Meine Priestersöhne sind dem falschen Ökumenismus und einer trügerischen Form der Freiheit erlegen: Sie denken oft, wie es der Feind sich wünscht, um die Kirche und den Glauben völlig zu spalten und zu vernichten. Das ist keine Kritik an ihrem Priestertum, das sie selbst vor Gott verantworten müssen, sondern die reale Situation, in der sich die Kirche und das Volk in Deutschland befinden.

Wie ich euch gesagt habe, ist noch nicht alles verloren, denn Gott will Deutschland retten, um den ganzen Verfall aufzuhalten. Die Erneuerung geht jedoch nicht vom höheren Klerus aus, sondern vom Volk, an das ich meine Worte richte: Die Gelehrten sind blind und faul, die Armen hingegen offen und eifrig!

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Gegen Ende seines Lebens, im Jahr 1992,  hat der Geistliche Rat Pfarrer Hermann Wagner, Pfarrer von Rinchnach im Bayerischen Wald, ein Büchlein geschrieben, das wie ein Vermächtnis seines reichen Priesterlebens ist. Es trägt den Titel: “In das Reich der unendlichen Liebe”. Im Vorwort schreibt er:

“Wir sind alle ständig unterwegs zur Ewigkeit. Die Ewigkeit stellt uns vor das Gericht, dem kein Sterblicher entkommen kann. Und dann gibt es Himmel oder Hölle oder den schmerzlichen Reinigungszustand Fegfeuer. Es wäre nicht allzuschwer, den sicheren Weg zum Himmel zu gehen. Nur müssen wir auf dem Wanderweg durch die Erdenzeit uns ständig darüber orientieren, daoß wir nicht irregehen. [...] Da ich schon über 85 Lebensjahre zähle und über fünfzig Priesterjahre, habe ich viel geschaut und erkannt und kann allen den rechten Lebensweg zeigen, die noch guten Willens sind und in der Liebe Jesu Christi leben wollen.”

In einem der in diesem Buch berichteten Seelsorgefälle wird ein prophetischer Ausblick auf die heutige Zeit eröffnet. Man achte besonders darauf, was im Hinblick auf die Kirche gesagt wird:

“Der verlorene Krieg und die grausige Vernichtung unserer Heimat hat viele nachdenklich gemacht, warum Gott das zugelassen hat. Manche planten wirklich ein neues christliches Leben zu führen. Ich mußte damals trotz meiner vielen anderen Seelsorgsarbeiten ständig Exerzitien halten. Man wollte wieder ein Leben des wahren Heiles, und nicht mehr des Unheiles führen. Aber nach wenigen Jahren war vieles vergessen. Man wollte wieder leben, endlich leben in der Wollust dieser Welt.

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Christus Pantokrator

Christus Allherrscher. Von Viktor Vasnetsov (1848-1926/27)

Es ist ein überaus kostbarer Schatz, der in diesem Büchlein niedergelegt ist, mein lieber Leser: Das Leben unsers Herrn und Heilandes Jesus Christus nach den vier Evangelisten. Allerdings nicht ein Leben in dem Sinne, in welchem man das Leben berühmter Männer zu schreiben pflegt mit allen Umständen, Ereignissen und Taten. Ein solches Leben wollten die Evangelisten nicht schreiben; sie wollten nicht alles mitteilen, wa sie über das Leben des Welterlösers wussten, nicht alle seine Wunder erzählen, kein System seiner göttlichen Lehre aufstellen, nicht einmal alle Veranstaltungen erwähnen, die er zu unserm Heile getroffen hat. (Anm.: Denke nur an das heil. Sakrament der letzten Ölung, von dem der hl. Jakobus in seinem Briefe spricht. (5, 14ff.)) Der letzte der Evangelisten, der hl. Apostel Johannes, bezeugt am Ende seines Evangeliums ausdrücklich: “Es gibt aber auch noch vieles andere, was Jesus getan hat. Wollte man das im einzelnen aufschreiben, so würde, glaube ich, die Welt die Bücher nicht fassen können, die zu schreiben wären.” Und der hl. Paulus führt als Wort des Herrn an, was sich in keinem der vier Evangelien findet: “Seliger ist geben als nehmen.” (Apgsch. 20, 35.) Die hl. Evangelisten wollten nur das Evangelium, die frohe Botschaft von der Erlösung durch Jesus Christus, die sie und andere rechtmäßig gesandte Glaubensboten mündlich verkündeten, auch schriftlich niederlegen, um die Welt zur Annahme desselben zu bewegen. Zu diesem Zwecke haben sie über das Leben Jesu Christi, seine Wunder und Taten so viel berichtet und von seinen göttlichen Offenbarungen so viel mitgeteilt, als zur Begründung und Befestigung des Glaubens an seine Gottheit, seine Lehren und an die von ihm gegründete Heilsanstalt, unsere heilige katholische Kirche, notwendig und hinreichend war. Deshalb pflegte man schon in den ersten Jahrhunderten den Büchern der Evangelisten die Überschrift zu geben: “Das heilige Evangelium nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes.” Alles nun, was die vier Evangelisten in ihr Evangelium aufgenommen haben, findest du, mein lieber Leser, in diesem Büchlein, und in diesem weiteren Sinne des Wortes ist es ein Leben Jesu Christi nach den vier Evangelisten.

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Liebe Besucher, ich habe einen neuen WordPress-Blog eröffnet über das Leben unseres Herrn und Heilands Jesus Christus nach den vier Evangelisten, also in Art einer Evangelienharmonie. Der Text ist nach einem Werk des Jesuiten Johann Baptist Lohmann. Hier:

http://vitajesu.wordpress.com/

Über Euren Besuch freue ich mich!

Liebe Blogleser,

in seinem Kommentar schreibt ein Leser mit dem Nickname “Muslim“:

im Islam gibte es keine Widersprüche.
Das ist ja das Problem bis Heute hat kein einziger Mensch im
Islam Widersprüche gefunde.Das was Sie sagen ist eine Lüge.
Viele Nichtmuslim versuchen Widersprüche zufinden.
Wenn es doch welche geben solte dann schick sie mir.
In der Bibel dagegen ,findet man andauernt Widersprüche.

In meiner Antwort habe ich auf einen Artikel von answering-islam.org verwiesen, wo eine Liste von mehr als 150 Widersprüchen aufgestellt ist:

Contradictions in the Qur’an.

Für ein Buch, das beansprucht, das ewige Wort Gottes zu sein, sind wenigstens folgende Tatsachen merkwürdig: 1. seine Änderungen; 2. seine Auslassungen; 3. seine unterschiedlichen Lesarten; 4. seine Interpretation; 5. seine inneren und äußeren Widersprüche.

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Leer2Konservativ und progressiv stehen sich noch immer zähnefletschend entgegen. Die einen beschuldigen die anderen des Verrates. Die Progressiven sagen zu den Lefebvrianern, dass sie ein Schisma beschworen hätten. Die Lefebvrianer sagen zu den Progressiven, dass ei in Irrlehren verharren und wer immer dies tue, in der Exkommunikation lebe, auch wenn niemand davon wisse als nur der Herr. Dies aber bedeute Glaubensabfall. Und das sei deshalb auch um so schrecklicher, weil nach außen der kirchliche Apparat noch strahle, hinter den Kulissen aber heimlich und heuchlerisch Glaubenswahrheiten zersetzt werden, so dass der jetzige Glaubensabfall zu nicht geringen Teilen aus der Kirche selbst geboren worden sei.

Man muss endlich die Wahrheit sagen und die lautet: Die Bekehrung muss auf beiden Seiten liegen. Des kann nicht angehen, dass die Progressiven eine nachkonziliare Kirche, die es gar nicht gibt, aufbauen, indem sie einen Teil des Glaubens, nämlich Dogmen, die der moderne Mensch nicht mehr erträgt, über Bord werfen, um das Schiff im Sturm zu erleichtern. – Es geht nicht an, dass die Lefebvrianer weiterhin in einer Art Schisma verharren und gegen das II. Vatikanum so angehen, als ob der Heilige Geist dort nur gegenwärtig gewesen sei, um Schlimmeres zu verhüten.

Wer wollte zweifeln, dass wir zur Stunde den größten Glaubensabfall verzeichnen, den man aus der gesamten Kirchengeschichte der katholischen Kirche ablesen kann. An den atheistischen Früchten der Gegenwart kann man das mit übergroßer Deutlichkeit erkennen, wobeid die Einzeltat nicht ausschlaggebend ist, sondern der Gesamtzustand. Der Atheismus wächst rapid. Der Kirchenbesuch sinkt immer tiefer ab. Kinder und Jugendliche sieht man kaum mehr in der Kirche. Erstkommunion und Firmung sind aufgeklebte Sakramente, das heißt, nach dem Firmfest werden von denen, die das Sakrament empfangen haben, nur noch wenige Prozent in der Kirche und ihren Gottesdiensten wiedergesehen. Die kirchliche Moral ist zusammengebrochen, weil man die Lehre der Weltbevölkerungskontrolleure überneommen und “Humanae Vitae” samt Papst Paul VI. der Verachtung preisgegeben hat. Was nützt im nachhinein eine kleine Korrektur, nachdem das Eheleben fast aller Gläubigen in die moderne Verhütung eingelaufen ist. Die Rechnung ist bereits quittiert: Wir haben keine Kinder und versinken als Nationen ins Namenlose. Wir haben unsere Babys umgebracht und im Mutterschoß getötet. Nicht wenige Verantwortliche der Kirche haben dabei durch den Beratungsschein zugeschaut und mitgewirkt. Nun heißt es “No future”!

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Bruder Lorenz

Bruder Lorenz von der Auferstehung O. Carm.

Der Glaube ist der Atem der Kirche.

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Ich habe bei allen meinen Arbeiten nur dies Ziel verfolgt, alles aus Liebe zu Gott zu tun.

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Bei mir gibt es keinen Unterschied zwischen der Zeit des Gebets und der übrigen Zeit.

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Zerstreuende Gedanken verderben alles.

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Unser ganzes Werk ist nur, dass wir Gott lieben und uns am ihm erfreuen.

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Durch unser Vertrauen wird Gott geehrt.

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Mit der Gnade wird alles leicht.

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Um zu Gott zu kommen, braucht man weder Klugheit noch Wissenschaft, sondern nur ein Herz, das entschlossen ist, sich um nichts mehr zu kümmern als um ihn und nichts zu lieben außer ihm.

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Herbert Vorgrimler

Herbert Vorgrimler

Vielleicht ist manchem Leser der Artikel Die kirchliche Freimaurerei
vom 18. September 2009 übertrieben vorgekommen?

Nun, gestern wurde auf verschiedenen Nachrichtenportalen über das Buch des Ex-Freimaurers Burckhardt Gorissen (51 J.)  berichtet, das er im Augsburger Sankt-Ulrich-Verlag veröffentlicht hat: “Ich war Freimaurer”. Daraus nachfolgend eine Leseprobe, die ein unheimliches Licht auf die Theologenlandschaft der katholischen Kirche in Deutschland nach dem 2. Vatikanischen Konzil wirft.

Professor Herbert Vorgrimler, über den Burckhardt Gorissen hier berichtet, war ein Schüler des Theologen P. Karl Rahner SJ und später dessen engster Mitarbeiter. 1953 empfing er die Priesterweihe.  Seit den 60er Jahren lebte er in einer Lebensgemeinschaft mit der Theologiestudentin Sigrid Loersch, siehe David Berger, „Man könnte meinen, man sei im Irrenhaus“, Herbert Vorgrimlers Lebenserinnerungen.

Karl Rahners und Herbert Vorgrimlers Kleines Konzilskompendium, in mindestens 35 Auflagen erschienen, hat die deutschen Theologen in den Jahrzehnten seit dem 2. Vatikanum geprägt. Der Philosoph Robert Spaemann bemerkte dazu: “Schon das Kleine Konzilskompendium von Karl Rahner und Herbert Vorgrimler erteilt munter denjenigen Texten des Konzils Zensuren, die den eigenen theologischen Vorstellungen nicht entsprechen.” (s. Konzilsstreit)

Kann man sich da noch wundern, dass Bischöfe, die einen dogmenleugnenden Theologieprofessor feiern, zugleich die Piusbruderschaft ausgrenzen und keine theologischen Gespräche mit ihr führen wollen?

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Vorgrimlers Erzählungen*

Der Professor zog mit einer an Verachtung grenzenden Bewegung ein paar zusammengelegte Papiere aus dem Jackett und entfaltete sie geräuschvoll. Im Plauderton begann er seinen Vortrag. Nichts übertrieben Theatralisches. Er schaute immer wieder in die Runde, in seinen wasserblauen Augen lag leiser Spott. Der grundlegende Unterschied zwischen Freimaurerei und Katholizismus sei die Frage nach der Allmacht Gottes, sagte er, und merkte nicht ohne Süffisanz an, die Kirche sei nicht von Christus eingesetzt, sondern ebenfalls ein Produkt der Evolution. Diesbezüglich verwendete er den Begriff „Kirchenwerdung“. Daraufhin unternahm er einen kurzen Exkurs in die Geschichte der Freimaurerei, der für die Anwesenden aufgrund ihres Wissensstandes eher überflüssig war, doch von allen goutiert wurde, weil, wie Peter zuraunte, der katholische Professor „eine ganze Menge über uns weiß“. Das galt als Aufwertung des eigenen Vereins, der durch die Freimaurerwerdung der Welt als etwas zu gelten hatte.

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Das Tier aus dem Meer und das Tier aus der Erde. Aus der Apokalypse nach der Johannes-Offenbarung, Merian-Bibel von 1630

Das Tier aus dem Meer und das Tier aus der Erde. Aus der Apokalypse nach der Johannes-Offenbarung, Merian-Bibel von 1630

DAS TIER, DAS EINEM LAMM GLEICHT

Dongo (Como), 13. Juni 1989, Jahrestag der zweiten Erscheinung in Fatima

»Vielgeliebte Söhne, heute gedenkt ihr meiner zweiten Erscheinung in der armen Cova da Iria in Fatima am 13. Juni 1917.

Schon damals habe ich euch vorausgesagt, was ihr in dieser Zeit gerade erlebt.

Ich habe euch die große Schlacht zwischen mir, der mit der Sonne bekleideten Frau, und dem großen feuerroten Drachen, der die Menschheit dazu verleitet hat, ohne Gott zu leben, angekündigt.

Ich habe euch auch die heimtückische und geheime Tätigkeit vorhergesagt, die von der Freimaurerei betrieben wird, um euch von der Befolgung des Gesetzes Gottes abzubringen und euch so zu Opfern der Sünden und Laster zu machen. Vor allem habe ich euch als Mutter vor der großen Gefahr warnen wollen, die heute die Kirche wegen der vielen und teuflischen Angriffe bedroht, die man gegen sie verübt, um sie zu zerstören.

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In seinem offenen Brief an die österreichische Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek vom 9. September 2009 begründet Dr. Jakob Cornides, warum der weltweite Massenmord an den ungeborenen Kindern in bestimmter Hinsicht ein schlimmeres Verbrechen ist als der historische Völkermord an den Juden durch die National-Sozialisten.

Abtreibung ist Mord.

Ob Politiker oder Bürger, ob Bischof oder einfacher Gläubiger – wer die Abtreibung und die sie ermöglichenden Gesetze duldet, wer zur Abtreibung schweigt, statt sich gegen sie einzusetzen, macht sich mitschuldig.

Christen dürfen keine Parteien wählen, die nicht eindeutig gegen die Abtreibung sind und die nicht die Strafbarkeit der Abtreibung fordern.

Keine der derzeit im Bundestag vertretenen Parteien ist für Christen wählbar. Alle Bundestagsparteien sind Babycaust-Parteien.

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Dr. Jakob Cornides
XXXXXXXXXXXXXX
XXXX XXXXXXXXX

jakob.cornides@yahoo.com

Frau BM Gabriele Heinisch-Hosek
Bundesministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst
Minoritenplatz 3
A-1010 Wien

Per e-mail: gabriele.heinisch-hosek@bka.gv.at

9. September 2009

Sehr geehrte Frau Bundesminister,

Zeitungsberichten entnehme ich, dass Sie derzeit prüfen lassen, ob gegen die polemische Gleichsetzung von Abtreibungen mit dem Holocaust rechtliche Schritte unternommen werden können.

Mit diesem Schreiben möchte ich Ihnen hierfür danken, und sie zu einem entschlossenen Vorgehen gegen derartige Verbalentgleisungen auffordern. Ein Vergleich zwischen Holocaust und Abtreibung, der die historischen Tatsachen auf den Kopf stellt und das Andenken der Opfer in leichtfertiger Weise missbraucht, verbietet sich nämlich mindestens aus folgenden Gründen:

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Ausbruch des Llaima-Vulkans in Chile

Ausbruch des Llaima-Vulkans in Chile

In seiner Besprechung des Büchleins “Die Letzten Dinge” von P. Martin Ramm schreibt Ulrich Filler:

“Die letzte Stunde eines Menschen auf dieser Erde ist die wichtigste Stunde seines Lebens, denn sie ist die Stunde der Entscheidung. Deshalb sollte die Sorge um eine gute Sterbestunde uns mindestens ebenso wichtig sein wie die Sorge um Gesundheit, Ansehen und Wohlergehen.” (S. 4) Dieses Anliegen ist in der christlichen Praxis unserer Tage weitestgehend verschwunden – eine direkte Folge der oft beklagten “Verdunstung des Glaubens”. Viele Katholiken – durchaus auch aktive Kirchgänger – kennen die katholische Lehre von den “Letzten Dingen”, von dem, was uns nach dem Tod erwartet, nicht mehr. Sentimentalität und verschwommene, anderen Religionen entlehnte Vorstellungen sind genauso an die Stelle der christlichen Lehre getreten wie ein vager Agnostizismus: Wer weiß schon, was geschehen wird?

Quelle: http://www.kath-info.de/letztedinge.html

Um der weitverbreiteten Unkenntnis grundlegender Wahrheiten in der heutigen Kirche wenigstens ein wenig abzuhelfen, möchte ich mich in einigen Beiträgen mit der peinvollsten der vier letzten Wahrheiten befassen, der ewigen Hölle. Dazu sei nachfolgend zunächst die berühmte Höllenvision der hl. Theresia von Avila wiedergegeben. Gott ist der vollkommen gerechte Richter. So wie im Himmel der ewige Lohn jedes Seligen verschieden von dem aller anderen ist, so ist auch die ewige Strafe in der Hölle für jeden Verworfenen unterschiedlich. Die Vision der hl. Theresa gibt nicht ein Bild der Hölle schlechthin wieder, sondern desjenigen Platzes, der ihr persönlich bereitet gewesen wäre, hätte sie sich nicht entschieden zu Jesus Christus bekehrt.

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Die Höllenvision der heiligen Theresia von Avila

Lange Zeit darnach, als der Herr mir schon viele der erwähnten und noch andere sehr hohe Gnaden verliehen hatte, glaubte ich eines Tages, da ich eben im Gebete war, plötzlich und ohne zu wissen, wie, mit Leib und Seele in die Hölle versetzt zu sein. Ich erkannte, es sei der Wille des Herrn, daß ich den Ort schauen solle, welchen die bösen Geister dort für mich bereitet hatten, und den ich durch meine Sünden verdient hätte. Dies ging in kürzester Zeit vor sich; allein wenn ich noch so viele Jahre leben werde, scheint es mir doch unmöglich, daß ich es vergesse.

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Einfahrt des Mutterhauses. Blick zur Kathedrale

Einfahrt des Mutterhauses. Blick zur Kathedrale

In diesem Jahr waren wir am Hochfest Mariä Himmelfahrt ( Samstag, den 15. August 2009) gleich zweimal Gast im Mutterhaus der Paulusschwestern, das fünf Minuten Fußweg in nördlicher Richtung von der Kathedrale entfernt liegt. Zum Mittagessen bekamen wir wie immer ein in Plastik verpacktes Minimenü, zum Abendessen sollte es ein Picknick im Freien geben. Der Komplex der Häuser, Kirchen, Kapellen, Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäude des Mutterhauses liegt inmitten eines weitläufigen Parks mit Gartenbeeten und Obstpflanzungen, hoch oben auf einem Hügel, wohl der höchstgelegenen Stelle der Departement-Hauptstadt. Dort oben ist es wundersam still, und man hat, wenn man den Rundweg geht, von der Brüstung der steilabfallenden Klostermauer einen Blick auf den – wie ich schätze – Norden und Westen der Stadt bis hinaus in die Fernen der Landschaft Beauce mit ihren Weizen- und Zuckerrübenfeldern, die mit bloßem Auge nicht mehr zu erkennen und dort bloß zu vermuten sind.

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Hier ein Video über die Prozession am Hochfest Mariä Himmelfahrt durch die Altstadt von Chartres:

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Die französischen Brüder der Militia Sanctae Maria (Ordre des Chevaliers de Notre-Dame – Orden der Ritter Unserer Lieben Frau) haben eine neue Internet-Präsenz eingerichtet, die hier zu betreten ist:

http://militia-sanctae-mariae-france.fr

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Hölle

Hölle

Die Hölle.

Es gibt eine Hölle, ein unauslöschliches Feuer, in welchem die Verdammten für immer und ewig gepeinigt werden. Dieses unauslöschliche Feuer ist die gerechte Strafe für die schwere Sünde. “Weichet von mir, ihr Verfluchten, ins ewige Feuer, welches dem Teufel und seinem Anhange bereitet ist”, so lautet der furchtbare Ausspruch des göttlichen Richters. Mag der Ungläubige auch hartnäckig diese furchtbare Wahrheit leugnen; es ist und bleibt wahr das Wort der ewigen Wahrheit: “Wer nicht glaubt, wird verdammt werden.” Mag der Gottlose, der Wüstling, darüber spotten und höhnen; die Hölle bleibt ewig und die Gottlosen werden eingehen in die ewige Pein. Was ist die Hölle? Continue Reading »

Das besondere Gericht.

“Es ist den Menschen bestimmt zu sterben, worauf das Gericht folgt.” (Hebr. 9. 27.) So wahr der erste Teil dieses Satzes, ebenso wahr ist auch der zweite Teil. Es ist mit dem Tode nicht alles aus, wie der Unglaube predigt. Sobald der Sterbende den letzten Atemzug getan hat, steht seine Seele vor dem Richterstuhle Gottes. “Alle Seelen werden gleich nach ihrem Abscheiden vor jenes furchtbare Gericht gestellt werden.” (Chrysostomus.) Dieses Gericht ist furchtbar für jeden Menschen, besonders aber für den Sünder. Heilige zitterten beim Gedanken an dieses Gericht, ja, “es ist schrecklich, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen”, um von ihm gerichtet zu werden. Der Richter ist der unendlich heilige und gerechte, der allwissende und allmächtige Gott. Furcht und Entsetzen ergriffen einst den stolzen König Balthasar, als während eines prunkvollen Gastmahles plötzlich der Finger Gottes das geheimnisvolle “Mane Thekel Phares” an die Wand schrieb. (Dan. 5. 6) Wenn nun schon gleichsam der Schatten der göttlichen Majestät für den Sünder so schreckbar war, wie dann erst der volle Glanz derselben. “Wer wird bei seinem Anblicke bestehen können.” (Malach. 3. 2.)

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Das ist der Geist, von dem Deutschland heute regiert wird

Das ist der Geist, der heute in Deutschland regiert

Von der Straftat zum Grundrecht…

§ 175 (1) Ein Mann, der mit einem anderen Mann Unzucht treibt oder sich von ihm zur Unzucht mißbrauchen läßt, wird mit Gefängnis bestraft. (Deutsches Strafgesetzbuch bis zur 2. Strafrechtsreform vom 4. Juli 1969)

So lautete der Paragraf 175 des Strafgesetzbuches bis 1969. Die Unzucht zwischen zwei Männern war in Deutschland strafbar, und dieses Gesetz wurde auch angewandt.

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In der katholischen Kirche heute ist der Irrtum verbreitet, wenn nicht sogar vorherrschend, als wäre das Judentum ein Heilsweg neben dem Christentum. In Wirklichkeit gibt es seit der Menschwerdung des Sohnes Gottes nur eine einzige von Gott für alle Menschen und Völker, einschließlich der Juden, gewollte Religion: die christliche Religion. Alle Menschen, selbstverständlich auch die Juden, haben daher die moralische Pflicht, sich zu Jesus Christus zu bekehren und den wahren katholischen Glauben anzunehmen. Seit dem Kommen Jesu Christi ist jenes Judentum, das Ihn nicht annahm, eine falsche und antichristliche Religion. – karmelblume

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petersdom

Die christliche Religion ist bestimmt für alle Völker und für alle Menschen.

I. Nicht gleich dem mosaischen Gesetze, das als solches, d. h. nach seinem b e s o n d e r e n Inhalt (17), nur das israelitische Volk verpflichtete, sollte die christliche Religion nur für das eine oder andere Volk bindend sein. Sie war gegeben für alle Völker und alle Individuen.

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„Die Priesterbruderschaft steht für die Absolutheit und ewige Unveränderlichkeit der Wahrheit, steht für das Dogma der Allerheiligsten Dreifaltigkeit und für den Alleinvertretungsanspruch Jesu Christi.“ An dieser Aussage des deutschen Distriktoberen der Priesterbruderschaft St. Pius X., Pater Franz Schmidberger, macht Thomas Rigl, Sektenexperte der Diözese Regensburg, den “reaktionären Dogmatismus der Traditionalisten” fest – so in seinem Beitrag zu dem von Wolfgang Beinert im Herderverlag herausgegebenen Sammelband “Vatikan und Pius-Brüder. Anatomie einer Krise” (in welchem der emeritierte Professor es übrigens fertigbringt, keinen einzigen Piusbruder mit einem Beitrag zu Wort kommen zu lassen). Ich reibe mir verwundert die Augen: Wie, Herr Rigl, Sie machen es den Piusbrüdern zum Vorwurf, dass sie am katholischen Glauben, wie er immer gewesen ist, festhalten? Wissen Sie überhaupt, was das ist: katholisch? Sie dürften ein erheblich größeres Problem damit haben, nachzuweisen, dass Ihr Glaube katholisch ist, als die Piusbrüder mit ihrem Glauben! Im Zeitalter des Relativismus haben anscheinend sogar bischöfliche Angestellte vergessen, dass Tradition die Weitergabe des von den Aposteln überlieferten Glaubens ist und dass dieser katholische und apostolische Glaube unveränderbar ist bis ans Ende der Tage. Zur Erinnerung daran der nachfolgende Textauszug aus einem älteren, mit bischöflicher Approbation in 5. Auflage erschienenen Handbuch. Jedoch hat auch die Bruderschaft das dort am Schluss über die “Altkatholiken” und “altgläubigen” Eutychianer Gesagte zu bedenken. Man kann dem Heiligen Vater Benedikt XVI. nur dankbar sein, dass er Lehrgespräche zwischen der römischen Glaubenskongregation und theologischen Vertretern der Piusbruderschaft angesetzt hat, die wohl im Herbst beginnen sollen und spannend zu werden versprechen. Wie herrlich “unzeitgemäß” und politically incorrect ist doch der wahre katholische Glaube und wie zuinnerst ihm widerstreitend die allenthalben zu beobachtende Anbiederung an den Zeit(un)geist. – karmelblume

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Der lehrende Christus. Gemälde in der evangelischen Kirche zu Neverin

Der lehrende Christus. Gemälde in der evangelischen Kirche zu Neverin

Die christliche Religion ist unveränderlich.

Unveränderlich und unwandelbar ist das Christentum in allen von seinem Stifter ihm übergebenen G l a u b e n s l e h r e n, in allen für alle kommenden Zeiten gegebenen V o r s c h r i f t e n und E i n r i c h t u n g e n. Keine seine Glaubenslehren – diese haben wir hier vorzugsweise im Auge – kann beseitigt, keine in einem anderen als von Christus ihr gegebenen Sinn gedeutet, zu dem von Christus überkommenen Lehrbegriff kann kein auf menschlicher Erfindung beruhender Satz als geoffenbarte Glaubenslehre hinzugefügt werden.

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Wie Gott ist, hat uns Jesus Christus geoffenbart.

Einen Nachhall davon finden wir in den Erfahrungen vieler Mystiker im Laufe der Jahrhunderte, so auch in den nachfolgenden schlichten, kindlichen Worten der Mystikerin Klara (Klärli) Kern aus dem Jahr 1931. Sie lernte die Barmherzigkeit Gottes durch ihre Erlebnisse mit den Seelen im Fegefeuer kennen.

Um ein besinnlicheres Lesen zu ermöglichen, wurden die Sätze hier in Sinn- und rhythmische Einheiten unterteilt. Mögen sie Resonanz in der Seele des Lesers finden und eine Ahnung davon vermitteln, wie gerecht und grenzenlos gütig und barmherzig unser Gott ist.

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Ein Engel hilft Seelen im Fegefeuer

Ein Engel hilft Seelen im Fegefeuer

Das Geheimnis des Fegefeuers

30. August 1931

Die lehrreichen Erfahrungen habe ich im Fegfeuer gewonnen,
und meine besten Vorsätze habe ich dort gefasst.
Wie oft weilte ich stundenlang in dieser Schule,
um alles das ablegen zu können,
was dem heiligen Gott nicht gefällt.

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Ein Priester – einer von vielen -, der mit Wissen und Duldung seines Diözesanbischofs seit vielen Jahren im Konkubinat mit seiner Freundin lebt (siehe z.B. hier); ein anderer Priester – einer von vielen -, der seit vielen Jahren mit Wissen und Duldung seines Diözesanbischofs mit der Liturgie Schindluder treibt (siehe z.B. hier) – das sind Beispiele für den Zustand des Klerus, Hirten und Oberhirten, der römisch-katholischen Kirche heute, und die sogenannte Spitze des Eisbergs. Muss man da nicht froh sein, dass es die Piusbruderschaft gibt, die als Rettungsaktion gegen das Zerstörungswerk entstanden ist, welches von Kräften innerhalb der Kirche gegen die Kirche – von im Grunde zutiefst bedauernswerten Menschen, die, mehr als ihre Bloßstellung und Anprangerung, unser Gebet dringendst bedürfen – betrieben wird? Nachfolgend eine Predigt von Erzbischof Marcel Lefebvre, die er am 29. August 1976 in Lille (Frankreich) gehalten hat – er war damals noch nicht exkommuniziert. Beim Lesen dieser Predigt können wir verstehen lernen, warum Erzbischof Lefebvre so gehandelt hat und vielleicht auch so handeln musste, wie er gehandelt hat.

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Predigt von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre am 29. August 1976 in Lille

gehalten bei seinem feierlichen Pontifikalamt in der Halle des Internationalen Messepalastes vor etwa 11.000 Gläubigen

Erzbischof Marcel Lefebvre in Écône (Wallis/ Schweiz)

Erzbischof Marcel Lefebvre in Écône (Wallis/ Schweiz; Sitz der FSSPX)

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Meine geliebten Brüder!
Bevor ich einige mahnende Worte an Sie richte, möchte ich zuerst einige Mißverständnisse klären und etwas über diese Versammlung selbst sagen. An der einfachen Art dieser Feier können Sie sehen, daß wir keineswegs eine Feier vorbereitet haben, die für eine so große Menschenmenge gedacht war, wie die jetzt hier im Saal versammelte. Wir erwarteten, diese heilige Messe vom 29. August so zu feiern, wie es der Teilnahme von einigen hundert Leuten aus der Umgebung von Lille entsprochen hätte und wie ich das oft und ohne viel Aufhebens in Frankreich, in Europa und selbst in Amerika gemacht habe.

Und nun ist dieses Datum des 29. August durch die Presse, durch das Radio und durch das Fernsehen plötzlich zu einer Art Kundgebung geworden, die, wie man sagt, an eine Herausforderung erinnere. Nein, diese Kundgebung ist keine Herausforderung. Sie, meine lieben Gläubigen, meine lieben Brüder, die sie von weither gekommen sind, Sie sind es, die diese Kundgebung gewünscht haben. Und warum? Um Ihren katholischen Glauben zu bekennen, um Ihren Wunsch zu bekunden, im Glauben ihrer Väter zu beten und sich zu heiligen, wie Generationen und Generationen vor Ihnen.

Liebe Leute,

in mein Blog-Verzeichnis habe ich zwei Neue aufgenommen:

“louange de sa gloire” [Lobpreis seines Ruhms] wird von einer Unbeschuhten Karmelitin betrieben. Sie bloggt in einem Kloster in den USA. Ihren Namen verrät sie uns nicht. Auf den Blog aufmerksam wurde ich durch einen eingehenden Link. Erstaunlicherweise hat sie “Karmelblume” auf ihre Blogliste gesetzt. Hier ihr Profil: http://www.blogger.com/profile/14057417006117974670. Gottes Segen aus Old Germany nach Amerika, ehrwürdige Schwester! Bleiben Sie gesund und katholisch.

“Landwanderung” steht noch ganz am Anfang. Hoffentlich keine Eintagsfliege. Ein ziemliches Potpourri. Ich wünsche Dir Durchhalten, lieber Michael.

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben

Die christlich-katholische Religion tritt mit dem Anspruch auf, geoffenbart zu sein. ihre Wahrheiten sind nicht durch das natürliche Licht der Vernunft erkennbar,(1) sondern einzig durch göttliche Offenbarung zugänglich. Diese Offenbarung erfolgte in allen Zeiten durch Menschen, die im Auftrage und unter Antrieb Gottes redeten (“Propheten” = griech.: “Künder”, nämlich des göttlichen Willens).(2) Aber alles dies war nur Vorbereitung. Die eigentliche Offenbarung Gottes im Vollsinne erfolgte durch   J e s u s   C h r i s t u s. Die Arbeit der Propheten und Patriarchen des Alten Bundes sollte nur auf Christus hinführen. Christus bezeugte durch seine zahlreichen Wunder, vor allem das seiner Auferstehung, dass er von Gott gesandt sei, um den Menschen die Wahrheit zu bringen. Ja nach seinem eigenen Zeugnis ist er der menschgewordene Gottessohn [...] und die fleischgewordene Wahrheit: “Ich bin … die Wahrheit” (Joh 14, 6). Er ist die Erscheinung Gotes und der göttlichen Wahrheit im Fleische. Er ist   d i e   Offenbarung Gottes. Dieser Offenbarung antwortet der Mensch durch den Glauben. Der eigentliche Kern des Glaubens ist also Bejahung Christi, Annehmen Christi. Als solcher ist er ein geistiger Kontakt mit Christus. “Christus wohnt durch den Glauben in euren Herzen”, sagt St. Paulus (Eph 3, 17). Der Heiland selber vergleicht den Glauben an sich als ein geistiges Anschauen mit dem Anschauen der ehernen Schlange in der Wüste, durch das die Israeliten sich vom leiblichen Tode retten konnten (Joh 3, 14-18). Durch den geistigen Kontakt schöpft der Mensch aus Christus das ewige Leben (Joh 5, 24; 20, 31 u. a.)(3) Somit bedeutet “glauben” in lebensvolle, lebenspendende Berührung mit Christus, dem Gottessohn, treten. Er gießt über unsere Seele eine Fülle von Licht und Leben aus. Glauben ist Hingabe an Christus, also – als Hingabe des ganzen Menschen an den menschgewordenen Gottessohn – eine sittliche Tat. Glauben heißt innere Bereicherung, heißt Klarheit über sich selber und über sein Lebensziel.

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