Heute feiert die Kirche das Fest (bzw. den Gedenktag) Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel. Allen, die es mitfeiern, herzliche Segenswünsche!
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Labyrinth in der Kathedrale von Chartres
Jeder Mensch kann Problemen begegnen, aber das Wichtige dabei ist, wie man mit ihnen fertig wird und eine Lösung findet. Manche suchen eine gewalttätige Lösung des Problems, ob mit materieller Gewalt oder Gewalt mit Worten und Taten, indem sie erbost zu jemandem sprechen, der ein Problem verursacht hat, indem sie Gewalt anwenden und laut werden; mit Leuten in Streit zu geraten, kann zum Verlust von Freundschaft und Liebe führen.
Ein anderer wird vielleicht ein Problem lösen, indem er seine Autorität benutzt, Anweisungen gibt und Verbote ausspricht. Solch ein Verhalten findet sich zwischen einem Vater und seinen Kindern, einem Ehemann und seiner Frau oder einem Arbeitgeber und seinen Beschäftigten.
Es ist leicht, Autorität zu benutzen; sie kostet nichts. Doch die Reaktionen auf Autorität können am Ende wieder zu Gewalt führen. Autorität kann dazu führen, daß man sich gegen die Autorität auflehnt; oder wenn das Problem an der Oberfläche gelöst wird, bleibt es zumindest im Herzen selbst, in den Gefühlen und zwischenmenschlichen Beziehungen weiter bestehen.
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Jesus hat zu mir sehr liebevoll gesprochen:
“Siehe, meine Tochter, mit welchem Übermaß der Liebe ich die Menschheit liebte! Meine Gottheit ließ mich sovielmal leiden und sterben, als menschliche Wesen waren, sind und sein werden; sovielmal, als diese das Unglück hatten und haben werden, schwere Sünden zu begehen. Die Gottheit verlangte Leben für jedes menschliche Leben, und Leben für jeden seelischen Tod, der durch die Todsünde erlitten wurde. Glaube nun nicht, meine Tochter, daß dieser Anspruch meiner Gottheit, mich jeden Augenblick eines leidvollen Todes sterben zu lassen, erst im späteren Verlauf meines Lebens erhoben wurde. Nein, sie forderte ihr Recht schon im Augenblick meiner Empfängnis im Schoß meiner Mutter. Aber auch sie wußte um mein Leiden [nach Maria von Agreda hatte die Gottesmutter das Vorrecht, die Akte der Seele Jesu zu schauen. - Anm. d. Hrsg.] und fand darin ihr Martyrium, indem sie meinen Tod im Verein mit mir erduldete [es handelt sich hier um den mystischen Tod Jesu und seiner Mutter zu ihren Lebzeiten. - Anm. d. Hrsg.] So übte meine Gottheit vom ersten Augenblick meines menschlichen Daseins an das Amt eines liebevollen, aber gerade deshalb umso anspruchsvolleren und unerbittlicheren Peinigers aus, und zwar so, daß mir nicht eine einzige der Qualen meiner Passion erspart blieb. Ja, die Passion, die mir die Geschöpfe am letzten Tag meines Lebens bereiteten, war, wenn auch ein grausamer Abschluß meiner Leiden, immerhin nur ein Schatten dessen, was mich die Gottheit im Laufe meines sterblichen Lebens erleiden ließ. Ermiß nun, wie sehr ich die Seelen liebe! Sie kosteten mich unzähligemal das Leben, und die Leiden, die ich für sie erduldete, sind für den menschlichen Geist unfaßbar.”
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Für jeden, der in menschlicher Gesellschaft lebt, ist es schwer, vollständiges Schweigen einzuhalten, doch kann er sich im Schweigen üben, wenn er folgendes beachtet:
1. Kurzgefasse Antworten:
Wenn ein Wort oder ein Satz für eine Antwort genügen, ist es nicht notwendig, ins Detail zu gehen und ausführliche Erklärungen abzugeben; ein Satz ist genug.
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Thales von Milet. Über ihn erzählt Platon diese Anekdote: "Gerade so, Theodoros, wo man erzählt, dass auch Thales astronomische Beobachtungen anstellte und nach oben schaute; und als er dann in einen Brunnen fiel, soll eine witzige und reizende thrakische Magd ihn verspottet haben, dass er begierig sei, die Dinge am Himmel kennenzulernen, aber keine Ahnung von dem habe, was hinter ihm sei und zu seinen Füßen liege" (Theaitetos 174a)
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Theoretisches Denken ist oft nur ein Gedanke ohne Erfahrung und ohne eigentliche Beschäftigung mit den Tatsachen. Dieses Denken lässt einen glauben, viele Dinge würden in ganz natürlicher Weise ohne Hindernisse ablaufen. Die Abläufe folgen anscheinend bestimmten Regeln, die der theoretisch denkende Mensch verinnerlicht hat.
Zu vergleichen ist das mit einem Menschen, der sagt, dass die Entfernung zwischen zwei Städten auf dem Seeweg soundso viele Meilen beträgt. Wenn das Schiff mit einer bestimmten Geschwindigkeit fährt, müsste es an dem und dem Tag ankommen, zu der und der Stunde.
In Wirklichkeit aber kann das Schiff durch Wellen und Wind bedroht werden oder zum Stillstand kommen. Vielleicht kann es mit Schwierigkeiten seinen Kurs beibehalten, vielleicht muss es aber auch seine Richtung ändern. Es könnte viele Tage später eintreffen, vielleicht aber auch niemals.
Die Realität ist voller Hindernisse, die niemand kennt, außer demjenigen, der sie im praktischen Leben in all ihren Einzelheiten erfahren hat.
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Ackerwinde im Weizen
Diese Worte von Papst Schenuda III. – 116. Nachfolger des hl. Markus und Patriarch der koptischen Kirche - haben mich nachdenklich gemacht:
Deine Arbeit ist es nicht, das Unkraut auszuziehen, sondern zu wachsen wie der Weizen. Wenn der Ackerbauer kommt, wird er die Ähren seines Weizens voll vorfinden, und er wird dreißig-, sechzig- und hundertfältig auflesen, bis seine Scheunen mit Weizen voll sind.
Unser Herr Jesus hat niemals seine Zeit verschwendet, um sich Fehlern seiner Zeit zu widersetzen.
Er verbrachte die Zeit seines Lebens auf der Erde nicht damit, gegen fehlerhafte Menschen zu kämpfen oder sich mit den Problemen der Gesellschaft und der Kirche zu beschäftigen. Er kümmerte sich um den Aufbau, die Grundlegung neuer Prinzipien und bereitete die Menschheit darauf vor, an sie zu glauben und sie überall zu verbreiten.
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Die allerselgiste Jungfrau und Gottesmutter Maria
Hochpreiset meine Seele den Herrn, und mein Geist frohlockt in Gott, meinem Jesus …
Der greise Simeon
Meine Augen haben gesehen Dein Heil …
Hl. Apostel Petrus
Wie neugeborene Kinder verlangt nach der geistigen, unverfälschten Milch (der christlichen Lehre und Eucharistie), damit ihr durch sie zum Heile heranwachset. Ihr habt ja verkostet, wie gut der Herr ist. Zu ihm tretet hinzu, dem lebendigen Eckstein…und lasset euch selbst als lebendige Steine aufbauen zu einem geistigen Tempel, zu einem heiligen Priestertum, um durch Jesus Christus geistige Opfer darzubringen, die Gott wohlgefällig sind. (1 Petr. 2, 2 ff.)
Hl. Apostel Paulus
Sooft ihr dieses Brot esset und diesen Kelch trinket, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis Er wiederkommt (1 Kor. 11, 26).
Christus ist mein Leben, und Sterben mein Gewinn (Phil. 1, 21).
Die Liebe Christi drängt uns. Wir sagen uns nämlich: Einer ist für alle gestorben; somit sind alle gestorben. Er ist nämlich für alle gestorben, damit jene, die leben, nicht mehr für sich selbst leben, sondern für Ihn, der für sie gestorben und auferstanden ist… Wenn einer in Christus ist, so ist er ein neues Geschöpf; das Alte ist vergangen; siehe, Neues ist geworden! (2 Kor. 5, 14 ff.)
Wer wird uns scheiden von der Liebe Christi? (Röm. 8, 35)
Gott sandte Seinen Sohn, damit wir an Kindes Statt angenommen würden. … Weil ihr nun Kinder seid, sandte Gott in eure Herzen den Geist seines Sohnes, der da ruft: Abba, Vater! (Gal. 4, 4 ff.)
Hl. Apostel Johannes
Allen, die Ihn aufnahmen, gab Er Macht Kinder Gottes zu werden. … Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt. Und wir haben seine Herrlichkeit gesehen (Joh. 1, 12 ff.).
Gott gab uns ewiges Leben und dieses Leben ist in Seinem Sohne. Wer den Sohn hat, der hat das Leben (1 Joh. 5, 11 ff.)
Jesus Christus, dem getreuen Zeugen, dem Erstgeborenen der Toten, dem Herrscher über die Könige der Erde: Ihm, der uns lieb hat, der uns in Seinem Blute abgewaschen hat von unsern Sünden, der uns zu einem Königtume gemacht und zu Priestern für Gott Seinen Vater: Ihm Ehre und Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. (Geh. Offb. 1, 5 f.).
Hl. Ignatius von Antiochien, Bischof und Martyrer († 107)
Schön ist es, von der Welt hinweg in Gott unterzugehen, um in Ihm neu aufzugehen.
Ich habe keine Freude an vergänglicher Speise noch an den Genüssen dieser Welt. Jenes Gottesbrot begehre ich, das das Fleisch Jesu Christi ist; und als Trank begehre ich sein Blut, welches unvergängliche Liebe ist. (Brief an die Römer)
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Übernommene Meldung

Brigitte Zypries
Die sozialistische deutsche Justizministerin Brigitte Zypries muß ihre Beschuldigungen gegen die Priesterbruderschaft St. Pius X. sofort zurücknehmen.
Das fordert der Sprecher der Piusbruderschaft in Deutschland, Pater Andreas Steiner, in einer Stellungnahme.
Am 1. August organisiert die Piusbruderschaft in Stuttgart eine Mahnwoche gegen den dortigen Homo-Auflauf.
Genosse Zypries beschimpfte die – in einem freiheitlichen Land selbstverständliche – Mahnwache in einer kürzlichen Haßrede als „religiösen Extremismus“ und „Hetze gegen Minderheiten“.

P. Andreas Steiner
Pater Steiner erklärt der deutschen Justizministerin, daß nach dem deutschen Grundgesetz jeder Mensch das Recht hat, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern.
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1. O Flamme von Liebe lebendig,
die du zärtlich verwundest
meine Seele in tiefster Mitte!
Da du nicht mehr quälend bist,
komm schon ans End’, wenn’s dir gefällt;
zerreiß den Schleier zur süßen Begegnung!
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Herr, erbarme dich unser!
Christus, erbarme dich unser!
Herr, erbarme dich unser!
Christus, höre uns!
Christus, erhöre uns!
Gott Vater im Himmel, erbarme dich unser!
Gott Sohn, Erlöser der Welt,
Gott Heiliger Geist,
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott,
Heilige Maria, bitte für uns!
Heilige Theresia vom Kinde Jesu, bitte für uns!
Du ehrwürdige Dienerin Gottes, …
Du Freude deiner Eltern,
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Die neue Messe – die Messe Papst Pauls VI. aus dem Jahr 1969, welcher Papst Benedikt XVI. den Namen “Usus ordinarius” gegeben hat – weist ernste Mängel auf. Das ist gründlich untersucht und auch publik gemacht worden. Der katholische Theologe und Priester Prof. Dr. Georg May (*14.9.1926 in Liegnitz/Schlesien) weist in diesem Video auf einige der Defizite hin:
Defizite der neuen Messe (2:36 min)
Die Messe Papst Pauls VI. folgt dem Grundsatz: so protestantisch wie möglich, so katholisch wie nötig. Sie verschweigt und verkürzt in wesentlichen Punkten den überlieferten katholischen Glauben. Und sie hat sogar die Wandlungsworte geändert – “für alle” statt “für viele” -, was einer Fälschung der Worte Jesu, die sein Testament an uns sind, nahekommt: “Dies ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes, mein Blut, das für euch und für alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden”, vgl. dazu Mt 26,28 und Mk 14,24. Hinter dieser Änderung dürfte eine unkatholische, neo-origenistische Allerlösungslehre stehen. Im November 2006 hat die vatikanische Gottesdienstkongregation die Bischofskonferenzen der Welt aufgefordert, die Wandlungsworte zu berichtigen und den ursprünglichen Wortlaut wiederherzustellen, und hat dafür eine Frist von zwei Jahren gesetzt. Die Frist ist ausgelaufen, und die deutschen Bischöfe sind der Aufforderung des Papstes noch immer nicht gefolgt – im Unterschied etwa zu den ungarischen Bischöfen, die vor einigen Monaten zum richtigen Wortlaut zurückkehrten. Das Verhalten der deutschen Bischöfe kontrastiert merkwürdig zu ihren scharfen Angriffen gegen die Piusbruderschaft wegen deren Mangels an Gehorsam gegen Rom…
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Wie sieht die Priesterbruderschaft Papst Pius X. die neue Messe? Dazu ein Zitat von ihrer Website:
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Das Letzte Abendmahl. Philippe de Champaigne, 1654
Aus dem Munde Christi
„Unser tägliches Brot gib uns heute“ (Matth. 6,11)
Mich erbarmt des Volkes. … Wenn Ich sie hungrig fortschicke, werden sie auf dem Weg erliegen (Mark. 8, 2 f.).
Mit großer Sehnsucht habe Ich danach verlangt, dies Osterlamm mit euch zu essen, bevor Ich leide (Luk. 22, 15).
Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brote ißt, wird leben in Ewigkeit. Das Brot aber, das Ich geben werde, ist Mein Fleisch für das Leben der Welt (Joh. 6, 51, f.).
Seht, Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt! (Matth. 28, 10).
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Gregorianischer Gesang
Seitdem der göttliche Heiland nach der Einsetzung der heiligen Eucharistie im Abendmahlsaale, nach dem ersten heiligen Meßopfer, mit seinen Jüngern den Hymnus gesungen, seitdem der hl. Paulus die Gemeinde von Ephesus zum Lobsingen in der Freude des Heiligen Geistes aufgefordert hat, war es auch immer der Gesang, der die christliche Liturgie verklärte.
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Das Kirchenjahr (nach der Liturgiereform)
Kirchliche Zeiten
Wie der liturgische Gottesdienst dem Raume nach durch die Mauern des Gotteshauses umgrenzt ist, so ist er der Zeit nach von bestimmten heiligen Zeiten eingeschlossen, aus denen sich das Kirchenjahr zusammensetzt.
Das Kirchenjahr wird in seinem Aufbau vor allem bestimmt durch die Geheimnisse des Lebens Christi. Es führt uns das Erlösungswerk Christi in seinen bedeutenden Einzelheiten vor, wie es sich historisch in den vergangenen Tagen der Menschwerdung des Sohnes Gottes und seines Erdenlebens vollzogen hat. Aber diese Geschehnisse der Vergangenheit erscheinen in der Feier des Kirchenjahres als lebendige Wirklichkeit vor uns. Diese Wirklichkeit beruht auf der Tatsache, daß in der eucharistischen Feier und durch sie derjenige persönlich, wahrhaft und wesenhaft in unserer Mitte gegenwärtig wird, der einst geboren wurde, litt und starb, und der jetzt als verherrlichter Christus im Himmel thront; und aus der Tatsache, daß er als das verklärte Haupt des Leibes der Kirche beständig auf die einzelnen Glieder einwirkt, als der Weinstock beständig in den Zweigen wirksam ist und in lebendiger Verbundenheit ihnen von seinem eigenen Leben mitteilt, das heißt die Gnaden in ihnen wirksam macht, die er in den verschiedenen Geheimnissen seines Erdenlebens seiner Kirche einmal erworben hat. Je mehr einer sich dem Kirchenjahr anschließt, in um so engere Verbindung und Lebensgemeinschaft tritt er mit Christus, dem Haupte und Mittler, um so vollkommener gibt er Gott, was Gottes ist, und um so mehr ergießt sich das göttliche übernatürliche Licht und die Gnade über ihn.
Wie das bürgerliche Jahr von der Sonne, so wird das Kirchenjahr von der geistigen Sonne, von Christus, bestimmt, den schon der Seher des Alten Bundes (Malach. 4, 2) mit der Sonne vergleicht. Er ist der König aller Tage und Zeiten. Von diesem erhabenen Mittelpunkte des Kirchenjahrtes gehen die einzelnen Feste und Festzeiten wie Strahlen und Strahlengarben aus.
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Vom heiligen Meßopfer
1. Einführung
«Um die ewige Erlösung zu erwirken (Hebr. 9,12) wollte Christus sich einmal auf dem Altar des Kreuzes dem Vater zum Opfer darbringen. Sein Priestertum sollte aber mit seinem Tode nicht aufhören. Deshalb brachte er beim letzten Abendmahl seinen Leib und sein Blut unter den Gestalten von Brot und Wein Gott Vater dar und wollte damit seiner Kirche ein Opfer hinterlassen, durch welches das blutige, einmal am Kreuz darzubringende Opfer vergegenwärtigt, das Andenken daran bis zum Ende der Welt festgehalten und seine heilsame Kraft zur Nachlassung der Sünden zugewendet würde, die von uns täglich begangen werden.» (Trid. Sess XXII c.I).
So das Konzil von Trient. Es bringt das Opfer der heiligen Messe mit der Passahfeier im Abendmahlsaal und mit dem Opfer Christi am Kreuze in Verbindung. Es erklärt: Die heilige Messe ist ein «wahres und heiliges Opfer». Die Opfergabe, die Gott in der heiligen Messe dargebracht wird, ist ein und dieselbe wie jene, die einst am Kreuze geopfert wurde, nämlich Christus, der Gottmensch, eine reine, heilige, unbefleckte, Gott vollkommen wohlgefällige Opfergabe, eine Opfergabe von unendlichem Wert. Darin liegt die überragende Würde des Opfers der heiligen Messe, daß wir in ihr Christus selbst, dem lebendigen Christus mit Gottheit und Menschheit, mit seinem heiligen Innenleben, mit seinem Beten. Lieben, Lobpreisen und Sühnen, mit den unendlichen Verdiensten seines Erdenwirkens und mit der überschwenglichen Fülle der Güter und Werte seines verklärten Lebens im Himmel als unsere Gabe vor Gott bringen können. Die Macht dazu ist uns durch die heilige Taufe verliehen worden: dazu sind wir Getaufte, Christen, um diese erhabene Opfergabe Gott mit dem Priester darbringen zu können und ihm dadurch eine vollkommene, Gottes wahrhaft würdige Verherrlichung zu bieten und so den Zweck unseres Daseins ganz zu erfüllen.
Die Gestalten von Brot und Wein sind zum Vollzug des eucharistischen Opfers wesentlich notwendig, da sie das Opfer Christi in der heiligen Messe zu einem sichtbaren Opfer machen. «Die Natur des Menschen verlangt ein sichtbares Opfer» (Konzil von Trient).
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Umm Habiba war mit ihrem Mann nach Abessinien ausgewandert, kehrte aber nach Medina zurück, weil ihr Mann Christ geworden war. Als Mohammed sie heiratete, war sie 30 Jahre alt.
Von ihrem Sterben berichtet Aisha:
“Umm Habiba ließ mich vor ihrem Tod zu sich kommen und sprach zu mir: “Wie oft herrschte unter uns Frauen Eifersucht und Zwist, wie das eben unter Gattinnen eines Mannes vorzukommen pflegt. Möge Allah mir und dir vergeben, was sich unter uns dabei abgespielt hat!” Ich entgegnete ihr: “Allah wird dir alles gütig nachsehen.” Da sagte sie zu mir: “Da hast du mir ein trostvolles Wort gesprochen! Möge Allah auch dir mit seinem Trost beglücken!” Die Sterbende ließ dann auch die Umm Salama rufen und sagte ihr dasselbe”.79
Dieser Bericht ist einer der Belege, dass es unter den Frauen Mohammeds keineswegs friedlich zuging.
So berief sich eine Frau Omars, die es gewagt hatte, ihrem Gatten zu widersprechen, auf Mohammeds Frauen und sagte zu ihrem Mann: “Auch die Frauen des Propheten widersprechen ihrem Gatten, und er ist doch mehr als du! Eine von ihnen stieß sogar Mohammed auf die Brust. Da sie ihre Mutter zurückhalten und in die Schranken weisen wollte, sagte der Prophet: ‘Lass sie! Meine Frauen tun noch mehr als das!”80
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79 H. Stieglecker, a.a.O., S. 436
80 H. Stieglecker, a.a.O., S. 417
Siehe: Adelgunde Mertensacker: Geführt von Daemonen – Mohammed im Urteil seiner Zeitgenossen, o. O. o. J. [Lippstadt 1992?], S. 35
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Prüfet die Geister
ob sie aus GOTT sind.
Die Bibel sagt: “Geliebte, traut nicht jedem Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie aus GOTT sind, denn viele falsche Propheten sind ausgezogen in die Welt.
Daran erkennt ihr den Geist GOTTES: Jeder Geist, der bekennt, dass JESUS CHRISTUS (als GOTT) im Fleisch gekommen ist, ist aus GOTT, und jeder Geist, der JESUS nicht (als GOTT) bekennt, ist nicht aus GOTT. Und das ist der Geist des Anti-Christen, von dem ihr gehört habt, dass er kommt, und jetzt ist er schon in der Welt.” (1 Joh 4, 1-3)
Was sagt der Koran über JESUS CHRISTUS?
An zahlreichen Stellen behauptet der Koran, das Buch des Islam, Gott selber habe dieses “absolut wahrhaftige Buch” verfasst und Wort für Wort auf Mohammed, den letzten Propheten aller Völker, herabgesandt.
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Das CDU-geführte sächsische Kultusministerium hat ein Ethik-Lehrbuch für 13- und 14-jährige genehmigt, das massive Unwahrheiten über das Christentum enthält. Unter der Überschrift “Jesus wird verehrt” werden weder Geburts- noch Todesjahr mitgeteilt wie bei den anderen Religionsstiftern, sondern schlicht behauptet. “Ob Jesus … je gelebt hat, ist umstritten.” Nicht mitgeteilt wird, wie zu DDR-Zeiten, dass unsere Zeitrechnung nach “Christi Geburt” zählt. Dafür folgt als zweite Angabe, er sei mit vier Brüdern und zwei Schwestern aufgewachsen. Die zentrale Aussage von Jesus als dem Sohn Gottes wird nicht erwähnt. Fazit: “Für viele ist die Auferstehung Jesu ein Mythos, das heißt eine unglaubliche Geschichte”. Aufgabe: “Stellt andere Mythen aus der Bibel oder aus Märchenbüchern zusammen.” “Lesetipp”: “Als Literaturgrundlage könnt Ihr die Bücher ‘Märchen der Welt’ … nehmen.” (DT 23.4. S. 5)
Diese “C”DU sollte sich endlich in ADU oder noch genauer in AAU umbenennen.
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Guwairija geriet als Zwanzigjährige in die Gefangenschaft der Moslems. Aisha berichtet:
“Sie war eine Frau von gewinnendem Äußeren, die wohl jeden Mann, der sie zu sehen bekam, für sich einnehmen konnte. Während ich gerade beim Propheten war, kam sie zu ihm herein. Kaum dass ich sie erblickte, bedauerte ich, dass sie zum Propheten gekommen war – in der Erkenntnis, dass er sie so sehen wird, wie er sie sah.
Sie sagte zu ihm: “Prophet allahs, ich bin Guwairija, die Tochter des Al Harith, was für ein Geschick mich getroffen hat, weißt du ja: ic bin durch das Los dem Thabit ibn Quais zugefallen, und er verlangt für mich ein Lösegeld von neun Uqiya. Erleichtere mir also den Loskauf!” Da sagte er: “Oder gäbe es für dich noch etwas Besseres?!” Sie fragte: “Und was wäre das wohl?” Er entgegnete: “Ich zahle für dich den Lösepreis und heirate dich dann!” Sie sagte: “Ja, Prophet Allahs!” “Gut, die Sache ist gemacht,” erwiderte der Prophet. Und so heiratete er sie. Da die Kunde davon zu den Leuten kam, sagten sie: “Die Banu’l Mustaliq sind nun (durch die Verehelichung Muhammads mit Guwairija) unsere Verwandten geworden, darum dürfen wir ihre Gefangenen nicht als Sklaven halten,” und so ließen sie alle Frauen, die sie aus dem Stamm der Mustaliq gefangen genommen hatten, frei – es waren deren hundert. “Ich kenne keine Frau”, schließt Aisha ihren Bericht, die ihrem Volke größeren Nutzen verschafft hätte als Guwairija.”78
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78 H. Stieglecker, a.a.O., S. 432
Siehe: Adelgunde Mertensacker: Geführt von Daemonen – Mohammed im Urteil seiner Zeitgenossen, o. O. o. J. [Lippstadt 1992?], S. 34 f.
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Wie man aber beten müsse, darüber sagte mir Jesus, der Erlöser, folgendes: “Man muss mit Glauben, Demut und Vertrauen beten. Du sollst mit Glauben beten! Das heißt, du sollst mit Gott reden, der alle Arten von Gütern in unendlicher Weise besitzt – der dir alles, was dir notwendig ist, geben kann und will.
Du sollst mit Demut beten! Das heißt, du sollst betrachten, was Gott ist und was du bist – was Gott für dich getan hat und was du für ihn getan hast und endlich was Gott verdient und was du verdienst. Gott ist unendlich groß, unendlich gut, unendlich heilig, unendlich vollkommen und der höchste Herr aller Dinge. Du aber ist Elend, Schwäche, ein Nichts. Dir ist nur die Sünde und die Neigung zur Sünde eigen. Gott hat dich aus dem Nichts gezogen, dich erschaffen, erlöst und mit Gnaden und Wohltaten überhäuft. Du aber, meine Tochter, hast ihn beleidigt, hast gesündigt wider ihn, hast seine Wohltaten mit Undank erwidert. Du hast aus den Gnaden, mit denen er dich überhäuft hat, nur wenig Nutzen gezogen.
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Papst Petrus. Von Peter Paul Rubens, um 1618
I. Christus wollte in seiner Kirche ein Reich gründen, das in ganz besonderer Weise durch seine E i n h e i t sich auszeichnen sollte, und zwar durch eine Einheit, welche alle, auch die verschiedensten Völker und alle Zeiten umschließt und allüberall den ganzen Menschen durchdringt. Um nun eine solche Einheit zu stande zu bringen und dauernd zu erhalten, gab es kein geeigneteres Mittel als die E i n s e t z u n g d e s k i r c h l i c h e n P r i m a t e s oder die Verleihung der k i r c h l i c h e n V o l l g e w a l t an eine p h y s i s c h e P e r s o n , so daß alle Glieder der Kirche dieser letzern unterworfen sind. Continue Reading »
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Das Erscheinungsbild der Kirche der Neuzeit ist wesentlich davon bestimmt, daß sie auf eine ganz neue Weise Kirche der Heiden geworden ist und noch immer mehr wird – nicht mehr wie einst Kirche aus den Heiden, die zu Christen geworden sind, sondern Kirche von Heiden, die sich noch Christen nennen, aber in Wahrheit zu Heiden wurden. Das Heidentum sitzt heute in der Kirche selber.
Der Priester Joseph Ratzinger im Jahr 1958 in dem Aufsatz „Die neuen Heiden und die Kirche“.
Wenn man sich diese Grundtatsache vor Augen hält, kann man sich vieles von dem, was sich heute an Auseinandersetzungen innerhalb der Kirche, sogar innerhalb des Klerus (”Bischöfe gegen Bischöfe, Kardinäle gegen Kardinäle” – Prophezeiung der Gottesmutter in La Salette) abspielt, als geradezu gesetzmäßig erklären. Die Kirche ist innerlich gespalten in eine Masse von Heiden und einen Rest von Gläubigen. Hier ist das eigentliche Schisma der Kirche zu suchen, nicht bei der Piusbruderschaft. Die Entstehung der Piusbruderschaft ist ja nur eine Reaktion auf diese Lage.
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Das Massaker an den Banu Quraiza
Der Religionsstifter von Mekka und Medina; sein Verhältnis zum Judentume und zu den Juden Arabiens. Abdallah Ibn-Salâm und die jüdischen Ansar; Pinehas Ibn-Asura und die jüdischen Gegner Mohammeds. Krieg mit dem jüdischen Stamm der Benu- Kainukaa, ihre Niederlage und Auswanderung. Krieg mit den Benu-Nadhir und ihre Auswanderung. Der jüdische Häuptling Hujef; der Koalitionskrieg gegen Mohammed. Krieg mit den Benu-Kuraiza und Untergang derselben. Krieg mit den Juden von Chaibar; die jüdischen Helden Kinanah und Marhab. Niederlage der Chaibarenser. Die Jüdin Zainab. Gehässigkeit des Koran gegen die Juden. Auswanderung der Juden von Chaibar und Wadil-Kora nach Kufa.
Das Judentum hat in der saburäischen Epoche nicht bloß einige arabische Stämme für sein Bekenntnis gewonnen und den Söhnen der Wüste überhaupt gewisse unentbehrliche gesellschaftliche Einrichtungen gelehrt1, wie die Regelung des Jahres, wovon Verkehr und Handel, Krieg und Frieden abhingen, sondern hat auch einen Religionsstifter erweckt, der in immer größeren Kreisen in die Weltgeschichte eingriff und noch in der Gegenwart fortwirkt. Mohammed, »der Prophet von Mekka und Jathrib,« war zwar kein Sohn des Judentums, aber er hat sich an dessen Brust genährt. Er ist durch das Judentum angeregt worden, eine neue Religionsform mit staatlichem Grunde in die Welt zu setzen, welche man Islam nennt, und diese hat wiederum auf die Gestaltung der jüdischen Geschichte und die Entwickelung des Judentums mächtig eingewirkt. In den friedlichen Zusammenkünften in Mekka, seinem Geburtsorte, auf den Meßplätzen und auf Reisen hörte Abdallahs Sohn viel von der Religion sprechen, welche das Bekenntnis des einzigen, weltbeherrschenden Gottes an ihre Spitze setzt, von Abraham, der sich dem Dienste dieses Gottes geweiht hat, von religiösen und sittlichen Einrichtungen, welche die Bekenner dieser Religion vor den Götzendienern voraus hatten, und sein ursprünglicher und empfänglicher Sinn war mächtig von all’ diesem ergriffen. Ein angesehener Mekkaner, Waraka Ibn-Naufal, aus dem edlen Stamme der Koraischiten, ein Vetter Mohammeds Gattin Chadiga, der das Judentum angenommen und Hebräisch zu lesen verstand2, flößte sicherlich Mohammed Liebe für Abrahams Religion ein.
In der Geschichte findet sich schwerlich eine Persönlichkeit, welche Mohammed gliche: er war aus Widersprüchen zusammengesetzt. Neben demütiger, gottdurchdrungener Frömmigkeit besaß er einen maßlosen Hochmut. Hingebung war in ihm gepaart mit Selbstsucht, Hochsinn mit Gemeinheit, schwungvolle Poesie mit engherzigem Kleinlichkeitssinn, Einfachheit und Mäßigkeit in Speise und Kleidung mit unersättlicher Liebesbrunst, Offenheit mit tückischer Verstellung, Mut mit Feigheit, ekstatische Verzückung mit berechnender Schlauheit. Jeder Zoll an ihm war ein Araber, ein wilder Sohn der Wüste, und doch durchbrach er die engen Schranken seines Volkstums und öffnete seinen Stammesgenossen einen weiten Gesichtskreis. Einerseits veredelte er die Araber durch erhabene Lehren, anderseits bestärkte er sie in ihrer Beschränktheit und ihren Vorurteilen. Er verstand weder das Lesen, noch das Schreiben und machte doch ein Buch (Koran) zum Mittelpunkte einer neuen Religion.
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Raffael, Verklärung Christi
Nachfolgend ein Zitat aus dem Werk des bulgarischen Philosophen Georgi Kapriev “Vizantijskata filosofija. Četiri centâra na sinteza, Sofija 2001″ ["Die byzantinische Philosophie. Vier Synthesezentren, Sofia 2001"], in deutscher Übersetzung: “Philosophie in Byzanz. Von Georgi Kapriev. Veröffentlicht von Königshausen & Neumann, 2005. ISBN 3826026675, 9783826026676. 383 Seiten”.

Prof. Dr. Georgi Kapriev (*1960)
Das Wort, das der Autor und überhaupt die östliche Theologie an dieser Stelle gebraucht, ist der Terminus “obožénie” (обожение), welches eine exakte slavische Wiedergabe des griechischen “théosis” (θέωσις) ist. Theosis bedeutet wörtlich aber nicht Vergöttlichung, sondern Vergottung. Vergöttlichung wäre griechisch “theíosis” (θείωσις) bzw. slavisch “obožestvlénie” (обожествление). Die westliche Theologie empfindet den theologischen Begriff “Vergottung” als anstößig und schwächt diesen provozierenden Ausdruck aus der Theologie der griechischen Kirchenväter durch die Übersetzung “Vergöttlichung” ab. – Was den Text für uns zunächst schwierig macht, ist das spezifisch östliche Konzept der unerschaffenen Energien Gottes, das im Hesychasmusstreit voll ausgebildet wurde.
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Die Vergöttlichung (θέωσις) des Menschen besteht Palamas zufolge nicht bloß in der Weisheit und Tugend. Sie ist ebenso kein natürlicher Übergang von der Möglichkeit zur Wirklichkeit. Die Vergöttlichung ist eine übernatürliche Teilhabe und Einigung mit der Wesensenergie Gottes.
Die Wesenheit Gottes und das innertrinitarische Leben bleiben absolut unteilhaft. Die Teilhabe an Gott ist keine Wesensschau und zwar in keinem Sinn. Die Teilhabe an der Wesenheit ist völlig ausgeschlossen, weil sonst die daran Teilhabenden denselben Seinsstatus wie die an ihr teilhabenden göttlichen Hypostasen haben würden, so daß sie nicht mehr drei, sondern unzählig viele sein sollten. Die Einigung von Gott und Mensch kann nur in dem Maß stattfinden, wie Gott seine Transzendenz und der Mensch seine Geschöpflichkeit nicht aufgeben.
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Jesus fügte bei: “Meine Tochter! Du musst nicht nur einmal, zweimal oder hundertmal beten! Du musst alle Tage(1), jeden Augenblick des Tages beten und aus all deinen Handlungen ein fortwährendes Gebet machen (Lk 18, 1), weil du in jedem Augenblick des Tages deine arme, sündige und zum Bösen geneigte Natur sowie deine Eigenschaft als Geschöpf beibehältst und weil Gott die ganze Ewigkeit hindurch dein Schöpfer und Herr, dein König und Vater, der Quell deiner Heiligkeit ist.
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Verlorener Sohn (Rembrandt)
Gott gibt allen Sündern, sogar den verstockten und verblendeten, die gratia proxime vel remote sufficiens zur Bekehrung. Sententia nunc communis.
1. Die K i r c h e lehrt bezüglich der Getauften, die in schwere Sünde gefallen sind, daß sie im Bußsakramente stets Verzeihung erlangen können (Later. IV cp. 1; Trid. S. 14 can. 1, Denz. 430. 911). Folglich erhalten sie auch die dazu erforderliche Gnade.
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