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	<title>Karmelblume</title>
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		<title>Karmelblume</title>
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		<title>Evangelienharmonie. Von Pater Johann Baptist Lohmann S. J. (†)</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 22:47:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karmelblume</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Katholisches]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><div id="attachment_4492" class="wp-caption aligncenter" style="width: 360px"><a href="http://vitajesu.wordpress.com/"><img class="size-full wp-image-4492  " title="Christus Pantokrator" src="http://karmelblume.files.wordpress.com/2009/11/vasnecov_126.jpg?w=350&#038;h=349" alt="Christus Pantokrator" width="350" height="349" /></a><p class="wp-caption-text">Christus Allherrscher. Von Viktor Vasnetsov (1848-1926/27)</p></div>
<p>Es ist ein überaus kostbarer Schatz, der in diesem Büchlein niedergelegt ist, mein lieber Leser: Das Leben unsers Herrn und Heilandes Jesus Christus nach den vier Evangelisten. Allerdings nicht ein Leben in dem Sinne, in welchem man das Leben berühmter Männer zu schreiben pflegt mit allen Umständen, Ereignissen und Taten. Ein solches Leben wollten die Evangelisten nicht schreiben; sie wollten nicht alles mitteilen, wa sie über das Leben des Welterlösers wussten, nicht alle seine Wunder erzählen, kein System seiner göttlichen Lehre aufstellen, nicht einmal alle Veranstaltungen erwähnen, die er zu unserm Heile getroffen hat. (Anm.: Denke nur an das heil. Sakrament der letzten Ölung, von dem der hl. Jakobus in seinem Briefe spricht. (5, 14ff.)) Der letzte der Evangelisten, der hl. Apostel Johannes, bezeugt am Ende seines Evangeliums ausdrücklich: &#8220;Es gibt aber auch noch vieles andere, was Jesus getan hat. Wollte man das im einzelnen aufschreiben, so würde, glaube ich, die Welt die Bücher nicht fassen können, die zu schreiben wären.&#8221; Und der hl. Paulus führt als Wort des Herrn an, was sich in keinem der vier Evangelien findet: &#8220;Seliger ist geben als nehmen.&#8221; (Apgsch. 20, 35.) Die hl. Evangelisten wollten nur das Evangelium, die frohe Botschaft von der Erlösung durch Jesus Christus, die sie und andere rechtmäßig gesandte Glaubensboten mündlich verkündeten, auch schriftlich niederlegen, um die Welt zur Annahme desselben zu bewegen. Zu diesem Zwecke haben sie über das Leben Jesu Christi, seine Wunder und Taten so viel berichtet und von seinen göttlichen Offenbarungen so viel mitgeteilt, als zur Begründung und Befestigung des Glaubens an seine Gottheit, seine Lehren und an die von ihm gegründete Heilsanstalt, unsere heilige katholische Kirche, notwendig und hinreichend war. Deshalb pflegte man schon in den ersten Jahrhunderten den Büchern der Evangelisten die Überschrift zu geben: &#8220;Das heilige Evangelium nach Matthäus, Markus, Lukas und Johannes.&#8221; Alles nun, was die vier Evangelisten in ihr Evangelium aufgenommen haben, findest du, mein lieber Leser, in diesem Büchlein, und in diesem weiteren Sinne des Wortes ist es ein Leben Jesu Christi nach den vier Evangelisten.</p>
<p>Ich sage &#8220;nach den   v i e r   Evangelisten.&#8221; Es ist ja eine bekannte Tatsache: nicht alles, was   e i n   Evangelist uns mitgeteilt hat, findet sich auch in den übrigen Evangelien. So hat, um Beispiele anzuführen, der hl. Matthäaus allein uns den von den Heiden angebeteten, aber von den Juden verfolgten Messias geschildert, indem er die Anbetung der Weisen aus dem Morgenlande, die Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten und die Ermordung der unschuldigen Kinder erzählt. Nur dem hl. Lukas verdanken wir den so überhaus wichtigen und lieblichen Bericht lüber die wunderbare Geburt des Vorläufers, den Gruß des Engels an die seligste Jungfrau, ihren Besuch bei Elisabeth, die Geburt Christi im Stalle zu Bethlehem, die Anbetung der Hirten, die Beschneidung und Darstellung des göttlichen Kindes im Tempel, das Zurückbleiben des Jesuskindes bei der Wallfahrt nach Jerusalem und sein verborgenes Leben zu Nazareth. Dieser Evangelist allein hat die Heilung des Wassersüchtigen am Sabbat, die Gleichnisrede von den ersten Plätzen beim Gastmahle und die herrlichen Parabeln von dem unfruchtbaren Feigenbaum, dem großen Abendmahle, dem verlorenen Schafe, der verlorenen Drachme, dem verlornen Sohne, dem ungerechten Verwalter, dem reichen Manne und dem armen Lazarus, dem unbarmherzigen Knechte, dem ungerechten Richter und vom Pharisäer und Zöllner in sein Evangelium aufgenommen. Ebenso lesen wir edie für die apostolischen Arbeier so lehrreiche und wichtige Parabel von der wachsenden Saat nur bei dem hl. Markus. Endlich erzählt uns der letzte der Evangelisten allein die Gesandtschaft des Hohen Rates an den Täufer, die erste Berufung der Jünger, die Hochzeit zu Kana, die erste Tempelreinigung, das nächtliche Gespräch des Herrn mit Nikodemus, seine ungefähr acht Monate dauernde Wirksamkeit in der Landschaft Judäa, das Gespräch mit der Samariterin, die Heilung des Sohnes eines königlichen Beamten in Kapharnaum und die so unendlich wichtigen Lehrvorträge und Taten, die sich an das zweite Osterfest und an das Laubhütten- und Tempelweihfest im letzten Jahre seines öffentlichen Lebens knüpften, sowie die so folgenschwere Auferweckunfg des Lazarus und die Einkehr des Heilandes in Bethanien vor seinem feierlichen Einzuge in Jerusalem. Und so könnte man noch manches anführen, was von eniem Evangelisten berichtet, vom andern übergangen ist. In diesem Büchlein ist alles vereinigt, was sich überhaupt in den vier Evangelien findet. Nichts ist hinzugefügt, nichts ist ausgelassen, kein Satz, kein Wort, das für den Sinn des Mitgeteilten von Bedeutung ist.</p>
<p>Gar oft berichten auch zwei oder drei oder gar alle vier Evangelisten dieselbe Tatsache, dasselbe Wunder, dieselbe Parabel, allerdings manchmal jeder in seiner Weise, indem der eine einen Umstand auslässt, den der andere mitteilt, wie es dem besondern Zwecke seines Evangeliums entspricht. Ganz besonders lesen wir bei allen Evangelisten einen mehr oder weniger ausführlichen Bericht über das bittere Leiden, den Tod und die Auferstehung unsers göttlichen Heilandes. In solchen Fällen ist aus den verschiedenen Berichten und Erzählungen ein einziger fortlaufender Text hergestellt, so dass kein Gedanke und soviel als möglich auch keine Schattierung eines Gedankens, die sich bei einem der heiligen Schriftsteller finden, vernachlässigt und übergangen ist.</p>
<p>Dieses Büchlein bietet dir, lieber Leser, nicht bloß den ganzen Inhalt der vier heiligen Evangelien, sondern gibt denselben auch in geschichtlicher Aufeinanderfolge. Deshalb führt es den Untertitel: &#8220;Eine Evangelienharmonie&#8221;. Darunter versteht man nämlich heutzutage eine aus den vier Evangelien zusammengestellte fortlaufende Erzählung des Lebens Jesu in geschichtlicher Aufeinanderfolge, so dass z. B. die Anbetung der Weisen nicht vor, sondern nach der Darstellung im Tempel erzählt wird, weil die Weisen tatsächlich erst in Bethlehem eintrafen, als das göttliche Kind bereits im Tempel dargestellt war. Es hat viele Jahrhunderte gedauert, bis man die richtigen Grundsätze erkannte, die bei der Abfassung einer Evangelienharmonie zu befolgen sind. Allzulange war man in dem Irrtum befangen, keiner der Evangelisten habe in seinem Evangelium eine streng geschichtliche Ordnung. Jetzt ist man aber vollständig überzeugt, dass der hl. Lukas in streng geschichtlicher Reihenfolge erzählt, dass auch der hl. Johannes die Zeitfolge einhält und dass der hl. Markus inbezug auf die Ordnung durchweg mit Lukas übereinstimmt, obwohl die Auswahl des Stoffes mit dem Evangelium des heiligen Matthäus übereinstimmt. Ebenso ist man überzeugt, dass der hl. Matthäus in einem bedeutenden Teile seines Evangeliums (4, 23 &#8211; 14,1 ) den evangelischen Stoff nicht nach historischen, sondern nach sachlichen Gesichtspunkten geordnet hat und zwar ganz in Übereinstimmung mit dem nächsten Zwecke seines Evangeliums, seine Landsleute, die Juden in Palästina, zu überzeugen, dass Jesus von Nazareth, den sie während seines sterblichen Lebens misskannt und verfolgt hatten, in Wahrheit der den Patriarchen verheißene und von den Propheten vorausgesagte Messias und Erlöser der Welt ist. Was dieser Evangelist in den genannten Kapiteln berichtet, muss also den Berichten der anderen Evangelisten am rechten Orte eingefügt werden. Durch Anwendung und genaue Befolgung dieser Grundsätze, die von vielen katholischen Schrifterklärern als richtig anerkannt sind, ist diese Evangelienharmonie entstanden.</p>
<p>Eine solche Evangelienharmonie hat aber offenbar sehr großen Nutzen, lieber Leser.</p>
<p>Zunächst wird dadurch der handgreifliche Beweis erbracht, dass sich die Evangelisten nicht widersprechen, was nichtkatholische Gelehrte so oft behauptet haben und auch jetzt noch behaupten, sondern einander ergänzen, und dass sich namentlich das vierte Evangelium überall ergänzend und erklärend an die Darstellung der drei ersten Evangelien anschließt. In der Tat überzeugt man sich bald, wenn man nur genauer zusieht und ein nicht durch Vorurteile getrübtes Auge hat, dass die verschiedenen Berichte zu und in einander passen, wie die Finger der einen Hand in die der anderen. Gewiss ist diese Tatsache schon durch den göttlichen Charakter der Evangelien für uns Katholiken hinlänglich bezeugt, denn die Evangelisten haben sie auf Antrieb und unter dem Beistande und der Leitung des Heiligen Geistes verfasst: allein den Gegnern unseres heiligen Glaubens gegenüber ist es angezeigt, dies auch durch Vereinigung der vier Evangelien zu einem einzigen augenscheinlich darzutun. Schon der hl. Augustinus (gest. 430) hat ein herrliches Buch: &#8220;Über die Übereinstimmung der Evangelisten&#8221; zu dem Zwecke geschrieben, um nachzuweisen, &#8220;wie alles, was die vier Evangelistern über Christus geschrieben haben, mit einander übereinstimmt, damit nicht solche, deren Wissbegierde größer ist als ihre Einsicht, an ihrem christlichen Glauben Schaden leiden, indem sie nach einer flüchtigen Durchlesung, anstatt nach einem sorgfältigen Studium der Evangelien, gewisse Ungereimtheiten und Widersprüche zu entdecken meinen und dann glauben, diese Sachen als Streitobjekte benutzen zu sollen, anstatt sie mit Vernunft zu erwägen.</p>
<p>Ferner führt uns eine Evangelienharmonie in den wunderbaren Plan ein, der in dem irdischen Leben Jesu Christi und in der stufenweisen Mitteilung der göttlichen Wahrheiten herrscht. Dieses Leben ist ja nichts anderes als die Verwirklichung und Ausführung des göttlichen Ratschlusses, eine staunenswerte Offenbarung der göttlichen Weisheit, Liebe und Barmherzigkeit. In demselben ist deshalb nichts zufällig, nichts, das der göttlichen Weisheit weniger entsprechend wäre. Gerade die Darstellung der zeitlichen Aufeinanderfolge der einzelnen Begebenheiten, Wunder und Lehrvorträge wirft auf dieselben manchmal ein helles Licht und führt tiefer in ihr Verständnis ein. Ganz besonders gilt dies von all den Taten und Lehren, welche die Heranbildung und Unterweisung der Apostel, namentlich des hl. Petrus betreffen, der nadch der Himmelfahrt des Herrn als dessen sichtbarer Stellvertreter auf Erden das oberste Hirtenamt bekleiden sollte.</p>
<p>Endlich setzt eine Evangelienharmonie uns instand, das ganze irdische Leben Jesu Christi, des Gottmenschen, der uns Lehrer, Beispiel und Erlöser geworden ist, an dem Auge unseres Geistes vorübergehen zu lassen und uns ganz, mit Verstand, Wille, Gemüt und Phantasie in dasselbe hineinzuversetzen und hineinzuleben. Tun wir aber das, so kann es mit dem Beistande der göttlichen Gnade nicht fehlen, dass wir im Glauben an seine wahre Gottheit und wahre Menschennatur, an seine Lehren, Verheißungen und Drohungen, an seine erhabenen Sittenvorschriften und Veranstaltungen befestigt werden; dass unser Vertrauen auf inh, dessen unbeschreibliche Güte und Großmut und herzgewinnende Liebenswürdigkeit uns aus den Evangelien so klar entgegenleuchtet, gestärkt, dass unsere Liebe zu ihm, der uns mit ganz maßloser Liebe geliebt hat und liebt, mehr und mehr entflammt wird, und dass diese Liebe sich in eifriger Nachahmung seines hehren Tugendbeispiels betätigt.</p>
<p>[...]</p>
<p>A a r h u s   (Dänemark), am Feste der hh. Apostel Simon und Judas 1902.</p>
<p>Der Verfasser.</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>Aus dem Vorwort zu dem Werk:</em></p>
<p style="padding-left:30px;">Das Leben unsers Herrn und Heilandes Jesus Christus nach den vier Evangelisten. Eine Evangelienharmonie von Joh. Bapt. Lohmann, Paderborn 1911. &#8211; Imprimatur</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>Quelle:</em> <a href="http://vitajesu.wordpress.com/2009/11/05/vorwort/" target="_blank">http://vitajesu.wordpress.com/2009/11/05/vorwort/</a></p>
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		<title>Neuer Weblog &#8220;Das Leben Jesu&#8221;: vitajesu.wordpress.com</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 00:19:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karmelblume</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Katholisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Besucher, ich habe einen neuen WordPress-Blog eröffnet über das Leben unseres Herrn und Heilands Jesus Christus nach den vier Evangelisten, also in Art einer Evangelienharmonie. Der Text ist nach einem Werk des Jesuiten Johann Baptist Lohmann. Hier:
http://vitajesu.wordpress.com/
Über Euren Besuch freue ich mich!
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		<item>
		<title>Widersprüche im Koran. Vater Zakaria Butros über die Abrogation im Koran</title>
		<link>http://karmelblume.wordpress.com/2009/11/02/widerspruche-im-kora/</link>
		<comments>http://karmelblume.wordpress.com/2009/11/02/widerspruche-im-kora/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 01:51:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karmelblume</dc:creator>
				<category><![CDATA[Christlich-Islamisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Blogleser,
in seinem Kommentar schreibt ein Leser mit dem Nickname &#8220;Muslim&#8220;:
im Islam gibte es keine Widersprüche.
Das ist ja das Problem bis Heute hat kein einziger Mensch im
Islam Widersprüche gefunde.Das was Sie sagen ist eine Lüge.
Viele Nichtmuslim versuchen Widersprüche zufinden.
Wenn es doch welche geben solte dann schick sie mir.
In der Bibel dagegen ,findet man andauernt Widersprüche.
In [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karmelblume.wordpress.com&blog=5342987&post=4482&subd=karmelblume&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><em>Liebe Blogleser,</em></p>
<p><em>in seinem</em> <a href="http://karmelblume.wordpress.com/2008/12/25/father-zakaria-boutros/#comment-384" target="_blank">Kommentar</a> <em>schreibt ein Leser mit dem Nickname &#8220;</em>Muslim<em>&#8220;:</em></p>
<blockquote><p>im Islam gibte es keine Widersprüche.<br />
Das ist ja das Problem bis Heute hat kein einziger Mensch im<br />
Islam Widersprüche gefunde.Das was Sie sagen ist eine Lüge.<br />
Viele Nichtmuslim versuchen Widersprüche zufinden.<br />
Wenn es doch welche geben solte dann schick sie mir.<br />
In der Bibel dagegen ,findet man andauernt Widersprüche.</p></blockquote>
<p><em>In meiner Antwort habe ich auf einen Artikel von answering-islam.org verwiesen, wo eine Liste von mehr als 150 Widersprüchen aufgestellt ist:</em></p>
<p style="padding-left:30px;"><a href="http://www.answering-islam.org/Quran/Contra/" target="_blank">Contradictions in the Qur&#8217;an</a>.</p>
<p><em>Für ein Buch, das beansprucht, das ewige Wort Gottes zu sein, sind wenigstens folgende Tatsachen merkwürdig: 1. seine Änderungen; 2. seine Auslassungen; 3. seine unterschiedlichen Lesarten; 4. seine Interpretation; 5. seine inneren und äußeren Widersprüche.</em></p>
<p><em><span id="more-4482"></span>Zu 1. Seine Änderungen:</em></p>
<p>*  Einzelne Koranaussagen wurden nach ihrer Offenbarung wieder geändert. D.h. daß auf einen Koranvers ein anderer folgte, der die erste Anweisung änderte oder relativierte. Die erste Offenbarung war offensichtlich nur zeitlich begrenzt gültig.<br />
* Diese unterschiedlichen Aussagen, die durchaus als sich widersprechende Aussagen gedeutet werden können, wurden als &#8220;überarbeitetes Wort Allahs&#8221; verstanden.<br />
* Einige dieser veränderten Koranaussagen sind im heutigen Korantext in der alten und der neuen Fassung noch erhalten. Einige Beispiele für veränderte Anweisungen seien genannt:<br />
1. Die Quibla (Gebetsrichtung) von Jerusalem nach Mekka (Sure 2,142-150)<br />
2. Die Teilung des Erbes, das von Eltern oder Verwandten zurückgelassen wird, soll gemäß Sure 4,8 gleichmäßig erfolgen, was aber durch Vers 12 abgeändert wurde, wo befohlen wird, daß Männer den doppelten Anteil von Frauen erhalten sollen.<br />
3. Das Nachtgebet sollte ursprünglich mindestens die halbe Nacht beanspruchen, eigentlich sogar den &#8220;größten Teil der Nacht&#8221; (Sure 73, 1-4). Während des Gebets ist der Koran zu rezitieren. Allah selbst sah in dieser Anweisung eine schwere Last. Doch dieses Gebot wurde durch Vers 21 sogleich relativiert: &#8220;daher rezitiert aus dem Koran, wie es euch leicht und möglich ist&#8221;. D.h. jeder kann nach eigenem Ermessen die Gebetszeit bestimmen.<br />
4. Bei Frauen, die etwas Abscheuliches begehen (z.B. Ehebruch), war ein lebenslänglicher Hausarrest vorgesehen (Sure 4,16), wenn vier Männer den Fehltritt bezeugen können. Nur Allah konnte diesen Hausarrest wieder aufheben. Diese Strafe wurde aber später in eine Strafe von 100 Peitschenhieben abgeändert (Sure 24,2).</p>
<p>* Mohammed mußte selbst immer solange bis zum Vortragen der &#8220;Offenbarung&#8221; warten, bis er gewiß sein konnte, die endgültige Offenbarung erhalten zu haben.<br />
* Der Koran selbst nennt drei Gründe für die spätere Abänderung des ursprünglich geoffenbarten Textes.<br />
1. Mohammed vergaß etwas (nach Allahs Wille) (Sure 87,6-7).<br />
2. Der Satan schob Mohammed eine falsche Offenbarung unter (Sure 22,52).<br />
3. Allah selbst tauschte Passagen gegen bessere Offenbarungen aus (Sure 16,101.106).<br />
* Sure 2,106 spricht ganz offen die Tatsache eines nach der ersten Offenbarung veränderten Korantextes an: &#8220;Wenn wir einen Vers austilgen oder in Vergessenheit geraten lassen, bringen wir dafür einen besseren oder einen, der ihm gleich ist. Weißt du denn nicht, daß Allah zu allem die Macht hat?&#8221;<br />
* Zur rechten Deutung der Suren ist deshalb ihre Datierung von Bedeutung, da im Fall eines Widerspruches der Grundsatz gilt, daß der jüngere Text den älteren aufhebt. (Manchmal geschieht das aber sogar innerhalb ein und derselben Sure.)</p>
<p><em>Zu 2. Seine Auslassungen:</em></p>
<p>*  Nach dem plötzlichen Tod Mohammeds wurde Zaid-ibnThäbith damit beauftragt, den Koran zusammenzutragen und ihn aufzuschreiben (Mishkat&#8217;ul Masabih [gesammelt von al-Baghawi und mit Kommentar versehen von Al-Haj Maulana Fazlul Karim]). Es wird bezeugt, daß zumindest drei Offenbarungen weggelassen wurden.</p>
<p>* 1. Auslassung<br />
o Eine von ihnen wurde nach Aussage von Mohammeds Frau, Aischa, mit der er bis zu seinem Tode zusammenwohnte, während seiner Krankheitsperiode oder in der Aufregung über seinen Tod unter dem Bett Mohammeds aufbewahrt; aber sie wurde von einem Haustier aufgefressen.</p>
<p>* 2. Auslassung<br />
o Nach Aussage des Biographen und Hadith-Sammlers Muslim (S. 501) sagte Abu Musa al Ashari zu 300 Rezitatoren des Korans in Basra:<br />
+ »Wir rezitierten gewöhnlich eine Sure, die nach Länge und Heftigkeit der Sure Barä-at (Sure 9) ähnelte. Ich habe sie jedoch vergessen &#8211; mit Ausnahme dieser Stelle, an die ich mich erinnern kann: &gt;Wenn es für den Sohn Adams zwei Täler voller Reichtümer gegeben hätte, dann hätte er nach einem dritten Tal Verlangen gehabt, und nichts würde den Magen des Sohnes Adams füllen außer Staub.&lt; Und wir zitierten gewöhnlich eine Sure, welche eher den Suren von Musabbihat glich, und ich habe sie vergessen, aber ich erinnere mich nur an folgenden Teil: &gt;O ihr Gläubigen, warum sagt ihr, was ihr selbst nicht tut&lt;, und &gt;das ist euch in den Nacken geschrieben, als ein Zeugnis (gegen euch) und ihr werdet am Tage der Auferstehung darüber Rechenschaft geben müssen&lt;.«           o Das letzte Zitat kann aus Sure 61,3 und 17,14 stammen, aber das erste, das die gleiche Länge wie Sure 9 (129 Verse) haben soll, fehlt im Koran.</p>
<p>* 3. Auslassung</p>
<p>o Eine andere Überlieferung stellt fest (»Sahih Muslim« S. 912 , Mishkat II, und andere):                 + »Umar sagte: &gt;Wahrlich, Allah sandte Mohammed in Wahrheit und offenbarte ihm das Buch. In den Versen offenbarte der allmächtige Allah den Vers über die Steinigung zu Tode. Der Bote Allahs steinigte zu Tode (Muslim) und nach ihm steinigten auch wir zu Tode. Und in dem BUCH GOTTES ist die Steinigung zu Tode eine Wahrheit für solche, die Ehebruch begehen.&lt; Der Vers lautete so: &gt;Der alte Mann und die alte Frau, wenn sie Ehebruch begangen haben, steinigten sie beide gewiß zu Tode.&lt;«<br />
o Dieser Abschnitt fehlt ebenfalls im Koran.</p>
<p>* Die Behauptung, daß der Koran vollständig ist, läßt sich somit nicht aufrechterhalten und folglich auch nicht die Behauptung, daß der Koran, wie er heute ist, eine exakte Kopie des himmlischen Originals sei.</p>
<p><em>Zu 3. Seine unterschiedlichen Lesarten:</em></p>
<p># Unterschiedliche Lesarten waren schon während der Zeit Mohammeds durchaus üblich.</p>
<p># Unterschiedliche Lesarten nehmen für sich in Anspruch, vom Propheten selbst zu stammen, obgleich sie von seinen Gefährten weitergegeben wurden.</p>
<p>* »Ein Mensch zitierte in der Gegenwart von Umär, der ihn korrigierte. Der Mann, erzürnt, behauptete, er habe schon für den Propheten zitiert und der habe ihn nicht verbessert. Sie brachten ihren Streit vor Mohammed. Als der Prophet die Behauptung des Mannes bestätigte, daß Mohammed ihn selber gelehrt habe, kamen Zweifel in Umärs Sinn. Als der Prophet Umärs Ausdruck wahrnahm, schlug er ihm auf die Brust und rief aus: &gt;Raus, Teufel!&lt; Mohammed erklärte dann: &gt;Alle Arten des Zitierens sind richtig, solange man nicht eine Darlegung über Barmherzigkeit in eine über Zorn verdreht und umgekehrt!« (Tafsir von Tabari)</p>
<p>* »Abdulläh berichtet: &gt;Wir waren unterschiedlicher Meinung über eine Sure, ob sie aus 35 oder 36 Versen bestand. Deshalb gingen wir zum Propheten, der gerade im Gespräch mit Ali war. Als wir ihm sagten, daß wir uns über den Text nicht einig waren, wurde sein Gesicht rot und er erwiderte: &gt;Die vor euch waren, gingen an ihren Meinungsunterschieden zugrunde.&lt; Er flüsterte Ali etwas zu, der dann sagte: &gt;Der Prophet befiehlt euch, so zu zitieren, wie ihr gelehrt worden seid.&lt;« (Tafsir von Tabari).</p>
<p>* »Ein Mann beschwerte sich beim Propheten: &gt;Abdullah lehrte mich, eine bestimmte Sure im Koran zu zitieren. Zaid lehrte mich dieselbe Sure und ebenso Ubayy. Alle drei sind unterschiedlich. Wessen Lesart soll ich nun annehmen?&lt; Der Prophet schwieg dazu. Ali, der neben ihm stand, erwiderte: &gt;Jeder Mensch sollte so rezitieren, wie er es gelernt hat. Jede Lesart ist annehmbar und gültig.&lt;«</p>
<p>* Umar sagte: »Ich hörte Hisäm b. Hukaim die Sure al Furqan zitieren und hörte ihm zu. Als ich merkte, daß er viele Textstellen anders, als sie mir vom Propheten gelehrt worden waren, las, stürzte ich mich fast auf ihn, als er betete, doch ich wartete dann geduldig, bis er fertig war. Dann packte ich ihn am Kragen und fragte: &gt;Wer hat dich gelehrt, diese Sure zu zitieren?&lt; Er behauptete, daß der Prophet ihn gelehrt habe. Ich sagte: &gt;Bei Gott, du lügst!&lt; Ich zerrte ihn zum Propheten und erzählte ihm, daß ich mitangehört habe, wie Hisäm viele Textstellen anders zitiert habe, als er mich gelehrt habe. Der Prophet sagte: &gt;Laß ihn los! Zitiere, Hisäm!&lt; Er zitierte die Textstellen, die ich schon von ihm gehört hatte. Der Prophet sagte: &gt;Das ist so, wie es offenbart wurde!&lt; Er sagte dann: &gt;Zitiere du, Umar&lt; und ich zitierte so, wie er mich gelehrt hatte. Er sagte: &gt;Das ist richtig. So wurde es offenbart. Dieser Koran wurde in sieben Formen offenbart, deshalb zitiere so, wie es am einfachsten ist!&lt;« (Tafsir von Tabari; Mishkat).</p>
<p># Folglich:</p>
<p>* Der Wortlaut des Korans ist nicht entscheidend.<br />
* Die Bedeutung eines Textes ist ausschlaggebend.<br />
* Alle Lesarten sind offenbar richtig.<br />
* Alle Lesarten stammen aus den Tagen Mohammeds.<br />
* Bereits Mohammed wußte um die unterschiedlichen Lesarten, und er billigte sie.</p>
<p><em>Zu 4. Seine Interpretation:</em></p>
<p>* Zur rechten Deutung des Koran werden vielfach die &#8220;Ahadith&#8221; herangezogen (=Überlieferungen der Taten Mohammeds)<br />
* In der Lebenspraxis spielen die Ahadith oft eine größere Rolle als der Koran selbst.</p>
<p>(<em>Quelle: </em>http://www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/texte/is04_koran.html)</p>
<p><em>Zu 5. Widersprüche:</em></p>
<p style="padding-left:30px;"><a href="http://www.answering-islam.org/Quran/Contra/" target="_blank">Contradictions in the Qur&#8217;an</a></p>
<p><em>Was das Verhältnis der Muslime zum Koran angeht, so ist auf folgendes hinzuweisen:</em></p>
<p># Jede Korankritik ist verboten.<br />
# Muslime glauben, daß der Koran die identisch Kopie des himmlischen Originals ist, bis hin zu den Satzzeichen, Überschriften und Einteilung der Suren.<br />
# Alle Teile früherer &#8220;Bücher&#8221; (= das Alte und Neue Testament), die nicht mit dem Inhalt des Koran übereinstimmen, werden als Verfälschung des ursprünglichen Bücher angesehen, da sie sonst notwendigerweise in ihren Aussagen mit dem Koran identisch wären.<br />
# Der Koran ist nach muslimischer Auffassung göttlichen Ursprungs, weil:</p>
<p>1. &#8230; Mohammed sagt, daß es so sei;<br />
2. &#8230; das Original in der arabischen Sprache hohe literarische Qualität besitzt</p>
<p># Muslime glauben: &#8220;Der Koran ist das größte Wunder unter den Wundern.&#8221;</p>
<p><em>Folgende kritische Fragen und Anmerkungen zum Koran sind aus christlicher Sicht zu machen:</em></p>
<p><em> </em>* Als Christen müssen wir dem islamischen Koranverständnis folgendes entgegenhalten:</p>
<p>* 1. Wenn der Koran eine seit Ewigkeit bestehende, göttliche Offenbarung ist, dann müssen Moslems die offensichtlich menschlichen Spuren in ihm erklären. Große Teile des Korans sind ausgefüllt mit den persönlichen und politischen Angelegenheiten eines Mannes und einer Nation zu einem bestimmten Zeitpunkt der Geschichte.</p>
<p>* 2. Die Beglaubigung einer Offenbarung durch nur einen Zeugen, ohne objektive, göttliche Beweise wie z. B. Prophetie, ist unannehmbar.</p>
<p>* 3. Wenn der Koran göttlichen Ursprungs wäre, brauchten die Moslems keine kritische Analyse seines Inhalts zu fürchten.</p>
<p>* 4. Wo zwei Bücher (die Bibel und der Koran) für sich in Anspruch nehmen, endgültig, einzigartig, vollständig und universal in ihrer Botschaft zu sein, dabei aber in ihren Lehren einander stark widersprechen, können nur prüfbare, objektive Indizien, Belege oder Beweise deutlich machen, welches von beiden göttlich inspiriert ist.</p>
<p>* 5. Wenn die Botschaft die Offenbarung Gottes ist, dann darf sie im Originaltext keinen Irrtum und keinen Widerspruch enthalten. Vom Koran wird behauptet, daß er von Anfang an unverändert ist, und doch enthält es sowohl Irrtümer als auch Widersprüche.</p>
<p>* 6. Auch seine literarische Überlegenheit anderen zeitgenössischen Schriften gegenüber ist in sich selbst kein Beweis, wie wir ja schon bemerkt haben, abgesehen davon, daß diese Aussage anfechtbar ist.</p>
<p>* 7. Die Unterscheidungs- und Vokalzeichen der arabischen Sprache wurden erst eingeführt, nachdem der Koran schon weit verbreitet war. Solche Zeichen können die Bedeutung der Worte verändern. Als sie eingeführt wurden, gab es heftige Diskussionen um viele dieser Bedeutungen.</p>
<p>* 8. Nach dem plötzlichen Tod Mohammeds wurde Said Ibn Thabit beauftragt, den Koran zusammenzutragen und niederzuschreiben (Miskhat Masebih). Es ist belegt, daß einige &#8220;Offenbarungen&#8221; ausgelassen worden sind, während andere Aussagen, die bezeugterweise nicht von Mohammed kamen, von ihm als &#8220;Offenbarungen&#8221; eingesetzt worden sind.</p>
<p>* 9. Der Koran kann nach Auffassung der meisten Gelehrten nicht ohne die Überlieferung (Ahadith) ihres Propheten Mohammed interpretiert werden, dessen Leben als Auslegung des Korans gilt. Die Ahadith zeichnen uns kein vollständiges, genaues Bild von Mohammed, da ja diese Überlieferungen erst drei Jahrhunderte später gesammelt und aufgezeichnet wurden. Ihre Auswahl (nur 7 Prozent aller Überlieferungen wurden von al-Bukhari ausgewählt) war wiederum völlig vom Urteil eines einzigen Menschen abhängig.</p>
<p>* 10. Die Behauptung, daß es in den koranischen Manuskripten keinerlei Abweichungen gibt, kann nur beurteilt werden, wenn man bedenkt, daß der dritte Kalif, Othman, die Zerstörung aller Manuskripte befahl, die außer seines revidierten Textes vorhanden waren. Darunter fielen u. a. die vier Versionen des Hijasi, Kufischen, Basranischen und Syrischen Textes.</p>
<p>(<em>Quelle:</em> http://www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/texte/is04_koran.html)<br />
<em><br />
Über die Abrogation im Qur&#8217;an äußert sich Vater Zakaria Butros in diesen Videos:</em></p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://karmelblume.wordpress.com/2009/11/02/widerspruche-im-kora/"><img src="http://img.youtube.com/vi/1MJFcYzTocQ/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://karmelblume.wordpress.com/2009/11/02/widerspruche-im-kora/"><img src="http://img.youtube.com/vi/lBz9mxF_-CA/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://karmelblume.wordpress.com/2009/11/02/widerspruche-im-kora/"><img src="http://img.youtube.com/vi/qzK2Ny5LV7c/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
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	</item>
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		<title>Die Situation der katholischen Kirche in Deutschland. Von Pater Otto Maier SJM</title>
		<link>http://karmelblume.wordpress.com/2009/10/30/die-situation-der-kirche/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 21:55:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karmelblume</dc:creator>
				<category><![CDATA[Katholisches]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchengeschichtliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Konservativ und progressiv stehen sich noch immer zähnefletschend entgegen. Die einen beschuldigen die anderen des Verrates. Die Progressiven sagen zu den Lefebvrianern, dass sie ein Schisma beschworen hätten. Die Lefebvrianer sagen zu den Progressiven, dass ei in Irrlehren verharren und wer immer dies tue, in der Exkommunikation lebe, auch wenn niemand davon wisse als nur [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karmelblume.wordpress.com&blog=5342987&post=4476&subd=karmelblume&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="aligncenter size-medium wp-image-4477" title="Leer2" src="http://karmelblume.files.wordpress.com/2009/10/leer2.jpg?w=300&#038;h=300" alt="Leer2" width="300" height="300" />Konservativ und progressiv stehen sich noch immer zähnefletschend entgegen. Die einen beschuldigen die anderen des Verrates. Die Progressiven sagen zu den Lefebvrianern, dass sie ein Schisma beschworen hätten. Die Lefebvrianer sagen zu den Progressiven, dass ei in Irrlehren verharren und wer immer dies tue, in der Exkommunikation lebe, auch wenn niemand davon wisse als nur der Herr. Dies aber bedeute Glaubensabfall. Und das sei deshalb auch um so schrecklicher, weil nach außen der kirchliche Apparat noch strahle, hinter den Kulissen aber heimlich und heuchlerisch Glaubenswahrheiten zersetzt werden, so dass der jetzige Glaubensabfall zu nicht geringen Teilen aus der Kirche selbst geboren worden sei.</p>
<p>Man muss endlich die Wahrheit sagen und die lautet: Die Bekehrung muss auf beiden Seiten liegen. Des kann nicht angehen, dass die Progressiven eine nachkonziliare Kirche, die es gar nicht gibt, aufbauen, indem sie einen Teil des Glaubens, nämlich Dogmen, die der moderne Mensch nicht mehr erträgt, über Bord werfen, um das Schiff im Sturm zu erleichtern. &#8211; Es geht nicht an, dass die Lefebvrianer weiterhin in einer Art Schisma verharren und gegen das II. Vatikanum so angehen, als ob der Heilige Geist dort nur gegenwärtig gewesen sei, um Schlimmeres zu verhüten.</p>
<p>Wer wollte zweifeln, dass wir zur Stunde den größten Glaubensabfall verzeichnen, den man aus der gesamten Kirchengeschichte der katholischen Kirche ablesen kann. An den atheistischen Früchten der Gegenwart kann man das mit übergroßer Deutlichkeit erkennen, wobeid die Einzeltat nicht ausschlaggebend ist, sondern der Gesamtzustand. Der Atheismus wächst rapid. Der Kirchenbesuch sinkt immer tiefer ab. Kinder und Jugendliche sieht man kaum mehr in der Kirche. Erstkommunion und Firmung sind aufgeklebte Sakramente, das heißt, nach dem Firmfest werden von denen, die das Sakrament empfangen haben, nur noch wenige Prozent in der Kirche und ihren Gottesdiensten wiedergesehen. Die kirchliche Moral ist zusammengebrochen, weil man die Lehre der Weltbevölkerungskontrolleure überneommen und &#8220;Humanae Vitae&#8221; samt Papst Paul VI. der Verachtung preisgegeben hat. Was nützt im nachhinein eine kleine Korrektur, nachdem das Eheleben fast aller Gläubigen in die moderne Verhütung eingelaufen ist. Die Rechnung ist bereits quittiert: Wir haben keine Kinder und versinken als Nationen ins Namenlose. Wir haben unsere Babys umgebracht und im Mutterschoß getötet. Nicht wenige Verantwortliche der Kirche haben dabei durch den Beratungsschein zugeschaut und mitgewirkt. Nun heißt es &#8220;No future&#8221;!</p>
<p><span id="more-4476"></span>In der Seelsorge geht es den Priestern meist nicht mehr um die Rettung der unsterblichen Seele, um des Ewigen Lebens teilhaftig zu werden. Es geht darum, den Gemeindeverein zusammenzuhalten und ein irdisches Wohlleben oder einen politischen Katholizismus zu präsentieren. So glaubt amn, sich in die Gegenwart einbringen zu können.</p>
<p>Die Treuen hat man ins Ghetto zurückgedrängt.</p>
<p>Man hat zu lange zugewartet, darum ist es nur noch enie Frage der Zeit, bis bei den meisten der Glaube umgekippt ist und eine fast totale Glaubensentfremdung eintritt.</p>
<p>Auch in der katholischen Presse, bis auf ganz wenige, hat man geschönte Worte, geschönte Worte, geschönte Worte verbreitet, die den Leuten Sand in die Augen streuten.</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>In:</em> &#8220;Priester, Wir brauchen ein erneuertes Priestertum&#8221;, Kreis katholischer Priester, Sept 2009</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Schöne Zitate: Bruder Lorenz von der Auferstehung O. Carm. (1614-1691)</title>
		<link>http://karmelblume.wordpress.com/2009/09/26/schone-zitate-bruder-lorenz/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 21:34:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karmelblume</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aszetisch-Mystisches]]></category>
		<category><![CDATA[Erbauliches]]></category>
		<category><![CDATA[Karmelitisches]]></category>
		<category><![CDATA[Katholisches]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://karmelblume.wordpress.com/?p=4469</guid>
		<description><![CDATA[Der Glaube ist der Atem der Kirche.
+++
Ich habe bei allen meinen Arbeiten nur dies Ziel verfolgt, alles aus Liebe zu Gott zu tun.
+++
Bei mir gibt es keinen Unterschied zwischen der Zeit des Gebets und der übrigen Zeit.
+++
Zerstreuende Gedanken verderben alles.
+++
Unser ganzes Werk ist nur, dass wir Gott lieben und uns am ihm erfreuen.
+++
Durch unser Vertrauen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karmelblume.wordpress.com&blog=5342987&post=4469&subd=karmelblume&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><div id="attachment_4470" class="wp-caption aligncenter" style="width: 171px"><img class="size-medium wp-image-4470" title="Bruder Lorenz" src="http://karmelblume.files.wordpress.com/2009/09/bruder-lorenz.jpg?w=161&#038;h=300" alt="Bruder Lorenz" width="161" height="300" /><p class="wp-caption-text">Bruder Lorenz von der Auferstehung O. Carm.</p></div>
<p style="text-align:center;">Der Glaube ist der Atem der Kirche.</p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<p>Ich habe bei allen meinen Arbeiten nur dies Ziel verfolgt, alles aus Liebe zu Gott zu tun.</p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<p>Bei mir gibt es keinen Unterschied zwischen der Zeit des Gebets und der übrigen Zeit.</p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<p>Zerstreuende Gedanken verderben alles.</p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<p>Unser ganzes Werk ist nur, dass wir Gott lieben und uns am ihm erfreuen.</p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<p>Durch unser Vertrauen wird Gott geehrt.</p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<p>Mit der Gnade wird alles leicht.</p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<p>Um zu Gott zu kommen, braucht man weder Klugheit noch Wissenschaft, sondern nur ein Herz, das entschlossen ist, sich um nichts mehr zu kümmern als um ihn und nichts zu lieben außer ihm.</p>
<p style="text-align:center;"><span id="more-4469"></span>+++</p>
<p>Mein Gebet besteht in nichts anderem als im Verweilen in Gottes Gegenwart.</p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<p>Gott sieht nicht die Größe des Werks an, sondern die Liebe, aus der es kommt.</p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<p>Wer im Leben des Geistes nicht vorwärts geht, der geht zurück.</p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<p>Diejenigen, die vom Wind des Heiligen Geistes getrieben werden, segeln selbst im Schlaf noch weiter.</p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<p>Spät üben ist besser als gar nicht.</p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<p>Man muss Gott in heiliger Freiheit dienen.</p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<p>Ich habe keinen anderen Willen als den Willen Gottes.</p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<p>Ich stelle mich vor Gott und bitte ihn, er möge in meinem Inneren sein vollkommenes Bildnis formen und mich ihm ganz gleich machen.</p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<p>Man wird nicht im Schnellverfahren heilig.</p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<p>Je mehr wir Gott kennen, desto größer wird unser Verlangen, ihn zu kennen.</p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<p>Das muss nämlich in allem unser Ziel sein, in diesem Leben so vollkommene Anbeter Gottes zu werden, wie wir dies in alle Ewigkeit zu sein hoffen.</p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<p>Die heiligste, gewöhnlichste und nötigste Übung im geistlichen Leben ist die Wahrnehmung der Gegenwart Gottes.</p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<p>Ungestüm und Eile sind Zeichen eines zerstreuten Gemüts.</p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<p>Wir müssen unsere Arbeit mit Gott verrichten, zärtlich, ruhig und liebevoll.</p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<p>Gott &#8211; so sagt er &#8211; hat uns unendliche Schätze zu geben, und wir begnügen uns mit einer kleinen, gefühlvollen Andacht, die in einem Augenblick vorübergeht.</p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<p>Selbst der kleinste Gedanke an Gott wird ihn erfreuen. Er ist uns näher, als wir meinen.</p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<p>Betrachten Sie sich im Gebet wie ein armer Stummer und Gichtbrüchiger vor der Tür eines Reichen.</p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<p>Erst muss man kennen, dann kann man lieben.</p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<p>Zu einem so guten und getreuen Freund, der uns weder in dieser noch in jener Welt verlassen wird, können wir nie zuviel Zutrauen haben.</p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<p>Er entfernt sich niemals von uns, solange wir uns nicht zuerst von ihm entfernen.</p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<p>Die feste Gewohnheit wird nur unter Schmerzen in uns zuwege gebracht.</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>Quelle: </em><a href="http://www.neufeld-verlag.de/fileadmin/Buecher/Geistliches_Leben_Seelsorge/all-meine-gedanken-sind-bei-dir_lorenz/neufeld-verlag_all-meine-gedanken-sind-bei-dir_lorenz_zitate.pdf" target="_blank">http://www.neufeld-verlag.de/fileadmin/Buecher/Geistliches_Leben_Seelsorge/all-meine-gedanken-sind-bei-dir_lorenz/neufeld-verlag_all-meine-gedanken-sind-bei-dir_lorenz_zitate.pdf</a></p>
<p style="padding-left:30px;"><em>Leseempfehlung: </em><a href="Bruder Lorenz  All meine Gedanken sind bei dir In Gottes Gegenwart leben  Herausgegeben von Reinhard Deichgräber Klassiker der christlichen Spiritualität, Band 1  Gebunden, 12,5 x 20,5 cm, 112 Seiten EUR [D] 9,90 • sFr 18,90 • EUR [A] 10,20 ISBN 978-3-937896-56-4, Bestell-Nummer 588.656 2. Auflage 2009" target="_blank"> Bruder Lorenz: All meine Gedanken sind bei dir &#8211;  In Gottes Gegenwart leben. Herausgegeben von Reinhard Deichgräber.  Klassiker der christlichen Spiritualität, Band 1. Gebunden, 12,5 x 20,5 cm, 112 Seiten. EUR [D] 9,90 • sFr 18,90 • EUR [A] 10,20 ISBN 978-3-937896-56-4, Bestell-Nummer 588.656 2. Auflage 2009</a></p>
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			<media:title type="html">Bruder Lorenz</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Katholischer Theologe und Freimaurerfreund. Über Herbert Vorgrimler</title>
		<link>http://karmelblume.wordpress.com/2009/09/22/herbert-vorgrimler/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 11:36:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karmelblume</dc:creator>
				<category><![CDATA[Katholisches]]></category>
		<category><![CDATA[Theologisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielleicht ist manchem Leser der Artikel Die kirchliche Freimaurerei
 vom 18. September 2009 übertrieben vorgekommen?
Nun, gestern wurde auf verschiedenen Nachrichtenportalen über das Buch des Ex-Freimaurers Burckhardt Gorissen (51 J.)  berichtet, das er im Augsburger Sankt-Ulrich-Verlag veröffentlicht hat: &#8220;Ich war Freimaurer&#8221;. Daraus nachfolgend eine Leseprobe, die ein unheimliches Licht auf die Theologenlandschaft der katholischen Kirche in Deutschland [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karmelblume.wordpress.com&blog=5342987&post=4460&subd=karmelblume&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><div id="attachment_4461" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-4461" title="herbert vorgrimler" src="http://karmelblume.files.wordpress.com/2009/09/herbert-vorgrimler.jpg?w=300&#038;h=188" alt="Herbert Vorgrimler" width="300" height="188" /><p class="wp-caption-text">Herbert Vorgrimler</p></div>
<p><em>Vielleicht ist manchem Leser der Artikel </em><a title="Permanent Link to Die kirchliche Freimaurerei" rel="bookmark" href="../2009/09/18/die-kirchliche-freimaurerei/">Die kirchliche Freimaurerei</a><em><a title="Permanent Link to Die kirchliche Freimaurerei" rel="bookmark" href="../2009/09/18/die-kirchliche-freimaurerei/"><br />
</a> vom 18. September 2009 übertrieben vorgekommen?</em></p>
<p><em>Nun, gestern wurde auf verschiedenen Nachrichtenportalen über <a href="http://www.sankt-ulrich-verlag.de/index.php/sankt_ulrich_verlag_gmbh/neuerscheinungen/ich_war_freimaurer" target="_blank">das Buch des Ex-Freimaurers </a></em><a href="http://www.sankt-ulrich-verlag.de/index.php/sankt_ulrich_verlag_gmbh/neuerscheinungen/ich_war_freimaurer" target="_blank">Burckhardt Gorissen</a><em><a href="http://www.sankt-ulrich-verlag.de/index.php/sankt_ulrich_verlag_gmbh/neuerscheinungen/ich_war_freimaurer" target="_blank"> (51 J.)  berichtet, das er im Augsburger </a></em><a href="http://www.sankt-ulrich-verlag.de/index.php/sankt_ulrich_verlag_gmbh/neuerscheinungen/ich_war_freimaurer" target="_blank">Sankt-Ulrich-Verlag</a><em><a href="http://www.sankt-ulrich-verlag.de/index.php/sankt_ulrich_verlag_gmbh/neuerscheinungen/ich_war_freimaurer" target="_blank"> veröffentlicht hat: </a></em><a href="http://www.sankt-ulrich-verlag.de/index.php/sankt_ulrich_verlag_gmbh/neuerscheinungen/ich_war_freimaurer" target="_blank">&#8220;Ich war Freimaurer&#8221;</a><em>. Daraus nachfolgend eine Leseprobe, die ein unheimliches Licht auf die Theologenlandschaft der katholischen Kirche in Deutschland nach dem 2. Vatikanischen Konzil wirft.</em></p>
<p><em>Professor Herbert Vorgrimler, über den Burckhardt Gorissen hier berichtet, war ein Schüler des Theologen P. Karl Rahner SJ und später dessen engster Mitarbeiter. 1953 empfing er die Priesterweihe.  Seit den 60er Jahren lebte er in einer Lebensgemeinschaft mit der Theologiestudentin Sigrid Loersch, siehe </em><a href="http://www.theologisches.net/berger3.htm" target="_blank">David Berger,</a><em><a href="http://www.theologisches.net/berger3.htm" target="_blank"> </a></em><a href="http://www.theologisches.net/berger3.htm" target="_blank">„Man könnte meinen, man sei im Irrenhaus“, Herbert Vorgrimlers Lebenserinnerungen</a><em>.</em></p>
<p><em>Karl Rahners und Herbert Vorgrimlers Kleines Konzilskompendium, in mindestens 35 Auflagen erschienen, hat die deutschen Theologen in den Jahrzehnten seit dem 2. Vatikanum geprägt. Der Philosoph Robert Spaemann bemerkte dazu: &#8220;Schon das Kleine Konzilskompendium von Karl Rahner und Herbert Vorgrimler erteilt munter denjenigen Texten des Konzils Zensuren, die den eigenen theologischen Vorstellungen nicht entsprechen.&#8221; (s</em>. <a href="http://www.kath-info.de/konzilsstreit.html" target="_blank">Konzilsstreit</a>)</p>
<p><em>Kann man sich da noch wundern, dass Bischöfe, die einen dogmenleugnenden Theologieprofessor feiern, zugleich die Piusbruderschaft ausgrenzen und keine theologischen Gespräche mit ihr führen wollen?</em></p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<blockquote><p>Vorgrimlers Erzählungen*</p>
<p>Der Professor zog mit einer an Verachtung grenzenden Bewegung ein paar zusammengelegte Papiere aus dem Jackett und entfaltete sie geräuschvoll. Im Plauderton begann er seinen Vortrag. Nichts übertrieben Theatralisches. Er schaute immer wieder in die Runde, in seinen wasserblauen Augen lag leiser Spott. Der grundlegende Unterschied zwischen Freimaurerei und Katholizismus sei die Frage nach der Allmacht Gottes, sagte er, und merkte nicht ohne Süffisanz an, die Kirche sei nicht von Christus eingesetzt, sondern ebenfalls ein Produkt der Evolution. Diesbezüglich verwendete er den Begriff „Kirchenwerdung“. Daraufhin unternahm er einen kurzen Exkurs in die Geschichte der Freimaurerei, der für die Anwesenden aufgrund ihres Wissensstandes eher überflüssig war, doch von allen goutiert wurde, weil, wie Peter zuraunte, der katholische Professor „eine ganze Menge über uns weiß“. Das galt als Aufwertung des eigenen Vereins, der durch die Freimaurerwerdung der Welt als etwas zu gelten hatte.</p>
<p><span id="more-4460"></span>Es sei von fast zwingender Logik, führte Vorgrimler aus, dass die katholische Kirche der einzige größere Gegner sei, da die anderen Kirchen keinen Klerus im katholischen Sinne kennen. Nun blickte er eine Weile in die Runde seiner Jünger und betonte mit gekonntem Understatement, die Logen gerieten in Gegnerschaft zu allen „absolutistischen Regimes“, da sie den Geist der Aufklärung propagierten. Die folgenden Wertungen waren häufig sehr ausfallend gehalten und entbehrten in ihrer Logik nicht selten einer gewissen Stammtischseligkeit, die es in der Runde jedoch heimelig werden ließ. So meinte der emeritierte Dogmatikprofessor, Papst Clemens XII., der am 7. März 1738 gegen die Freimaurer die Bulle „In eminenti apostulatus specula“ aussprach, sei von 1732 an blind gewesen und von 1737 an ohne Gedächtnis.</p>
<p>Allgemeine Heiterkeit. Füße scharren.</p>
<p>Er, Vorgrimler, deute diesen Konflikt politisch und gehe davon aus, dass es der Umgebung des Papstes darauf ankam, das damals regierende englische Königshaus Hannover, das in der Freimaurerei beherbergt gewesen sei, durch das katholische Haus Stuart zu ersetzen.</p>
<p>„Machtpolletik. So is et. Dat muss ma jesacht sejn. Sehr jut. Sehr jut“, bemerkte der Nachbar gegenüber mit stark kölschem Akzent, wobei er sein letztes Lob im Bierglas ertrank, um das sich seine Lippen wölbten.</p>
<p>Die Enzyklika habe jedoch nur eine bescheidene Wirkung gezeigt, vornehmlich auf der Iberischen Halbinsel und im Kirchenstaat, wobei auf der Iberischen Halbinsel Personen verfolgt wurden, während man sich im Kirchenstaat darauf beschränkte, freimaurerische Schriften zu verbrennen. Fast 150 Jahre später, 1884, erlasse dann der seiner Meinung nach „ansonsten eher vernünftige Papst Leo XIII. die Enzyklika ‚Humanum genus‘“, welche nochmals in deutlicher Weise die Freimaurerei verurteile. Nein, der emeritierte Dogmatikprofessor erwähnte nicht die Gründe dafür, beispielsweise den Katholikenhass des italienischen Großmeisters Adriano Lemmi, der 1869, als das Erste Vatikanische Konzil begann, ein ökumenisches Antikonzil nach Neapel einberief. In der Botschaft der Freimaurer stand unter anderem: „Die römisch katholische Religion ist eine Lüge. Ihre Herrschaft ist ein Verbrechen“. Hingegen erwähnte er den:</p>
<p>Codex Iuris Canonici</p>
<p>In dem Ende 1983 in Kraft getretenen neuen Codex des kanonischen Rechtes werden die Freimaurer nicht mehr eigens erwähnt. Damit ist der Kirchenbann von 1917 aufgehoben. Dennoch werden die strafrechtlichen Bestimmungen über die Freimaurer nicht einfach aufgehoben Die Mitgliedschaft in einer Gesellschaft, die gegen die Kirche agiert, bleibt weiterhin mit „gerechter Strafe“ bedroht. Diese Strafe tritt allerdings nicht mehr von selbst ein.</p>
<p>Nach Vorgrimler beginnt der Dialog der Freimaurerei mit der katholischen Kirche bereits 1928, zuerst mit den theistischen Logen. Seit 1961 auch mit dem Grand Orient in Frankreich, der sich bewusst als atheistisch bezeichnet. Das Zweite Vatikanische Konzil wird von Prof. Vorgrimler insofern zutiefst gelobt, als es die Frage der Menschenrechte und die Religionsfreiheit neu definiert habe. Dies unterstreiche er ausdrücklich. Im Jahre 1969 habe eine Übereinkunft zwischen der katholischen Kirche und der italienischen Großloge stattgefunden. Beide Seiten bekundeten ihren Willen zur Zusammenarbeit auf den Gebieten der Menschenrechte, der Religionsfreiheit und der gegenseitigen Toleranz. Im gleichen Jahr wurde von der offiziellen Kirche aus eine Dialogkommission ins Leben gerufen, die aus vier Mitgliedern bestand. Zwei erwähnte er namentlich, den Wiener Kardinal König und sich selbst. Diese Kommission veröffentlichte ihre Arbeitsergebnisse in dem österreichischen Ort Lichtenau – so wuchs dem Dokument der Name „Lichtenauer Erklärung“ zu. Darin habe sich die katholische Kommission den Freimaurern gegenüber aufgeschlossen geäußert. Für eine Weile wurde es still, man hörte keine Stecknadel fallen, nur das Sprudeln des Mineralwassers, das ich mir eingoss.</p>
<p>„Insgesamt kann man festhalten, unsere gemeinsame Sache entwickelte sich Anfang der 70er Jahre sehr gut“, setzte der Professor von neuem an und geriet für einen kurzen Moment tatsächlich in Rage. Über die Berufung Bischof Stimpfles als Vorsitzenden dieser Dialogkommission zeigte er sich auch 27 Jahre später noch zutiefst verstimmt. Diese Kommission nämlich kam, entgegen der Lichtenauer Erklärung, zu dem Ergebnis, dass eine Mitgliedschaft von Katholiken bei der Freimaurerei nach wie vor nicht mit dem christlichen Selbstverständnis zu vereinbaren sei, weswegen er, Vorgrimler, 1974 erbost diese Kommission verlassen habe. Die Gespräche wurden 1980 beendet. Die Deutsche Bischofskonferenz erklärte in einer Publikation vom 12. Mai 1980 als Ergebnis, „dass die gleichzeitige Zugehörigkeit zur katholischen Kirche und zur Freimaurerei ausgeschlossen“ sei. Aber: „Da der neue ‚Codex Iuris Canonici‘ aus dem Jahre 1983 die Freimaurerei nicht mehr erwähnt“, sagte er mit leisem Triumph in der Stimme – oder war es Spott? –, „gehen Sie geflissentlich davon aus, dass die Mitgliedschaft in einer Loge sich mit der Mitgliedschaft in der katholischen Kirche vereinbaren lässt.“</p>
<p>Raunen ging durch den Bankettsaal. Zustimmendes Nicken allenthalben. Nur die großen Namen am Deckenfries schwiegen.</p>
<p>Man müsse, fuhr Vorgrimler beredt fort, eben manchmal die Lücken nutzen. Ohne gröbere Verletzungen des Minimalkonsensus ginge es eben nicht. Als Ausblick auf die weitere Zusammenarbeit zwischen Kirche und Freimaurerei sehe er, Vorgrimler, eine große Möglichkeit zur Verständigung, da sich die katholische Kirche praktisch auf ihre Ortskirchen reduziert habe: „Die Kirche gibt es nicht mehr!“, was die Schlussfolgerung zuließe, dass eine Verständigung nicht mehr vornehmlich mit Rom zu erfolgen habe, sondern dass sich jede<br />
Ortskirche selbst mit der Freimaurerei arrangieren könne.</p>
<p>„In der Not frisst der Teufel Fliegen“, lachte der Bruder von gegenüber, nahm dem Kölschglas die Schaumkrone und wischte sich den Mund. Der Dogmatikprofessor hatte allerdings einen Teil der Wahrheit geschlabbert. In der amtlichen Verlautbarung der katholischen Kirche heißt es:</p>
<p>„Es wurde die Frage gestellt, ob sich das Urteil der Kirche über die freimaurerischen Vereinigungen durch die Tatsache geändert hat, dass der neue Codex Iuris Canonici – Codex des kanonischen Rechtes (CIC) sie nicht ausdrücklich erwähnt wie der frühere. Diese Kongregation ist in der Lage zu antworten, dass diesem Umstand das gleiche Kriterium der Redaktion zugrunde liegt wie für andere Vereinigungen, die gleichfalls nicht erwähnt wurden, weil sie in breitere Kategorien eingegliedert sind. Das negative Urteil der Kirche über die freimaurerischen Vereinigungen bleibt also unverändert, weil ihre Prinzipien immer als unvereinbar mit der Lehre der Kirche betrachtet wurden und deshalb der Beitritt zu ihnen verboten bleibt. Die Gläubigen, die freimaurerischen Vereinigungen angehören, befinden sich also im Stand der schweren Sünde und können nicht die heilige Kommunion empfangen. Autoritäten der Ortskirche steht es nicht zu, sich über das Wesen freimaurerischer Vereinigungen in einem Urteil zu äußern, das das oben Bestimmte außer Kraft setzt, und zwar in Übereinstimmung mit der Erklärung dieser Kongregation vom 17. Februar 1981 (vgl. AAS<br />
73/1981, S. 240–241). Papst Johannes Paul II. hat diese Erklärung, die in der ordentlichen Sitzung dieser Kongregation beschlossen wurde, bei der dem unterzeichneten Kardinalpräfekten gewährten Audienz bestätigt und ihre Veröffentlichung angeordnet.</p>
<p>Rom, am Sitz der Kongregation für die Glaubenslehre,</p>
<p>26. November 1983<br />
Joseph Kardinal Ratzinger, Präfekt<br />
Erzbischof Jerôme Hamer OP, Sekretär“</p>
<p>In der Verachtung dieser Tatsachen waren sich Hans Küng, Pater Alois Kehl und Vorgrimler offenbar einig. Überhaupt wäre gut, fuhr er mit gestärkter Stimme fort, wenn die Vorstellung von „Gott im Himmel“ einer neuen Vorstellung Platz machen würde. Aufgrund der Aufklärung – und deren Errungenschaften wolle wohl keiner ernsthaft bestreiten – wisse man, dass Gut und Böse bloß zwei ewig widerstreitende Naturen innerhalb des Menschen seien. Goethe sage das sehr schön im „Faust“: „Zwei Herzen schlagen, ach, in meiner Brust“. Um so wichtiger sei, dass in der Freimaurerei alle Gottesvorstellungen gleich seien, dass sich jeder seinen<br />
Gott frei wählen könne, denn schließlich komme es nicht so sehr darauf an, woran wir glauben, sondern dass wir glauben. Christus selbst könne man, wie es Küng beispielsweise tue, nicht als Gott sehen, sondern als vorbildhafte humanistische Figur. Man müsse versuchen, den Menschen hinzuführen auf das Problem seiner sittlichen Eigenpersönlichkeit. Anstößig erschien Vorgrimler hingegen die Auffassung, dass Menschen in Sünder und Gerechte eingeteilt werden. Wer die biblische Sicht Jesu und nicht die humanistische Sicht vertrete, denke zu kurz. Man müsse sagen, dass der kirchliche Volksglaube in seiner Gottesvorstellung<br />
inhumane Züge enthält. Der Nazarener – der Nazarener, sagte der emeritierte Dogmatikprofessor, wie manche Mitglieder dunkler Sekten es tun – formuliere keine abstrakten Begriffe, sondern versuche, seine geistige Welt in Bildern zu übermitteln. Die Freimaurerei gehe den gleichen Weg, indem sie grundsätzlich auf jede begriffliche Formulierung der eigentlichen Lebensgeheimnisse verzichte und die Bildersprache für geeigneter hielte. Dieser Aussage folgte eine lange Pause. Der Professor setzte überhaupt professionelle Pausen und brachte hier seine ganze Vorlesungserfahrung ein. Er bot bist jetzt, so banal es klingt, eine gute Show. Doch diesmal war es keine Pause. Der Gesprächsleiter hatte als erster verstanden. „Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.“</p>
<p>Langanhaltendes Klopfen auf den Tischen. Auch an Bravorufen fehlte es nicht. Der Referent nippte zufrieden am Glas und sah in die Schar der Jünger. War Wasser im Glas oder Wein? Der Meister vom Stuhl erhob sich. „Lieber Herr Professor Vorgrimler, ganz, ganz herzlichen Dank. Ich glaube, Sie hören es an der Reaktion, wir alle sind von Ihrem Vortrag begeistert. Was sage ich, hellauf begeistert, zutiefst innerlich bewegt. Wenn Sie gestatten, würde ich jetzt gern zu einer Fragestunde überleiten.“</p>
<p>Aussprache nach Vorgrimlers Vortrag</p>
<p>Manche schnippten mit den Fingern. Der Gesprächsleiter zeigte auf einen fülligen Mann, der sogleich aufstand und sich in einer weitschweifigen Lobhudelei erging, bis ihn der Gesprächsleiter bat, doch nun die Frage zu stellen. Der füllige Mann verlieh der Inszenierung insofern einen Kick, als er, überrascht von der Ermahnung, das vor ihm stehende Glas umwarf, in dem sich glücklicherweise kaum mehr als ein kleiner Schluck befand, so dass er das Malheur geflissentlich überging und zu seiner Frage kam: „Warum kritisiert die offizielle Seite der Katholiken überhaupt die Freimaurerei?“</p>
<p>Der gefragte Dogmatikprofessor wiegte seinen runden Kopf und strich mit der Hand darüber, als ob er ihn salben wollte. Dann ließ er sich vernehmen, man müsse unterscheiden zwischen solchen und solchen. Es gälte die Fehler beim anderen zu suchen. Auch die offizielle Seite rede nicht mit einer Stimme.</p>
<p>Angesprochen auf den freimaurerischen Kultus antwortete der Professor, Gott ja, das nenne man halt Brauchtumsfeiern. Im übrigen sei er der Meinung, Katholiken, die die Freimaurerei kritisierten, bezeugten schlichtweg eine faschistische Gesinnung. „Die Gegner der Freimaurerei sind pathologische Figuren“, höhnte Vorgrimler und stellte die Gemeinten namentlich an den Pranger: „Johannes Rothkranz, Manfred Adler, dieser betitelt die Freimaurer als ‚die Söhne der Finsternis‘, und den Pater Johannes Wild S.J.“ Der Konflikt mit Pater Wild dauere schon eine geraume Zeit. Er habe sich schon an den General des Jesuitenordens gewandt mit dem Anliegen, Pater Wild das Sprechen über die Freimaurerei zu verbieten. Der General lehnte dieses jedoch mit der Begründung ab, dass man keinem Mitglied des Ordens die freie Meinungsäußerung verbieten könne. „Man bräuchte Journalisten, die diesen Pater ausfindig machen und aufspießen.“</p>
<p>Oh, dachte ich, erinnert das nicht an die Logik jener, die an Stammtischen fordern, man brauche mal wieder einen kleinen Diktator, der endlich mal aufräume mit den Andersdenkenden? Ich verdrängte den Gedanken, weil ich Vorgrimlers Art, als Menschenfischer zu fungieren, ganz schön clever fand – und das bewunderte ich zu diesem Zeitpunkt sehr.</p>
<p>Man müsse diese Leute, gemeint waren diejenigen, die durch Wort und Schrift gegen die Freimaurerei Stellung bezogen, wegen Verleumdung und Beleidigung gerichtlich belangen. Diese Personen – so Vorgrimler – seien nicht Brüder im Glauben, obwohl sie denselben Papst hätten. Ihre strafrechtliche Verfolgung sei „ein Akt öffentlicher Hygiene“. Ein kurzer, kalter Strahl schoss aus seinen Augen, der Bände sprach und von grenzenloser Verachtung zeugte.</p>
<p>„Ein Hygieneakt, der an ungute Zeiten erinnert“, notierte ich.</p>
<p>Im übrigen, auch das müsse gesagt werden, der Erzbischof von Köln, Meisner, sei in seinen Augen kein Ansprechpartner in Sachen Freimaurerei. Da trenne sich die Spreu vom Weizen. „Ich fühle mich durch Herrn Meisner nicht vertreten.“ Er, Vorgrimler, propagiere eine „Theologie nach Auschwitz“. Wobei es sein Geheimnis blieb, inwiefern er eine Theologie vor Auschwitz mit dem Kölner Kardinal verband.</p>
<p>Ein grundsätzliches charakterliches Merkmal des Dogmatikprofessors trat bei seinen Antworten in ein klares Licht: Er schien großzügig im Austeilen von Kritik, die zumeist in Form harter und ungerechter Polemik erfolgte, aber reichlich unfähig, mit Kritik an seiner Person beziehungsweise seinem Denken umzugehen. Dieser Charakterzug verdeutlichte sich besonders dort, wo er über Katholiken sprach, die nicht seinen kirchenpolitischen Ansichten folgten: So versteifte er sich darauf, Papst Johannes Paul II. habe das „typisch Katholische“ überbetont. Man denke nur „an seine übertriebene Marienverehrung. Seine bedenkenlose Bejahung der angeblichen Marienerscheinungen von Fatima“. Die Kirche sei – er unterbrach sich und bezeichnete seine Idee als relativ kühn –, die Kirche sei ohne den Einfluss der Freimaurerei in Zukunft undenkbar.</p>
<p>Schnauben. Begeistertes Klatschen.</p>
<p>Man solle nicht vergessen, dass auch die Andersgläubigen recht hätten. „Alles ist eine Möglichkeit.“</p>
<p>Geraune. „Hört, hört.“</p>
<p>Ein weiterer Bruder erhielt das Wort.</p>
<p>„Eine Frage Herr Professor, wie sehen Sie dabei die Rolle der Kirche?“</p>
<p>Erstens, in der Anerkennung, dass die Kirche nicht die einzige Größe sei, stelle er fest, die Frage des Religionsunterrichtes in der Schule, sei keine Frage des Glaubens. Die Kirche solle sich auf das Wirken in ihrem Raum beschränken. Zweitens, es sei Unsinn, ja man müsse betonen, grober Unsinn, ein Copyright auf Gott anmelden zu wollen.</p>
<p>Allgemeine Heiterkeit.</p>
<p>Eines Tages müsse die dogmatische Kirche verschwinden oder sich angleichen. Oder, um es freimaurerisch zu erklären, sie müsse akzeptieren, dass die Namen der verschiedenen Religionen und Konfessionen nur Vornamen eines Großen Baumeisters sind. Süffisant setzte ein Bruder zu einem Co-Referat an: Sigmund Freud habe in seinem Werk „Die Zukunft einer Illusion“ sehr deutlich umschrieben, was es mit Religionen auf sich hat. Deshalb könne man sich beispielsweise nur amüsieren über die Stellvertreter Gottes auf Erden. Manchmal erschien es so, als ob sich diese Leute selber parodieren. Ernst nehmen könne man diese Zunft<br />
doch längst nicht mehr. Wer glaube schließlich noch an den Weihnachtsmann? Der Professor zuckte die Schultern wie zur Entschuldigung für diejenigen, die er selbst für irrende</p>
<p>* Dieser Text basiert auf einem Gedächtnisprotokoll und erhebt<br />
keinen Anspruch darauf, Prof. Vorgrimlers Vortrag vollständig wiederzugeben.<br />
Gleichlautendes findet sich aber in der Zeitschrift „Einsicht“ (27/6. Februar 1998).</p>
<p><em>Quelle: </em></p>
<p><a href="http://www.sankt-ulrich-verlag.de/index.php/content/download/7056/53047/file/LP_978-3-86744-107-0.pdf" target="_blank">http://www.sankt-ulrich-verlag.de/index.php/content/download/7056/53047/file/LP_978-3-86744-107-0.pdf</a></p></blockquote>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<p><em>Buchempfehlung:</em></p>
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</a></p>
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EUR 19,90 (D),  					sFr 34,50,  					EUR 20,50 (A)</a></p>
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		<title>Die kirchliche Freimaurerei</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 13:09:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karmelblume</dc:creator>
				<category><![CDATA[Katholisches]]></category>
		<category><![CDATA[Marianisch-Mariologisches]]></category>
		<category><![CDATA[Prophetisches]]></category>

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		<description><![CDATA[DAS TIER, DAS EINEM LAMM GLEICHT
Dongo (Como), 13. Juni 1989, Jahrestag der zweiten Erscheinung in Fatima
»Vielgeliebte Söhne, heute gedenkt ihr meiner zweiten Erscheinung in der armen Cova da Iria in Fatima am 13. Juni 1917.
Schon damals habe ich euch vorausgesagt, was ihr in dieser Zeit gerade erlebt.
Ich habe euch die große Schlacht zwischen mir, der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karmelblume.wordpress.com&blog=5342987&post=4452&subd=karmelblume&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><div id="attachment_4457" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-4457" title="tiere apokalypse" src="http://karmelblume.files.wordpress.com/2009/09/tier-aus-der-erde.jpg?w=400&#038;h=308" alt="Das Tier aus dem Meer und das Tier aus der Erde. Aus der Apokalypse nach der Johannes-Offenbarung, Merian-Bibel von 1630" width="400" height="308" /><p class="wp-caption-text">Das Tier aus dem Meer und das Tier aus der Erde. Aus der Apokalypse nach der Johannes-Offenbarung, Merian-Bibel von 1630</p></div>
<h2 style="text-align:center;">DAS TIER, DAS EINEM LAMM GLEICHT</h2>
<p>Dongo (Como), 13. Juni 1989, Jahrestag der zweiten Erscheinung in Fatima</p>
<p>»Vielgeliebte Söhne, heute gedenkt ihr meiner zweiten Erscheinung in der armen Cova da Iria in Fatima am 13. Juni 1917.</p>
<p>Schon damals habe ich euch vorausgesagt, was ihr in dieser Zeit gerade erlebt.</p>
<p>Ich habe euch die große Schlacht zwischen mir, der mit der Sonne bekleideten Frau, und dem großen feuerroten Drachen, der die Menschheit dazu verleitet hat, ohne Gott zu leben, angekündigt.</p>
<p>Ich habe euch auch die heimtückische und geheime Tätigkeit vorhergesagt, die von der Freimaurerei betrieben wird, um euch von der Befolgung des Gesetzes Gottes abzubringen und euch so zu Opfern der Sünden und Laster zu machen. Vor allem habe ich euch als Mutter vor der großen Gefahr warnen wollen, die heute die Kirche wegen der vielen und teuflischen Angriffe bedroht, die man gegen sie verübt, um sie zu zerstören.</p>
<p><span id="more-4452"></span>Um dieses Ziel zu erreichen, kommt aus der Erde herauf ein Tier, das zwei Hörner wie jene eines Lammes hat, dem schwarzen Tier, das aus dem Meer steigt, zu Hilfe.</p>
<p>Das Lamm ist in der Heiligen Schrift immer das Symbol des Opfers gewesen. In der Nacht des Auszugs aus Ägypten wird das Lamm geopfert und mit seinem Blut werden die Türpfosten an den Häusern der Hebräer bestrichen, um sie der Strafe zu entziehen, die aber dann alle Ägypter trifft.</p>
<p>Das hebräische Pascha gedenkt dieses Ereignisses jedes Jahr mit der Darbringung eines Lammes, das geopfert und verzehrt wird.</p>
<p>Auf Kalvaria opfert sich Jesus Christus für die Erlösung der Menschheit, Er selbst macht sich zu unserem Pascha und wird das wahre Lamm Gottes, das alle Sünden der Welt hinweg nimmt.</p>
<p>Das Tier trägt auf seinem Kopf zwei Hörner wie jene eines Lammes.</p>
<p>Eng verbunden dem Symbol des Opfers ist jenes des Priestertums: die zwei Hörner.</p>
<p>Eine Kopfbedeckung mit zwei Hörnern trug der Hohepriester im Alten Testament.</p>
<p>Die Mitra — mit zwei Hörnern — tragen die Bischöfe in der Kirche, um die Fülle ihres Priestertums anzuzeigen.</p>
<p>Das schwarze Tier, das einem Panther gleicht, gibt die Freimaurerei an; das Tier mit den zwei Hörnern, das einem Lamm gleicht, zeigt die in das Innere der Kirche eingedrungene Freimaurerei an, das ist die kirchliche Freimaurerei, die sich vor allem unter den Mitgliedern der Hierarchie ausgebreitet hat. Diese freimaurerische Unterwanderung im Inneren der Kirche ist euch schon in Fatima von mir vorausgesagt worden, als ich euch angekündigt habe, dass Satan sich bis in die Spitze der Kirche einschleichen würde.</p>
<p>Wenn es Aufgabe der Freimaurerei ist, die Seelen ins Verderben zu bringen, indem sie diese zur Anbetung von Götzen bringt, so ist das Ziel der kirchlichen Freimaurerei hingegen, Christus und seine Kirche zu zerstören, indem sie ein neues Idol schafft, das heißt einen falschen Christus und eine falsche Kirche.</p>
<p>— Jesus Christus ist der Sohn des lebendigen Gottes, Er ist das fleischgewordene Wort, Er ist wahrer Gott und wahrer Mensch, da Er in Seiner göttlichen Person die menschliche Natur und die göttliche Natur vereinigt.</p>
<p>Jesus hat im Evangelium von Sich selbst die vollständigste Definition gegeben, indem Er sagte, die Wahrheit, der Weg und das Leben zu sein.</p>
<p>— Jesus ist die Wahrheit, weil Er uns den Vater offenbart und uns Sein endgültiges Wort sagt und die ganze göttliche Offenbarung zu ihrer vollkommenen Erfüllung bringt.</p>
<p>— Jesus ist das Leben, weil er uns mit der von ihm durch die Erlösung verdienten Gnade das göttliche Leben selbst schenkt und er die Sakramente als wirksame Mittel stiftet, die die Gnade vermitteln.</p>
<p>— Jesus ist der Weg, der zum Vater führt, durch das Evangelium, das Er uns als den Weg gegeben hat, den man gehen muß, um zum Heil zu gelangen.</p>
<p>— Jesus ist die Wahrheit, weil Er — das lebendige Wort — die Quelle und der Siegel der ganzen göttlichen Offenbarung ist. Die kirchliche Freimaurerei jedoch trachtet, sein göttliches Wort durch naturalistische und rationalistische Auslegungen zu verdunkeln, und beim Versuch, es verständnisvoller und annehmbarer zu machen, entleert sie es von seinem ganzen übernatürlichen Inhalt.</p>
<p>So verbreiten sich die Irrtümer überall selbst in der katholischen Kirche. Wegen der Verbreitung dieser Irrtümer entfernen sich heute viele vom wahren Glauben und verwirklichen so die Prophezeiung, die euch in Fatima von mir gemacht worden ist: — Es werden Zeiten kommen, in denen viele den wahren Glauben verlieren werden. — Der Verlust des Glaubens ist Apostasie.</p>
<p>Die kirchliche Freimaurerei wirkt auf heimtückische und teuflische Weise, um alle zur Apostasie zu verleiten.</p>
<p>— Jesus ist das Leben, weil Er die Gnade schenkt.</p>
<p>Ziel der kirchlichen Freimaurerei ist es, die Sünde zu rechtfertigen, sie nicht mehr als etwas Böses, sondern als einen Wert und ein Gut darzustellen.</p>
<p>So empfiehlt man, die Sünde zu begehen, als eine Art, die Bedürfnisse der eigenen Natur zu befriedigen, wobei man die Wurzel vernichtet, aus der die Reue entstehen kann. Und man sagt, dass es nicht mehr notwendig ist, sie zu beichten. Die verderbliche Folge dieses furchtbaren Krebsgeschwüres, das in der ganzen Kirche verbreitet ist, besteht darin, dass die Persönliche Beichte überall verschwindet. Die Seelen werden verleitet, in der Sünde zu leben, indem sie das Geschenk des Lebens, das Jesus uns angeboten hat, zurückweisen.</p>
<p>- Jesus ist der Weg, der durch das Evangelium zum Vater führt.</p>
<p>Die kirchliche Freimaurerei fördert diejenigen Exegesen, die durch Anwendung verschiedener literarischer Gattungen das Evangelium rationalistisch und naturalistisch interpretieren, so dass es in allen seinen Teilen zerrissen wird.</p>
<p>Am Ende kommt man zur Leugnung der geschichtlichen Realität der Wunder und der Auferstehung Christi und man bezweifelt selbst die Gottheit Jesu und seine rettende Mission.</p>
<p>— Nachdem es den historischen Christus vernichtet hat, trachtet das Tier mit zwei Hörnern, das einem Lamm gleicht, den mystischen Christus, der die Kirche ist, zu zerstören.</p>
<p>Die von Christus gestiftete Kirche ist eine einzige: die heilige, katholische, apostolische, eine und auf Petrus aufgebaute. Wie Jesus ist auch die von ihm gestiftete Kirche, die Seinen mystischen Leib bildet, die Wahrheit, das Leben und der Weg.</p>
<p>— Die Kirche ist die Wahrheit, weil Jesus nur ihr es anvertraut hat, den gesamten Glaubensschatz in seiner Vollständigkeit zu hüten. Er hat ihn der hierarchischen Kirche anvertraut, das heißt dem Papst und den mit ihm vereinten Bischöfen. Die kirchliche Freimaurerei sucht diese Wirklichkeit durch den falschen Ökumenismus zu zerstören, der dazu führt, alle christlichen Kirchen anzunehmen, indem behauptet wird, dass jede von ihnen einen Teil der Wahrheit besitzt. Sie betreibt den Plan, eine allgemeine ökumenische Kirche zu gründen, die aus dem Zusammenschluss aller christlichen Konfessionen gebildet wird, unter ihnen die katholische Kirche.</p>
<p>— Die Kirche ist das Leben, weil sie die Gnade schenkt und sie allein die wirksamen Mittel der Gnade besitzt, die sieben Sakramente.</p>
<p>Vor allem ist sie Leben, weil ihr allein die Macht gegeben wurde, die Eucharistie durch das dienstamtliche und hierarchische Priestertum zum Leben zu bringen.</p>
<p>In der Eucharistie ist Jesus Christus mit seinem glorreichen Leib und seiner Gottheit wahrhaftig gegenwärtig.</p>
<p>Die kirchliche Freimaurerei versucht jedoch auf so viele und heimtückische Arten, die kirchliche Frömmigkeit in Bezug auf das Sakrament der Eucharistie anzugreifen.</p>
<p>Man hebt von ihr nur den Aspekt des Mahles hervor, trachtet seinen Opferwert zu bagatellisieren und sucht die wirkliche und persönliche Gegenwart Jesu in den konsekrierten Hostien zu leugnen.</p>
<p>Deshalb sind allmählich alle äußeren Zeichen abgeschafft worden, die den Glauben an die tatsächliche Gegenwart Jesu in der Eucharistie angezeigt haben, wie Kniebeugen, öffentliche Anbetungsstunden und die heilige Gepflogenheit, den Tabernakel mit Licht und Blumen zu umgeben.</p>
<p>— Die Kirche ist der Weg, weil sie durch den Sohn im Heiligen Geist auf dem Weg der vollkommenen Einheit zum Vater führt.</p>
<p>Wie der Vater und der Sohn eins sind, so sollt auch ihr untereinander eins sein.</p>
<p>Jesus wollte, dass seine Kirche das Zeichen und das Werkzeug der Einheit des ganzen Menschengeschlechtes ist. Die Kirche kann geeint sein, weil sie auf dem Eckstein ihrer Einheit erbaut worden ist: auf Petrus und auf den Papst, der dem Charisma des Petrus nachfolgt.</p>
<p>Die kirchliche Freimaurerei jedoch versucht mit dem heimtückischen und arglistigen Angriff auf den Papst das Fundament der Einheit der Kirche zu zerstören. Sie stiftet die Intrigen zum Widerspruch und Protest gegen den Papst an; sie unterstützt und belohnt jene, die ihn schmähen und ihm nicht gehorchen, sie verbreitet die Kritik und Opposition von Bischöfen und Theologen.</p>
<p>Auf diese Weise vernichtet man das Fundament der Einheit der Kirche selbst und so wird sie immer mehr zerrissen und geteilt.</p>
<p>— Vielgeliebte Söhne, ich habe euch eingeladen, euch meinem Unbefleckten Herzen zu weihen und in diesen mütterlichen Zufluchtsort einzutreten, vor allem, um vor diesem entsetzlichen Hinterhalt bewahrt und gegen ihn verteidigt zu werden. Deshalb habe ich euch im Weiheakt meiner Bewegung gebeten, auf jedes Streben nach eigener beruflicher Ehre zu verzichten. So könnt ihr euch der stärksten und gefährlichsten Verlockung entziehen, die von der Freimaurerei benützt wird, um so viele meiner vielgeliebten Söhne zu ihrer geheimen Sekte zu bringen.</p>
<p>Ich bringe euch zu einer großen Liebe zu Jesus, der die Wahrheit ist, indem ich euch zu mutigen Zeugen des Glaubens mache; zu Jesus, der das Leben ist, indem ich euch zu großer Heiligkeit bringe; zu Jesus, der der Weg ist, indem ich euch bitte, im Leben nur gelebtes und wahrheitsgemäß verkündetes Evangelium zu sein.</p>
<p>Dann führe ich euch zur größten Liebe zur Kirche.</p>
<p>— Ich bringe euch dazu, dass ihr die Kirche, die die Wahrheit ist, liebt, indem ich euch zu starken Verkündern aller katholischen Glaubenswahrheiten mache und ihr euch mit Kraft und Mut allen Irrtümern entgegenstellt.</p>
<p>— Ich mache euch zu Dienern der Kirche, die das Leben ist, indem ich euch helfe, treue und heilige Priester zu sein. Seid immer für die Nöte der Seelen verfügbar, gebt euch mit großmütiger Opferbereitschaft für den Dienst der Versöhnung her und seid brennende Flammen der Liebe und des Eifers Jesus gegenüber, der in der Eucharistie gegenwärtig ist.</p>
<p>In euren Kirchen mögen wieder häufig Stunden der öffentlichen Anbetung des Heiligsten Altarsakramentes und der Sühne gehalten werden.</p>
<p>— Ich wandle euch um zu Zeugen der Kirche, die der Weg ist, und mache euch zu wertvollen Werkzeugen ihrer Einheit. Deshalb habe ich euch als zweite Verpflichtung meiner Bewegung eine besondere Einheit mit dem Papst gegeben. Durch eure Liebe und Treue wird der göttliche Plan der vollkommenen Einheit der Kirche wieder in seinem ganzen Glanz erstrahlen.</p>
<p>So setze ich der finsteren Macht, die heute die kirchliche Freimaurerei ausübt, um Christus und seine Kirche zu zerstören, den starken Glanz der Schar meiner Priester und Gläubigen entgegen, damit Christus von allen geliebt, angehört und nachgeahmt und seine Kirche immer mehr geliebt, verteidigt und geheiligt wird.</p>
<p>Darin erstrahlt vor allem der Sieg der mit der Sonne bekleideten Frau, und mein Unbeflecktes Herz erhält dadurch seinen leuchtendsten Triumph.</p>
<div id="attachment_4458" class="wp-caption aligncenter" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-4458" title="masons baphomet" src="http://karmelblume.files.wordpress.com/2009/09/masons-baphomet1.jpg?w=250&#038;h=380" alt="Hochgradfreimaurer, &quot;Baphomet&quot; verehrend" width="250" height="380" /><p class="wp-caption-text">Hochgradfreimaurer, &quot;Baphomet&quot; verehrend</p></div>
<h2 style="text-align:center;">DIE ZAHL DES TIERES: 666</h2>
<p>Mailand, 17. Juni 1989, Samstag</p>
<p>«Vielgeliebte Söhne, versteht jetzt den Plan eurer himmlischen Mutter, der mit der Sonne bekleideten Frau, die mit ihrer Schar in der großen Schlacht gegen alle Kräfte des Bösen kämpft, um ihren Sieg in der vollkommenen Verherrlichung der Heiligsten Dreieinigkeit zu erringen.</p>
<p>Kämpft mit mir, ihr kleinen Kinder, gegen den Drachen, der trachtet, die ganze Menschheit gegen Gott aufzuwiegeln.</p>
<p>Kämpft mit mir, ihr kleinen Kinder, gegen das schwarze Tier die Freimaurerei, die die Seelen ins Verderben bringen will. Kämpft mit mir, ihr kleinen Kinder, gegen das Tier, das einem Lamm gleicht und das die in das Innere des kirchlichen Lebens eingedrungene Freimaurerei ist, um Christus und seine Kirche zu zerstören.</p>
<p>Um dieses Ziel zu erreichen, will das Tier, das einem Lamm gleicht, ein neues Idol errichten, nämlich einen falschen Christus und eine falsche Kirche.</p>
<p>— Die kirchliche Freimaurerei erhält Aufträge und Macht von den verschiedenen Freimaurerlogen und wirkt, um im geheimen alle zu verleiten, diesen geheimen Sekten beizutreten. So wirbt sie um die Ehrgeizigen mit der Aussicht auf leichte Karriere; sie überhäuft die Geldgierigen mit Gütern; sie hilft ihren Mitgliedern, die erste Stelle einzunehmen und die wichtigsten Posten zu besetzen, während sie alle jene, die es ablehnen, an ihrem Plan teilzunehmen, auf heimtückische, aber entschiedene Art an den Rand drängt.</p>
<p>Tatsächlich übt das Tier, das einem Lamm gleicht, die ganze Macht des ersten Tieres in seiner Gegenwart aus und bringt die Erde und ihre Bewohner dazu, das erste Tier anzubeten. Die kirchliche Freimaurerei erreicht schließlich auf direktem Weg, ein Standbild zu Ehren des Tieres zu errichten, und zwingt alle, dieses Standbild anzubeten.</p>
<p>Doch nach dem ersten Gebot des heiligen Gesetzes des Herrn darf man nur GOTT anbeten und es darf nur Ihm jede Form des Kults erwiesen werden.</p>
<p>So ersetzt man GOTT durch ein mächtiges, starkes und beherrschendes IDOL.</p>
<p>Ein so mächtiges Idol, das bewirkt, dass alle getötet werden, die das Standbild des Tieres nicht anbeten.</p>
<p>Ein so starkes und beherrschendes Idol, dass es alle, die Kleinen und die Großen, die Reichen und die Armen, die Freien und die Sklaven, zwingt, auf ihrer rechten Hand oder ihrer Stirn ein Kennzeichen anbringen zu lassen, und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, ohne dieses Kennzeichen zu haben, das heißt, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.</p>
<p>Dieses große Idol, das errichtet ist, um von allen angebetet und bedient zu werden, ist, wie ich euch schon in der vorhergehenden Botschaft offenbart habe, ein falscher Christus und eine falsche Kirche.</p>
<p>Aber wie lautet sein Name?</p>
<p>— Im Kapitel 13 der Offenbarung steht geschrieben: ,Hier braucht man Kenntnis. Wer Verstand hat, berechne den Zahlenwert des Tieres. Denn es ist die Zahl eines Menschennamens; seine Zahl ist 666 (sechshundertsechsundsechzig)&#8217;.</p>
<p>Mit dem Verstand, vom Licht der göttlichen Weisheit erleuchtet, kann man aus der Zahl 666 den Namen eines Menschen entschlüsseln, und dieser Name, von dieser Zahl angezeigt, ist jener des Antichrists.</p>
<p>Luzifer, die alte Schlange, der Teufel oder Satan, der feuerrote Drache, wird in diesen letzten Zeiten der Antichrist.</p>
<p>Schon der Apostel Johannes erklärte, dass jeder, der leugnet, dass Jesus Christus Gott ist, der Antichrist ist.</p>
<p>Das Standbild oder das Idol, das zur Ehre des Tieres errichtet wird, um von allen Menschen angebetet zu werden, ist der Antichrist.</p>
<p>Berechnet jetzt seine Zahl 666, um zu verstehen, dass sie den Namen eines Menschen angibt.</p>
<p>Die Zahl 333 gibt die Gottheit an.</p>
<p>Luzifer widersetzt sich Gott aus Stolz, weil er sich über Gott stellen will.</p>
<p>333 ist die Zahl, die das Geheimnis Gottes angibt. Derjenige, der sich über Gott stellen will, trägt das Zeichen 666, und deshalb gibt diese Zahl den Namen Luzifers, Satans, an, das ist derjenige, der sich gegen Christus stellt, der Antichrist.</p>
<p>333 einmal angegeben drückt das Geheimnis der Einheit Gottes aus.</p>
<p>333 zweimal angegeben gibt die zwei Naturen an, die göttliche und die menschliche, die in der göttlichen Person Jesu Christi vereint sind.</p>
<p>333 dreimal angegeben gibt das Geheimnis der drei göttlichen Personen an, das heißt, es drückt das Geheimnis der Heiligsten Dreieinigkeit aus.</p>
<p>Also drückt die Zahl 333, einmal, zweimal und dreimal wiedergegeben, die Hauptgeheimnisse des katholischen Glaubens aus, die sind:</p>
<p>1.: Die Einheit und die Dreieinigkeit Gottes.</p>
<p>2.: Die Menschwerdung, das Leiden, der Tod und die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus.</p>
<p>Wenn 333 die Zahl ist, die die Gottheit angibt, so wird der, der sich über Gott selbst stellen will, mit der Zahl 666 angegeben.</p>
<p>666 einmal angegeben, das ist mal 1, drückt das Jahr 666, sechshundertsechsundsechzig, aus.</p>
<p>In dieser historischen Periode manifestiert sich der Antichrist im Phänomen des Islams, der direkt das Geheimnis der göttlichen Dreieinigkeit und die Gottheit unseres Herrn Jesus Christus leugnet.</p>
<p>Der Islam mit seiner militärischen Stärke entfesselt sich überall und zerstört alle antiken christlichen Gemeinden, fällt in Europa ein, und nur durch mein mütterliches und außerordentliches Eingreifen, das stark vom Heiligen Vater erfleht wird, gelingt es ihm nicht, die Christenheit völlig zu zerstören.</p>
<p>666 zweimal angegeben, das heißt mal 2, drückt das Jahr 1332, tausenddreihundertzweiunddreißig, aus. In dieser historischen Periode manifestiert sich der Antichrist mit einem radikalen Angriff auf den Glauben an das Wort Gottes.</p>
<p>Durch die Philosophen, die anfangen, ausschließlich der Wissenschaft einen Wert zu geben und dann der Vernunft, strebt man allmählich an, den menschlichen Verstand allein zum einzigen Kriterium der Wahrheit zu machen. Die großen philosophischen Irrtümer, die durch Jahrhunderte bis in unsere Tage fortdauern, werden geboren.</p>
<p>Die der Vernunft als dem ausschließlichen Kriterium der Wahrheit zugeschriebene übertriebene Wichtigkeit führt notwendigerweise zur Zerstörung des Glaubens an das Wort Gottes.</p>
<p>In der Tat, mit der protestantischen Reform weist man die Überlieferung als Quelle der göttlichen Offenbarung zurück und anerkennt nur die Heilige Schrift.</p>
<p>Aber auch diese muss durch die Vernunft interpretiert werden, und starrsinnig weist man das authentische Lehramt der hierarchischen Kirche, dem Christus es anvertraut hat, den Glaubensschatz zu hüten, zurück.</p>
<p>Jeder ist frei, die Heilige Schrift zu lesen und nach seiner persönlichen Auslegung zu verstehen.</p>
<p>Auf diese Weise wird der Glaube an das Wort Gottes zerstört.</p>
<p>Das Werk des Antichrists in dieser historischen Periode ist die Spaltung der Kirche und die sich daraus ergebende Bildung neuer und zahlreicher christlicher Konfessionen, die allmählich zu einem immer umfassenderen Verlust des wahren Glaubens an das Wort Gottes gedrängt werden.</p>
<p>666 dreimal angegeben, das ist mal 3, drückt das Jahr 1998, tausendneunhundertachtundneunzig, aus.</p>
<p>In dieser historischen Periode wird die Freimaurerei, unterstützt von der kirchlichen, ihr großes Ziel erreichen: ein Idol zu errichten, um es an die Stelle Christi und seiner Kirche zu setzen.</p>
<p>Ein falscher Christus und eine falsche Kirche. Deshalb ist das Standbild, das zu Ehren des ersten Tieres errichtet wurde, um von allen Bewohnern der Erde angebetet zu werden, und das mit seinem Kennzeichen alle jene bezeichnen wird, die kaufen oder verkaufen wollen, jenes des Antichrists.</p>
<p>So seid ihr am Höhepunkt der Läuterung, der großen Bedrängnis und des Abfalls angelangt.</p>
<p>Die Apostasie wird nun allgemein sein, weil fast alle dem falschen Christus und der falschen Kirche folgen werden.</p>
<p>Dann wird das Tor geöffnet sein für das Erscheinen des Menschen oder der Person des Antichrists selbst!</p>
<p>Das ist der Grund, vielgeliebte Söhne, warum ich euch die Seiten der Offenbarung erklären wollte, die sich auf die Zeit, in der ihr lebt, beziehen.</p>
<p>Das geschieht deshalb, um euch mit mir auf den schmerzlichsten und entscheidendsten Teil der großen Schlacht vorzubereiten, die gerade zwischen eurer himmlischen Mutter und allen Kräften des Bösen, die entfesselt sind, ausgetragen wird.</p>
<p>Mut! Seid stark, meine kleinen Kinder. Euch fällt in diesen schwierigen Jahren die Aufgabe zu, im Glauben an Christus und seine Kirche treu zu bleiben und Feindschaft, Kämpfe und Verfolgungen auf euch zu nehmen. Aber ihr seid ein wertvoller Teil der kleinen Herde, die die Aufgabe hat, zu kämpfen und am Ende die mächtige Kraft des Antichrists zu besiegen.</p>
<p>Ich bilde euch alle heran, ich verteidige euch und ich und ich segne euch.«</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>Quelle:</em> &#8220;An die Priester die vielgeliebten Söhne der Muttergottes“, S. 896 bis 908</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>Mit kirchlichem Imprimatur.</em></p>
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		<item>
		<title>Warum der heutige Babycaust schlimmer ist als der historische Holocaust</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 18:24:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karmelblume</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethisches/ Moralisches]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>
		<category><![CDATA[Schutz des Lebens]]></category>

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		<description><![CDATA[In seinem offenen Brief an die österreichische Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek vom 9. September 2009 begründet Dr. Jakob Cornides, warum der weltweite Massenmord an den ungeborenen Kindern in bestimmter Hinsicht ein schlimmeres Verbrechen ist als der historische Völkermord an den Juden durch die National-Sozialisten.

Abtreibung ist Mord.
Ob Politiker oder Bürger, ob Bischof oder einfacher Gläubiger &#8211; wer [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karmelblume.wordpress.com&blog=5342987&post=4445&subd=karmelblume&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><em>In seinem offenen Brief an die österreichische Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek vom 9. September 2009 begründet Dr. Jakob Cornides, warum der weltweite Massenmord an den ungeborenen Kindern in bestimmter Hinsicht ein schlimmeres Verbrechen ist als der historische Völkermord an den Juden durch die National-Sozialisten.<br />
</em></p>
<p><strong><em>Abtreibung ist Mord.</em></strong></p>
<p><strong><em>Ob Politiker oder Bürger, ob Bischof oder einfacher Gläubiger &#8211; wer die Abtreibung und die sie ermöglichenden Gesetze duldet, wer zur Abtreibung schweigt, statt sich gegen sie einzusetzen, macht sich mitschuldig.</em></strong></p>
<p><strong><em>Christen dürfen keine Parteien wählen, die nicht eindeutig gegen die Abtreibung sind und die nicht die Strafbarkeit der Abtreibung fordern.</em></strong></p>
<p><strong><em>Keine der derzeit im Bundestag vertretenen Parteien ist für Christen wählbar. Alle Bundestagsparteien sind Babycaust-Parteien.</em></strong></p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<blockquote><p>Dr. Jakob Cornides<br />
XXXXXXXXXXXXXX<br />
XXXX XXXXXXXXX</p>
<p>jakob.cornides@yahoo.com</p>
<p>Frau BM Gabriele Heinisch-Hosek<br />
Bundesministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst<br />
Minoritenplatz 3<br />
A-1010 Wien</p>
<p>Per e-mail: gabriele.heinisch-hosek@bka.gv.at</p>
<p>9. September 2009</p>
<p>Sehr geehrte Frau Bundesminister,</p>
<p>Zeitungsberichten entnehme ich, dass Sie derzeit prüfen lassen, ob gegen die polemische  Gleichsetzung von Abtreibungen mit dem Holocaust rechtliche Schritte unternommen werden  können.</p>
<p>Mit diesem Schreiben möchte ich Ihnen hierfür danken, und sie zu einem entschlossenen Vorgehen gegen derartige Verbalentgleisungen auffordern. Ein Vergleich zwischen Holocaust und Abtreibung, der die historischen Tatsachen auf den Kopf stellt und das Andenken der Opfer in leichtfertiger Weise missbraucht, verbietet sich nämlich mindestens aus folgenden Gründen:</p>
<p><strong><span id="more-4445"></span>1. Wegen der Opferzahl:</strong><br />
dem Holocaust sind in den Jahren 1942 bis 1945 ca. 6 Millionen unschuldige Menschen zum  Opfer gefallen. Demgegenüber werden heute weltweit jährlich ca. 46 Millionen Kinder  abgetrieben. Die Zahl der jährlichen Abtreibungsopfer liegt daher nicht weit unterhalb der  geschätzten Gesamtzahl der der Opfer des Zweiten Weltkriegs (ca. 55 Millionen Tote im  Zeitraum 1939 – 1945, wobei die Opfer des Holocaust und alle Ziviltoten bereits  eingerechnet sind); jedes Jahr fallen der Abtreibung sieben- bis achtmal soviel Menschen  zum Opfer als dem Holocaust in drei Jahren.</p>
<p><strong>2. Wegen der Heimtücke der Täter, bzw. der Wehrlosigkeit der Opfer:</strong><br />
a. während die Opfer des Holocaust wenigstens die (oft allerdings nur theoretische)  Möglichkeit hatten, sich der Ermordung durch Flucht zu entziehen oder Widerstand  zu leisten, haben die Opfer der Abtreibung diese Möglichkeit nicht. Die Opfer des  Holocaust waren wehrlos, aber die Opfer der Abtreibung sind noch viel wehrloser.<br />
b. Wehrlos sind die Opfer der Abtreibung insbesondere auch deswegen, weil sie nicht  einmal darauf hoffen können, dass ihre Hinterbliebenen die Stimme gegen die  Verharmlosung der Abtreibung erheben werden. Gerade diese nächsten  Angehörigen (die Mütter und Väter) sind es nämlich, die für Abtreibungen die  Hauptverantwortung tragen. Im Gegensatz dazu wird das Andenken der Opfer des  Holocaust durch die Nachfahren der Opfer und durch internationale Vereinigungen  Überlebender in weitgehend wirkungsvoller Weise geschützt.</p>
<p><strong>3. Wegen der Mitverantwortlichkeit der Allgemeinheit:</strong><br />
a. Der Holocaust wurde von einem totalitären und gewalttätigen Regime verübt. Für  den Massenmord an den Juden fehlte es an einer rechtlichen Grundlage. Es ist davon  auszugehen, dass eine ganz überwiegende Mehrheit der Deutschen, hätte sie die  Möglichkeit gehabt, ihre Meinung über den Holocaust in einer demokratischen  Abstimmung zum Ausdruck zu bringen, ihm nicht zugestimmt hätte. Demgegenüber  besteht für die Abtreibung in den meisten europäischen Ländern eine rechtliche  Grundlage in Form von Gesetzen, die die Tötung eines Kindes im Mutterleib straffrei  stellen. Diese Gesetze sind in demokratisch gewählten Parlamenten beschlossen  worden, und die Öffentlichkeit hatte hiervon Kenntnis.</p>
<p>b. Die Nationalsozialisten haben (mit weitgehendem Erfolg) versucht, den Holocaust vor  den Deutschen geheimzuhalten. Während die systematische Diskriminierung und  Entrechtung, und in weiterer Folge die Deportation der Juden offen betrieben wurde  und niemandes Aufmerksamkeit entgangen sein konnte, wurde das Faktum der  massenweisen Ermordung in Gaskammern der Öffentlichkeit nicht mitgeteilt und  war den breitesten Bevölkerungskreisen daher unbekannt. Demgegenüber ist das  Faktum der massenhaften Abtreibung in der heutigen Gesellschaft allgemein  bekannt, trifft jedoch bei den meisten Mitbürgern auf Desinteresse und  Gleichgültigkeit, bei nicht wenigen sogar auf ausdrückliche Zustimmung.</p>
<p>c. Jemand, der im ,Dritten Reich‘ versucht hätte, gegen den Holocaust Partei zu  ergreifen oder Widerstand zu leisten, hätte sich in höchste Lebensgefahr begeben.  Demgegenüber ist es in den westlichen Demokratien heute nach wie vor ohne  weiteres möglich, gegen die Tötung Ungeborener Stellung zu beziehen; die Nachteile  und Risiken, die hierfür in Kauf zu nehmen sind, scheinen, falls es überhaupt welche  gibt, sehr überschaubar. Pöbeleien der SPÖ-Jugend oder die ‚Wegweisung’ durch  einen freundlichen Polizisten sind keineswegs mit einem Verhör durch die Gestapo,  einer mehrjährigen KZ-Haft, oder gar der Todesstrafe zu vergleichen.</p>
<p>Jede Abtreibung bedeutet die Tötung eines unschuldigen und vollkommen wehrlosen Menschen. Der Umstand, dass sie aufgrund der geltenden Gesetze straflos bleibt, verschafft der Abtreibung bloß eine scheinbare Legitimität; in Wirklichkeit führt diese Gesetzeslage, mag sie auch in einem demokratischen Verfahren beschlossen worden sein, nur dazu, dass die Verantwortung aller Bürger, die nicht entschlossen dagegen Partei ergreifen, für das Unrecht der Abtreibung eine viel schwerer wiegt als vor siebzig Jahren die Verantwortung der Deutschen für das Unrecht des Holocaust. Dasselbe gilt für alle Politiker, die sich im Rahmen ihres Mandats gegen das Unrecht der Abtreibung einsetzen könnten, es aber nicht tun.</p>
<p>Durch den Vergleich mit dem Holocaust wird daher das Unrecht der Abtreibung verharmlost. Ich appelliere daher an Ihren Sinn für Gerechtigkeit und bitte Sie darum, mit aller Kraft und allen Mitteln, die Ihnen zur Verfügung stehen, gegen irreführende und verharmlosende Vergleiche dieser Art vorzugehen.</p>
<p>Ich übermittle Ihnen dieses Schreiben als offenen Brief.</p>
<p>Mit freundlichen Grüssen</p>
<p>Dr. Jakob Cornides</p></blockquote>
<p><em>Quelle:</em> http://works.bepress.com/cgi/viewcontent.cgi?article=1023&amp;context=jakob_cornides</p>
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		<title>Höllenvision der hl. Theresia von Avila</title>
		<link>http://karmelblume.wordpress.com/2009/08/30/hollenvision/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 22:20:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karmelblume</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aszetisch-Mystisches]]></category>
		<category><![CDATA[Erbauliches]]></category>
		<category><![CDATA[Karmelitisches]]></category>
		<category><![CDATA[Katholisches]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;In seiner Besprechung des Büchleins &#8220;Die Letzten Dinge&#8221; von P. Martin Ramm schreibt Ulrich Filler:
&#8220;Die letzte Stunde eines Menschen auf dieser Erde ist die wichtigste Stunde seines Lebens, denn sie ist die Stunde der Entscheidung. Deshalb sollte die Sorge um eine gute Sterbestunde uns mindestens ebenso wichtig sein wie die Sorge um Gesundheit, Ansehen und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karmelblume.wordpress.com&blog=5342987&post=4441&subd=karmelblume&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><div id="attachment_4442" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-4442" title="vulkanausbruch" src="http://karmelblume.files.wordpress.com/2009/08/vulkanausbruch.jpg?w=450&#038;h=319" alt="Ausbruch des Llaima-Vulkans in Chile" width="450" height="319" /><p class="wp-caption-text">Ausbruch des Llaima-Vulkans in Chile</p></div>
<p>&#8230;<em>I</em><em>n seiner Besprechung des Büchleins</em> <a href="http://www.dieletztendinge.de/" target="_blank">&#8220;Die Letzten Dinge&#8221; <em>von P. Martin Ramm</em></a> <em>schreibt Ulrich Filler:</em></p>
<blockquote><p>&#8220;Die letzte Stunde eines Menschen auf dieser Erde ist die wichtigste Stunde seines Lebens, denn sie ist die Stunde der Entscheidung. Deshalb sollte die Sorge um eine gute Sterbestunde uns mindestens ebenso wichtig sein wie die Sorge um Gesundheit, Ansehen und Wohlergehen.&#8221; (S. 4) Dieses Anliegen ist in der christlichen Praxis unserer Tage weitestgehend verschwunden &#8211; eine direkte Folge der oft beklagten &#8220;Verdunstung des Glaubens&#8221;. Viele Katholiken &#8211; durchaus auch aktive Kirchgänger &#8211; kennen die katholische Lehre von den &#8220;Letzten Dingen&#8221;, von dem, was uns nach dem Tod erwartet, nicht mehr. Sentimentalität und verschwommene, anderen Religionen entlehnte Vorstellungen sind genauso an die Stelle der christlichen Lehre getreten wie ein vager Agnostizismus: Wer weiß schon, was geschehen wird?</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.kath-info.de/letztedinge.html" target="_blank">http://www.kath-info.de/letztedinge.html</a><em> </em></p></blockquote>
<p><em>Um der weitverbreiteten Unkenntnis grundlegender Wahrheiten in der heutigen Kirche wenigstens ein wenig abzuhelfen, möchte ich mich in einigen Beiträgen mit der peinvollsten der vier letzten Wahrheiten befassen, der ewigen Hölle. Dazu sei nachfolgend zunächst die berühmte Höllenvision der hl. Theresia von Avila wiedergegeben. Gott ist der vollkommen gerechte Richter. So wie im Himmel der ewige Lohn jedes Seligen verschieden von dem aller anderen ist, so ist auch die ewige Strafe in der Hölle für jeden Verworfenen unterschiedlich. Die Vision der hl. Theresa gibt nicht ein Bild der Hölle schlechthin wieder, sondern desjenigen Platzes, der ihr persönlich bereitet gewesen wäre, hätte sie sich nicht entschieden zu Jesus Christus bekehrt.</em></p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<h2 style="text-align:center;">Die Höllenvision der heiligen Theresia von Avila</h2>
<p>Lange Zeit darnach, als der Herr mir schon viele der erwähnten und noch andere sehr hohe Gnaden verliehen hatte, glaubte ich eines Tages, da ich eben im Gebete war, plötzlich und ohne zu wissen, wie, mit Leib und Seele in die Hölle versetzt zu sein. Ich erkannte, es sei der Wille des Herrn, daß ich den Ort schauen solle, welchen die bösen Geister dort für mich bereitet hatten, und den ich durch meine Sünden verdient hätte. Dies ging in kürzester Zeit vor sich; allein wenn ich noch so viele Jahre leben werde, scheint es mir doch unmöglich, daß ich es vergesse.</p>
<p><span id="more-4441"></span>Der Eingang kam mir vor wie ein sehr langes, schmales Gäßchen, gleich einem sehr niedrigen, finsteren und engen Backofen. Der Boden schien mir wie eine sehr schmutzige Wasserpfütze, die einen pestilenzialischen Gestank ausdünstete und von häßlichem Ungeziefer wimmelte. Am Ende war eine Vertiefung in der Mauer, einem Wandkasten gleich, in den ich mich hineingepreßt sah. Dieser ganze Anblick, den ich nur sehr unvollkommen geschildert, war noch ein Vergnügen gegen das, was ich an diesem Orte empfand.</p>
<p>Mir scheint, man könne unmöglich auch nur den Anfang dessen, was ich dort litt, der Wirklichkeit nach beschreiben oder begreifen. Ich empfand in der Seele ein Feuer, von dem ich gar nicht zu sagen weiß, was für ein Feuer es war. Dabei litt ich die unerträglichsten Körperschmerzen. Ich habe in meinem Leben schon sehr große Schmerzen erduldet, nach Aussage der Ärzte die größten, die man hienieden erdulden kann, weil sich, als ich gelähmt war, alle Nerven zusammenzogen. Auch mancherlei andere Leiden habe ich ausgestanden, und unter diesen solche, die mir, wie schon gesagt, der böse Feind angethan hat. Aber alles dies war nichts im Vergleiche mit dem, was ich an jenem Orte empfand, besonders als ich sah, daß die Qualen dort ohne Ende, ohne alles Aufhören dauern würden.</p>
<p>Und dies alles war noch nichts gegen den Todeskampf der Seele. Das ist eine Beklemmung, eine Angst, eine so schmerzliche Betrübnis, verbunden mit einem so verzweifelten, peinigenden Mißbehagen, daß ich nicht weiß, wie ich es genug aussprechen soll. Wollte ich sagen, es sei eben, als wenn man unablässig einem die Seele aus dem Leibe reiße, so ist es noch zu wenig; denn in einem solchen Falle ist es ein anderer, der einem das Leben zu nehmen scheint; hier aber ist es die Seele selbst, die sich zerreißt. Kurz, ich weiß nicht, wie ich dieses innerliche Feuer, diese Verzweiflung bei so ungeheueren Qualen und Schmerzen beschreiben soll. Zwar sah ich nicht, wer mich so peinigte, hatte aber ein solches Gefühl, als ob ich verbrannt und zermalmt würde.</p>
<p>Dabei bemerke ich, daß das innerliche Feuer und die Verzweiflung das Ärgste war. An diesem pestilenzialischen Orte, wo gar keine Hoffnung eines Trostes möglich ist, kann man weder sitzen noch liegen. Dazu ist kein Raum vorhanden, wiewohl man mich in jene lochartige Mauer-Vertiefung gesteckt hatte; denn die Mauern selbst, die schrecklich anzusehen sind,drückten mich zusammen, und alles ist dort zum Ersticken.</p>
<p>Da ist kein Licht, sondern alles ist tiefste Finsternis, und ich begreife nicht, wie es möglich ist, daß man trotz des Mangels an Licht doch alles sieht, was den Augen peinlich sein muß.</p>
<p>Damals wollte der Herr nicht, daß ich noch mehr von der ganzen Hölle schauen sollte; später aber hatte ich ein anderes Gesicht von schrecklichen Dingen, nämlich von den Strafen und Peinen für gewisse Laster. Diese kamen mir zwar noch schauderhafter zum Ansehen vor; weil ich sie aber nicht selbst empfand, so schreckten sie mich weniger. In der vorigen Vision dagegen wollte der Herr, daß ich im Geiste die Qualen und Peinen so empfand, als wenn der Leib selbst sie in Wirklichkeit litte. Wie dieses zuging, weiß ich nicht; ich erkannte es aber als eine große Gnade vom Herrn, daß er mich mit eigenen Augen hat sehen lassen, wovon seine Barmherzigkeit mich errettet hatte. Denn alles, was ich sonst von diesem Orte sagen hörte; alles, was ich selbst über die verschiedenen Peinen daselbst schon betrachtet hatte -obwohl ich solche Betrachtungen, da meine Seele auf dem Wege der Furcht nicht wohl zu leiten war, nur selten anstellte; &#8211; alles, was ich von den verschiedenen Qualen, mit welchen die bösen Geister die Verdammten peinigen, gelesen hatte, wie sie z. B. dieselben mit glühenden Zangen zwicken, und anderes mehr: dies alles ist nichts im Vergleiche mit jener Pein, die etwas ganz anderes ist. Der Unterschied ist hier der nämliche, wie zwischen einem Gemälde und der Wirklichkeit. Das irdische Feuer bedeutet wenig im Vergleiche mit jenem drüben.</p>
<p>Von diesem Gesichte blieb mir ein solcher Schrecken, daß mich auch jetzt noch, nach Verlauf von fast sechs Jahren, während ich dieses schreibe, die natürliche Wärme zu verlassen scheint. Bei der Erinnerung daran kommen mir meine Leiden und Schmerzen und alles, was wir hienieden erdulden können, wie nichts vor, und unsere Klagen erscheinen mir zum Teil grundlos.</p>
<p>Ich wiederhole es also, daß dieses Gesicht eine der größten Gnaden war, die mir der Herr erwiesen hat. Es brachte mir einen sehr großen Nutzen dadurch, daß es mir die Furcht vor den Trübsalen dieses Lebens und den Widersprüchen in demselben vertrieb und mich zum Leiden derselben stärkte, und daß es mich zum Danke gegen den Herrn entflammte, der mich, wie ich wenigstens jetzt glaube, von so erschrecklichen, ewigen Übeln gerettet hat.</p>
<p>Seit jener Zeit kommt mir, wie gesagt, im Vergleiche mit einem einzigen Augenblicke der Leiden, die ich dort empfand, alles leicht vor. Ich verwundere mich darüber, daß ich zuvor die Höllenpeinen nicht fürchtete, noch sie für das hielt, was sie sind, obwohl ich oft in Büchern, in welchen sie wenigstens in etwas erklärt werden, darüber gelesen hatte. Ach, wo war ich doch damals! Und wie konnte ich Freude an Dingen haben, die mich an einen so qualvollen Ort geführt hätten! O mein Gott, sei gepriesen in Ewigkeit! Wie klar hat es sich gezeigt, daß du mich weit mehr liebtest, als ich mich selbst! Wie oft, o Herr, hast du mich von diesem so finsteren Gefängnisse gerettet, und wie oft habe ich mich gegen deinen Willen aufs neue in dasselbe gestürzt!</p>
<p>Von diesem Gesichte rührt auch der außerordentliche Schmerz her, den ich über so viele Seelen empfinde, welche der ewigen Verdammnis entgegengehen, namentlich über jene Lutheraner, welche durch die Taufe schon Glieder der Kirche waren.</p>
<p>Zugleich fühle ich mich mächtig angeregt, den Seelen zu helfen, so zwar, daß es mir in Wahrheit scheint, ich würde mit der größten Freude tausendmal den Tod erleiden, damit auch nur eine einzige Seele so entsetzlichen Peinen entgehe. Ich stelle da folgende Betrachtung an. Wenn wir hienieden eine besonders geliebte Person in irgend einem großen Leiden oder Schmerze sehen, so scheint uns schon unsere Natur zum Mitleid zu bewegen, und ist dasselbe groß, so quält es uns. Wie nun könnten wir gleichgültig den Anblick einer Seele ertragen, welche die allergrößte Trübsal ohne Ende leidet? Wahrhaftig, kein Herz gibt es, welches dabei nicht tiefen Schmerz empfände. Wenn wir schon bei einem zeitlichen Leiden des Nächsten zu so großem Mitleide bewegt werden, obwohl wir wissen, daß es einmal ein Ende nimmt und nicht über dieses Leben hinausdauert, so weiß ich nicht, wie wir ruhig zusehen können, wie der böse Feind täglich so viele Seelen an sich zieht.</p>
<p>Diese Betrachtung erweckt auch den Wunsch in mir, daß wir in der so wichtigen Angelegenheit unseres ewigen Heiles nichts versäumen, sondern alles thun möchten, was in unseren Kräften steht. Der Herr verleihe uns seine Gnade dazu. Wenn ich über mein Leben nachdenke, so finde ich zwar, daß ich bei all meiner Bosheit doch immer besorgt war, Gott zu dienen. Ich hielt mich rein von gewissen Dingen, die ich ungescheut in der Welt begehen sehe, und habe mit großer Geduld, die mir der Herr verlieh, schwere Krankheiten ausgestanden. Ich war nicht geneigt zum Übelreden über andere und zum Verleumden, und hätte, wie ich glaube, niemand übel wollen können. Ich war auch nicht habsüchtig und kann mich nicht erinnern, jemand in der Weise beneidet zu haben, daß ich den Herrn schwer beleidigt hätte u. s. w. Denn obschon ich sehr böse war, so wandelte ich doch fast immer in der Furcht Gottes&#8230;</p>
<p>O so meiden wir doch um der Liebe Gottes willen die Gelegenheiten zur Sünde! Der Herr wird uns helfen, wie er auch mir geholfen hat. Seine Majestät lasse mich nimmermehr aus ihrer Hand, damit ich nicht wieder falle; denn ich habe gesehen, wohin ich sonst geraten würde. Möge der Herr in seiner Güte mich davor bewahren. Amen.</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>Quelle:</em> <a href="http://www.razyboard.com/system/morethread-hoellenvision-hl-theresia-von-avila-kath-1413955-3482097-0.html" target="_blank">http://www.razyboard.com/system/morethread-hoellenvision-hl-theresia-von-avila-kath-1413955-3482097-0.html</a></p>
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		<title>Chalid, der Chaldäer, oder: Ansichten über den Islam in Europa</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Aug 2009 16:30:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karmelblume</dc:creator>
				<category><![CDATA[Christlich-Islamisches]]></category>
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		<category><![CDATA[Ritterliches]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Jahr waren wir am Hochfest Mariä Himmelfahrt ( Samstag, den 15. August 2009)  gleich zweimal Gast im Mutterhaus der Paulusschwestern,  das fünf Minuten Fußweg in nördlicher Richtung von der Kathedrale entfernt liegt. Zum Mittagessen bekamen wir wie immer ein in Plastik verpacktes Minimenü, zum Abendessen sollte es ein Picknick im Freien [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karmelblume.wordpress.com&blog=5342987&post=4437&subd=karmelblume&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><div id="attachment_538" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-538" title="einfahrt des mutterhauses" src="http://landwanderung.files.wordpress.com/2009/08/img_0535.jpg?w=225&#038;h=300" alt="Einfahrt des Mutterhauses. Blick zur Kathedrale" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Einfahrt des Mutterhauses. Blick zur Kathedrale</p></div>
<p>In diesem Jahr waren wir am Hochfest Mariä Himmelfahrt ( Samstag, den 15. August 2009)  gleich zweimal Gast im Mutterhaus der Paulusschwestern,  das fünf Minuten Fußweg in nördlicher Richtung von der Kathedrale entfernt liegt. Zum Mittagessen bekamen wir wie immer ein in Plastik verpacktes Minimenü, zum Abendessen sollte es ein Picknick im Freien geben. Der Komplex der Häuser, Kirchen, Kapellen, Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäude des Mutterhauses liegt inmitten eines weitläufigen Parks mit Gartenbeeten und Obstpflanzungen, hoch oben auf einem Hügel, wohl der höchstgelegenen Stelle der Departement-Hauptstadt. Dort oben ist es wundersam still, und man hat, wenn man den  Rundweg geht, von der Brüstung der steilabfallenden Klostermauer einen Blick auf den – wie ich schätze – Norden und Westen der Stadt bis hinaus in die Fernen der Landschaft Beauce mit ihren Weizen- und Zuckerrübenfeldern, die mit bloßem Auge nicht mehr zu erkennen und dort bloß zu vermuten sind.</p>
<p><span id="more-4437"></span>Die Vesper mit der Prozession durch die Altstadt, der Erneuerung der Weihe Frankreichs durch König Ludwig XIII. und dem abschließenden eucharistischen Segen war zu Ende gegangen. Die Ritter waren auf den Vorplatz und in den kleinen Park gegenüber dem Westportal der Kathedrale gezogen und hatten sich im Schatten der Bäume in einer Runde aufgestellt und dreimal nacheinander ihr neu erlerntes und am Rande des Kapitels einstudiertes Stück: &#8220;Non nobis, Domine, sed nomini tuo da gloriam&#8221; &#8211; die einstige Losung des Templerordens &#8211;  gesungen. Dann gingen sie in kleinen Gruppen nach hier- und dorthin auseinander. Ich kehrte noch einmal in die Kathedrale zurück, begleitet von dem Studenten Peter Stevens, der sich mit seiner Sportverletzung, einem Kreuzbandriss, den er sich beim Judokampf zugezogen hatte, wacker auf seinen Krücken hielt. Das Reliquiar mit dem Schleier hatte man jetzt zur Verehrung durch das gläubige Volk auf den silbernen Zelebrationsaltar gestellt. Wir stellten uns in der Warteschlange an. Vor uns stand eine Gruppe dunkelhäutiger Tamilen aus Sri Lanka. Ich erkenne sie leicht und kann sie sogar von den Indern unterscheiden, weil, wie in einem anderen Kapitel erwähnt, mein Firmpatenkind Maria-Agathiyan Navaratnum Tamile ist. Zu den Seiten des Altars hatte zwei Ritter und ein Waffenbruder des Ordens Stellung bezogen, um für Ordnung zu sorgen und im Notfall das Reliquiar zu schützen. Es waren der Altmeister, der mich vor 16 Jahren zum Ritter geschlagen hat, und Stephen de la B. aus London. Steven ist Nachkomme einer alten französischen Adelsfamilie. Wegen Zwistigkeiten war ein Zweig  der Familie vor – wenn ich mich recht erinnere – dreihundert Jahren nach England ausgewichen. Stephen hat mit seinen französischen Verwandten wieder freundschaftliche Beziehungen angeknüpft und besucht sie regelmäßig nach den Kapiteln. Ich habe ihn ein paarmal auf der Heimfahrt im Auto mitgenommen und ihn in einem Dorf bei Senlis, nördlich von Paris, abgesetzt, wo eine entfernte Tante und Cousine von ihm wohnen. Die Familie hat sich im ehemaligen Gesindegebäude niedergelassen und das Schloss, dessen Kosten für die Unterhaltung sie nicht mehr tragen konnte, an einen reichen Japaner vermietet oder verpachtet, der den großen Park in einen Golfplatz umgewandelt hat und so gewinnbringend verwertet. Stephen selbst, im Rang eines Herzogs, lebt in noch bescheideneren Verhältnissen. Er ist Junggeselle geblieben, wohnt in seinem kleinen Londoner Appartement und findet sein kärgliches Auskommen als Privatlehrer. Nach dieser Abschweifung kehre ich zurück in die Warteschlange, mit der ich mittlerweile bis an die Stufen des Altars vorgerückt bin.</p>
<div id="attachment_539" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-539" title="altar mit reliquiar" src="http://landwanderung.files.wordpress.com/2009/08/img_1007.jpg?w=225&#038;h=300" alt="Der Altar mit dem Reliquienschrein" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Der Altar mit dem Reliquienschrein</p></div>
<p>Ich gehe die Stufen hinauf, küsse das Reliquiar zum Zeichen der Verehrung und bekreuzige mich. Ich steige mit Peter, der nach mir an der Reihe war, in den Südchor hinab und unterhalte mich mit ihm eine zeitlang. Dann bitte ich ihn um Entschuldigung und ziehe mich allein zurück. Gespräche über geistliche Dinge, wenn sie nicht dazu dienen, eine geistliche Not, sei es meine eigene, sei es die des Gesprächspartners, zu beheben, sind meist überflüssig, was daran zu erkennen ist, dass sie erschöpfen und die Seele leer machen, statt sie mit Gnade zu füllen. Ich verlasse die Kathedrale durch das Hauptportal und biege nach rechts Richtung Abendpicknick. Da sehe ich vor den kleinen Bars und Kneipen einige Brüder und Schwestern sitzen, unter ihnen Jakob Kollmann aus Aachen. Ich lasse mich auf den leeren Sessel neben ihm nieder. Er freut sich und lädt mich zu einem Glas Bier ein. „So jung wie heute werden wir nicht mehr beisammen sitzen“, meint er. Stimmt. Das kühle Bier, obschon beim ersten Schluck zu schmecken ist, dass es nicht nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut wurde, ist erfrischend an einem Tag, an dem über 30 Grad Hitze im Schatten gemessen werden, in Südfrankreich sogar 38 Grad. Jakob, von Beruf zunächst Dachdecker, nachher Gärtner, ist eine treue Seele, wie man sie selten findet, und Gold wert. Er hat nur eine Volksschulbildung und Berufsausbildung abgeschlossen, aber sich detaillierte Geschichtskenntnisse angelesen und ein tiefes religiöses Wissen angeeignet und ist im Laufe seines von inneren Kämpfen gezeichneten Lebens zur Weisheit, dieser seltenen Lebenshaltung,  gereift. Nach einer entspannenden Plauderei über Belanglosigkeiten schlendern  wir zusammen durch die schmalen Altstadtgassen zum Mutterhaus. Dort hat das Picknick, in Art eines Buffets, vorzeitig begonnen und ist in vollem Gange. Die Schüsseln mit verschiedenen Gemüsesalaten, Kuskus und anderen gesunden Leckereien, die auf den Steintreppen und Klostermauern stehen, sind schon halb oder gar ganz geleert. Aus einem Plastikkarton mit Spund wird Rotwein gezapft. Nur an dem aufgeschnittenen Weißbrot besteht kein Mangel, auch nicht an dem Honigkuchen, der als Dessert bereitsteht.</p>
<div id="attachment_542" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-542" title="garten des mutterhauses" src="http://landwanderung.files.wordpress.com/2009/08/img_0536.jpg?w=225&#038;h=300" alt="Im Garten des Mutterhauses, vorderer Teil" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Im Garten des Mutterhauses, vorderer Teil</p></div>
<p>Während ich mich, mit einem Pappteller und Plastikbecher in der Hand, in einer Gruppe stehend unterhalte, beobachtet mich ein abseits stehender junger Mann in Zivil, also ohne Ordenshabit. Sein Alter schätze ich auf Mitte bis Ende dreißig. Dem Aussehen nach scheint er kein Franzose zu sein. Er ist mittelgroß, hat dunkles Haar, kräftige Nase und Lippen, bei weichen Gesichtszügen, große dunkelbraune Augen, mit schwarzer Hornbrille, und ist von pummeliger Gestalt. Nach einer Weile tritt Y., der Prior von Frankreich, an mich heran und stellt ihn mir vor: „Das ist Chalid, ein Chaldäer. Er möchte nach Deutschland reisen und sucht dort einen Ort, wo er gutes Bier trinken kann. Kannst du ihm einen guten Hinweis geben? Ich habe ihm Kloster Weltenburg vorgeschlagen.“ Nachdem wir einige Sätzen über das köstliche Bier in den Klöstern  Weltenburg und Ettal, auf der Oktoberwiese und im Münchener Hofbräuhaus (nur die Klosterbiere kenne ich persönlich, die erwähnten Münchener Biere nur vom Hörensagen) sowie das Bier in Deutschland überhaupt gewechselt haben, lässt mich Y. mit Chalid Abdulmasih alleine stehen. Chalid kann kein Deutsch, ist aber einige Male als Tourist in Deutschland gewesen. Er überreicht mir seine Visitenkarte und schreibt als Stichwort darauf: „Weltenbourg“. Ich ergänze: „bière bavarienne“. Bald kommen wir zu belangreicheren Themen als das Bier. Chalid ist von Geburt Araber und chaldäischer Christ aus dem Irak &#8211; also Katholik, mit Rom uniert -, in Kanada geboren. Jetzt wohnt er in Paris und arbeitet als Informatiker. Wir berühren das Leiden der Christen im Irak und ihre Flucht aus diesem Land. Unter Saddam Hussein war ihre Lage ungleich besser. Der Krieg der Amerikaner gegen den Irak war und ist vollkommen sinnlos. Was haben die Amerikaner durch den Krieg gewonnen, fragt Chalid? Was haben sie jetzt über das hinaus, was sie nicht schon vorher ohne Krieg haben konnten? Öl? Das bekamen sie auch von Saddam Hussein. Nur Tod, Verderben und Hass hat dieser Krieg gebracht &#8211; auch tote Amerikaner, sinnlos gestorben. Das westliche Christentum ist verdorben. Papst Johannes Paul II. war gut, weil er half, den Kommunismus zu stürzen. Aber sonst ließ er die Kirche in den Modernismus treiben. Chalid schätzt Benedikt XVI. mit seiner vorsichtigen Rückkehr zur katholischen Tradition. Genial, wie der Papst in der Osternacht 2008 den muslimischen Konvertiten Magdi Allam taufte. Als ich einwerfe, dass derselbe Konvertit später einen kritischen öffentlichen Brief an den Papst gerichtet habe wegen des derzeitigen religionsrelativistischen Kurses der katholischen Kirche, sagt Chalid: Eben das ist die Klugheit des Papstes: er lässt Magdi Allam öffentlichkeitswirksam das sagen, was er selber nicht offen sagen kann, obwohl er der gleichen Auffassung ist. Nun sind wir bei Chalids Lieblingsthema angelangt, das ihm am Herzen liegt. „Europa wird nicht islamisch“, sagt er kategorisch. Die Moslems in Europa seien keine Gefahr. Der Islam ist für sie eine kulturelle Identität, weil sie von der europäischen Gesellschaft zurückgestoßen und ausgeschlossen werden. Der Islam als Religion bedeute den gewöhnlichen Leuten nicht viel. Der Islam sei eine falsche Religion. Man müsse das den Musulmanen nicht hochwissenschaftlich, wie die westlichen Islamologen es tun, erklären, sondern mit einfachen Mitteln, indem man einfach die islamischen Quellen, den Koran und die Überlieferungen (Ahadith), selbst in ihren abstoßenden Passagen zu Wort kommen lasse. Das würde er gern dem Orden erzählen, deshalb habe er die Einladung von Ritter Y. angenommen und sei aufs Generalkapitel gekommen. Ich frage Chalid, ob er M. Alcader kennt, der das Buch „Le vrai Visage de l&#8217;Islam“ geschrieben hat. Ich hatte M. Alcader von der Gemeinschaft Kyrollos persönlich vor sechs Jahren kennengelernt, ebenfalls auf einem Generalkapitel, wo er einen Vortrag hielt. Weniger sein Buch als sein persönliches Auftreten, mit seiner koptischen Frau und seinen Kindern, haben mir damals Eindruck gemacht. Jedes Jahr reist er, mit Wissen und Duldung, aber ohne besondere Unterstüzung der französischen Bischöfe in den Maghreb und missioniert dort unter Lebensgefahr unter den jungen Muslimen. Ja, er kennt ihn. Auch er, Chalid, missioniert unter den Muslimen in Frankreich. Er zeigt mir ein Foto, das drei junge arabische Frauen zeigt. Die eine wurde kürzlich katholisch getauft, die anderen bereiten sich im Katechumenat auf die Taufe vor. Die Getaufte war Schiitin und wurde von ihrem Vater als junges Mädchen zwangsverheiratet. „Le père et le mari étaient des bêtes“. Der Vater und der Ehemann waren wie Tiere, sagt er. Die Ehe wurde geschieden, sie war zerbrochen und am Ende. Da betete sie: „O ihr Propheten, wenn es euch gibt, kommt mir zu Hilfe.“ Sie  rief nicht Allah an, den hatten ihr Vater und ihr Ehemann ihr ausgetrieben &#8211; aber sie glaubte noch an die Propheten. Von den Propheten kam ihr nur Jesus zur Hilfe und erhörte ihr Gebet. Da wurde sie Christin. Ich sagte Chalid, diese Konversionsgeschichte bestätige die Beobachtung M. Alkaders, dass die Muslime, die durch den Koran gekettet sind, oftmals nur durch ein direktes Eingreifen Christi oder der hl. Jungfrau Maria, wie durch Visionen, zum Christentum bekehrt werden. &#8220;Moi, j&#8217;aime les musulmans &#8211; ich liebe die Moslems&#8221;, sagt Chalid inbrünstig, &#8220;sie glauben an Gott, sie dürsten nach ihm, sie sind besser als die Atheisten, die in Europa an der Macht sind. Wir müssen sie nur als Menschen annehmen, uns um sie kümmern und sie in unsere Gesellschaft aufnehmen. Ich habe es einfach: Ich bin Araber, ich spreche arabisch, wenn ich sie mitnehme zu unseren christlichen Gottesdiensten in arabischer Sprache, sind sie hingerissen, es ist für sie wie eine Offenbarung, dass Arabertum und Islam nicht identisch sind&#8230;&#8221; Ich erzähle ihm von Aischegül, unserem türkischen Lehrmädchen. &#8220;Sagen Sie ihr, wer Mohammed wirklich gewesen ist, dass er als alter Mann mit einer Neunjährigen Geschlechtsverkehr hatte, dass er die jüdischen Stämme in Arabien massakrierte. Solch ein Mensch kommt nicht von Gott, kein anständiger Mensch folgt einem solchen Propheten.&#8221;  Nun habe ich mein Zögern aufgegeben und reiche meinerseits Chalid ein Kärtchen mit meiner Adresse und sonstigen Koordinaten.</p>
<p>Neben uns steht mein britischer Ritterbruder Stephen. Ich beziehe ihn in das Gespräch ein. Wir wechseln auf die englische Sprache über und kommen auf die englische Literatur zu sprechen. Wir reden über Lewis, Chesterton und Tolkien. Chalid wird einsilbig. Er kennt diese Literatur nicht, er ist kein Schöngeist. Doch er liebt das Schöne, das fühle ich, vor allem das Schöne im Menschen.</p>
<div id="attachment_543" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-543" title="unterwegs zur kathedrale" src="http://landwanderung.files.wordpress.com/2009/08/img_0545.jpg?w=225&#038;h=300" alt="Unterwegs zur Kathedrale" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Unterwegs zur Kathedrale</p></div>
<p>Es wird Zeit, sich zur Kathedrale zu begeben. Chalid begleitet mich. Wir sprechen weiter über unser Thema.</p>
<p>Heute, am Abend von Mariä Himmelfahrt, sind die Neuaufnahmen in den Orden. Die zwei geplanten Ritterweihen fallen aus. Der österreichische Bruder konnte nicht kommen aus glaubhaften gesundheitlichen Gründen. Der portugiesische Bruder kam nicht, aus weniger klaren Gründen. Der Dompropst, der im Auftrag des Bischofs die Ritterweihe vornehmen sollte, war sichtlich enttäuscht, als der Meister ihm heute morgen in der Sakristei mitteilen musste, dass die Kandidaten nicht gekommen waren. Vielleicht war es das erste Mal, dass der Bischofsvertreter den Ritterschlag nach dem alten Rituale Romanum erteilen sollte.</p>
<p>An diesem Abend gehörte sozusagen die Kathedrale dem Orden. Die großen Portale wurden geschlossen, nur die Ritter und ihre Familien blieben. Wir stiegen die uralte Treppe in die Krypta hinab, wo wir in Lichterprozession, die Allerheiligenlitanei singend, zu der Kapelle mit dem Bild der Virgo paritura &#8211; der &#8220;Jungfrau, die gebären wird“, nach der messianischen Weissagung des Propheten Jesaja, zogen. Dort fanden in feierlichen Riten die Neuaufnahme der Waffenbrüder statt &#8211; ein junges adliges Ehepaar aus Frankreich -, sowie die zeitlichen Professen als Donaten &#8211; ein Franzose, und ein Kanadier, der zur Zeit in Washington wohnt und als eine Art sozialer und ökonomischer Entwicklungshelfer in Asien, Afrika und Südamerika arbeitet.</p>
<p>Ganz hinten, bei den Familien, saß Chalid. Ich hoffe, eines Tages werden wir uns wiedersehen.</p>
<div id="attachment_544" class="wp-caption aligncenter" style="width: 214px"><img class="size-medium wp-image-544" title="notre-dame de sous-terre" src="http://landwanderung.files.wordpress.com/2009/08/notre-dame-de-sous-terre.jpg?w=204&#038;h=300" alt="Bildnis der Jungfrau, die gebären wird" width="204" height="300" /><p class="wp-caption-text">Bildnis der Jungfrau, die gebären wird</p></div>
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			<media:title type="html">karmelblume</media:title>
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		<media:content url="http://landwanderung.files.wordpress.com/2009/08/img_0535.jpg?w=225" medium="image">
			<media:title type="html">einfahrt des mutterhauses</media:title>
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			<media:title type="html">altar mit reliquiar</media:title>
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			<media:title type="html">garten des mutterhauses</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://landwanderung.files.wordpress.com/2009/08/img_0545.jpg?w=225" medium="image">
			<media:title type="html">unterwegs zur kathedrale</media:title>
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		<media:content url="http://landwanderung.files.wordpress.com/2009/08/notre-dame-de-sous-terre.jpg?w=204" medium="image">
			<media:title type="html">notre-dame de sous-terre</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Prozession an Mariä Himmelfahrt in Chartres</title>
		<link>http://karmelblume.wordpress.com/2009/08/21/prozession-an-maria-himmelfahrt-in-chartres/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 19:03:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karmelblume</dc:creator>
				<category><![CDATA[Katholisches]]></category>
		<category><![CDATA[Liturgisches]]></category>
		<category><![CDATA[Marianisch-Mariologisches]]></category>
		<category><![CDATA[Ritterliches]]></category>
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		<description><![CDATA[Hier ein Video über die Prozession am Hochfest Mariä Himmelfahrt durch die Altstadt von Chartres:

Leider ist das Video recht schwach und kann nicht annähernd die wunderbare Atmosphäre der Festlichkeiten an diesem Tag, hier im besonderen: der Prozession, wiedergeben.
Das Lächeln Unserer Lieben Frau
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			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Hier ein Video über die Prozession am Hochfest Mariä Himmelfahrt durch die Altstadt von Chartres:</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://karmelblume.wordpress.com/2009/08/21/prozession-an-maria-himmelfahrt-in-chartres/"><img src="http://img.youtube.com/vi/BC9jBdgxsZA/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p><span id="more-4434"></span>Leider ist das Video recht schwach und kann nicht annähernd die wunderbare Atmosphäre der Festlichkeiten an diesem Tag, hier im besonderen: der Prozession, wiedergeben.</p>
<p style="text-align:center;"><a title="Das LÄcheln Unserer Lieben Frau" href="http://landwanderung.wordpress.com/2009/08/17/0020-das-lacheln/" target="_blank">Das Lächeln Unserer Lieben Frau</a></p>
Posted in Katholisches, Liturgisches, Marianisch-Mariologisches, Ritterliches, Videos  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/karmelblume.wordpress.com/4434/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/karmelblume.wordpress.com/4434/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/karmelblume.wordpress.com/4434/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/karmelblume.wordpress.com/4434/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/karmelblume.wordpress.com/4434/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/karmelblume.wordpress.com/4434/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/karmelblume.wordpress.com/4434/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/karmelblume.wordpress.com/4434/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/karmelblume.wordpress.com/4434/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/karmelblume.wordpress.com/4434/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karmelblume.wordpress.com&blog=5342987&post=4434&subd=karmelblume&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">karmelblume</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Neue Website der Militia Sanctae Mariae</title>
		<link>http://karmelblume.wordpress.com/2009/08/21/neue-website-der-miltia-sanctae-mariae/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 18:04:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karmelblume</dc:creator>
				<category><![CDATA[Katholisches]]></category>
		<category><![CDATA[Ritterliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Die französischen Brüder der Militia Sanctae Maria (Ordre des Chevaliers de Notre-Dame &#8211; Orden der Ritter Unserer Lieben Frau) haben eine neue Internet-Präsenz eingerichtet, die hier zu betreten ist:
http://militia-sanctae-mariae-france.fr
Der Familienvater rechts oben im Banner hat vor 16 Jahren, am Vorabend von Mariä Himmelfahrt, zusammen mit mir in der Kathedrale von Chartres Profess abgelegt und die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karmelblume.wordpress.com&blog=5342987&post=4426&subd=karmelblume&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Die französischen Brüder der Militia Sanctae Maria (Ordre des Chevaliers de Notre-Dame &#8211; Orden der Ritter Unserer Lieben Frau) haben eine neue Internet-Präsenz eingerichtet, die hier zu betreten ist:</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://militia-sanctae-mariae-france.fr" target="_blank">http://militia-sanctae-mariae-france.fr</a></p>
<p><span id="more-4426"></span>Der Familienvater rechts oben im Banner hat vor 16 Jahren, am Vorabend von Mariä Himmelfahrt, zusammen mit mir in der Kathedrale von Chartres Profess abgelegt und die Nacht in der Krypta vor dem ausgesetzten Allerheiligsten verbracht.</p>
<p>Und hier ist Karmelblümchen als Ritter Unserer Lieben Frau rechts im Bild &#8211; weißer Mantel, grauer Bart -, fleißig Notizen machend, zu sehen. Die Aufnahme stammt wohl vom vorletzten Generalkapitel 2006 (das letzte war vergangene Woche).</p>
<div id="attachment_4431" class="wp-caption aligncenter" style="width: 457px"><img class="size-full wp-image-4431" title="msm commanderie" src="http://karmelblume.files.wordpress.com/2009/08/msm-commanderie.jpg?w=447&#038;h=298" alt="msm commanderie" width="447" height="298" /><p class="wp-caption-text">Beim Generalkapitel der Militia Sanctae Mariae</p></div>
<p style="text-align:center;">
<p>Von der internationalen Website gibt es auch Neues zu berichten: die italienische und die spanische Übersetzung sind dazugekommen:</p>
<p style="text-align:center;"><a title="http://militia-sanctae-mariae.org/" href="http://militia-sanctae-mariae.org/" target="_blank">http://militia-sanctae-mariae.org/</a></p>
<p>Eine gut gepflegte Site mit vielen interessanten Texten (vorausgesetzt, man kann französisch lesen) ist die Website der Waffenbrüder, das sind die Novizen des Ordens:</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.etudesfda.com/SPIP/" target="_blank">http://www.etudesfda.com/SPIP/</a></p>
Posted in Katholisches, Ritterliches  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/karmelblume.wordpress.com/4426/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/karmelblume.wordpress.com/4426/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/karmelblume.wordpress.com/4426/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/karmelblume.wordpress.com/4426/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/karmelblume.wordpress.com/4426/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/karmelblume.wordpress.com/4426/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/karmelblume.wordpress.com/4426/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/karmelblume.wordpress.com/4426/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/karmelblume.wordpress.com/4426/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/karmelblume.wordpress.com/4426/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karmelblume.wordpress.com&blog=5342987&post=4426&subd=karmelblume&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">karmelblume</media:title>
		</media:content>

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			<media:title type="html">msm commanderie</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Die Letzten Dinge: 3. Die Hölle.</title>
		<link>http://karmelblume.wordpress.com/2009/08/18/die-holle/</link>
		<comments>http://karmelblume.wordpress.com/2009/08/18/die-holle/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 19:41:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karmelblume</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erbauliches]]></category>
		<category><![CDATA[Gebete]]></category>
		<category><![CDATA[Katholisches]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://karmelblume.wordpress.com/?p=4413</guid>
		<description><![CDATA[&#8230;
Die Hölle.
Es gibt eine Hölle, ein unauslöschliches Feuer, in welchem die Verdammten für immer und ewig gepeinigt werden. Dieses unauslöschliche Feuer ist die gerechte Strafe für die schwere Sünde. &#8220;Weichet von mir, ihr Verfluchten, ins ewige Feuer, welches dem Teufel und seinem Anhange bereitet ist&#8221;, so lautet der furchtbare Ausspruch des göttlichen Richters. Mag der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karmelblume.wordpress.com&blog=5342987&post=4413&subd=karmelblume&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><div id="attachment_4414" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-4414" title="hölle" src="http://karmelblume.files.wordpress.com/2009/08/holle.jpg?w=500&#038;h=667" alt="Hölle" width="500" height="667" /><p class="wp-caption-text">Hölle</p></div>
<p>&#8230;</p>
<h2 style="text-align:center;">Die Hölle.</h2>
<p>Es gibt eine Hölle, ein unauslöschliches Feuer, in welchem die Verdammten für immer und ewig gepeinigt werden. Dieses unauslöschliche Feuer ist die gerechte Strafe für die schwere Sünde. &#8220;Weichet von mir, ihr Verfluchten, ins ewige Feuer, welches dem Teufel und seinem Anhange bereitet ist&#8221;, so lautet der furchtbare Ausspruch des göttlichen Richters. Mag der Ungläubige auch hartnäckig diese furchtbare Wahrheit leugnen; es ist und bleibt wahr das Wort der ewigen Wahrheit: &#8220;Wer nicht glaubt, wird verdammt werden.&#8221; Mag der Gottlose, der Wüstling, darüber spotten und höhnen; die Hölle bleibt ewig und die Gottlosen werden eingehen in die ewige Pein. Was ist die Hölle? <span id="more-4413"></span>Nach den Worten der Heiligen Schrift ist die Hölle ein unauslöschliches Feuer, ein Pfuhl, der von Feuer und Schwefel brennt, ein Ort der ewigen Pein, wo der Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt. Die äußerste Finsternis, wo Heulen und Zähneknirschen sein wird. Wer wird sich ein rechtes Bild von den Höllenqualen machen können? In der Hölle sind alle Qualen vereinigt, alle nur erdenklichen Schmerzen stürzen sich auf alle Glieder des Verdammten, wie die Raubtiere auf ihre Beute. Die Hölle ist ein ewiges Feuer. Die Beschaffenheit dieses Feuers kennen wir nicht; aber die Peinen, die es verursacht, sind weit entsetzlicher und schrecklicher, als sie das irdische Feuer bereiten kann; das irdische Feuer ist eine Wohltat Gottes; das Höllenfeuer ist eine Strafe Gottes, ein Werkzeug seiner Rache, ein Feuer, das er in seinem Zorne angezündet hat. Die Hölle ist das ewige Feuer, welches dem Teufel und seinem Anhange bereitet ist. Dort sind die Teufel und alle Verdammten vereinigt. Welche Gesellschaft! Alle lästern Gott und einander; alle hassen Gott und sich gegenseitig; alle verfluchen sich selbst und sind verflucht von Gott und allen Engeln und Heiligen. &#8220;Weichet von mir, ihr Verfluchten!&#8221; Wie furchtbar lastet dieser Fluch Gottes auf jedem der Verdammten! Sie sind verflucht und verstoßen von Gott, ihrem Schöpfer, für den sie erschaffen und in dem sie allein Ruhe und Seligkeit finden könnten; sie sind verflucht und verstoßen von allen Engeln und Heiligen, vielleicht verflucht und verstoßen von den eigenen Eltern und Geschwistern, die unter den Heiligen des Himmels aufgenommen sind. Die Verdammten haben Gott und damit alles verloren und zwar durch eigene Schuld verloren, daher Heulen und Zähneknirschen, daher die entsetzlichsten Wutausbrüche und Verzweiflung in der Hölle. Was die Hölle zur Hölle macht, ist die Ewigkeit; da gibt es keine Linderung, keinen Trost, keine Hoffnung, keine Erlösung. Nach dem heiligen Chrysostomus verhält es sich mit der Hölle, wie mit dem Himmel; kein Auge hat es gesehen, kein Ohr hat es gehört, kein Menschenherz hat es jemals empfunden, o mein Gott, welche Strafe Du denen bereitest, die Dich beleidigen. Für wen ist die Hölle? Die Hölle ist für diejenigen, die im Stande der Todsünde, in der Ungnade Gottes aus dieser Welt scheidet. Eine einzige schwere Sünde, auf die der Tod folgt, würde hinreichen, dass die Hölle meine ewige Wohnung würde! Ein einziger stolzer Gedanke hat Lucifer und seinen Anhang in die Hölle gestürzt. &#8220;Ich sah Satan wie den Blitz vom Himmel fallen, und wohin fällt er? ins ewige Feuer.&#8221; (Vergl. Luk. 25. 14. u. 41.) Eine einzige schwere Sünde der Ungerechtigkeit, der Unmäßigkeit, der Gotteslästerung, der Unkeuschheit, in der mich der Tod überraschte, würde mich in den Abgrund der Hölle stürzen. Wer kann sagen, ich habe nie eine Todsünde begangen? oder, ich werde nie eine Todsünde begehen? Ein einziger unbewachter Augenblick, eine einzige schwere Versuchung, eine einzige nicht bezähmte Leidenschaft, ein Wort, ein Blick kann mich in die schwere Sünde und damit in die Hölle hinabstürzen; denn ich weiß nicht, ob ich nach geschehener Sünde noch Zeit und Gnade finde zu bereuen, Buße zu tun. Darum: &#8220;Wachet und betet, damit ihr nicht in Versuchung fallet.&#8221; Darum: &#8220;Wirket euer Heil in Furcht und Zittern.&#8221; Darum fliehe die Sünde und die Gelegenheit zur Sünde.</p>
<p style="text-align:center;">A n m u t u n g e n.</p>
<p>O Hölle, entsetzlicher Ort der Qual, der Gedanke an dich erfüllt mich mit Furcht und Zittern. O mein Gott, rette mich vor der Hölle durch den Gedanken an die Hölle. Herr, gib mir Tränen wahrer Reue und Buße, damit ich alle meine Sünden hier auf Erden beweine und büße. Herr, gib mir Leiden und Geduld im Leiden, die ich für meine Sünden verdient habe; aber schone meiner in der Ewigkeit. &#8220;Herr, hier schneide, hier brenne, aber schone meiner in der Ewigkeit.&#8221; (5. 1. Aug.) (Schluss wie oben.)</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>Aus:</em> Joseph Friese, Der Weg des Heils. Gebet- und Betrachtungsbuch für katholische Christen, Kevelaer 1900, S. 297-303. &#8211; Mit kirchlicher Genehmigung</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Die Letzten Dinge: 2. Das besondere Gericht.</title>
		<link>http://karmelblume.wordpress.com/2009/08/12/das-besondere-gericht/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 23:25:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karmelblume</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erbauliches]]></category>
		<category><![CDATA[Gebete]]></category>
		<category><![CDATA[Katechetisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Das besondere Gericht.
&#8220;Es ist den Menschen bestimmt zu sterben, worauf das Gericht folgt.&#8221; (Hebr. 9. 27.) So wahr der erste Teil dieses Satzes, ebenso wahr ist auch der zweite Teil. Es ist mit dem Tode nicht alles aus, wie der Unglaube predigt. Sobald der Sterbende den letzten Atemzug getan hat, steht seine Seele vor dem [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karmelblume.wordpress.com&blog=5342987&post=4401&subd=karmelblume&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><h2 style="text-align:center;">Das besondere Gericht.</h2>
<p>&#8220;Es ist den Menschen bestimmt zu sterben, worauf das Gericht folgt.&#8221; (Hebr. 9. 27.) So wahr der erste Teil dieses Satzes, ebenso wahr ist auch der zweite Teil. Es ist mit dem Tode nicht alles aus, wie der Unglaube predigt. Sobald der Sterbende den letzten Atemzug getan hat, steht seine Seele vor dem Richterstuhle Gottes. &#8220;Alle Seelen werden gleich nach ihrem Abscheiden vor jenes furchtbare Gericht gestellt werden.&#8221; (Chrysostomus.) Dieses Gericht ist furchtbar für jeden Menschen, besonders aber für den Sünder. Heilige zitterten beim Gedanken an dieses Gericht, ja, &#8220;es ist schrecklich, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen&#8221;, um von ihm gerichtet zu werden. Der Richter ist der unendlich heilige und gerechte, der allwissende und allmächtige Gott. Furcht und Entsetzen ergriffen einst den stolzen König Balthasar, als während eines prunkvollen Gastmahles plötzlich der Finger Gottes das geheimnisvolle &#8220;Mane Thekel Phares&#8221; an die Wand schrieb. (Dan. 5. 6) Wenn nun schon gleichsam der Schatten der göttlichen Majestät für den Sünder so schreckbar war, wie dann erst der volle Glanz derselben. &#8220;Wer wird bei seinem Anblicke bestehen können.&#8221; (Malach. 3. 2.)</p>
<p><span id="more-4401"></span>Vor dem allwissenden Gott ist nichts verborgen; er durchforscht Herzen und Nieren und selbst die geheimsten Gedanken. &#8220;Ich bin Richter und Zeuge&#8221;, spricht der Herr. (Jerem. 29. 23.) Der allheilige Gott hasst mit ewigem Hasse alles Böse, und der gerechte Gott straft das Böse nach Recht und Gerechtigkeit, und dem Allmächtigen kann niemand widerstehen. &#8220;Wer widersteht seinem grimmigen Zorne.&#8221; (Nah. 1. 6.) Der Richter ist Jesus Christus, der Erlöser und Heiland der Menschen. Der Heiland ist für mich am Kreuze gestorben; er hat mich durch seinen Kreuzestod erlöst und alle Gnaden erworben; indes ich habe seine Erlösungsgnade verachtet, ich habe sein Erlösungswerk vereitelt; jetzt kommt der Herr zum Gerichte und fordert Rechenschaft. Josephs Brüder zitterten so sehr, dass sie unfähig waren, auch nur ein Wort zu reden; als sie hörten, dass Joseph, ihr Bruder, den sie verkauft hatten, vor ihnen stand. Der heilige Paulus lag ohnmächtig am Boden, sobald er die Worte vernahm: &#8220;Ich bin Jesus, den du verfolgst, ach, wie werde ich beim Anblicke des göttlichen Richters erschrecken, welche Angst, Beschämung und Verzweiflung wird mich überfallen, da ich den Herrn um schnöden Preis so oft verkauft habe. &#8220;Was mich beim Gedanken an das Gericht erschreckt, ist die furchtbare Wahrheit, dass derselbe Gott, der mich erlöst hat, herniedersteigen wird, um mich zu richten.&#8221; (Chrys.) Der Angeklagte bin ich selbst mit allen meinen Gedanken, Worten, Werken und Unterlassungen des pflichtmäßigen Guten; mit allen Sünden und Umständen derselben. Welch&#8217; furchtbare Lage! &#8220;Was soll ich tun, spricht Job (31. 14.), &#8220;wenn der Herr sich zum Gerichte erheben wird.&#8221; Unverwerfliche Zeugen werden gegen mich auftreten. Der heilige Schutzengel wird sage, dass ich seine heiligen Einsprechungen überhört habe, es werden gegen mich zeugen die heiligen Schutzengel derer, welche ich zur Sünde verführt habe und furchtbare Rache fordern; der Teufel selbst wird mit schrecklicher Genauigkeit alle meine Sünden aufzählen, er wird sagen: Diese Seele gehört mir, sie hat mir gedient. Das eigene Gewissen klagt mich an. Im Lichte der Ewigkeit erkenne ich alle meine Sünden, überschaue ich mein ganzes Leben; den Tag und die Stunde jeder Sünde, die ganze Bosheit und Verwerflichkeit derselben steht vor meinem Auge und ich kann sie nicht leugnen. Das Urteil dieses Gerichtes richtet sich nach dem, was ich in meinem Leben getan habe; ob Gutes oder Böses. Meine Lebensaufgabe war es, Gott zu erkennen, ihn zu lieben, ihm zu dienen; habe ich das getan, dann lautet der Urteilsspruch: &#8220;Komm, Gesegneter meines Vaters, und besitze das Reich, welches dir von Anbeginn der Welt bereitet ist.&#8221; Habe ich meinem Gott nicht gedient, habe ich ihn nicht über alles geliebt, habe ich nicht geglaubt, mich vielleicht meines Unglaubens noch gerühmt, dann wird mich das schreckliche Urteil treffen: &#8220;Weiche von mir, Verfluchter, ins ewige Feuer, welches dem Teufel und seinem Anhange bereitet ist.&#8221; (Matth. 25. 41)</p>
<p style="text-align:center;">A n m u t u n g e n.</p>
<p>&#8220;Was soll ich tun, wenn der Herr zum Gerichte sich erheben wird.&#8221; (Tob. 31. 14.) Furcht. &#8220;Wenn wir uns selbst richteten, so würden wir nicht gerichtet werden.&#8221; (1. Kor. 11. 31.) Gewissenserforschung. &#8220;Ich will alle meine Jahre überdenken in der Bitterkeit meiner Seele.&#8221; (Isaias 38. 15.) &#8220;Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist Gott treu und gerecht und vergibt uns unsere Sünden.&#8221; (1. Joh. 1. 9.) Beichte. (Schluss wie oben.)</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>Aus:</em> Joseph Friese, Der Weg des Heils. Gebet- und Betrachtungsbuch für katholische Christen, Kevelaer 1900, S. 292-297. – Mit kirchlicher Genehmigung</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Perverses Deutschland: Von der Straftat zum Grundrecht</title>
		<link>http://karmelblume.wordpress.com/2009/08/09/perverses-deutschland/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 17:48:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karmelblume</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ethisches/ Moralisches]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Von der Straftat zum Grundrecht&#8230;
§ 175 (1) Ein Mann, der mit einem anderen Mann Unzucht treibt oder sich von ihm zur Unzucht mißbrauchen läßt, wird mit Gefängnis bestraft. (Deutsches Strafgesetzbuch bis zur 2. Strafrechtsreform vom 4. Juli 1969)
So lautete der Paragraf 175 des Strafgesetzbuches bis 1969. Die Unzucht zwischen zwei Männern war in Deutschland strafbar, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karmelblume.wordpress.com&blog=5342987&post=4390&subd=karmelblume&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><div id="attachment_4393" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-4393" title="homosex" src="http://karmelblume.files.wordpress.com/2009/08/homosex.jpg?w=300&#038;h=266" alt="Das ist der Geist, von dem Deutschland heute regiert wird" width="300" height="266" /><p class="wp-caption-text">Das ist der Geist, der heute in Deutschland  regiert</p></div>
<h3>Von der Straftat zum Grundrecht&#8230;</h3>
<blockquote><p>§ 175 (1) Ein Mann, der mit einem anderen Mann Unzucht treibt oder sich von ihm zur Unzucht mißbrauchen läßt, wird mit Gefängnis bestraft. (Deutsches Strafgesetzbuch bis zur 2. Strafrechtsreform vom 4. Juli 1969)</p></blockquote>
<p>So lautete der Paragraf 175 des Strafgesetzbuches bis 1969. Die Unzucht zwischen zwei Männern war in Deutschland strafbar, und dieses Gesetz wurde auch angewandt.</p>
<p><span id="more-4390"></span>Noch 1962 rechtfertigte der unter <strong>Konrad Adenauer</strong> vorgelegte Regierungsentwurf eines Strafgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland die Aufrechterhaltung des § 175 wie folgt:</p>
<blockquote><p>Vor allem stände auch für die Homosexuellen nichts im Wege, ihre nähere Umgebung durch Zusammenleben in eheähnlichen Verthältnissen zu belästigen. [...] Ausgeprägter als in anderen Bereichen hat die Rechtsordnung gegenüber der männlichen Homosexualität die Aufgabe, durch die sittenbildende Kraft des Strafgesetzes einen <strong>Damm gegen die Ausbreitung eines lasterhaften Treibens</strong> zu errichten, das, wenn es um sich griffe, eine schwere Gefahr für eine gesunde und natürliche Lebensordnung im Volke bedeuten würde.</p></blockquote>
<p>Weiters lautet der Text:</p>
<p style="padding-left:30px;">Die von interessierten Kreisen in den letzten Jahrzehnten wiederholt aufgestellte Behauptung, dass es sich bei dem gleichgeschlechtlichen Verkehr <strong>um einen natürlichen und deshalb nicht anstößigen Trieb handele, kann nur als Zweckbehauptung zurückgewiesen werden.</strong> [...] Wo die gleichgeschlechtliche Unzucht um sich gegriffen und großen Umfang angenommen hat, war die <strong>Entartung des Volkes und der Verfall seiner sittlichen Kraft</strong> die Folge.</p>
<p>Das sind Worte, für die man heute wahrscheinlich eine Strafanzeige der Homosexuellen befürchten müsste.</p>
<p>Vor 40 Jahren waren es die Worte der Rechtssprechung. Heute fordert die Schwulen-Lobby die Aufnahme der geschlechtlichen Perversion in die Verfassung! Alle CSC-Veranstaltungen 2009 tragen das Motto: Lesben und Schwule in die Verfassung!</p>
<p><strong>Merkt denn niemand mehr in Deutschland den unvorstellbaren Werteverfall?</strong></p>
<p style="padding-left:30px;"><em>Quelle: </em>Priesterbruderschaft St. Pius X., Mitteilungsblatt für den deuschen Sprachraum, Nr. 8 (2009), S. 35<strong><br />
</strong></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Die christliche Religion ist die einzige von Gott für alle Menschen und Völker bestimmte Weltreligion</title>
		<link>http://karmelblume.wordpress.com/2009/08/08/die-einzigevon-gott-gewollte-religion/</link>
		<comments>http://karmelblume.wordpress.com/2009/08/08/die-einzigevon-gott-gewollte-religion/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 09:52:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karmelblume</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dogmatisches]]></category>
		<category><![CDATA[Katholisches]]></category>
		<category><![CDATA[Theologisches]]></category>
		<category><![CDATA[Traditionelles]]></category>

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		<description><![CDATA[In der katholischen Kirche heute ist der Irrtum verbreitet, wenn nicht sogar vorherrschend, als wäre das Judentum ein Heilsweg neben dem Christentum. In Wirklichkeit gibt es seit der Menschwerdung des Sohnes Gottes nur eine einzige von Gott für alle Menschen und Völker, einschließlich der Juden, gewollte Religion: die christliche Religion.  Alle Menschen, selbstverständlich auch [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karmelblume.wordpress.com&blog=5342987&post=4357&subd=karmelblume&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><em>In der katholischen Kirche heute ist der Irrtum verbreitet, wenn nicht sogar vorherrschend, als wäre das Judentum ein Heilsweg neben dem Christentum. In Wirklichkeit gibt es seit der Menschwerdung des Sohnes Gottes nur eine einzige von Gott für alle Menschen und Völker, einschließlich der Juden, gewollte Religion: die christliche Religion.  Alle Menschen, selbstverständlich auch die Juden, haben daher die moralische Pflicht, sich zu Jesus Christus zu bekehren und den wahren katholischen Glauben anzunehmen. Seit dem Kommen Jesu Christi ist jenes Judentum, das Ihn nicht annahm, eine falsche und antichristliche Religion. &#8211; karmelblume</em></p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<p style="text-align:center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-4372" title="petersdom" src="http://karmelblume.files.wordpress.com/2009/08/petersdom.jpg?w=500&#038;h=176" alt="petersdom" width="500" height="176" /></p>
<h3>Die christliche Religion ist bestimmt für alle Völker und für alle Menschen.</h3>
<p>I. Nicht gleich dem mosaischen Gesetze, das als solches, d. h. nach seinem   b e s o n d e r e n   Inhalt (17), nur das israelitische Volk verpflichtete, sollte die christliche Religion nur für das eine oder andere Volk bindend sein. Sie war gegeben für alle Völker und alle Individuen.</p>
<p><span id="more-4357"></span>1. Deutlich tritt dieses hervor in den soeben (32, 3) angeführten Worten, mit denen der Heiland seine Jünger das Evangelium allen zu verkünden   b e a u f t r a g t e.   Soll &#8220;allen Völkern&#8221; und &#8220;allen (mit Vernunft begabten) Geschöpfen&#8221; das Evangelium verkündet werden, so ist es für alle bestimmt, und alle wären die ihnen kundgewordene Offenbarung anzunehmen verpflichtet, auch wenn diese Verpflichtung nicht ausdrücklich unter Androhung der Verdammnis hervorgehoben würde (8).</p>
<p style="padding-left:30px;">Dieser seiner Bestimmung, die   W e l t r e l i g i o n   zu werden, entsprach das Evangelium vollkommen, indem es eine Gottesverehrung vorschrieb, die nicht an einen   O r t   gebunden, sondern dem überall gegenwärtigen Gott überall dargebracht werden konnte (Joh 4, 21); Gesetze und Gebräuche<br />
einführte, welche, nicht auf ein besonderes   K l i m a   berechnet, die unter jedem Klima sich wesentlich gleiche menschliche Natur zu heiligen bezweckten; Wahrheiten verkündigte, die jeden   V e r s t a n d,   nachdem er sie gläubig erfaßt, erleuchten und heben; Güter teils bot, teils verhieß, die das Sehnen jedes   H e r z e n s   mehr als befriedigen. Nicht nur für Europa, sondern gleichmäßig für Asien und Afrika eignet sich das Christentum.</p>
<p>2. Die Art und Weise, in welcher die Apostel den ihnen gewordenen Auftrag   a u s f ü h r t e n, spricht für ihre Überzeugung, daß das Christentum die Religion aller Völker und aller Menschen werden sollte. Denn nicht einzig an das Judenvolk, obwohl an dieses zuerst, richteten sie ihre Predigt, sondern &#8220;sie gingen hin und predigten überall&#8221; (Mk 16, 20). Deshalb ist schon nach wenigen Jahren das Evangelium in der ganzen Welt verbreitet, bringt Früchte und nimmt zu (Kol 1, 6). Sie wußten ja, daß Christus, der Erlöser aller, obwohl er selbst &#8220;nur zu den verlorenen Schafen Israels&#8221; als Verkündiger der Heilslehre gesandt war (Mt 15, 24), doch &#8220;noch andere Schafe&#8221; hatte, die er durch die Predigt seiner Jünger &#8220;herbeiführen&#8221; wollte, damit &#8220;ein Schafstall und ein Hirt werde&#8221; (Joh 10, 16).</p>
<p>3. Der   P l a n   d e r   V o r s e h u n g,   insofern er uns durch die Offenbarung kund wird, deutet auf eine Religion, die dereinst   a l l e   Völker zu umfassen bestimmt war. Von allen war die Rede, als dem Menschengeschlechte ein Erlöser versprochen wurde, welcher das durch den Ungehorsam der Stammeltern für alle zerrissene Band für alle wieder anknüpfen sollte (12). Zwar tritt ein beinahe allgemeiner Abfall von der einen übernatürlichen Religion ein (14), und nur in einigen Familien zählt diese ihre Anhänger; aber während Gott in den Patriarchen die von ihm gegebene Offenbarung aufrechthält, deutet er doch zugleich auf den Messias als den Segen und das Glück   a l l e r   Geschlechter und aller Völker der Erde (16). Nur dann, wenn alle dem einen Messias sich anschließen und so die eine Religion bekennen, wird er ihr Beglücker im vollen Sinne. Tritt später durch das mosaische Gesetz eine noch strengere Scheidung der Menschheit ein, so wird auch um so bestimmer wieder auf denjenigen hingewiesen, durch welchen die Scheidewand fallen sollte, weil der eine verheißene Prophet und Gesetzgeber (19) kein anderer ist als der im Paradiese und später den Patriarchen wiederholt verheißene Erlöser und Beglücker aller. Ja, die mit Abraham beginnende Sonderung des Volkes Israel trat nach Gottes Ratschluß vorzugsweise deshalb ein, damit die eine alle Völker umfassende Religion vorbereitet würde (15).</p>
<p style="padding-left:30px;">Wie den Israeliten durch die Propheten der Messias als der Begründer einer   W e l t r e l i g i o n   unter verschiedenen Bildern dargestellt wurde, so war auch durch Gottes weise Vorsehung um Christi Zeit in der Heidenwelt die Überzeugung verbreitet, daß eine neue Ordnung der Dinge, von Judäa ausgehend, sich über die anderen Länder ausdehnen würde.(1)</p>
<p style="padding-left:30px;">&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p style="padding-left:30px;">(1)</p>
<p style="padding-left:30px;">Percrebuerat oriente toto vetus et constans opinio, esse in fatis, ut eo tempore Iudaea profecti rerum potirentur.   S u e t o n i u s,   vita Vespas. c. 4 &#8211; Pluribus persuasio inerat, antiquis Sacerdotum libris contineri, eo ipso tempore fore, ut valesceret oriens profectique Judaea rerum potirentur.   T a c i t u s   hist. VI. c. 13.</p>
<p style="padding-left:30px;">&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p style="padding-left:30px;">Ein römischer Dichter besang unter Hinweisung auf geheimnisvolle Bücher die erwartete Geburt eines Kindes, das die Völker vom Elende befreien und das letzte, glückliche Zeitalter herbeiführen werde, in bildlichen Ausdrücken, die an jene erinnern, mit denen Isaias (9, 6. 7; 11, 6-9; 49, 13) sehnsuchtsvoll auf die Ankunft des Messias hinwies.(1)</p>
<p style="padding-left:30px;">&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p style="padding-left:30px;">(1) Virgil. eclog. 4.</p>
<p style="padding-left:30px;">&#8212;&#8212;-</p>
<p style="padding-left:30px;">In Griechenland hatte Plato die allmählich allgemeiner werdende Sehnsucht nach einem göttlichen Lehrer ausgesprochen, der uns &#8220;unterrichte, wie wir uns gegen Gott und die Menschen zu verhalten haben&#8221;.(2)</p>
<p style="padding-left:30px;">&#8212;&#8212;-</p>
<p style="padding-left:30px;">(2) Alcib. II. n. XIII. XIV. Vgl. oben 6. Anm. 2.  S. 13.</p>
<p style="padding-left:30px;">&#8212;&#8212;-</p>
<p style="text-align:left;padding-left:30px;">Selbst Indien und China waren von den Gefühlen der Sehnsucht nach einem Erlöser nicht unberührt geblieben, wie die Geschichte dieser Länder und ihre aus jener Zeit stammende Literatur nachweis (Gesch. § 73). Mögen derartige Kundgebungen als Spuren der an die Menschheit ursprünglich ergangenen   V e r h e i ß u n g   eines Erlösers oder als Zeichen einer auf das innere Leben der Völker einwirkenden   V o r s e h u n g   oder auch wenigstens teilweise als der natürliche Ausdruck des Gefühls großer   H i l f s b e d ü r f t i g k e i t   oder endlich als alles dieses   z u g l e i c h   angesehen werden: in jedem Falle läßt sich aus ihnen so viel abnehmen, daß die Idee einer alle Menschen umfassenden Religion, wie sie das Christentum verwirklicht, der göttlichen Vorsehung durchaus entsprach und dem Sehnen des besseren Teiles der Menschheit entgegenkam.</p>
<p style="text-align:left;">II. Ist das Christentum die für alle Völker und Individuen von Gott bestimmte Religion, so folgt von selbst, daß jede andere, die neben ihm sich geltend machen will, falsch ist und Gottes Anordnung widerspricht. Das gilt nicht nur von jenen Religionen, die sich auf vorgeblich göttliche   O f f e n b a r u n g   stützen (Islam), sondern auch von der   N a t u r r e l i g i o n   (Deismus), die sich mit einer Verehrung Gottes als des Urhebers der Natur begnügen will. Selbst das   J u d e n t u m   ist   h e u t e   eine falsche Religion, weil es nur bis zur Ankunft des Messias bestehen sollte und diesen in Jesus von Nazareth anzuerkennen sich weigert.</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>Quelle: </em>W. Wilmers S. J.: Kurzgefaßtes Handbuch der katholischen Religion, 5. Aufl., neu herausgegeben von J. Hontheim S. J., Regensburg 1919, S. 74 &#8211; 76. &#8211; Mit bischöflicher Approbation</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Die christliche Religion ist unveränderlich.</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 01:58:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karmelblume</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dogmatisches]]></category>
		<category><![CDATA[Katholisches]]></category>
		<category><![CDATA[Traditionelles]]></category>

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		<description><![CDATA[„Die Priesterbruderschaft  steht für die Absolutheit und ewige Unveränderlichkeit der Wahrheit, steht für das Dogma der Allerheiligsten  Dreifaltigkeit und für den Alleinvertretungsanspruch Jesu Christi.“ An dieser Aussage des deutschen Distriktoberen der Priesterbruderschaft St. Pius X., Pater Franz Schmidberger, macht Thomas Rigl, Sektenexperte der Diözese Regensburg, den &#8220;reaktionären Dogmatismus der Traditionalisten&#8221; fest &#8211; so [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karmelblume.wordpress.com&blog=5342987&post=4318&subd=karmelblume&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><em>„Die Priesterbruderschaft  steht für die Absolutheit und ewige Unveränderlichkeit der Wahrheit, steht für das Dogma der Allerheiligsten  Dreifaltigkeit und für den Alleinvertretungsanspruch Jesu Christi.“ An dieser Aussage des deutschen Distriktoberen der Priesterbruderschaft St. Pius X., Pater Franz Schmidberger, macht Thomas Rigl, Sektenexperte der Diözese Regensburg, den &#8220;reaktionären Dogmatismus der Traditionalisten&#8221; fest &#8211; so in seinem Beitrag zu dem von Wolfgang Beinert im Herderverlag herausgegebenen Sammelband &#8220;Vatikan und Pius-Brüder. Anatomie einer Krise&#8221; (in welchem der emeritierte Professor es übrigens fertigbringt, keinen einzigen Piusbruder mit einem Beitrag zu Wort kommen zu lassen). Ich reibe mir verwundert die Augen: Wie, Herr Rigl, Sie machen es den Piusbrüdern zum Vorwurf, dass sie am katholischen Glauben, wie er immer gewesen ist, festhalten? Wissen Sie überhaupt, was das ist: katholisch? Sie dürften ein erheblich größeres Problem damit haben, nachzuweisen, dass Ihr Glaube katholisch ist, als die Piusbrüder mit ihrem Glauben! Im Zeitalter des Relativismus haben anscheinend sogar bischöfliche Angestellte vergessen, dass Tradition die Weitergabe des von den Aposteln überlieferten Glaubens ist und dass dieser katholische und apostolische Glaube unveränderbar ist bis ans Ende der Tage. Zur Erinnerung daran der nachfolgende Textauszug aus einem älteren, </em><em>mit bischöflicher Approbation in 5. Auflage erschienenen Handbuch. Jedoch hat auch die Bruderschaft das dort am Schluss über die &#8220;Altkatholiken&#8221; und &#8220;altgläubigen&#8221; Eutychianer Gesagte zu bedenken. Man kann dem Heiligen Vater Benedikt XVI. nur dankbar sein, dass er Lehrgespräche zwischen der römischen Glaubenskongregation und theologischen Vertretern der Piusbruderschaft angesetzt hat, die wohl im Herbst beginnen sollen und spannend zu werden versprechen. Wie herrlich &#8220;unzeitgemäß&#8221; und politically incorrect ist doch der wahre katholische Glaube und wie zuinnerst ihm widerstreitend die allenthalben zu beobachtende Anbiederung an den Zeit(un)geist. &#8211; karmelblume<br />
</em></p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<div id="attachment_4335" class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-4335" title="lehrender christus" src="http://karmelblume.files.wordpress.com/2009/08/lehrender-christus.jpg?w=200&#038;h=267" alt="Der lehrende Christus. Gemälde in der evangelischen Kirche zu Neverin" width="200" height="267" /><p class="wp-caption-text">Der lehrende Christus. Gemälde in der evangelischen Kirche zu Neverin</p></div>
<h3>Die christliche Religion ist unveränderlich.</h3>
<p style="padding-left:30px;">Unveränderlich und unwandelbar ist das Christentum in allen von  seinem Stifter ihm übergebenen   G l a u b e n s l e h r e n,   in allen für alle kommenden Zeiten gegebenen   V o r s c h r i f t e n   und   E i n r i c h t u n g e n.   Keine seine Glaubenslehren &#8211; diese haben wir hier vorzugsweise im Auge &#8211; kann beseitigt, keine in einem anderen als von Christus ihr gegebenen Sinn gedeutet, zu dem von Christus überkommenen Lehrbegriff kann kein auf menschlicher Erfindung beruhender Satz als geoffenbarte Glaubenslehre hinzugefügt werden.</p>
<p><span id="more-4318"></span>1. Unveränderlich ist die christliche Religion gewiß dann, wenn jener Lehrbegriff, den die Apostel vortrugen, stets derselbe bleibt. Daß er derselbe bleiben soll und wird, verbürgt einerseits der den Aposteln und ihren Nachfolgern gewordene   A u f t r a g,   und anderseits die ihnen gegebene   V e r h e i ß u n g   (Mt 28, 18. 20). Christus nämlich beauftragt die Apostel und ihre Nachfolger, jene an sich genau bestimmte und durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes genau erfaßte Lehre bis zum Ende der Zeiten zu verkünden, und er verspricht ihnen und ihren Nachfolgern eben als den Verkündigern dieser Lehre seinen fortwährenden Beistand. Sein Wille ist demnach, daß dieser Lehrbegriff, wie er ihnen anvertraut war, fortdauere, und durch seinen Beistand wird dieser sein Wille verwirklicht werden.</p>
<p>2. Zur Unveränderlichkeit der Lehre ist erfordert, daß kein Lehrsatz   e n t f e r n t,   kein neuer   h i n z u g e f ü g t,   keiner in einem dem ursprünglichen zuwiderlaufenden Sinne   g e d e u t e t   werde. Leicht läßt sich nachweisen, daß jede dieser drei Bedingungen bezüglich des christlichen Lehrbegriffes stattfinde.</p>
<p>a) Kein Lehrsatz kann   b e s e i t i g t   werden; denn Christus will den   g a n z e n   Lehrbegriff bis zum Ende der Zeiten den Völkern verkündet wissen und hat zur Verwirklichung dieser Absicht den Aposteln seinen Beistand zugesichert.</p>
<p>b) Kein neuer Lehrsatz wird als göttlich geoffenbarte Lehre   h i n z u g e f ü g t   werden; denn mit Christus, auf den als das Endziel und den Vollender sowohl das Gesetz als auch die Erwartung der Völker hinweiset, ist die Offenbarung beschlossen (34).</p>
<p style="padding-left:30px;">Obschon Gott seit der in Christus in den Aposteln stattgefundenen Offenbarung neue   G l a u b e n s s ä t z e   nicht offenbaren wird (34, 3), so bleibt doch die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, daß er neue, auf Ordnung und Vervollkommnung des christlichen   L e b e n s,   Erhöhung der Frömmigkeit usw. abzielende und der überlieferten Lehre entsprechende Mitteilungen an die Kirche gelangen lasse.(1)</p>
<p style="padding-left:30px;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p style="padding-left:30px;">(1) S. Thom. 2. 2. q. 74 a. 6. 6. ad 3. Singulis temporibus non defuerunt aliqui prophetiae spiritum habentes, non quidem ad novam doctrinam fidei depromendam, sed ad humanorum actuum directionem.</p>
<p style="padding-left:30px;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>c) Kein Lehrsatz kann in einem dem ursprünglichen   w i d e r s t r e i t e n d e m   S i n n e   gedeutet werden. Denn ohne Zweifel ist jener Sinn, den die vom Heiligen Geiste erfüllten (Apg 2, 4) und von ihm in alle Wahrheit eingeführten Apostel (Joh 14, 26; 16, 13) mit den einzelnen Lehrsätzen verbanden, der wahre, von Christus und dem Heiligen Geiste gewollte, und ist daher auch festzuhalten. Nur der   W o r t l a u t   der Lehre Christi, nicht die   L e h r e   s e l b s t   würde, im Widerstreite mit dem Auftrage Christi, bis ans Ende der Zeiten verkündigt, wenn ein Abweichen vom Sinne, nur nicht vom Wortlaute der Lehre, gestattet wäre. Christus hätte den Aposteln seinen Beistand nicht zur Verkündigung seiner   L e h r e,   sondern nur zum Festhalten am Wortlaute derselben zugesichert, wenn der mit seinen Worten ursprünglich verbunden gewesene Sinn später, etwa infolge der Fortschritte in andern Wissenschaften, als falsch befunden werden könnte; ja er selbst wäre nicht der Lehrer der Wahrheit, wenn sich einmal herausstellen sollte, daß der ursprünglich mit seiner Lehre verbundene Sinn aufgegeben werden müsse. Daher die Entscheidung des [<em>Ersten</em>] vatikanischen Konzils:(1)</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>(1) Constit. dogm. de fide, in cap. 4 can. 3. Dz 1818.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>&#8220;Wer behauptet, es sei  möglich, daß den von der Kirche aufgestellten Glaubenslehren irgend einmal, gemäß dem Fortschritte der Wissenschaft, ein anderer Sinn beizulegen sei als der, welchen die Kirche verstanden hat und versteht; der sei im Banne.&#8221; Auch Papst Pius X. hat den sonderbaren Irrtum der Modernisten, als ändere sich der Sinn der Glaubenswahrheiten, wie sich die Zeiten ändern, verworfen und von den Dienern der Kirche das eidliche Bekenntnis verlangt: &#8220;Ich verwerfe gänzlich die häretische Erfindung einer Dogmenentwicklung, bei der die Glaubenslehren von einem Sinn zu einem andern übergehen, welcher von dem verschieden wäre, den die Kirche früher festhielt&#8230;. Deshalb halte ich festiglich und werde bis zum letzten Lebenshauch halten den Glauben der Väter an die sichere Gnadengabe der Wahrheit [d. h. an die unfehlbare Lehrgewalt], die ist und war und immer sein wird beim Episkopat, der von den Aposteln in ständiger Abfolge sich herleitet, so daß nicht zu halten ist, was nach dem einer jeden Zeit eigenen Kulturzustand besser und geeigneter erscheinen könnte, sondern daß niemals in anderer Weise geglaubt, niemals in anderer Weise verstanden wird die absolute und unveränderliche Wahrheit, die von Anfang an durch die Apostel gepredigt wurde.&#8221;(2)</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>(2) Jusjurandum contra errores modenismi. Dz 2145. 2147.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p style="padding-left:30px;">Während die geoffenbarte Lehre als solche unveränderlich ist und keinen Zusatz erhält, kann doch unsere   E r k e n n t n i s   und unser Wissen bezüglich derselben zunehmen. &#8211; Jeder   e i n z e l n e   kann zunächst in den wahren Sinn der Glaubenslehre immer tiefer eindringen. Er kann selbst ausdrücklich (explicite), sondern nur einschlußweise in ihnen enthalten sind und folglich nur einschlußweise geoffenbart waren. Aus der geoffenbarten Lehre, daß Christus Gott und Mensch zugleich und daher im Besitze der göttlichen und menschlichen Natur war, folgern wir, daß er, weil Gott, allmächtig, und daß er, weil Mensch, des Leidens   f ä h i g   war. Durch ein derartiges Herleiten von Wahrheiten aus der Offenbarung wird nicht die (objektive) Offenbarung selbst, nicht der christliche Lehrbegriff in sich, sondern nur unsere Erkenntnis des gegebenen Lehrbegriffes erweitert und vermehrt. Selbst wenn die Kirche eine Lehre, die, obwohl im geoffenbarten Lehrbegriff irgendwie enthalten, nicht ausdrücklich oder nicht mit hinlänglicher Gewißheit von den Gläubigen erkannt wurde, später als Glaubenslehre definiert, wird nicht die Offenbarung, nicht der ursprünglich gegebene   L e h r b e g r i f f,   sondern nur die   E r k e n n t n i s   desselben erweitert.(1)</p>
<p style="padding-left:30px;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p style="padding-left:30px;">(1) S. Vincentii Lerinens. Commonitorium, c. 23. ML 50, 667.</p>
<p style="padding-left:30px;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p style="padding-left:30px;">Es verrät demnach sehr geringe Kenntnis von der christlichen Religion und der Kirche, wenn behauptet wird, der katholische Lehrbegriff werde dadurch umgestaltet, daß später eine Lehre definiert wird, die früher nicht definiert oder nicht allgemein als eine geoffenbarte erkannt war. Nicht erst in unsern Tagen ist etwas Derartiges behauptet worden von solchen, die sich &#8220;Altkatholiken&#8221; nannten, obschon sie das uralte katholische Dogma, daß ein allgemeines Konzil in seinen Entscheidungen unfehlbar sei, zu leugnen sich unterfingen; schon mehrere vor das Konzil von Chalcedon geladene Eutychianer, namentlich der Mönch   B a r s u m a s,   betonten ihren   a l t g l ä u b i g e n   Standpunkt und wollten sich nicht dem Konzil von Chalcedon, sondern nur dem von Nicäa unterwerfen. Die Väter aber achteten wenig auf solch unsinnige Ausreden (Gesch. § 137).</p>
<p style="padding-left:30px;">
<p><em>Quelle:</em> W. Wilmers S. J.: Kurzgefaßtes Handbuch der katholischen Religion, 5. Aufl., neu herausgegeben von J. Hontheim S. J., Regensburg 1919, S.  78 &#8211; 81. &#8211; Mit bischöflicher Approbation</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Wie Gott ist. Aus: Das Geheimnis des Fegefeuers. Von Klara Kern</title>
		<link>http://karmelblume.wordpress.com/2009/08/05/wie-gott-ist/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 08:03:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karmelblume</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aszetisch-Mystisches]]></category>
		<category><![CDATA[Christlich-Islamisches]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Katholisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie Gott ist, hat uns Jesus Christus geoffenbart.
Einen Nachhall davon finden wir in den Erfahrungen vieler Mystiker im Laufe der Jahrhunderte, so auch in den nachfolgenden schlichten, kindlichen Worten der Mystikerin Klara (Klärli) Kern aus dem Jahr 1931. Sie lernte die Barmherzigkeit Gottes durch ihre Erlebnisse mit den Seelen im Fegefeuer kennen.
Um ein besinnlicheres Lesen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karmelblume.wordpress.com&blog=5342987&post=4290&subd=karmelblume&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><em>Wie Gott ist, hat uns Jesus Christus geoffenbart.</em></p>
<p><em>Einen Nachhall davon finden wir in den Erfahrungen vieler Mystiker im Laufe der Jahrhunderte, so auch in den nachfolgenden schlichten, kindlichen Worten der Mystikerin Klara (Klärli) Kern aus dem Jahr 1931. Sie lernte die Barmherzigkeit Gottes durch ihre Erlebnisse mit den Seelen im Fegefeuer kennen.</em></p>
<p><em>Um ein besinnlicheres Lesen zu ermöglichen, wurden die Sätze hier in Sinn- und rhythmische Einheiten unterteilt. Mögen sie Resonanz in der Seele des Lesers</em><em> finden</em><em> und eine Ahnung davon vermitteln, wie gerecht und grenzenlos gütig und barmherzig unser Gott ist.<br />
</em></p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<div id="attachment_4354" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-4354" title="engel hilft seelen im fegefeuer" src="http://karmelblume.files.wordpress.com/2009/08/engel-hilft-seelen-im-fegefeuer.jpg?w=300&#038;h=247" alt="Ein Engel hilft Seelen im Fegefeuer" width="300" height="247" /><p class="wp-caption-text">Ein Engel hilft Seelen im Fegefeuer</p></div>
<h2 style="text-align:center;">Das Geheimnis des Fegefeuers</h2>
<h3>30. August 1931</h3>
<p>Die lehrreichen Erfahrungen habe ich im Fegfeuer gewonnen,<br />
und meine besten Vorsätze habe ich dort gefasst.<br />
Wie oft weilte ich stundenlang in dieser Schule,<br />
um alles das ablegen zu können,<br />
was dem heiligen Gott nicht gefällt.</p>
<p><span id="more-4290"></span>Das Fegfeuer ist ein Ort der Barmherzigkeit und Güte.<br />
Ich hätte es nie gedacht,<br />
dass Gott mit den armen Seelen so unendlich gut ist.<br />
Das ist und war mir stets die größte Neuigkeit.<br />
Nirgends sehe ich die barmherzige Liebe<br />
sich so ausströmen wie hier.<br />
Da &#8211; in diesem Fegfeuer -<br />
habe ich die Güte und Barmherzigkeit Gottes so gefunden,<br />
wie meine Seele sie suchte.</p>
<p>Wenn eine Seele in einem Reueakt stirbt,<br />
dann kommt sie zu Gott.<br />
Und in seiner Gegenwart, seiner Nähe -<br />
durchdringt ein Strahl der Erkenntnis die Seele:<br />
sie sieht die Güte und Liebe Gottes -<br />
und in diesem Moment geht die Reue,<br />
das heißt das Fegfeuer, an.<br />
Es ist mir, die Seelen bitten Gott:<br />
darf ich&#8217;s noch gutmachen -<br />
darf ich nochmals leben? -<br />
Dann sagt Gott: Ja -<br />
du darfst jetzt im Noviziate für den Himmel sein<br />
und hier alles, alles einsehen und gutleiden,<br />
und dann wirst du rein und darfst<br />
in mein Reich eingehen. -<br />
O mit welchem Danke übernimmt jede Seele ihr Fegfeuer!<br />
Jede Seele ist glücklich,<br />
dass Gott so gut ist<br />
und sie noch ins Fegfeuer schickt.<br />
Wie danken sie dem kostbaren Blute,<br />
denn durch dieses ist das Fegfeuer uns geschenkt worden.<br />
Es ist ja ein Ort der Erlösung,<br />
wo die Seelen vor dem Abgrund aufgenommen werden,<br />
es ist die letzte Rettung -<br />
eine Ausdenkung der barmherzigen Liebe&#8230;</p>
<p>Das Fegfeuer ist ein Ort der Erkenntnis -<br />
da erwachen die Seelen vom Schlafe&#8230;</p>
<p>Da sehen sie eigentlich nur,<br />
wie lieb und gut und groß Gott ist.<br />
Sie erkennen, dass sie diese Liebe und Güte<br />
verkannt und oft betrübt haben.<br />
Sie sehen die großen Wohltaten des ganzen Lebens,<br />
all die verscherzten, verlorenen Gnaden und Güter,<br />
das bittere Leiden des Heilandes, dem sie kein Herz geschenkt,<br />
kurz &#8211; die ganze Güte Gottes steht vor ihnen,<br />
und sie erkennen das Unrecht,<br />
das sie Ihm und seiner Liebe angetan.<br />
Hier brennt das Feuer, das die Seelen verzehrt,<br />
hier ist die Qual,<br />
die nur durch das kostbare Blut,<br />
den Lösepreis aller Sünden,<br />
getröstet werden kann.</p>
<p>Ich denke immer:<br />
die armen Seelen leiden an der Güte und Liebe Gottes.<br />
Je größer diese barmherzige Liebe vor ihnen steht,<br />
umso größer ist der Schmerz.</p>
<p>In der Ewigkeit<br />
sind eben die Seelen nicht mehr so hart wie im Leben.<br />
Gottes Güte, Gottes barmherzige Liebe<br />
und ein Strahl seiner Erhabenheit macht sie mürbe.<br />
Gott ist nicht hart, nicht grausam mit den armen Seelen,<br />
wie viele es sich denken;<br />
nein, ach Er ist gut,<br />
voll Erbarmen und Liebe gegen sie,<br />
und jeder darf wissen, dass Er so gut ist.</p>
<p>Es ist mir, als hörte ich das ganze Reich des Fegfeuers:<br />
O wie gut, gut ist Gott -<br />
hätten wir Ihn gekannt -<br />
hätten wir Ihn besser kennen,<br />
besser verstehen und mehr lieben wollen!<br />
Die Erkenntnis der göttlichen Liebe<br />
und die Erkenntnis der eigenen Härte,<br />
das bereitet einer Seele große Qual.<br />
Ich erfahre dies in meinem eigenen Herzen.<br />
Das ist ein so gewaltiger Gegensatz,<br />
der zu Leid werden muss.</p>
<p>Aber es ist auch ein seliges Leiden -<br />
es liegt keine Verzweiflung darin,<br />
denn die armen Seelen wissen sicher,<br />
dass sie nicht verloren gehen.<br />
Sie wissen,<br />
dass Gott sogar so barmherzig sein<br />
und sie in den Himmel nehmen wird,<br />
wo alles verziehen worden ist -<br />
wo Er das wenige Gute,<br />
das sie im Leben getan,<br />
belohnen wird.<br />
Die Macht dieser Liebe ist so groß für diese Seelen,<br />
dass sie dieselbe nur mit Reuequal ertragen können.<br />
Aber so sehr sie an dieser Reue leiden,<br />
so sind sie doch glücklich,<br />
sie sind frei von Bedrohung und Zweifel,<br />
sie steuern einfach dem ewigen Lichte zu.</p>
<p>Im Fegfeuer<br />
hab ich die Dankbarkeit gegen das kostbare Blut gelernt<br />
Da ist alles vom kostbaren Blute betaut und beglückt.<br />
Da sehe ich die Wohltaten des kostbaren Blutes.</p>
<p>Und ich glaube -<br />
auch wir können die armen Seelen nur mit dem kostbaren Blute trösten.<br />
Dort ist die schönste Verehrung und Benützung des kostbaren Blutes,<br />
die man sich denken kann.</p>
<p>O im Fegfeuer -<br />
da empfinde ich so viel Heilandstrost.<br />
Da sehe ich,<br />
wie Jesus von diesen Seelen das wieder zurückbekommt,<br />
was sie Ihm verschwendet und verloren haben.<br />
Diese viele Lücken müssen wieder ausgefüllt werden.</p>
<p>Es kommt mir vor wie ein Mosaikbild:<br />
Gott ist dieses wunderbare Mosaikbild -<br />
von vielen Seelen zusammengesetzt<br />
mit wunderbarer Gotteskunst.<br />
Alle Gnaden, die wir besitzen,<br />
sind eingearbeitet in diese Gotteskunst.</p>
<p>Und -<br />
wenn wir so viele Mosaiksteinchen zerstören und verlieren,<br />
wenn wir nicht Sorge tragen für das Mosaikbild unserer Seele,<br />
dann gibt es solche Lücken.<br />
Im Fegfeuer muss dieses Bild ergänzt werden -<br />
alles muss wieder her, was verloren ist,<br />
damit nichts fehlt an der Herrlichkeit Gottes.</p>
<p>Gott selbst &#8211; der wunderbare Gott -<br />
wäre ja zerstört,<br />
wenn nicht alles wieder ersetzt würde.<br />
In den Seelen, die in den Himmel einziehen,<br />
darf nichts fehlen -<br />
sonst wurde ja an Gott etwas fehlen,<br />
und dann wäre die Seligkeit in Gott nicht mehr vollkommen.<br />
Wir sind eben dazu berufen,<br />
die Herrlichkeit Gottes zu werden.<br />
Es ist ein wunderbares Geheimnis,<br />
das ich nicht beschreiben,<br />
nur schauen kann:<br />
wie wir alle zu Gott gehören,<br />
gleichsam seine Glieder sind.</p>
<p>Hier liegt eben auch der Grund,<br />
warum es ein Fegfeuer geben muss -<br />
ich möchte es auch &#8220;Reparaturstätte&#8221; nennen.</p>
<p>Ja, aus Liebe und Gnade<br />
lässt der liebe Gott die Seelen ins Fegfeuer.<br />
Die Seelen,<br />
wenn sie nicht göttlich rein sein müssten,<br />
um in den Himmel einzugehen,<br />
hätten ewig nicht diese Seligkeit -<br />
wie nach solcher Reinigung.</p>
<p>Darum ist keine Seele ohne Trost,<br />
mag sie noch so tief in den Flammen sein:<br />
Die Gewissheit,<br />
dass sie nur darum leidet,<br />
um ewig glücklich zu sein,<br />
ist ihr Trost, ihre Sonne der der barmherzigen Liebe&#8230;</p>
<p>Aber -<br />
nicht alle Seelen haben das gleiche Fegfeuer.<br />
Viele meinen,<br />
diejenigen, die am meisten gesündigt haben,<br />
seien am längsten von Gottes Anschauung getrennt. -<br />
Ja, das kann wohl zutreffen,<br />
aber vielleicht nicht immer.</p>
<p>Im Fegfeuer habe ich gelernt,<br />
über solches nicht mehr zu urteilen.<br />
Gott hat unendlich viele barmherzige Entschuldigungen.<br />
O, es ist wunderbar,<br />
sie im Fegfeuer zu erfahren.<br />
O, es ist oft in der Ewigkeit<br />
ganz anders, als wir&#8217;s uns denken.<br />
Da sind wir nicht fähig und nicht würdig,<br />
uns nur einen Gedanken zu machen,<br />
da sind wir nicht würdig,<br />
mitzurichten.</p>
<p>O wie ganz anders<br />
fällt dieses göttliche Gericht aus -<br />
als das unserige! -<br />
O wie ganz anders -!</p>
<p>Da meint man oft:<br />
diese Seele ist sicher verloren -<br />
oder zum mindesten<br />
noch tief im Fegfeuer -<br />
und sie ist schon lange im Himmel.</p>
<p>Da meint man oft -<br />
ja sehr oft:<br />
diese Seele ist schon lange im Himmel,<br />
sie war heiligmäßig -<br />
und sie ist tief im Fegfeuer -.</p>
<p>Ja,<br />
Gott allein kennt seine Herzen -<br />
Gott allein hat das Urteilsrecht&#8230;<br />
Gott in seinem Gerichte wunderbar zart und fein,<br />
da sind wir dagegen so hart und stumpf.<br />
Der liebe Gott tut niemanden unrecht -<br />
da kommt niemand schlecht an, der guten Willens war -.<br />
O, Gott ist so zart, so lieb, so gerecht &#8211; als Richter.</p>
<h3>Welche Seelen erleiden nun am meisten Fegfeuer &#8211; - ?<br />
Welche am wenigsten &#8211; - ?</h3>
<p>[...]</p>
<p><em>(Erschienen mit kirchlicher Druckerlaubnis der Erzbischöflichen Ordinariats München-Freising, bei Anton Ruhland, Altötting, o. J.)</em></p>
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		<item>
		<title>Die Piusbruderschaft, eine Rettungsaktion gegen die Selbstzerstörung der Kirche</title>
		<link>http://karmelblume.wordpress.com/2009/07/29/rettungsaktion/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 02:34:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karmelblume</dc:creator>
				<category><![CDATA[Katholisches]]></category>
		<category><![CDATA[Traditionelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Priester &#8211; einer von vielen -, der mit Wissen und Duldung seines Diözesanbischofs seit vielen Jahren im Konkubinat mit seiner Freundin lebt (siehe z.B. hier); ein anderer Priester &#8211; einer von vielen -, der seit vielen Jahren mit Wissen und Duldung seines Diözesanbischofs mit der Liturgie Schindluder treibt (siehe z.B. hier) &#8211; das sind [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karmelblume.wordpress.com&blog=5342987&post=4284&subd=karmelblume&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><em>Ein Priester &#8211; einer von vielen -, der mit Wissen und Duldung seines Diözesanbischofs seit vielen Jahren im Konkubinat mit seiner Freundin lebt (siehe z.B. <a href="http://kath.net/detail.php?id=23492" target="_blank">hier</a>); ein anderer Priester &#8211; einer von vielen -, der seit vielen Jahren mit Wissen und Duldung seines Diözesanbischofs mit der Liturgie Schindluder treibt (siehe z.B. <a href="http://kath.net/detail.php?id=23531" target="_blank">hier</a>) &#8211; das sind Beispiele für den Zustand des Klerus, Hirten und Oberhirten, der römisch-katholischen Kirche heute, und die sogenannte Spitze des Eisbergs. Muss man da nicht froh sein, dass es die Piusbruderschaft gibt, die als Rettungsaktion gegen das Zerstörungswerk entstanden ist, welches von Kräften innerhalb der Kirche gegen die Kirche &#8211; von im Grunde zutiefst bedauernswerten Menschen, die, mehr als ihre Bloßstellung und Anprangerung, unser Gebet dringendst bedürfen &#8211; betrieben wird? Nachfolgend eine Predigt von Erzbischof Marcel Lefebvre, die er am 29. August 1976 in Lille (Frankreich) gehalten hat &#8211; er war damals noch nicht exkommuniziert. Beim Lesen dieser Predigt können wir verstehen lernen, warum Erzbischof Lefebvre so gehandelt hat und vielleicht auch so handeln musste, wie er gehandelt hat.</em></p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<h2 style="text-align:center;">Predigt von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre am 29. August 1976 in Lille</h2>
<h3 style="text-align:center;">gehalten bei seinem feierlichen Pontifikalamt in der Halle des Internationalen Messepalastes vor etwa 11.000 Gläubigen</h3>
<div style="margin-top:10px;">
<div id="attachment_4285" class="wp-caption alignleft" style="width: 213px"><img class="size-full wp-image-4285" title="marcel lefebvre in econe" src="http://karmelblume.files.wordpress.com/2009/07/marcel-lefebvre-in-econe.jpg?w=203&#038;h=325" alt="Erzbischof Marcel Lefebvre in Écône (Wallis/ Schweiz)" width="203" height="325" /><p class="wp-caption-text">Erzbischof Marcel Lefebvre in Écône (Wallis/ Schweiz; Sitz der FSSPX)</p></div>
<p>Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.</p>
<p>Meine geliebten Brüder!<br />
Bevor ich  einige mahnende Worte an Sie richte, möchte ich zuerst einige Mißverständnisse klären und etwas über  diese Versammlung selbst sagen. An der einfachen Art dieser Feier können Sie sehen, daß wir keineswegs  eine Feier vorbereitet haben, die für eine so große Menschenmenge gedacht war, wie die jetzt hier im  Saal versammelte. Wir erwarteten, diese heilige Messe vom 29. August so zu feiern, wie es der Teilnahme  von einigen hundert Leuten aus der Umgebung von Lille entsprochen hätte und wie ich das oft und ohne  viel Aufhebens in Frankreich, in Europa und selbst in Amerika gemacht habe.</p>
<p>Und nun ist dieses Datum  des 29. August durch die Presse, durch das Radio und durch das Fernsehen plötzlich zu einer Art Kundgebung  geworden, die, wie man sagt, an eine Herausforderung erinnere. Nein, diese Kundgebung ist keine Herausforderung.  Sie, meine lieben Gläubigen, meine lieben Brüder, die sie von weither gekommen sind, Sie sind es, die  diese Kundgebung gewünscht haben. Und warum? Um Ihren katholischen Glauben zu bekennen, um Ihren Wunsch  zu bekunden, im Glauben ihrer Väter zu beten und sich zu heiligen, wie Generationen und Generationen  vor Ihnen.</p></div>
<div style="margin-top:10px;"><span id="more-4284"></span><br />
Das ist der wahre Grund dieser Feier, während der wir beten wollen, beten aus unserem ganzen  Herzen, Unseren Herrn Jesus Christus anbeten, der in wenigen Augenblicken auf diesen Altar herabkommen  wird, der das Kreuzesopfer, dessen wir so sehr bedürfen, erneuern wird.</p>
<p>Ich möchte auch ein anderes  Mißverständnis klären. Verzeihen Sie, aber ich muß das sagen: Nicht ich habe mich Anführer der Traditionalisten  genannt. Sie wissen, wer das vor kurzem in Rom unter feierlichen und denkwürdigen Umständen getan hat.  Man hat gesagt, daß Exzellenz Lefebvre der Anführer der Traditionalisten sei.</p>
<p>Ich will nicht der Anführer  der Traditionalisten sein, und ich bin es auch nicht. Warum? Weil ich nur ein einfacher Katholik bin,  sicherlich Priester, sicherlich Bischof, aber in der selben Lage wie Sie, mit derselben Reaktion auf die  Zerstörung der Kirche, auf die Zerstörung unseres Glaubens, auf die Ruinen, die sich vor unseren Augen  häufen.<br />
Und weil ich dieselben Empfindungen hatte wie Sie, dachte ich, daß es meine Pflicht sei, Priester  auszubilden, wahre Priester, wie die Kirche sie braucht. Diese Priester habe ich in einer Gesellschaft  mit dem Namen Priesterbruderschaft St. Pius X. vereinigt, die von der Kirche anerkannt wurde.</p>
<p>Ich mache  nichts anderes als das, was alle Bischöfe während Jahrhunderten und Jahrhunderten gemacht haben.<br />
Ich  habe nichts anderes gemacht als das, was ich während dreißig Jahren meiner priesterlichen Laufbahn gemacht  habe und was mir eingetragen hat, Bischof zu werden, Apostolischer Delegat für Afrika zu werden, was  mir eingetragen hat, Mitglied der Vorbereitenden Zentralen Konzilskommission und schließlich Päpstlicher  Thronassistent zu werden. Was hätte ich mir noch als Beweis dafür wünschen können, daß Rom der Ansicht  war, meine Arbeit sei für die Kirche und für das Heil der Seelen nützlich?</p>
<p>Obwohl ich das Gleiche  mache wie vorher während dreißig Jahren, und ein Werk geschaffen habe, das meinem früheren Werk vollkommen  gleicht, werde ich auf einmal a divinis suspendiert, vielleicht bald exkommuniziert, aus der Kirche ausgeschlossen  als Renegat bezeichnet, und ich weiß nicht, was sonst noch alles.<br />
Ist es denn wirklich möglich, daß  das, was ich während dreißig Jahren getan habe, auch eine Suspension a divinis verdient hat?</p>
<p>Ich glaube  im Gegenteil, ich wäre damals exkommuniziert worden, wenn ich meine Seminaristen so ausgebildet hätte,  wie man sie jetzt in den neuen Seminaren ausbildet. Wenn ich damals den Katechismus, der heute in den  Schulen gelehrt wird, unterrichtet hätte, hätte man mich einen Häretiker genannt.<br />
Und wenn ich damals  die heilige Messe so gelesen hätte, wie man sie heute liest, wäre ich der Häresie verdächtig gewesen  und man hätte mich aus der Kirche ausgeschlossen.<br />
Also ich verstehe das nicht mehr.<br />
Tatsache ist, daß  sich etwas in der Kirche geändert hat. Und eben darauf möchte ich zu sprechen kommen.</p>
<p>Ich möchte hier  noch ein paar Worte einfügen, die den lieben Monsignore Ducaud-Bourget betreffen, der hier anwesend ist.  Er hat mich gebeten, und ich verstehe ihn da sehr gut, Ihnen zu sagen, es sei absolut nicht richtig, daß  er a divinis suspendiert sei und daß er aus dem Malteserorden ausgeschlossen wurde. Es gibt ja viele  Erfindungen, die so in der Zeitung verbreitet werden und die gar nicht der Wahrheit entsprechen. So hat  man auch behauptet, daß ich mich zur Bischofsversammlung nach Lourdes begeben werde, obwohl ich nie die  Absicht hatte, dorthin zu fahren.</p>
<p>Aber wir müssen wieder zu den Gründen zurückkehren, die uns unsere  Haltung einnehmen lassen. Diese Haltung ist sehr schwierig, das muß ich zugeben. Es ist eine sehr ernste,  eine sehr qualvolle Sache für einen Bischof, sich den höchsten Autoritäten der Kirche entgegenstellen  zu müssen und a divinis suspendiert zu werden. Wie könnte man so etwas ertragen, wenn es nicht aus äußerst  schwerwiegenden Gründen geschehen würde.</p>
<p>Die Gründe für unsere und für Ihre Haltung sind tatsächlich  sehr ernste. Es geht um die Verteidigung unseres Glaubens. Aber wollen denn die Autoritäten in Rom unseren  Glauben gefährden?<br />
Ich möchte diese Autoritäten nicht verurteilen. Das heißt, ich möchte sie nicht  persönlich verurteilen. Ich möchte sie gewissermaßen so verurteilen, wie früher das Heilige Offizium  ein Buch verurteilt und es auf den Index gesetzt hat.<br />
Rom studierte das Buch. Es war gar nicht notwendig,  die Person, die es geschrieben hatte, zu kennen. Es genügte Rom zu studieren, was in den darin niedergeschriebenen  Sätzen enthalten war. Und wenn diese Sätze der Lehre der Kirche widersprochen haben, wurde das Buch  verurteilt und auf den Index gesetzt, ohne daß es notwendig gewesen wäre, den Autor zu befragen.<br />
Sicherlich  haben auf dem Konzil gewisse Bischöfe gegen dieses Verfahren Einspruch erhoben und erklärt, es sei unzulässig,  ein Buch auf den Index zu setzen, obwohl man nicht einmal den angehört hat, der es verfaßt hat. Aber  es ist ja nicht notwendig, den Autor, der ein solches Buch geschrieben hat, auf den Index zu setzen oder  ihn anzuhören, wenn man einen Text in der Hand hat, der Dinge enthält, die der Lehre der Kirche absolut  widersprechen. Es ist das Buch, das verurteilt wird, weil seine Aussagen der katholischen Lehre widersprechen.<br />
Auf diese Weise müssen wir also die Dinge beurteilen. Wir sollen nach den Tatsachen urteilen, wie es  Unser Herr im Evangelium so indringlich sagt, das wir vor kurzem gelesen haben. Eben hinsichtlich dieser  Wölfe, die im Schafspelz einhergehen, hat er gesagt, daß wir den Baum an seinen Früchten erkennen werden.  Nun, wir haben diese Früchte vor uns.</p>
<p>Diese Früchte sind unverkennbar, wir haben sie klar vor unseren  Augen: Die Früchte des Zweiten Vatikanischen Konzils und der nachkonziliaren Reformen sind bittere Früchte,  Früchte, die die Kirche zerstören. Und wenn man mir sagt: „Aber rühren Sie nicht an das Konzil, sagen  Sie nur, die nachkonziliaren Reformen“, dann antworte ich, wie jene, die diese Reformen durchführen:  „Nicht ich bin es, der diese Reformen einführt. Aber diejenigen, die diese Reformen durchführen, sagen:  ,Wir führen die Reformen im Namen des Konzils ein. Wir haben die Liturgiereform im Namen des Konzils  eingeführt.-“</p>
<p>Das sagen also sie, die Autoritäten der Kirche. Durch sie wird also auch das Konzil legitim  ausgelegt. Was ist denn auf diesem Konzil geschehen?<br />
Wir können es leicht erkennen, wenn wir die Bücher  jener Leute lesen, welche die wahren Drahtzieher dieser Veränderung in der Kirche waren, die sich vor  unseren Augen vollzogen hat. Lesen Sie zum Beispiel „Der Ökumenismus von einem Freimaurer gesehen“ von  Ives Marsaudon. Lesen Sie das Buch des Senators des Bezirkes Doubs Marcel Prelot „Der liberale Katholizismus“,  geschrieben 1969. Er wird Ihnen sagen, was das Konzil war, er, ein liberaler Katholik. Er sagt es auf  den ersten Seiten seines Buches: „Wir haben eineinhalb Jahrhunderte darum gekämpft, daß unsere Ansichten  im Inneren der Kirche die Oberhand gewinnen, und es ist uns nie gelungen. Endlich kam das Zweite Vatikanische  Konzil, und wir haben triumphiert. Von nun an sind die Thesen und Prinzipien des liberalen Katholizismus  endgültig und offiziell von der heiligen Kirche anerkannt.“</p>
<p>Ist das nicht ein aufschlußreiches Zeugnis?  Nicht ich sage das, sondern er, und er sagt es triumphierend und sich beglückwünschend. Wir sagen es  unter Tränen. Denn was wollten die liberalen Katholiken während eineinhalb Jahrhunderten? Sie wollten  die Kirche mit der Revolution vermählen, mit der Subversion. Sie wollten die Kirche mit Kräften vermählen,  die die Gesellschaft zerstören, jede Gesellschaft, die Gesellschaft der Familie, die bürgerliche Gesellschaft  und die religiöse Gesellschaft.</p>
<p>Diese Vermählung der Kirche ist vom Konzil diktiert worden. Nehmen  Sie zum Beispiel das Schema „Gaudium et spes“. Dort werden Sie finden, man müsse die Prinzipien der Kirche  mit den Anschauungen des modernen Menschen in Einklang bringen. Was heißt das? Das heißt, man muß die  Kirche, die katholische Kirche, die Kirche Unseres Herrn Jesus Christus, mit Prinzipien in Einklang bringen,  die für diese Kirche schädlich sind, die sie unterminieren, die immer gegen die Kirche waren. Und eben  diese Vermählung wurde beim Konzil von Männern der Kirche angestrebt, aber durchaus nicht von der Kirche  selbst, denn niemals kann die Kirche so etwas zulassen.</p>
<p>Während eineinhalb Jahrhunderten haben alle  Obersten Hirten diesen liberalen Katholizismus verurteilt, diese Vermählung mit den Ideen der Revolution  derer, die die Göttin Vernunft anbeten, zurückgewiesen. Die Päpste konnten derartige Dinge niemals  gutheißen. Im Namen dieser Revolution wurden Priester zum Schafott geführt, sind Ordensfrauen verfolgt  und ebenso ermordet worden. Erinnern Sie sich der Gefängnisschiffe von Nantes, in die man alle gläubigen  Priester zusammengepfercht und dann auf hoher See ausgesetzt hat. Das alles hat die Revolution durchgeführt.</p>
<p>Aber, meine lieben Brüder, ich sage Ihnen, was die Revolution getan hat, ist nichts gegen das, was das  Zweite Vatikanische Konzil angerichtet hat. Nichts!</p>
<p>Es wäre besser gewesen, wenn die dreißig-, vierzig-,  fünfzigtausend Priester, die ihre Soutane abgelegt und den Gott geleisteten Eid gebrochen haben, das  Martyrium erlitten hätten, auf das Schafott gestiegen wären. So hätten sie wenigstens ihre Seele gerettet.  Nun laufen sie Gefahr, sie zu verlieren. Man sagt uns, daß viele von diesen armen verheirateten Priestern  schon wieder geschieden sind. Viele haben in Rom um Auflösung ihrer Ehe angesucht. Bedenken Sie, was  das heißt!<br />
Wie viele Ordensfrauen, zwanzigtausend in den Vereinigten Staaten, haben ihren Glauben aufgegeben,  ihren Orden verlassen und die ewigen Gelübde, die sie abgelegt haben, gebrochen, dieses Band mit Unserem  Herrn Jesus Christus zerrissen, um sich auch zur Vermählung mit dieser Welt zu bekennen. Auch für sie  wäre besser gewesen, auf das Schafott zu steigen. Sie hätten wenigstens ihren Glauben bezeugt.</p>
<p>So erfüllte  schließlich die Französische Revolution, die so viele zu Märtyrern der Kirche gemacht hat, was das  Sprichwort der ersten Jahrhunderte sagte: „Sanguis martyrum semen christianorum – das Blut der Märtyrer  ist eine Saat der Christen.“<br />
Sie wissen das sehr gut, diejenigen, die die Christen heute verfolgen, und  sie haben Angst, aus ihnen Märtyrer zu machen, weil sie wissen, daß das Blut der Märtyrer eine Saat  der Christen ist. Man will keine Märtyrer mehr machen.</p>
<p>Darin besteht der größte Sieg Satans, daß  er die Kirche durch den Gehorsam zerstört. Die Kirche durch Gehorsam zerstören! Wir sehen sie als zerstörte  alle Tage vor unseren Augen. Die Seminare stehen leer. Dieses schöne Seminar von Lille, das voller Seminaristen  war – wo sind die Seminaristen? Wer sind sie noch, diese Seminaristen? Wissen sie, daß sie Priester werden?  Aber eben weil diese von den liberalen Katholiken gewollte Vereinigung der Kirche mit der Revolution und  der Subversion eine ehebrecherische Verbindung ist, können aus dieser Verbindung nur Bastarde hervorgehen.</p>
<p>Und wer sind diese Bastarde? Es sind unsere Riten. Der Meßritus ist ein illegitimer Ritus. Die Sakramente  sind illegitime Sakramente. Wir wissen nicht mehr, ob diese neue Messe uns den Leib und das Blut Unseres  Herrn Jesus Christus bringt oder nicht. Die Priester, die aus diesen Seminaren kommen, wissen selbst nicht  mehr, was sie sind. Der Kardinal von Cincinnati hat in Rom gesagt, warum es keine Berufungen mehr gibt:  weil die Kirche nicht mehr weiß, was ein Priester ist. Wie kann sie also noch Priester ausbilden, wenn  sie nicht mehr weiß, was ein Priester ist? Sie wissen nicht, was sie sind. Sie wissen nicht mehr, daß  sie da sind, um zum Altar emporzusteigen, um das Opfer Unseres Herrn Jesus Christus darzubringen und um  Unseren Herrn Jesus Christus den Seelen zu spenden und die Seelen zu Jesus Christus zu rufen. Das ist  ein Priester! Und unsere jungen Leute, die hier sind, verstehen das sehr gut. Ihr ganzes Leben wird nur  dem geweiht sein: zu lieben, anzubeten, Unserem Herrn Jesus Christus in der allerheiligsten Eucharistie  zu dienen, weil sie an die Anwesenheit Unseres Herrn Jesus Christus in der allerheiligsten Eucharistie  glauben.</p>
<p>Und diese ehebrecherische Verbindung der Kirche mit der Revolution nimmt Gestalt an im Dialog.  Wenn die Kirche Zwiesprache pflegen muß, dann um zu bekehren. Unser Herr hat gesagt: „Geht und lehret  alle Völker und bekehret sie.“ Aber Er hat nicht gesagt: „Diskutiert mit ihnen, nicht um sie zu bekehren,  sondern um zu versuchen, euch mit ihnen auf die gleiche Ebene zu stellen.“ Der Irrtum und die Wahrheit  sind nicht miteinander vereinbar.<br />
Man muß trachten, die Nächstenliebe zu üben, von der gerade im Evangelium  die Rede war. Der hat Nächstenliebe, der den anderen dient. Die also die Nächstenliebe haben, müssen  den anderen Unseren Herrn bringen, müssen den anderen den Reichtum geben, den sie haben, aber nicht mit  ihnen verhandeln, mit ihnen auf gleicher Ebene diskutieren. Die Wahrheit und der Irrtum stehen nicht auf  der gleichen Ebene.<br />
Das hieße Gott und den Teufel auf eine Stufe stellen, denn der Teufel ist ja der  Vater der Lüge, der Vater des Irrtums.</p>
<p>Daher müssen wir Missionäre sein, das Evangelium predigen,  die Seelen zu Jesus Christus bekehren, aber nicht mit ihnen diskutieren und dabei versuchen, ihre Prinzipien  zu übernehmen. Es war dieser Wunsch zum Dialog mit den Protestanten, der uns diese unechte Messe, diese  unechten Riten eingetragen hat. Die Protestanten haben uns erklärt: „Wir wollen eure Messe nicht, weil  sie Dinge enthält, die mit unserem protestantischen Glauben nicht vereinbar sind. Älso ändert diese  Messe, und wir werden mit euch beten können, wir werden die Interkommunion durchführen können. Wir  werden Eure Sakramente empfangen können, ihr werdet in unsere Kirchen kommen können, und wir werden  in die eure gehen, und alles wird beendet sein, und wir werden die Einheit haben.“</p>
<p>Ja, wir hätten die  Einheit, aber in der Verwirrung, in der Verfälschung. So etwas wollen wir nicht. Niemals hat die Kirche  so etwas gewollt. Wir lieben die Protestanen, wir wollen sie bekehren, aber sie glauben zu machen, daß  sie dieselbe Religion haben wie die katholische, heißt nicht, sie lieben.</p>
<p>Ebenso ist es mit den Freimaurern.  Man will jetzt den Dialog mit den Freimaurern und nicht nur den Dialog mit ihnen, sondern man will auch  den Katholiken erlauben, der Freimaurerei anzugehören. Ist das nicht überdies ein abscheulicher Dialog?  Wir wissen ganz genau, daß die Personen, die die Freimaurerei leiten, zumindest die Verantwortlichen,  erbittertste Feinde Unseres Herrn Jesus Christus sind. Diese schwarzen Messen, die sie lesen, diese abscheulichen,  gotteslästerlichen, schrecklichen Messen, sind Verspottungen der heiligen Messe Unseres Herrn.<br />
Und sie  wollen konsekrierte Hostien, um diese schwarzen Messen durchzuführen. Sie wissen, daß Unser Herr Jesus  Christus in der allerheiligsten Eucharistie gegenwärtig ist, weil der Teufel weiß, daß Unser Herr Jesus  Christus in der allerheiligsten Eucharistie gegenwärtig ist!<br />
Sie wollen keine Hostien, die von Messen  kommen, von denen sie nicht wissen, ob der Leib Unseres Herrn gegenwärtig ist oder nicht.</p>
<p>Einen Dialog  mit solchen Menschen, die den Tod Unseres Herrn ein zweites Mal in der Person Seiner Glieder wollen, in  der Person der Kirche, einen solchen Dialog können wir nicht zulassen. Wir wissen, wozu der erste Dialog  mit dem Teufel geführt hat, der erste Dialog Evas mit dem Teufel. Sie hat uns alle ins Verderben, sie  hat uns alle in den Zustand der Sünde gestürzt, weil sie mit dem Teufel geredet hat.<br />
Man läßt sich  nicht mit dem Teufel in ein Gespräch ein, vielmehr predigt man allen jenen, die unter dem Einfluß des  Teufels stehen, damit sie sich bekehren, damit sie zu Unserem Herrn Jesus Christus kommen.</p>
<p>Man diskutiert  nicht mit den Kommunisten (Zwischenruf: Gottseidank sind nicht alle Christen in Nordfrankreich einer Meinung  mit Ihnen! … Tumult). Man diskutiert mit Personen, aber man diskutiert nicht mit dem Irrtum selbst (neuerliche  Zwischenrufe). Wir werden sehen, was geschieht, wenn die hinter dem Eisernen Vorhang bereitstehenden Armeen  diesen überschreiten, wenn man eines Tages nach vielen Sitzungen im Obersten Sowjet mit einer Stimme  Mehrheit dafür ist, daß sich diese Armeen über unser Land ergießen – in fünf Tagen! (Gelächter und  Beifall.)<br />
Meine lieben Brüder, regen Sie sich nicht auf. Lassen wir diese Menschen, die die Dinge nicht  so sehen wie wir und bitten wir den lieben Gott, sie zu erleuchten.</p>
<p>Aber warum sind wir denn, genau genommen,  so fest und so bestimmt entschlossen, diese ehebrecherische Verbindung der Kirche mit der Revolution nicht  anzunehmen? Weil wir die Gottheit Unseres Herrn Jesus Christus bejahen.</p>
<p>Warum wurde Petrus zu Petrus  gemacht? Erinnern Sie sich an das Evangelium. Petrus wurde zu Petrus, weil er die Gottheit Unseres Herrn  Jesus Christus bekannt hat. Auch alle Apostel haben sie nach dem Pfingstereignis bekannt, auf dieses hin  öffentlich, und man hat sie sofort verfolgt. Die Hohenpriester haben zu ihnen gesagt: „Sprecht nicht  mehr von diesem Namen. Wir wollen diesen Namen (Unseres Herrn Jesus Christus) nicht mehr hören.“ Und  die Apostel sagten: „Non possumus.“ Es ist uns nicht möglich, nicht von Unserem Herrn Jesus Christus  zu sprechen, von unserem König.</p>
<p>Sie werden mir sagen: „Ja, ist es denn möglich, daß Sie Rom, wie es  scheint, anklagen, nicht mehr an die Gottheit Unseres Herrn Jesus Christus zu glauben?“</p>
<p>Der Liberalismus  hat immer zwei Gesichter. Er bejaht die Wahrheit und gibt vor, sie sei seine Hypothese, nach seiner These  aber, und dann in Wirklichkeit, in der Praxis, wie er sagt, handelt er wie die Feinde, mit den Prinzipien  der Feinde der Kirche und auf eine Weise, daß alles immer zusammenhanglos bleibt.</p>
<p>Was besagt die Gottheit  Unseres Herrn Jesus Christus?<br />
Sie besagt, daß Unser Herr die einzige Person auf der Welt ist, das einzige  menschliche Wesen auf der Welt, das sagen konnte: „Ich bin Gott.“ Und eben durch diese Tatsache, daß  Er sagen konnte, Ich bin Gott, war Er der einzige Erlöser der Menscheit, war Er der einzige Priester  der Menschheit, der einzige König der Menschheit, aus Seiner Natur heraus. Aus Seiner Natur, nicht auf  Grund eines Privilegs oder eines Titels, aus Seiner Ihm eigenen Natur, weil Er der Sohn Gottes war. Und  was sagt man heute? „Es gibt nicht nur durch Jesus Christus eine Rettung. Es gibt auch außer Unserem  Herrn Jesus Christus ein Heil. Es gibt nicht nur ein Priestertum Unseres Herrn Jesus Christus. Alle Gläubigen  sind Priester, jeder ist Priester.“<br />
Und das, obwohl man doch sakramental am Priestertum Unseres Herrn  Jesus Christus teilhaben muß, um das heilige Meßopfer darbringen zu können. Das ist der zweite Irrtum.</p>
<p>Und schließlich will man nicht mehr das Königtum Unseres Herrn Jesus Christus, unter dem Vorwand, daß  das nicht mehr möglich ist. Das habe ich vom Nuntius in Bern vernommen, das habe ich vom Gesandten des  Vatikans, des P. Edouard Dhanis, vom ehemaligen Rektor der Gregorianischen Universität und Konzilsperitus  gehört, der gekommen war, um mich im Namen des Heiligen Stuhls aufzufordern, die Priesterweihe vom 29.  Juni nicht vorzunehmen.</p>
<p>Er war am 27. Juni in Flavigny, als ich den Seminaristen Exerzitien hielt. Als  er mich fragte: „Warum sind Sie gegen das Konzil?“ sagte ich: „Ist es denn möglich, das Konzil zu akzeptieren,  wenn man mir im Namen dieses Konzils sagt, daß man alle katholischen Staaten zerstören müsse, daß  katholische Staaten nicht mehr notwendig seien, also keine Staaten mehr, in denen Unser Herr Jesus Christus  herrscht? Das sei nicht mehr möglich?“</p>
<p>Aber es ist eine Sache, daß es nicht mehr möglich sein sollte,  und eine andere, daß man das zu seinem Prinzip erhebt und daher auch nicht mehr dieses Königtum Unseres  Herrn Jesus Christus sucht. Was sagen wir denn jeden Tag im Vaterunser? „Zukomme uns Dein Reich, Dein  Wille geschehe, wie im Himmel also auch auf Erden.“ Was ist das, dieses Königtum? Gerade vorhin haben  Sie im Gloria gesungen: „Tu solus Dominus, Tu solus altissimus, Jesu Christe.“ Du allein bist der Herr,  Du allein der Höchste, Jesus Christus. Sollen wir es singen, und so bald wir die Kirche verlassen, sagen:  „Nein, es ist nicht mehr notwendig, daß Unser Herr Jesus Christus über uns herrscht“? Sollen wir also  unlogisch leben?</p>
<p>Sind wir Katholiken oder nicht? Sind wir Christen oder nicht? Und es wird auf dieser  Erde nur Friede sein, wenn Unser Herr Jesus Christus herrscht. Die Staaten aber sind im Streit. Täglich  sehen Sie in den Zeitungen Seiten und Seiten darüber, im Fernsehen, im Radio wird davon gesprochen. Und  jetzt, mit dem Wechsel des Premierministers, heißt es: „Was sollen wir tun, damit sich die wirtschaftliche  Lage wieder bessert? Was sollen wir tun, damit das Geld wieder reichlich fließt? Was sollen wir tun,  damit die Industrie wieder floriert?“ etc. Alle Zeitungen sind voll davon auf der ganzen Welt.<br />
Aber selbst  hinsichtlich der Wirtschaft ist es notwendig, daß Unser Herr Jesus Christus herrscht. Denn die Herrschaft  Unseres Herrn Jesus Christus ist eben die Herrschaft dieser Prinzipien der Liebe, die die Zehn Gebote  Gottes darstellen. Sie bringen Gleichgewicht in die Gesellschaft und lassen die Gerechtigkeit und den  Frieden in der Gesellschaft herrschen. Nur in der Ordnung der Gerechtigkeit und des Friedens der Gesellschaft  kann Wirtschaftlichkeit herrschen, kann die Wirtschaft wieder aufblühen.</p>
<p>Man sieht das gut. Nehmen Sie  das Beispiel der Republik Argentinien. In welchem Zustand war sie noch bis vor zwei oder drei Monaten:  eine vollkommene Anarchie, die Straßenräuber mordeten links und rechts, die Industrien waren völlig  ruiniert, die Besitzer der Fabriken waren eingesperrt und als Geiseln genommen, eine unwahrscheinliche  Revolution. Und das in einem doch so schönen, so ausgewogenen, so sympathischen Land, wie es die Republik  Argentinien war. Eine Republik, die eine unglaubliche Prosperität erleben könnte, mit ungeheuren Reichtümern.<br />
Da kommt eine Regierung der Ordnung, die Prinzipien hat, die eine Autorität hat, die etwas Ordnung in  die Wirtschaft bringt und die Straßenräuber daran hindert, die anderen Menschen umzubringen, und siehe  da, die Wirtschaft erholt sich, die Arbeiter finden Arbeit, sie können in dem Bewußtsein nach Hause  gehen, daß sie nicht von irgend jemandem niedergeschlagen werden, der sie gegen ihren Willen zwingen  möchte zu streiken.</p>
<p>Wir wollen die Herrschaft Unseres Herrn Jesus Christus und wir bekennen unseren  Glauben, wenn wir sagen, daß Unser Herr Jesus Christus Gott ist. Darum wollen wir auch die heilige Messe  des hl. Pius V.! Weil diese heilige Messe die Verkündigung des Königtums Unseres Herrn Jesus Christus  ist. Die neue Messe ist eine Art Mischmesse, die nicht mehr hierarchisch ist, die demokratisch ist, bei  der das versammelte Volk eine größere Rolle spielt als der Priester, und die daher keine wirkliche Messe  mehr ist, die das Königtum Unseres Herrn Jesus Christus verkündet.</p>
<p>Wie ist Unser Herr Jesus Christus  denn König geworden? Er hat Sein Königtum durch das Kreuz begründet. „Regnavit a ligno Deus.“ Jesus  Christus hat Seine Herrschaft durch das Holz des Kreuzes begründet, denn Er hat durch Sein Kreuz die  Sünde besiegt, den Teufel besiegt, den Tod besiegt. Das sind doch drei großartige Siege Unseres Herrn  Jesus Christus! Aber da wird man mir sagen: „Das ist Triumphalismus.“ Jawohl, natürlich, wir wollen diesen  Triumphalismus Unseres Herrn Jesus Christus. Eben deswegen haben unsere Vorfahren diese herrlichen Kathedralen  gebaut. Warum haben sie so viel Geld ausgegeben, diese Menschen, die viel ärmer waren als wir? Warum  haben sie so viel Zeit darauf verwendet, diese herrlichen Kathedralen zu bauen, die wir heute noch bewundern,  selbst diejenigen, die nicht glauben? Warum? Wegen des Altares, wegen Unseres Herrn Jesus Christus, um  den Triumph des Kreuzes Unseres Herrn Jesus Christus auszudrücken.</p>
<p>Auch wir wollen den Triumph Unseres  Herrn Jesus Christus in unserer heiligen Messe bekennen. Und darum knien wir nieder, wir wollen uns vor  der allerheiligsten Eucharistie niederknien. Wenn wir die Zeit dazu hätten, wenn wir Sie nicht zu lange  hier zurückhalten würden, hätten wir mit dem Allerheiligsten einen Rundgang durch Ihre Reihen gemacht,  damit Sie Unserem Herrn Jesus Christus, Seiner allerheiligsten Eucharistie bezeugen können, daß Sie  Ihn anbeten: „Herr, Du bist Unser Gott. O Jesus, wir beten Dich an. Wir wissen, daß wir durch Dich geboren  sind, daß wir durch Dich Christ geworden sind, daß wir durch Dich losgekauft sind, daß Du uns in der  Stunde unseres Todes richten wirst. Du wirst uns die Glorie des Himmels schenken, wenn wir sie verdient  haben.“<br />
Denn Unser Herr Jesus Christus ist in der allerheiligsten Eucharistie gegenwärtig, wie Er es  am Kreuz war. Das also sollen wir tun, das sollen wir verlangen. Wir sind gegen niemanden. Wir sind keine  „Kommandos“. Wir wollen niemandem etwas Böses tun. Wir wollen nur, daß man uns unseren Glauben an Unseren  Herrn Jesus Christus bekennen laßt. Aber gerade deswegen jagt man uns aus unseren Kirchen. Man verjagt  diese armen Priester, die die überlieferte heilige Messe lesen, durch die sich alle unsere Heiligen geheiligt  haben, die hl. Jeanne d’Arc, der hl. Pfarrer von Ars, die hl. Theresia vom Kinde Jesus. Und Sie sehen  es doch, wie Priester brutal und grausam aus ihren Pfarren gejagt werden, weil sie diese heilige Messe  lesen, die durch Jahrhunderte Heilige geheiligt hat!</p>
<p>Es ist absurd. Ich möchte fast sagen, es ist wie  eine von Verrückten erfundene Geschichte. Wir fragen uns, ob wir träumen. Es ist doch nicht möglich,  daß diese heilige Messe für unsere Bischöfe zu einer Art Greuel geworden ist, für jene, die doch unseren  Glauben bewahren sollen. Wir aber werden die heilige Messe des hl. Pius V. Bewahren. Warum? Weil die heilige  Messe des hl. Pius V. die heilige Messe von zwanzig Jahrhunderten ist, die heilige Messe für alle Zeiten.  Sie ist nicht nur die heilige Messe des hl. Pius V., sie verkörpert unseren Glauben, und wir brauchen  dieses Bollwerk für unseren Glauben.</p>
<p>Man wird uns sagen, daß wir daraus eine Frage des Lateins und  der Soutane machen. Natürlich ist es leicht, diejenigen, mit denen man nicht übereinstimmt, auf diese  Weise in Verruf zu bringen. Sicherlich hat das Latein seine Bedeutung. Als ich in Afrika war, war es großartig,  diese vielen afrikanischen Völker mit verschiedenen Sprachen zu sehen. Wir hatten manchmal fünf, sechs  verschiedene Stämme, die sich untereinander nicht verständigen konnten, zur gleichen Messe in unseren  Kirchen und alle sangen dieselben Lieder lateinisch mit einer außerordentlichen Andacht.<br />
Gehen Sie jetzt  hin und schauen Sie: sie streiten in den Kirchen, weil die Messe in einer Sprache gelesen wird, die nicht  die ihre ist, und sie verlangen, daß man eine Messe in ihrer Sprache liest. Es herrscht vollkommene Verwirrung,  während früher vollkommene Einigkeit herrschte. Das ist nur ein Beispiel.<br />
Sie haben sicher gehört,  wie wir die Epistel und das Evangelium französisch gelesen haben. Wir sehen darin absolut nichts Nachteiliges,  und selbst wenn man einige gemeinsame Gebete französisch anfügen würde, hätten wir durchaus nichts  dagegen. Aber dennoch glauben wir, daß der Hauptteil der heiligen Messe, der Wesenskern der heiligen  Messe, der vom Offertorium bis zur heiligen Kommunion des Priesters reicht, bei einer einzigen Sprache  bleiben soll, damit alle Menschen aller Nationen gemeinsam einer heiligen Messe beiwohnen können und  sich in dieser Einheit des Glaubens, in dieser Einheit des Gebets vereint fühlen können.</p>
<p>Außerdem  verlangen wir ernstlich und richten daher einen Appell an die Bischöfe und appellieren ebenso an Rom:  man möge doch unseren dringenden Wunsch, wie unsere Vorfahren zu beten, berücksichtigen, unseren Wunsch,  den katholischen Glauben zu bewahren, unseren Wunsch, Unseren Herrn Jesus Christus anzubeten und sein  Königtum zu errichten. Das habe ich auch in meinem letzten Brief dem Heiligen Vater geschrieben und ich  habe wirklich geglaubt, daß dieser der letzte sein würde, denn ich dachte nicht, daß der Heilige Vater  noch weitere Briefe an mich richten werde.</p>
<p>Ich habe ihm geschrieben: Heiliger Vater, geben Sie uns das  öffentliche Recht der Kirche wieder, das heißt das Königtum Unseres Herrn Jesus Christus. Geben Sie  uns die wahre Bibel wieder und nicht eine ökumenische, sondern die wahre Bibel, die Vulgata, die so viele  Male durch Konzile und durch Päpste bestätigt worden ist. Geben Sie uns die wahre heilige Messe wieder,  eine hierarchische heilige Messe, eine dogmatische heilige Messe, die unseren Glauben verteidigt und die  die heilige Messe so vieler Jahrhunderte war und so viele Katholiken geheiligt hat. Geben Sie uns unseren  Katechismus nach dem Muster des Katechismus des Konzils von Trient wieder, denn was soll morgen aus unseren  Kindern werden, was aus den zukünftigen Generationen ohne einen genau bestimmten Katechismus? Sie werden  den katholischen Glauben nicht mehr kennen, wie wir das ja heute schon feststellen können.</p>
<p>Leider habe  ich keine andere Antwort als die Suspension a divinis erhalten. Und deswegen betrachte ich diese Strafe  nicht als gültige Strafe, weder kirchenrechtlich noch theologisch. Ich glaube in aller Ehrlichkeit, in  allem Frieden, in aller Ruhe, daß ich nicht durch die Anerkennung dieser Suspension zur Zerstörung der  katholischen Kirche beitragen darf, durch diese über mich verhängten Strafen, durch diese Schließung  meines Seminars, durch das Verbot, Priesterweihen zu spenden. Ich will nicht in der Stunde meines Todes,  wenn Unser Herr mich fragen wird: „Was hast du mit deinen bischöflichen und priesterlichen Gnaden gemacht?“  aus dem Mund des Herrn hören: „Du hast dazu beigetragen, mit den anderen die Kirche zu zerstören!“ (Applaus)</p>
<p>Meine geliebten Brüder! Ich schließe, indem ich mit Ihnen frage: „Was soll man tun?“ Ich weiß, viele  Gruppen bitten uns: „Exzellenz, geben Sie uns Priester, geben Sie uns wirkliche Priester, wir brauchen  wirkliche Priester! Wir haben Platz, um sie unterzubringen, wir werden eine kleine Kapelle bauen, er wird  dort bei uns zu Hause sein, er wird unsere Kinder nach dem wahren Katechismus unterrichten, nach dem wahren  Glauben. Wir wollen den wahren Glauben bewahren, wie es die Japaner drei Jahrhunderte lang gemacht haben,  als sie keine Priester hatten. Geben Sie uns Priester!“</p>
<p>Ja, meine geliebten Brüder, ich werde mein Möglichstes  tun, um für Sie Priester auszubilden und ich muß sagen, daß es ein großer Trost für mich ist, in  diesen Seminaristen einen tiefen Glauben zu spüren, und künftige wirkliche Priester. Sie haben verstanden,  was Unser Herr Jesus Christus ist. Sie haben verstanden, was das heilige Meßopfer und die Sakramente  sind. Sie haben einen tief in ihren Herzen verwurzelten Glauben. Sie sind, wenn ich so sagen kann, besser,  als wir es vor fünfzig Jahren in unseren Seminaren waren, eben weil sie in einer schwierigen Situation  leben. Übrigens haben viele von ihnen Universitätsstudien hinter sich. Man haltet uns vor, daß diese  jungen Menschen nicht der Zeit angepaßt sind und nicht fähig sein werden, die modernen Generationen  anzusprechen. Aber es sind ja junge Leute, die drei, vier, fünf Jahre auf der Universität waren; sollen  die nicht ihre Generation kennen? Warum sind sie denn nach Ecône gekommen, um Priester zu werden? Eben,  um sich an ihre Generation zu wenden. Sie kennen sie gut, besser als wir, viel besser als alle diejenigen,  die uns kritisieren. Sie werden also sehr gut imstande sein, die Sprache zu sprechen, die notwendig ist,  um die Seelen zu bekehren. Und deswegen werden wir, ich bin sehr glücklich, es zu sagen, auch dieses  Jahr 25 neue Seminaristen im Seminar haben, trotz aller Schwierigkeiten (Applaus). 10 neue Seminaristen  werden wir in unserem Seminar in Armada in den Vereinigten Staaten haben und 4 in unserem deutschsprachigen  Seminar in der deutschen Schweiz. Sie sehen also, daß die jungen Menschen trotz der Schwierigkeiten,  die man uns macht, sehr gut verstehen, daß wir wahre katholische Priester heranbilden.</p>
<p>Und deswegen  sind wir auch nicht im Schisma, wir sorgen vielmehr für das Fortbestehen der katholischen Kirche. Diejenigen,  die die Neuerungen durchführen, sind es, die in das Schisma gehen. Wir setzen die Überlieferung fort,  daher müssen wir Vertrauen haben; wir dürfen nicht verzweifeln, auch nicht vor der jetzigen Lage. Wir  müssen fest zusammenhalten, bei unserem Glauben bleiben, bei unseren Sakramenten bleiben, gestützt auf  zwanzig Jahrhunderte Überlieferung, gestützt auf zwanzig Jahrhunderte Heiligkeit der Kirche, Glauben  der Kirche.</p>
<p>Wir haben nichts zu fürchten.</p>
<p>Gewisse Journalisten haben mich manchmal gefragt: „Exzellenz,  fühlen Sie sich nicht isoliert?“ „Nicht im geringsten, nicht im geringsten! Ich fühle mich nicht isoliert,  ich bin mit zwanzig Jahrhunderten der Kirche und mit allen Heiligen des Himmels und des Paradieses vereint“  (Applaus).<br />
Warum? Weil sie wie wir gebetet haben, weil sie sich geheiligt haben, wie wir versuchen es  zu tun, mit den gleichen Mitteln. Ich bin also überzeugt, daß sie sich über diese Versammlung heute  freuen. Sie sagen sich: „Wenigstens hier gibt es Katholiken, die beten, die wirklich beten, die in ihren  Herzen wirklich diesen Wunsch haben zu beten, diesen Wunsch, Unseren Herrn Jesus Christus zu ehren.“ Die  Heiligen des Himmels freuen sich. Also weichen wir nicht von der Stelle, sondern beten wir, beten wir  und heiligen wir uns.</p>
<p>Und jetzt möchte ich Ihnen noch einen Rat geben. Man soll nicht sagen können,  daß es Spaltungen gibt unter uns Katholiken. Ich liebe die Bezeichnung „traditionalistische Katholiken“  nicht besonders, denn ich verstehe nicht, wie einer ein Katholik sein kann, der nicht Traditionalist ist,  nachdem die Kirche eine Tradition ist. Und was würden im übrigen Menschen sein, die nicht in der Tradition  wären? Sie könnten gar nicht leben.</p>
<p>Wir haben das Leben von unseren Eltern erhalten, wir haben unsere  Erziehung von denen erhalten, die vor uns da waren, wir sind eine Tradition. Der liebe Gott hat es so  gewollt. Der liebe Gott hat gewollt, daß Überlieferungen von Generation zu Generation weitergegeben  werden, in menschlichen Dingen so gut wie in göttlichen. Folglich bedeutet nicht traditionell zu sein,  nicht traditionalistisch zu sein, die Zerstörung seiner selbst, bedeutet Selbstmord.<br />
Darum sind wir Katholiken  und bleiben auch weiterhin Katholiken. Ich wollte Ihnen also sagen, daß es unter uns keine Spaltung geben  sollte. Eben weil wir Katholiken sind, sind wir in der Einheit der Kirche, die im Glauben besteht.</p>
<p>Man  sagt uns: „Sie sollten mit dem Papst sein, der Papst ist das Zeichen des Glaubens in der Kirche.“ Sicherlich  sind wir das, insoweit der Papst seinen Charakter eines Nachfolgers Petri zum Ausdruck bringt, insoweit  er das Echo des unveränderlichen Glaubens ist, insoweit er den Schatz weitergibt, den er weiterzugeben  hat. Denn, noch einmal, was ist der Papst, wenn nicht derjenige, der uns die Schätze der Überlieferung  gibt, sowohl den Schatz des anvertrauten Glaubensgutes als auch den des übernatürlichen Lebens durch  die Sakramente und durch das heilige Meßopfer? Der Bischof ist nichts anderes, auch der Priester ist  nichts anderes als derjenige, der die Wahrheit weitergibt, der das Leben weitergibt, ein Leben, das nicht  ihm gehört.</p>
<p>Wir haben es eben in der Epistel gehört: „Die Wahrheit gehört nicht uns.“ Sie gehört  dem Papst nicht mehr als mir. Er ist der Diener der Wahrheit, so wie ich der Diener der Wahrheit sein  muß. Wenn der Fall eintreten würde, daß der Papst nicht mehr der Diener der Wahrheit ist, wäre er  nicht mehr der unfehlbare Papst. Ich sage nicht, daß er „nicht mehr Papst ist“, achten Sie gut darauf,  legen Sie mir nicht Worte in den Mund, die ich nicht gesagt habe. Aber wenn es so weit kommen sollte,  daß das zutrifft, dann könnten wir nicht jemandem folgen, der uns in den Irrtum mitreißt. Das liegt  auf der Hand.</p>
<p>Man sagt uns: „Sie richten den Papst!“ Aber wo ist der Prüfstein der Wahrheit? Exzellenz  Benelli hat mir ins Gesicht gesagt: „Nicht Sie sind es, der die Wahrheit macht.“ Natürlich bin nicht  ich derjenige, der die Wahrheit macht, aber der Papst ist es auch nicht. Unser Herr Jesus Christus ist  die Wahrheit, und daher müssen wir uns an das halten, was Unser Herr Jesus Christus uns gelehrt hat,  an das, was die Kirchenväter und die ganze Kirche uns gelehrt haben, um zu wissen, wo die Wahrheit ist.</p>
<p>Nicht ich richte den Heiligen Vater, die Überlieferung richtet ihn. Ein fünfjähriges Kind kann mit  seinem Katechismus sehr gut seinem Bischof antworten, wenn ihm der Bischof sagen würde: „Unser Herr ist  nicht in der allerheiligsten Eucharistie gegenwärtig, ich bin es, der der Zeuge der Wahrheit ist, und  ich sage dir, daß Unser Herr nicht in der allerheiligsten Eucharistie gegenwärtig ist!“ Dieses Kind  hat ja seinen Katechismus und würde trotz seiner fünf Jahre antworten: „Aber mein Katechismus sagt das  Gegenteil!“</p>
<p>Wer hat recht, der Bischof oder der Katechismus? Der Katechismus natürlich, denn er lehrt  den Glauben, wie er immer war. Als Überlegung ist das einfach, kinderleicht. Aber so weit sind wir schon  gekommen, daß man uns heute sagt, die Interkommunion mit den Protestanten ist erlaubt, es gibt zwischen  uns und den Protestanten keinen Unterschied mehr.<br />
Aber das ist eben nicht wahr. Es besteht da ein unermeßlicher  Unterschied. Wir sind daher wirklich bestürzt, wenn wir daran denken, daß man durch den Erzbischof von  Canterbury, der nicht Priester ist und der Häretiker ist wie alle Anglikaner, einen Segen erteilen ließ.  Die anglikanischen Priesterweihen sind nicht gültig, Papst Leo XIII. hat es offiziell und endgültig  erklärt.</p>
<p>Ich bedaure es, man liebt diesen Ausdruck nicht mehr, aber es ist dennoch die Wahrheit. Ihn  zu verwenden bedeutet nicht, jemanden zu beleidigen, und ich wünsche nur seine Bekehrung. Wenn man also  bedenkt, daß er ein Häretiker ist, man ihn aber aufgefordert hat, mit dem Heiligen Vater die Menge der  Kardinäle und Bischöfe, die in der Basilika des hl. Paulus anwesend waren, zu segnen, ist das eine absolut  unbegreifliche Sache! Unbegreiflich!</p>
<p>Ich will nun schließen und Ihnen danken, daß Sie so zahlreich  gekommen sind. Ich danke Ihnen auch dafür, daß sie diese Feier zutiefst fromm, zutiefst katholisch fortsetzen  wollen. Bitten wir gemeinsam den lieben Gott, uns zu helfen, unsere Schwierigkeiten zu lösen. Es wäre  so einfach, wenn jeder Bischof uns in seiner Diözese eine Kirche zur Verfügung stellen würde, den treuen  Katholiken eine Kirche zur Verfügung stellen würde mit den Worten: „Das ist Ihre Kirche!“ Wenn man bedenkt,  daß der Bischof von Lille den Mohammedanern eine Kirche gegeben hat, sehe ich nicht ein, warum es nicht  auch für die Katholiken der Tradition eine Kirche geben sollte (Applaus). Das Problem wäre gelöst.  Und darum werde ich auch den Heiligen Vater bitten, wenn er mich empfangen sollte: „Heiliger Vater, lassen  Sie uns das Experiment der Tradition machen. Unter allen Experimenten, die man zur Zeit macht, sollte  es doch auch wenigstens das Experiment geben, das das beinhaltet, was zwanzig Jahrhunderte gemacht wurde!“  (Applaus).</p>
<p>Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.</p></div>
<div style="margin-top:10px;"><em>Quelle:</em> http://www.kreuz.net/bookentry.4890.html</div>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 08:49:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karmelblume</dc:creator>
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&#8220;louange de sa gloire&#8221; [Lobpreis seines Ruhms] wird von einer Unbeschuhten Karmelitin betrieben. Sie bloggt in einem Kloster in den USA. Ihren Namen verrät sie uns nicht. Auf den Blog aufmerksam wurde ich durch einen eingehenden Link. Erstaunlicherweise hat sie &#8220;Karmelblume&#8221; auf ihre Blogliste gesetzt. Hier ihr [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karmelblume.wordpress.com&blog=5342987&post=4279&subd=karmelblume&ref=&feed=1" />]]></description>
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<p><a href="http://louangedesagloire.blogspot.com/" target="_blank">&#8220;louange de sa gloire&#8221;</a> [Lobpreis seines Ruhms] wird von einer Unbeschuhten Karmelitin betrieben. Sie bloggt in einem Kloster in den USA. Ihren Namen verrät sie uns nicht. Auf den Blog aufmerksam wurde ich durch einen eingehenden Link. Erstaunlicherweise hat sie &#8220;Karmelblume&#8221; auf ihre Blogliste gesetzt. Hier ihr Profil: <a href="http://www.blogger.com/profile/14057417006117974670" target="_blank">http://www.blogger.com/profile/14057417006117974670</a>. Gottes Segen aus Old Germany nach Amerika, ehrwürdige Schwester! Bleiben Sie gesund und katholisch.</p>
<p><a href="http://landwanderung.wordpress.com/" target="_blank">&#8220;Landwanderung&#8221;</a> steht noch ganz am Anfang. Hoffentlich keine Eintagsfliege. Ein ziemliches Potpourri. Ich wünsche Dir Durchhalten, lieber Michael.</p>
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	</item>
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		<title>Offenbarung und Glaube 2</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 14:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karmelblume</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dogmatisches]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Katholisches]]></category>
		<category><![CDATA[Theologisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Die christlich-katholische Religion tritt mit dem Anspruch auf, geoffenbart zu sein. ihre Wahrheiten sind nicht durch das natürliche Licht der Vernunft erkennbar,(1) sondern einzig durch göttliche Offenbarung zugänglich. Diese Offenbarung erfolgte in allen Zeiten durch Menschen, die im Auftrage und unter Antrieb Gottes redeten (&#8220;Propheten&#8221; = griech.: &#8220;Künder&#8221;, nämlich des göttlichen Willens).(2) Aber alles dies [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karmelblume.wordpress.com&blog=5342987&post=4263&subd=karmelblume&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><div id="attachment_4265" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-4265" title="Jesus Christus. Mosaik in der Abteikirche Maria Laach" src="http://karmelblume.files.wordpress.com/2009/07/jesus-christus-mosaik-in-der-abteikirche-maria-laach.jpg?w=300&#038;h=225" alt="Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben</p></div>
<p>Die christlich-katholische Religion tritt mit dem Anspruch auf, geoffenbart zu sein. ihre Wahrheiten sind nicht durch das natürliche Licht der Vernunft erkennbar,(1) sondern einzig durch göttliche Offenbarung zugänglich. Diese Offenbarung erfolgte in allen Zeiten durch Menschen, die im Auftrage und unter Antrieb Gottes redeten (&#8220;Propheten&#8221; = griech.: &#8220;Künder&#8221;, nämlich des göttlichen Willens).(2) Aber alles dies war nur Vorbereitung. Die eigentliche Offenbarung Gottes im Vollsinne erfolgte durch     J e s u s     C h r i s t u s. Die Arbeit der Propheten und Patriarchen des Alten Bundes sollte nur auf Christus hinführen. Christus bezeugte durch seine zahlreichen Wunder, vor allem das seiner Auferstehung, dass er von Gott gesandt sei, um den Menschen die Wahrheit zu bringen. Ja nach seinem eigenen Zeugnis ist er der menschgewordene Gottessohn [...] und die fleischgewordene Wahrheit: &#8220;Ich bin &#8230; die Wahrheit&#8221; (Joh 14, 6). Er ist die Erscheinung Gotes und der göttlichen Wahrheit im Fleische. Er ist     d i e   Offenbarung Gottes. Dieser Offenbarung antwortet der Mensch durch den Glauben. Der eigentliche Kern des Glaubens ist also Bejahung Christi, Annehmen Christi. Als solcher ist er ein geistiger Kontakt mit Christus. &#8220;Christus wohnt durch den Glauben in euren Herzen&#8221;, sagt St. Paulus (Eph 3, 17). Der Heiland selber vergleicht den Glauben an sich als ein geistiges Anschauen mit dem Anschauen der ehernen Schlange in der Wüste, durch das die Israeliten sich vom leiblichen Tode retten konnten (Joh 3, 14-18). Durch den geistigen Kontakt schöpft der Mensch aus Christus das ewige Leben (Joh 5, 24; 20, 31 u. a.)(3) Somit bedeutet &#8220;glauben&#8221; in lebensvolle, lebenspendende Berührung mit Christus, dem Gottessohn, treten. Er gießt über unsere Seele eine Fülle von Licht und Leben aus. Glauben ist Hingabe an Christus, also &#8211; als Hingabe des ganzen Menschen an den menschgewordenen Gottessohn &#8211;  eine sittliche Tat. Glauben heißt innere Bereicherung, heißt Klarheit über sich selber und über sein Lebensziel.</p>
<p><span id="more-4263"></span>Es ist selbstverständlich, dass die göttliche Wahrheit von Menschen in menschlicher Weise aufgenommen wird. Sie muss sich also in das Gewand menschlicher Begriffe und Worte kleiden. Daraus ergibt sich die Bedeutung der &#8220;Glaubensformel&#8221; (Dogma = formulierte Glaubenswahrheit, &#8220;Glaubenssatz&#8221;) und die Notwendigkeit, über deren Gemäßheit zu wachen. Man wird sich freilich bewusst bleiben müssen, dass kein Glaubenssatz die in ihm sich ausdrückende übernatürliche Wirklichkeit (das &#8220;Glaubensgeheimnis&#8221;) vollkommen umfasst. Aus dem aus der Liebe zur göttlichen Wahrheit erwachsenden Drang, das Dogma mehr und mehr sich anzueignen, sowie aus dem Verlangen, die verschiedenen Glaubenssätze systematisch zusammenzufassen und so lehrbar zu machen, erwächst die Theologie(4) [...].</p>
<p>Da Natur und Offenbarung denselben Gott zum Urheber haben, können Glauben und Wissen sich nie widersprechen. Eine Spannung zwischen beiden kann jedoch vorübergehend auftreten dadurch, dass entweder etwas als Glaubenssatz ausgegeben wird, was es in Wirklichkeit nicht ist oder aber &#8211; und das ist viel häufiger der Fall &#8211; dass etwas als Ergebnis der Wissenschaft hingestellt wird, was sich bei gründlicherem Forschen als Irrtum erweist. Vor allen Dingen ist der Mensch geneigt, aus gewissen Tatsachen zu weitgehende Schlüsse zu ziehen, z. B. aus der erkannten Abhängigkeit geistiger Betätigungen von körperlichen Zuständen die freie Geistigkeit der Seele zu leugnen, die sich dem sorgfältigen Forscher aus mindestens ebensoviel beobachteten Tatsachen mit Sicherheit offenbart. So wird das Dogma zu einem Antrieb zu allseitiger Betrachtung.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>(1) Es soll hier nicht geleugnet werden, dass unter den Wahrheiten, die das Christentum aus der Offenbarung übernimmt, sich manche befinden, zu denen auch die Vernunft gelangen könnte (z. B. die Unsterblichkeit der Seele). Ihretwegen ist, wie das [1.] Konzil vom Vatikan sagt, eine Offenbarung   m o r a l i s c h   notwendig, damit sie &#8220;von allen leicht, sicher und ohne Beimischung von Irrtümern erkannt werden können&#8221;. Der eigentliche Kern aber der Wahrheiten, die den Glaubensschatz des Christentums ausmachen, übersteigt gänzlich das menschliche Erkenntnisvermögen, kann nur durch göttliche Offenbarung mitgeteilt werden und muss deshalb auf das Zeugnis Gottes hin geglaubt werden.</p>
<p>(2) Nach katholischer Lehre hat Gott auch schon den ersten Menschen eine Offenbarung zuteil werden lassen (&#8220;Uroffenbarung&#8221;). Nach allgemein-theologischer Anschauung war hierin auch schon einiges über Dreifaltigkeit und Menschwerdung enthalten [...]. Durch mündliche Überlieferung haben sich diese Wahrheiten z. T. zäh erhalten, und finden sich &#8211; wenn auch untermischt mit vielen Irrtümern &#8211; in den Mythen fast aller alten Völker. (Zahlreiche Zeugnisse dafür im 1. Band des Werkes von Otto Willmann, &#8220;Geschichte des Idealismus&#8221; 2. Aufl. Braunschweig 1907.)</p>
<p>(3) Hier mag sich dem aufmerksamen Leser eine Schwierigkeit aufdrängen: Wenn der Glaube schon ein solcher lebensvermittelnder Kontakt mit Christus ist, wozu dann noch die Sakramente, besonders Taufe und Altarssakrament? Diese Schwierigkeit wird unten S. 134 f gelöst werden.</p>
<p>(4) In der theologischen Verarbeitung des Glaubensgehaltes lässt die Kirche einen gewissen Spielraum, der auch die Möglichkeit verschiedener Auffassungen belässt. So gibt es verschiedene theologische &#8220;Systeme&#8221;, die aber den Glaubenssatz selbst nicht antasten.</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>Quelle</em>: P. Leo von Rudloff O. S. B., Kleine Laiendogmatik, 3. u. 4. verm. Aufl., Regensburg 1935, S. 12-15 &#8211; Imprimatur</p>
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		<title>Religion</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 00:13:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karmelblume</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dogmatisches]]></category>
		<category><![CDATA[Katholisches]]></category>
		<category><![CDATA[Theologisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Religion (1) ist die tätige Verwirklichung der Beziehung des Menschen zu Gott.
Religion umfasst erstens die Erkenntnis der Wahrheit über Gott und sein Vehältnis zur Schöpfung (= Glauben; s. f. Abschnitt), zweitens die Anerkennung Gottes in praktischer Verehrung(2), drittens die Bereitschaft, das Leben auf Gott hin zu richten. Diese drei Dinge stehen miteinander in engem Zusammenhang, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karmelblume.wordpress.com&blog=5342987&post=4258&subd=karmelblume&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="alignright size-medium wp-image-4259" title="wegkreuz - max ausserhofer" src="http://karmelblume.files.wordpress.com/2009/07/wegkreuz-max-ausserhofer.jpg?w=200&#038;h=300" alt="wegkreuz - max ausserhofer" width="200" height="300" />Religion (1) ist die tätige Verwirklichung der Beziehung des Menschen zu Gott.</p>
<p>Religion umfasst erstens die Erkenntnis der Wahrheit über Gott und sein Vehältnis zur Schöpfung (= Glauben; s. f. Abschnitt), zweitens die Anerkennung Gottes in praktischer Verehrung(2), drittens die Bereitschaft, das Leben auf Gott hin zu richten. Diese drei Dinge stehen miteinander in engem Zusammenhang, derart, dass die Erkenntnis der Wahrheit die Norm ergibt für das praktische Verhalten. Man muss erst klar und eindeutig sein Lebensziel und damit seine Lebensaufgabe erkannt haben, bevor man sich ihr widmen kann. Zielklarheit ist die erste Vorbedingung jeden energischen, mannhaften Handelns. So ergibt sich, dass die Wahrheitserkenntnis immer geladen ist mit Lebenswerten, das praktische Leben aber aus den tiefen Quellen der Wahrheit fließt.</p>
<p><span id="more-4258"></span>Religion erweist sich also als die das   g a n z e   Leben des Menschen in allen seinen Schichten durchformende und gestaltende Grundkraft, die allem und jedem die wirklichkeitsgemäße Hinordnung auf Gott als letztes Ziel verleiht. Eine Religionslehre müsste demnach umfassen: Glaubenslehre, Sittenlehre und Lehre vom Gottesdienst.</p>
<p>[...]</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>(1) Die Ableitung des Wortes Religion ist unsicher; nach einigen kommt es vom lateinischen &#8220;relégere&#8221; = nachlesen, überdenken, nach andeen von dem ebenfalls lateinischen Worte &#8220;religáre&#8221; = verbinden</p>
<p>(2) Damit ist zunächst noch nichts darüber ausgesagt, ob diese Verehrung Gottes rein innerlich sei, oder sich auch äußerlich kundtun müsse. Es ist hier nicht der Ort, des längeren die Notwendigkeit eines äußeren Kultes darzutun, wie es auf Grund göttlicher Einsetzung tatsächlich gefordert ist. Kurz sei bemerkt, dass sie sich ergibt einmal aus der geistig-l e i b l i c h e n   Natur des Menschen [...], sodann aus seiner damit zusammenhängenden sozialen Anlage, seiner Hinordnung auf die Gemeinschaft auch im Religiösen. Auch der menschlichen Gemeinschaft obliegt die Pflicht der Gottesverehrung. Jede rein innere Tat aber entbehrt des sozialen Charakters.</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>Quelle</em>: P. Leo von Rudloff O. S. B., Kleine Laiendogmatik, 3. u. 4. verm. Aufl., Regensburg 1935, S. 11 f. &#8211; Imprimatur</p>
Posted in Dogmatisches, Katholisches, Theologisches  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/karmelblume.wordpress.com/4258/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/karmelblume.wordpress.com/4258/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/karmelblume.wordpress.com/4258/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/karmelblume.wordpress.com/4258/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/karmelblume.wordpress.com/4258/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/karmelblume.wordpress.com/4258/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/karmelblume.wordpress.com/4258/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/karmelblume.wordpress.com/4258/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/karmelblume.wordpress.com/4258/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/karmelblume.wordpress.com/4258/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karmelblume.wordpress.com&blog=5342987&post=4258&subd=karmelblume&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">wegkreuz - max ausserhofer</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Bischöfliches Manifest vom 21. November 1983: Offener Brief von Erzbischof Marcel Levebvre und Bischof Antonio de Castro Mayer an Papst Johannes Paul II</title>
		<link>http://karmelblume.wordpress.com/2009/07/23/bischofliches-manifest/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 00:35:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karmelblume</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dogmatisches]]></category>
		<category><![CDATA[Katholisches]]></category>
		<category><![CDATA[Theologisches]]></category>
		<category><![CDATA[Traditionelles]]></category>

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		<description><![CDATA[In seinem jüngsten Motu Proprio &#8220;Ecclesiae unitatem&#8221; vom 2. Juli 2009 hat der Heilige Vater Benedikt XVI. erneut bestätigt, dass es Fragen der katholischen Lehre sind, die zwischen Rom und der Piusbruderschaft stehen. Um diese Lehrfragen wird es bei den bevorstehenden theologischen Gesprächen gehen, für welche die Piusbruderschaft jetzt zehn Theologen ernannt hat. Welches diese [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karmelblume.wordpress.com&blog=5342987&post=4249&subd=karmelblume&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><em>In seinem jüngsten Motu Proprio &#8220;Ecclesiae unitatem&#8221; vom 2. Juli 2009 hat der Heilige Vater Benedikt XVI. erneut bestätigt, dass es Fragen der katholischen Lehre sind, die zwischen Rom und der Piusbruderschaft stehen. Um diese Lehrfragen wird es bei den bevorstehenden theologischen Gesprächen gehen, für welche die Piusbruderschaft jetzt zehn Theologen ernannt hat. Welches diese Fragen sind, die schon seit Jahrzehnten anstehen und von Rom bisher unbeantwortet geblieben sind, geht aus dem nachfolgend wiedergegebenen Dokument hervor.</em></p>
<p style="text-align:center;">+++</p>
<div id="attachment_4250" class="wp-caption alignright" style="width: 108px"><img class="size-thumbnail wp-image-4250" title="archbishop marcel lefebvre" src="http://karmelblume.files.wordpress.com/2009/07/archbishop-marcel-lefebvre.jpg?w=98&#038;h=150" alt="Erzbischof Marcel Lefèbvre" width="98" height="150" /><p class="wp-caption-text">Erzbischof Marcel Lefebvre</p></div>
<p>Offener Brief an Papst Johannes Paul II.<br />
vom 21. November 1983<br />
von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre<br />
und  S. E. Bischof Antonio de Castro Mayer (¹)</p>
<p><span style="font-weight:bold;">Bischöfliches Manifest</span></p>
<p>Heiliger Vater!</p>
<p>Möge Eure Heiligkeit uns gestatten, Ihnen mit kindlichem Freimut die folgenden Überlegungen  zu unterbreiten:</p>
<p>Die Situation der Kirche ist seit zwanzig Jahren derart, daß sie wie eine besetzte  Stadt erscheint.</p>
<div id="attachment_4251" class="wp-caption alignright" style="width: 113px"><img class="size-thumbnail wp-image-4251" title="bishop de castro mayer" src="http://karmelblume.files.wordpress.com/2009/07/bishop-de-castro-mayer.jpg?w=103&#038;h=150" alt="Bischof Antonio de Castro Mayer" width="103" height="150" /><p class="wp-caption-text">Bischof Antonio de Castro Mayer</p></div>
<p>Tausende von Mitgliedern des Klerus und Millionen Gläubige leben in Angst und Ratlosigkeit  infolge der „Selbstzerstörung der Kirche“. Die in den Dokumenten des Zweiten Vatikanischen Konzils enthaltenen  Irrtümer, die nachkonziliaren Reformen und besonders die Liturgiereform, die durch offizielle Dokumente  verbreiteten falschen Begriffe, die durch die Hierarchie begangenen Machtmißbräuche stürzen sie in  Verwirrung und Ratlosigkeit.</p>
<div id="attachment_4252" class="wp-caption alignleft" style="width: 139px"><img class="size-thumbnail wp-image-4252" title="pope john paul ii" src="http://karmelblume.files.wordpress.com/2009/07/pope-john-paul-ii.jpg?w=129&#038;h=150" alt="Papst Johannes Paul II." width="129" height="150" /><p class="wp-caption-text">Papst Johannes Paul II.</p></div>
<p>Unter diesen schmerzlichen Umständen verlieren viele den Glauben, die Liebe  erkaltet, der Begriff der wahren Einheit der Kirche in Zeit und Raum schwindet dahin.</p>
<p>In unserer Eigenschaft  als Bischöfe der heiligen katholischen Kirche, als Nachfolger der Apostel sehen wir unsere Herzen erschüttert  beim Anblick so vieler Seelen auf der ganzen Welt, die die Richtung verloren haben und dennoch im Glauben  und in der Sittenlehre verbleiben möchten, die durch das Lehramt der Kirche definiert und von ihr dauernd  und überall gelehrt wurden.<br />
<span id="more-4249"></span>Wollten wir in dieser Lage Schweigen bewahren, so erschienen wir uns selbst  als Komplizen dieser bösen Werke (vgl. Jo 11).</p>
<p>Deshalb sehen wir uns in Anbetracht der Vergeblichkeit  sämtlicher Schritte, die wir seit fünfzehn Jahren privat unternommen haben, verpflichtet, öffentlich  bei Eurer Heiligkeit zu intervenieren und die Hauptursachen dieser tragischen Situation aufzuzeigen und  Sie flehentlich zu bitten, von Ihrer Gewalt als Nachfolger Petri Gebrauch zu machen, um die Brüder im  Glauben zu stärken (vgl. Lk 22,32), der uns durch die apostolische Überlieferung getreu übermittelt  wurde.</p>
<p>Zu diesem Zweck erlauben wir uns, diesem Brief einen Anhang mit den Hauptirrtümern beizufügen,  von denen diese tragische Situation herrührt und die ja bereits von Ihren Vorgängern verurteilt worden  sind.</p>
<p>Die im Anhang behandelten Irrtümer werden hier, wenn auch nicht erschöpfend, angeführt:</p>
<p>1.  Ein „latitudinaristischer“ (²) und ökumenischer Begriff von der in ihrem Glauben gespaltenen Kirche,  der speziell durch den Syllabus Nr. 18 (DS 2918) verurteilt wurde;</p>
<p>2. eine kollegiale Regierung und eine  demokratische Ausrichtung der Kirche, besonders vom Ersten Vatikanischen Konzil verurteilt (DS 3055);</p>
<p>3. ein falscher Begriff der Naturrechte des Menschen, welcher deutlich erscheint in dem Dokument über  die Religionsfreiheit; er wurde verurteilt speziell durch „Quanta Cura“ (Pius IX.) und „Libertas praestantissimum“  (Leo XIII.);</p>
<p>4. ein irriger Begriff von der Gewalt des Papstes (vgl. DS 3115);</p>
<p>5. die protestantische  Auffassung des heiligen Meßopfers und der Sakramente, verurteilt durch das Konzil von Trient (sess. XXII);</p>
<p>6. schließlich ganz allgemein die freie Verbreitung der Häresien, die durch die Abschaffung des Heiligen  Offiziums gekennzeichnet ist.</p>
<p>Die diese Irrtümer enthaltenden Dokumente verursachen eine Not und Ratlosigkeit,  die umso größer ist, als die Quelle, von der sie herkommen, eine sehr hohe ist. Die durch diese Situation  am meisten erschütterten Kleriker und Gläubigen sind übrigens die, welche der Kirche, der Autorität  des Nachfolgers Petri und dem traditionellen Lehramt der Kirche am festesten anhangen.</p>
<p>Heiliger Vater,  es ist dringend geboten, daß diese Not beendet wird, denn die Herde zerstreut sich und die im Stich gelassenen  Schafe folgen den Mietlingen. Wir beschwören Sie um des katholischen Glaubens und des Heils der Seelen  willen, die diesen Irrtümern entgegenstehenden Wahrheiten neu zu bekräftigen – Wahrheiten, die durch  zwanzig Jahrhunderte von der heiligen Kirche gelehrt wurden. Es geschieht in der Gesinnung des hl. Paulus  gegenüber dem hl. Petrus, als er ihm vorwarf, „der Wahrheit des Evangeliums“ nicht zu folgen (Gal 2,  11 14), daß wir uns an Sie wenden. Seine Absicht war keine andere, als den Glauben der Gläubigen zu  schützen.</p>
<p>Der hl. Robert Bellarmin spricht hinsichtlich einer derartigen Situation einen allgemeinen  Moralgrundsatz aus und bekräftigt, daß man dem Papst widerstehen soll, wenn sein Handeln für das Heil  der Seelen schädlich wäre (De Rom. Pont. 1.2, c. 29).</p>
<p>Es geschieht also mit dem Ziel, Eurer Heiligkeit  zu Hilfe zu kommen, daß wir diesen Alarmruf ergehen lassen, der noch heftiger ausfallen mußte wegen  der Irrtümer des neuen Kirchenrechts – um nicht zu sagen seiner Häresien – und wegen der Feiern und  Reden anläßlich des 500. Geburtstags Luthers. Das Maß ist voll!</p>
<p>Möge Gott Ihnen zu Hilfe kommen,  Heiliger Vater. Wir beten für Sie ohne Unterlaß zur allerseligsten Jungfrau Maria.</p>
<p>Geruhen Sie, den  Ausdruck unserer kindlichen Ergebenheit entgegenzunehmen.</p>
<p>Rio de Janeiro, am 21. November 1983, dem Fest  Mariä Opferung</p>
<p>+ Marcel Lefebvre<br />
Alterzbischof-Bischof von Tulle<br />
Internationales Priesterseminar, Ecône,<br />
CH-1908 Riddes</p>
<p>+ Antonio de Castro Mayer<br />
Altbischof von Campos<br />
Rua Riachuelo 169, 28100 Campos R.J. Brasilien</p>
<p>–&#8212;&#8212;&#8212;<br />
Fußnoten:<br />
(¹) Bischof Antonio de Castro Mayer wurde 1981 wegen erreichter Altersgrenze gegen  seinen Willen seines Amtes enthoben. Er hat in Campos mit seinem Sekretär P. Fernando Arêas Rifan und  mit seinen ihm treu gebliebenen, ebenfalls ihres Amtes enthobenen Priestern die „Uniao Sacerdotal Sao  Joao Batista Maria Vianney – Priestervereinigung hl. Pfarrer von Ars“ (Patron der Diözese Campos), das  Seminar „Centro de Estudos Maria Imaculada“, das „Centro Catechético Social Nossa Senhora do Rosario  de Fatima“ und das „Colégio Trés Pastorinhos – Kolleg der drei Hirtenkinder“ gegründet.</p>
<p>(²) „Latitudinarier“  wurden seit der Mitte des 17. Jahrhunderts jene protestantischen englischen Theologen genannt, die das  Christentum auf die „zum Heil absolut notwendigen Glaubenswahrheiten“ („Fundamentalartikel“) beschränken  wollten. Manche von ihnen gingen bis zur absoluten Duldung aller religiösen Richtungen, selbst bis zur  Indifferenz. Sie bereiteten die englische „Broad Church Party“ vor, die heute die Inspiration der Heiligen  Schrift leugnet oder einengt, das Übernatürliche und Wunderbare verwirft, Sündenfall, Erbsünde, Erlösung  und Erlöser leugnet und im Christentum nur ein „ethisches System“ sieht.</p>
<p>–&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
<span style="font-weight:bold;">Anhang</span><br />
zum bischöflichen Manifest vom 21. November 1983</p>
<p>Kurze Zusammenfassung der Hauptirrtümer der  konziliaren Ekklesiologie</p>
<p><span style="font-style:italic;">1. Ein „latitudinaristischer“ und ökumenischer Kirchenbegriff</span></p>
<p>Der Begriff  der Kirche als „Volk Gottes“ begegnet derzeit in zahlreichen offiziellen Dokumenten: in den Konzilsdokumenten  „Unitatis Redintegratio“ und „Lumen Gentium“, im neuen Kirchenrecht (C 204.1), im Brief des Papstes „Catechesi  tradendae“, in der Ansprache in der anglikanischen Kathedrale von Canterbury und im ökumenischen Direktorium  „Ad totam Ecclesiam“ des Sekretariats für die Einheit der Christen. Er atmet einen latitudinaristischen  Geist und einen falschen Ökumenismus.</p>
<p>Auch Tatsachen bekunden mit Evidenz diesen heterodoxen Begriff:  Genehmigungen zum Bau von Sälen zum Zweck des ökumenischen Pluralismus, Herausgabe ökumenischer, nicht  mehr mit der katholischen Exegese konformer Bibeln, ökumenische Zeremonien wie jene in Canterbury.</p>
<p>In  „Unitatis Redintegratio“ wird gelehrt, daß die Spaltung der Christen „für die Welt ein Gegenstand des  Ärgernisses ist und der Predigt des Evangeliums an alle Kreatur im Wege steht …, daß der Heilige Geist  es nicht ablehnt, sich der anderen Religionen als Mittel zum Heil zu bedienen“. Dieser Irrtum wird wiederholt  in dem Dokument „Catechesi tradendae“ Johannes Pauls II. Im selben Geist und mit dem traditionellen Glauben  widersprechenden Behauptungen erklärte Johannes Paul II. am 25. Mai 1982 in der Kathedrale von Canterbury,  „daß die Verheißung Christi uns das Vertrauen eingibt, daß der Heilige Geist die schon in den ersten  Zeiten nach dem Pfingstereignis in die Kirche gebrachten Spaltungen heilen wird“, so als ob die Einheit  des Credo in der Kirche niemals bestanden hätte.</p>
<p>Der Begriff des „Volkes Gottes“ führt zu der Meinung,  daß der Protestantismus nichts anderes ist als eine spezielle Form derselben christlichen Religion.</p>
<p>Das Zweite Vatikanische Konzil lehrt „eine wahrhafte Einheit im Heiligen Geist“ mit den häretischen Sekten  (Lumen Gentium, 141), „eine gewisse, noch unvollkommene Communio mit ihnen“ (Unitatis Redintegratio, 3).</p>
<p>Diese ökumenische Einheit widerspricht der Enzyklika „Satis Cognitum“ Leos XIII., welche lehrt, daß  „Christus die Kirche nicht in der Weise gebildet und gestaltet hat, als sollte sie eine Vereinigung von  mehreren Gemeinschaften sein, die zwar in der Art ähnlich wären, sich aber voneinander unterscheiden  würden und nicht durch solche Bande geeint wären, welche die eine und einzige Kirche bilden könnten“.  Ebenso steht diese ökumenische Einheit im Gegensatz zu der Enzyklika „Humani Generis“ Pius’ XII. mit  ihrer Verurteilung der Idee, die Notwendigkeit der Zugehörigkeit zur katholischen Kirche auf eine beliebige  Formel zu reduzieren, im Gegensatz auch zur Enzyklika „Mystici Corporis“ desselben Papstes mit ihrer Verurteilung  des Begriffs einer „pneumatischen“ Kirche, die ein unsichtbares Band unter den im Glauben getrennten Gemeinschaften  wäre.</p>
<p>Dieser Ökumenismus steht ebenfalls im Gegensatz zur Lehre Pius’ XI. in der Enzyklika „Mortalium  animos“: „An dieser Stelle müssen wir eine falsche Ansicht erwähnen und zurückweisen, von der diese  ganze Frage abhängt und von der auch die ganze vielgestaltige Arbeit und die Versuche der Nichtkatholiken  zur Wiedervereinigung der christlichen Kirchen ihren Ausgang nehmen. Die Vorkämpfer dieser Bemühungen  führen unzählige Male das Wort Christi an: ‘Damit alle eins seien’ – und ‘Es wird eine Herde werden  und ein Hirt’ (Jo 17, 21 und 10, 16). Diese Worte führen sie aber immer so an, als ob darin ein Wunsch  und eine Bitte Jesu Christi zum Ausdruck kämen, die noch der Erfüllung harren. Sie sind der Meinung,  die Einheit im Glauben und in der Leitung der Kirche, die ein Kennzeichen der wahren und einen Kirche  Christi ist, habe bisher wohl noch zu keiner Zeit bestanden und bestehe auch heute nicht.“</p>
<p>Dieser durch  die katholische Moral und das katholische Recht verurteilte Ökumenismus geht soweit, den Empfang der  Sakramente der Buße, der allerheiligsten Eucharistie und der letzten Ölung aus der Hand von „nichtkatholischen  Amtspersonen“ zu erlauben (Kanon 844, Neues Kirchenrecht) und begünstigt die „ökumenische Gastfreundschaft“,  indem er die katholischen Amtspersonen ermächtigt, das Sakrament der allerheiligsten Eucharistie Nichtkatholiken  zu spenden.</p>
<p>Das alles steht in offenem Gegensatz zur göttlichen Offenbarung, welche „Trennung“ vorschreibt  und „Vereinigung“ verwirft zwischen dem Licht und der Finsternis, zwischen dem Gläubigen und dem Ungläubigen,  zwischen dem Tempel Gottes und dem der Sekten (vgl. 2 Kor 6, 14-8).</p>
<p><span style="font-style:italic;">2. Eine demokratisch-kollegiale Regierung  der Kirche</span></p>
<p>Nachdem sie die Einheit des Glaubens erschüttert haben, bemühen sich die heutigen Modernisten,  die Einheit der Regierung und die hierarchische Struktur der Kirche zu erschüttern.</p>
<p>Die bereits durch  das Dokument „Lumen Gentium“ des Zweiten Vatikanischen Konzils nahegelegte Lehre sollte ausdrücklich  durch das neue Kirchenrecht (Kanon 336) aufgegriffen werden, und zwar, daß das Bischofskollegium in Verbindung  mit dem Papst in gleicher Weise die höchste Gewalt in der Kirche ausübt und das habituell und dauernd.</p>
<p>Diese Lehre von einer doppelten Obergewalt steht im Gegensatz zur Lehre und Praxis des kirchlichen Lehramts,  besonders dargelegt auf dem Ersten Vatikanischen Konzil (DS 3055) und in der Enzyklika Leos XIII. „Satis  cognitum“. Nur der Papst hat diese oberste Gewalt, welche er in dem Maß, wie er es für angebracht hält,  und unter außergewöhnlichen Umständen mitteilt.</p>
<p>An diesen schweren Irrtum schließt sich die demokratische  Orientierung der Kirche an, nach der die Gewalten dem „Volk Gottes“ innewohnen, so wie es im neuen Kirchenrecht  definiert ist. Dieser jansenistische Irrtum wurde durch die Bulle „Auctorem fidei“ Pius’ VI. verurteilt  (DS 2602).</p>
<p>Diese Tendenz, die „Basis“ an der Ausübung der Macht teilhaben zu lassen, kehrt wieder in  der Einrichtung der Synode und der Bischofskonferenzen, in den Priester- und Seelsorgeräten, in der Vervielfachung  der römischen und nationalen Kommissionen und ebenso in den Ordenskongregationen (s. dazu I. Vatikanisches  Konzil, DS 3061 – neues Kirchenrecht, Canon 447).</p>
<p>Die Herabminderung der Autorität in der Kirche ist  die Quelle der Anarchie und der Unordnung, die heute allenthalben in ihr herrschen.</p>
<p><span style="font-style:italic;">3. Die falschen Naturrechte  des Menschen</span></p>
<p>Die Erklärung „Dignitatis humanae“ des Zweiten Vatikanischen Konzils behauptet die Existenz  eines falschen Naturrechts des Menschen auf religiösem Gebiet, im Gegensatz zu den Lehren der Päpste,  welche diese Blasphemie ausdrücklich verneinen.</p>
<p>So verneinen Pius IX. in seiner Enzyklika „Quanta Cura“  und im Syllabus, Leo XIII. in den Enzykliken „Libertas praestantissimum“ und „Immortale Dei“, Pius XII.  in seiner Ansprache „Le riesce“ an die katholischen italienischen Juristen, daß Vernunft und Offenbarung  ein solches Recht begründeten.</p>
<p>Das Zweite Vatikanische Konzil glaubt und bekennt in allumfassender Weise,  daß „die Wahrheit nicht aufgezwungen werden kann außer durch die Macht der Wahrheit selbst“, was in  offenem Widerspruch zur Lehre Pius’ VI. gegen die Jansenisten des Konzils von Pistoja steht (DS 2604).  Das Konzil kommt dabei zu der Absurdität einer Behauptung des Rechts, nicht der Wahrheit anzuhangen und  zu folgen, und der Verpflichtung der bürgerlichen Regierungen, keine Diskriminierung aus religiösen  Motiven mehr zu normieren, sondern juristische Gleichheit zwischen den falschen Religionen und der Wahren  einzuführen.</p>
<p>Diese Lehren gründen auf einem falschen Begriff der menschlichen Würde, der von den Pseudophilosophen  der Französischen Revolution und von den Agnostikern und den Materialisten herkommt, und die bereits  durch den hl. Pius X. in der päpstlichen Verordnung „Notre Charge apostolique“ verurteilt wurden.</p>
<p>Das  Zweite Vatikanische Konzil sagt, daß die Religionsfreiheit eine Ära der Stabilität für die Kirche  bringen werde. Gregor XVI. dagegen erklärt, es sei der Gipfel der Unverschämtheit zu behaupten, daß  die maßlose Meinungsfreiheit für die Kirche wohltätig sein werde.</p>
<p>Das Konzil spricht in „Gaudium et  Spes“ ein falsches Prinzip aus, wenn es erklärt, daß sich die menschliche und christliche Würde aus  der Tatsache der Inkarnation ergibt, welche diese Würde für alle Menschen wiederhergestellt habe. Derselbe  Irrtum wird in der Enzyklika „Redemptor hominis“ von Johannes Paul II. behauptet.</p>
<p>Die Konsequenzen der  Anerkennung dieses falschen Menschenrechts durch das Konzil zerstören die Grundlagen des Königtums Unseres  Herrn über die Gesellschaft, erschüttern Autorität und Macht der Kirche in ihrer Sendung, Unseren Herrn  im Geist und in den Herzen der Menschen herrschen zu lassen, indem sie den Kampf gegen die satanischen  Kräfte führt, welche die Seelen unterjochen. Der missionarische Geist soll als übertriebener Proselytismus  angeklagt werden.</p>
<p>Die Neutralität der Staaten in religiösen Dingen ist für Unseren Herrn und seine  Kirche beleidigend, wenn es sich um Staaten mit katholischer Mehrheit handelt.</p>
<p><span style="font-style:italic;">4. Die absolute Gewalt  des Papstes</span></p>
<p>Gewiß ist die Gewalt des Papstes in der Kirche eine oberste Gewalt, doch kann sie nicht  absolut und unbegrenzt sein, da sie der göttlichen Gewalt untergeordnet ist, die in der Tradition, in  der Heiligen Schrift und in den bereits vom kirchlichen Lehramt promulgierten Definitionen bekräftigt  wird (DS 3116).</p>
<p>Die Gewalt des Papstes ist durch den Zweck, zu welchem ihm seine Macht gegeben worden  ist, der göttlichen Gewalt untergeordnet und begrenzt. Dieser Zweck ist klar definiert durch Papst Pius  IX. in der Konstitution „Pastor aeternus“ des Ersten Vatikanischen Konzils (DS 3070). Es wäre ein untragbarer  Machtmißbrauch, die Verfassung der Kirche zu ändern und sich entgegen dem göttlichen Recht auf das  menschliche Recht zu berufen, wie etwa bei der Religionsfreiheit, bei der durch das neue Kirchenrecht  autorisierten eucharistischen Gastfreundschaft und bei der Behauptung zweier oberster Gewalten in der  Kirche.</p>
<p>Es ist klar, daß es in diesen und anderen ähnlichen Fällen eine Pflicht für jeden katholischen  Geistlichen und Gläubigen ist, zu widerstehen und den Gehorsam zu verweigern. Der blinde Gehorsam ist  ein Widersinn und niemand ist frei von Verantwortung dafür, wenn er den Menschen mehr gehorcht hat als  Gott (DS 3115), und dieser Widerstand muß öffentlich sein, wenn das Übel öffentlich und ein Gegenstand  des Ärgernisses für die Seelen ist (hl. Thomas Su. th. II.II., 33,4).</p>
<p>Das sind elementare Moralprinzipien,  welche die Beziehungen der Untergebenen zu allen legitimen Autoritäten regeln.</p>
<p><span style="font-style:italic;">5. Ein protestantischer  Begriff der Messe</span></p>
<p>Der neue Kirchenbegriff, wie ihn Papst Johannes Paul II. in der dem neuen Kirchenrecht  vorangehenden Konstitution definiert, bedeutet eine tiefgreifende Änderung im Hauptakt der Kirche, dem  heiligen Meßopfer. Die Definition der neuen Ekklesiologie gibt genau die Definition der neuen Messe wieder,  und zwar als eines Dienstes und einer kollegialen und ökumenischen Communio. Man kann die neue Messe  nicht besser definieren, die wie die neue konziliare Kirche einen tiefen Bruch mit der Tradition und dem  Lehramt der Kirche darstellt.</p>
<p>Es ist ein mehr protestantischer als katholischer Begriff, aus dem sich  alles erklärt, was ungehörig emporgehoben und was herabgemindert worden ist.</p>
<p>Im Gegensatz zu den Lehren  des Konzils von Trient auf seiner XXII. Sitzung und im Gegensatz zur Enzyklika „Mediator Dei“ Pius’ XII.  hat man die Rolle der Gläubigen bei der Teilnahme an der Messe übertrieben, die Rolle des Priesters  hingegen, der zum bloßen Vorsitzenden wurde, gemindert. Man hat den Raum der Wortliturgie übertrieben  vergrößert und den Raum des Sühneopfers verringert. Man hat das Gemeinschaftsmahl auf Kosten der Ehrfurcht  und des Glaubens an die durch die Transsubstantiation vorhandene Realpräsenz überhöht und laizisiert.</p>
<p>Durch die Abschaffung der Sakralsprache hat man die Riten ins Unendliche pluralisiert und sie durch weltliche  und heidnische Zusätze profaniert. Man hat auf Kosten des wahren Glaubens und der wahren Frömmigkeit  der Gläubigen falsche Übersetzungen verbreitet.<br />
Das alles, obwohl die Konzile von Florenz und von Trient  Bannsprüche gegen alle diese Änderungen erlassen und bekräftigt hatten, daß unsere heilige Messe in  ihrem Kanon auf die Zeiten der Apostel zurückgeht.</p>
<p>Die Päpste Pius V. und Klemens VIII. haben die Notwendigkeit  betont, Wechsel und Änderungen zu meiden und diesen durch die Tradition geweihten römischen Ritus für  immer zu bewahren.</p>
<p>Die Entsakralisierung der Messe und ihre Laizisierung ziehen die Laizisierung des  Priesters auf protestantische Art nach sich.</p>
<p>Die Liturgieform in protestantischem Sinn und Stil ist einer  der größten Irrtümer der konziliaren Kirche und für Glauben und Gnade denkbar zerstörerisch.</p>
<p><span style="font-style:italic;">6.  Die freie Verbreitung der Irrlehren und Häresien</span></p>
<p>Die Situation der in den Zustand des Suchens versetzten  Kirche führt das protestantische Prinzip der Meinungsfreiheit als Resultat der Pluralität der Credos  innerhalb der Kirche in die Praxis ein.</p>
<p>Die Abschaffung des Heiligen Offiziums, des Index, des Antimodernisteneids,  haben bei den modernen Theologen ein Bedürfnis nach neuen Theorien geschaffen, welche die Gläubigen  irremachen und sie dem Charismatismus, dem Pentecostismus und den Basisgemeinden zuführen. Hier liegt  eine wahrhafte Revolution vor, die sich letzten Endes gegen die Autorität Gottes und der Kirche richtet.</p>
<p>Die nachstehenden schweren, von den Päpsten immer verurteilten modernen Irrlehren entwickeln sich gegenwärtig  frei innerhalb der Kirche:</p>
<p>1. Die antischolastischen, existenzialistischen, antiintellektualistischen  modernen Philosophien werden auf den katholischen Universitäten und in den Priesterseminaren gelehrt.<br />
2. Der Humanismus wird durch das Bedürfnis der kirchlichen Autoritäten begünstigt, sich der modernen  Welt anzupassen, indem man den Menschen zum Maß aller Dinge macht.<br />
3. Der Naturalismus, die Verherrlichung  des Menschen und der menschlichen Werte, läßt die übernatürlichen Werte der Erlösung und der Gnade  in Vergessenheit geraten.<br />
4. Der evolutionistische Modernismus führt zur Verwerfung der Tradition, der  Offenbarung und des Lehramts von zwanzig Jahrhunderten. Es gibt keine feststehende Wahrheit mehr, noch  ein Dogma.<br />
5. Sozialismus und Kommunismus: Die Weigerung des Konzils, diese Irrtümer zu verurteilen,  war skandalös und führt zum legitimen Glauben, der Vatikan sei heute einem mehr oder weniger christlichen  Sozialismus oder Kommunismus günstig gesonnen.<br />
Die Haltung des Heiligen Stuhls in den letzten fünfzehn  Jahren bestätigt dieses Urteil sowohl jenseits als diesseits des Eisernen Vorhangs.<br />
6. Die Übereinkünfte  mit der Freimaurerei, mit dem Weltkirchenrat und mit Moskau versetzen die Kirche in den Zustand einer  Gefangenen und machen sie völlig unfähig, ihre Sendung frei zu erfüllen. Das sind zwei Akte wahren  Verrates, die um Rache zum Himmel schreien, ebenso wie die in diesen Tagen dem skandalösesten und der  Kirche schädlichsten Häresiarchen zuerkannten Lobsprüche.</p>
<p>Es ist Zeit, daß die Kirche ihre Freiheit  wiedergewinnt um das Königtum Unseres Herrn Jesus Christus und das Königtum Mariens ohne Rücksicht  auf ihre Feinde zu verwirklichen.</p>
<p>(Übersetzung von Dr. Inge Köck)</p>
<p>(„Damit die Kirche fortbestehe“,  Stuttgart 1992, S. 508-516)</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>Quelle:</em> <a href="http://www.kreuz.net/bookentry.4878.html">http://www.kreuz.net/bookentry.4878.html</a></p>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 22:59:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karmelblume</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><div id="attachment_4239" class="wp-caption aligncenter" style="width: 412px"><img class="size-full wp-image-4239" title="M. Nesterov - Einzug Christi in Jerusalem" src="http://karmelblume.files.wordpress.com/2009/07/m-nesterov-einzug-christi-in-jerusalem.jpg?w=402&#038;h=550" alt="M. Nesterov: Einzug des Herrn in Jerusalem" width="402" height="550" /><p class="wp-caption-text">M. Nesterov: Einzug des Herrn in Jerusalem</p></div>
<p>Man kann bei einer Betrachtung Jesu, die für den Christen immer eine betende ist, ausgehen vom Leben Jesu nach den Evangelien oder von der Person des Erlösers, vom Dogma oder vom Kult der Kirche, vom kosmischen Christus als Haupt der Schöpfung oder vom mystischen als Haupt seines Leibes, vom Menschensohn oder vom Gottessohn, von seiner Erscheinung in der  Zeit oder vor und über aller Zeit, vom &#8220;zweiten Adam&#8221; oder von dem König, der kommen wird &#8220;zu richten die Lebendigen und die Toten.&#8221; In einer gläubigen Würdigung darf keine dieser Beziehungen fehlen. Die &#8220;helle klare Ebene des geschichtlichen Lebens Jesu&#8221; ist der verständlichste und verlässigste Ausgang jeder Christusbetrachtung, aber &#8220;ein Forscher, der nicht betet, sollte die Hand vom Evangelium lassen&#8221; (K. Adam). <span id="more-4241"></span>Völlige Ablehnung Jesu oder völlige Einnebelung seiner Person in geschichtslosen Mythus sind heute wie je seltene Ausnahmen. Doch ohne den gottgeschenkten übernatürlichen Glauben wird ein Versuch, zu Jesus in ein Verhältnis der Ehrfurcht und Liebe zu treten, Bruchstück, wo nicht Verzerrung sein. Die göttliche und die menschliche Seite seines Wesens bestehen in absoluter Einheit, unio hypostatica sagt die Dogmatik. Christus ist nicht der Idealmensch und er ist nicht eine scheinleibliche göttliche Lichtgestalt, er ist der Gottmensch, der eingeborene Sohn des allein wahren Gottes, der aus Maria der Jungfrau Fleisch angenommen hat. Man kann und soll wohl die menschlichen Züge im Bilde Jesu liebevoll nachzeichnen und sich zum Vorbild nehmen, allein man soll nicht versuchen, den historischen Jesus vom Christus des Glaubens zu trennen. Die älteste Überlieferung, die maßgebendsten Zeugen, die Apostel und Evangelisten, erheben dagegen Einspruch. Die Erlösung ist &#8220;der Hauptzweck der Sendung und der Hauptinhalt des Lebens Jesu&#8221; und &#8220;das Golgotha-Geheimnis unser teuerstes Vermächtnis&#8221; (Cohausz). Christus ist gekommen, &#8220;damit die Menschen das Leben haben und es überreichlich haben&#8221; (Joh 10, 10). Der johanneische Begriff des Lebens meint das Einströmen des Christuslebens in die durch sein Kreuz Erlösten. Christus kann göttliches Leben spenden, weil er selbst wahrer Gott ist, und er hat unsere Menschheit angenommen, um uns zu vergöttlichen. Das ist der Kern der Christusmystik des hl. Athanasius, keinesfalls ein Sondergut dieses oder der anderen östlichen Väter, sondern evangelische, katholische Frohbotschaft (dazu N. Arseniew, Ostkirche und Mystik <sup>2</sup>1943). Es ist aber das Band, das Christus und die Gläubigen verbindet, nicht rein personaler Art, die Kirche ist die Stiftung Jesu und gehört so sicher ins Urevangelium wie Jesus selbst. In der Auseinandersetzung mit Harnack hat Schell tief und schön die Kirche die Selbstverwirklichung des Gottesreiches in der Welt genannt. In der Kirche als Gesellschaft ist der Papst der &#8220;Stellvertreter Christi&#8221;, in der Kirche als Gemeinschaft ist das Sakrament, insbesondere die Eucharistie der unter uns lebende und wirkende Christus. Im Sakrament wird die Kraft des Symbols (und des Mythus) vom Logos geweiht und gehandhabt; nicht das Einzelgeschehnis des Lebens des herrn, der ganze Christus ist hier gegenwärtig (&#8230;). Vollenden wird Christus sein Reich in der Kirche und in den Seelen erst bei seiner Wiederkunft, wenn er &#8220;das Reich dem Vater zurückgibt&#8221; (1 Kor 15, 24). Ihren Höhepunkt erreicht die Christustheologie in jener Schau des Logos-Christus, die auch seine Menschheit den Schranken des Raumes und der Zeit enthebt und den Schimmer der Verklärung schon über die Knechtsgestalt des Gottmenschen gießt. Den biblischen Büchern ist solche Schau nicht fremd (Kindheitsgeschichte, Tabor, Johannesschriften, Kolosserbrief), und manche Patristiker neigen ohne Monophysiten zu sein ihr zu (Hilarius); spekulativ verwertet ist sie bei Origenes, Nikolaus von Kues, Meister Eckhart, Schelling, Solowjew, während sie in Luthers Ubiquitätslehre (Allgegenwart der Menschheit Christi und darum auch im Abendmahl) nicht zur reformatorischen Christusauffassung passen will. Wir erwähnen diese mystisch-spekulative Christusschau, weil sie große Geister fesselte und fesselt, verschweigen jedoch nicht die ablehnende Haltung der kirchlichen Autorität, die mit Grund ein Verfließen von Mythus und Offenbarung fürchtet. Durchaus erfreulich ist hingegen die Feststellung, daß alle christlichen Bekenntnisse heute mehr denn je darin übereinstimmen, daß Christus der Herr, wahrer Gott und wahrer Mensch, anbetungswürdig und im Sakramente gegenwärtig ist. Die Christuszeichnung der liberalen Kritik, der sich die katholische Kirche des Ostens und Westens nie zugewandt hatte, ist auch in der evangelischen Theologie so gut wie überwunden, das Glaubensbewußtsein war stärker als eine Wissenschaft, die mit ungeeigneten Mitteln das Geheimnis der Person Jesu enträtseln wollte. Freilich, die Frage von Cäsarea Philippi (Mt 16, 14) ist zuletzt an den einzelnen gestellt und jeder muß sich entscheiden, ob er dem &#8220;Zeichen&#8221; Gottes zustimmen oder widersprechen will (Luk 2, 34).</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>Quelle:</em> Anton Anwander, Wörterbuch der Religion, Würzburg 1948, S. 140 f. Mit kirchlicher Druckerlaubnis</p>
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			<media:title type="html">M. Nesterov - Einzug Christi in Jerusalem</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Wurde Jesus Christus gekreuzigt, ja oder nein? Vater Zakaria Boutros antwortet Sheikh Ahmed Didat</title>
		<link>http://karmelblume.wordpress.com/2009/07/17/wurde-jesus-christus-gekreuzig/</link>
		<comments>http://karmelblume.wordpress.com/2009/07/17/wurde-jesus-christus-gekreuzig/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 16:26:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karmelblume</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apologetisches]]></category>
		<category><![CDATA[Christlich-Islamisches]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Ostkirchliches]]></category>
		<category><![CDATA[Theologisches]]></category>

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		<description><![CDATA[The Challenges of 
They crucified him not; they killed him not with certainty
&#38; their answers 
 
 
The author      : Father Zakaria Boutros 
The publisher:  www.fatherzakaria.com
 
 
This series
The books of the Islamic proselytiser Ahmed Didat had been widely dispersed in the market, as he met with some of the church pastors in United States &#38; Europe ,he had argued with [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karmelblume.wordpress.com&blog=5342987&post=4205&subd=karmelblume&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">The Challenges of </span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">They crucified him not; they killed him not with certainty</span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">&amp; their answers</span></strong><strong> </strong></p>
<p align="center"><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>The author      : Father Zakaria Boutros</strong><strong> </strong></p>
<p><strong>The publisher:  <a href="http://www.fatherzakaria.com/">www.fatherzakaria.com</a></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>This series</strong></p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4213" title="father zakaria boutros2" src="http://karmelblume.files.wordpress.com/2009/07/father-zakaria-boutros2.jpg?w=106&#038;h=150" alt="father zakaria boutros2" width="106" height="150" /><img class="alignright size-thumbnail wp-image-4214" title="sheikh ahmed didat" src="http://karmelblume.files.wordpress.com/2009/07/sheikh-ahmed-didat1.jpg?w=122&#038;h=150" alt="sheikh ahmed didat" width="122" height="150" />The books of the Islamic proselytiser Ahmed Didat had been widely dispersed in the market, as he met with some of the church pastors in United States &amp; Europe ,he had argued with them on the Christianity &amp; Islam, these arguments had been published in books, audio &amp; video tapes &amp; had been on a global international propaganda, these materials had been used by extremities &amp; bigots in embarrassing the simple Christians  who has no knowledge of the theological thinking or religious argument, a lot of our believers came to us inquiring about these utterances that are attacking our Christian beliefs &amp; asking to give replies  to them, this matter pushed me to write these books to answer him, clarifying the truth which he didn’t know</p>
<p><strong> <span id="more-4205"></span><br />
</strong></p>
<p><strong>Before going through the replies I want first to clarify our motives to publish these books &amp; also our goals we aim at, then our style in the discussion </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">First: our motives</span></strong></p>
<p><strong><br />
Our motives are:</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>1- Our heartily love to God: as the holy bible said: “you love the Lord your God with all your heart, and with all your soul, and with your entire mind, and with all your strength.” (<span style="text-decoration:underline;">Mark 12:30</span>)</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>2- Our love to all the people:” You love your neighbour as yourself”</strong></p>
<p><strong> (<span style="text-decoration:underline;">Matthew 22:39</span>)</strong></p>
<p align="right"><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Second: our goals: </span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p><strong>1- glorifying the holy name of God as written”, whether you eat or drink, or whatever you do, do everything to the glory of God” (<span style="text-decoration:underline;">1 Corinthians 10:31</span>)</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>2- The benefit of all the selves: “let&#8217;s do what is good toward all men”</strong></p>
<p><strong> (<span style="text-decoration:underline;">Galatians 6:10</span>)</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Third: our style;</span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p><strong>1- The respect of the freedom of creed, freedom of viewpoint &amp; the individual right of thinking and embracing whatever he believes </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>2- We are ready to answer whoever asks us, as the holy bible said: “always be ready to give an answer to everyone who asks you a reason concerning the hope that is in you, with humility and fear” (<span style="text-decoration:underline;">1Peter 3:15</span>)</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>3- We are careful about the foolish and ignorant arguments as the holy bible warns us from that saying:  “refuse foolish and ignorant questionings, knowing that they generate strife….. And the Lord&#8217;s servant must not strive” (<span style="text-decoration:underline;">2Timothy 2:23, 24</span>)</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>4- When we answer any accusation and explain our faith, this doesn’t mean at all that we are humiliating the creeds of others, or hurt their feelings, but we are very careful on the ethics of discussion &amp; argument with  all respectability</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>5- With the spirit of friendliness &amp; understanding, we look for a common ground &amp; points of agreement between us, we are not hunters of what we think from our point of view as mistakes, as we know that there are explanations from the other partner’s point of view, which are convincing to him &amp; not necessary convincing to us &amp; visa versa </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>6- So we answer &amp; express ourselves with the logic in which we believe, so if the reader agrees with it well &amp; good &amp; if he doesn’t agree he can through it away after knowing our point of view, therefore we all will end in the friendliness which we never bargain, as the value of every human being for us is immense, as he is God’s creature, whom he loved &amp; as we love God we love all those beloved by God </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>7- We are careful not to say offensive, hurting words or insults as we are totally away from that &amp; we never accept this, therefore we quietly &amp; logically speak to let the peace &amp; friendliness dominate</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>8- To achieve this goal &amp; to avoid clashes let us disregard completely the idea of a winner &amp; looser in the discussion as if we are in an honour battle &amp;, so we have to differentiate between the personal subjective &amp; objective battles, let us have objective discussion </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>9- We are careful not to have superficial replies, but a reply which is out of comprehensive deep study, to induce satisfaction to present the full truth; we hope to give satisfactory answers for the honest person who asks to know the truth</strong></p>
<p><strong>                                                                  </strong></p>
<p><strong>The author</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">Introduction</span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">Answering Sheikh Didat</span></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">With whom Sheikh Didat had conducted his arguments?</span></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Sadly the sheikh went to people from America &amp; Europe, he had chosen people who know nothing about Islamic religion so they know nothing about the religion dialogue especially between Islam &amp; Christianity, so all his arguments came one sided </strong></p>
<p><strong>Exactly like a professional gladiator who fights with an innocent person who know nothing about fighting, so the game is one sided, shall the gladiator after the battle be proud of defeating this innocent person?</strong></p>
<p><strong>Why the sheikh didn’t think of arguing one of the Christians specialised in the comparisons between religions from middle east especially Egypt?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Answering the issues provoked by Sheikh Didat</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Sheikh Didat provoked several subjects regarding our faith in:</strong></p>
<p><strong>1- God is one in the holy trinity</strong></p>
<p><strong>2- The incarnation of the Christ son of God </strong></p>
<p><strong>3- Crucifixion of the Christ &amp; inevitability of the redemption </strong></p>
<p><strong>4- Veracity of The holy bible &amp; its non falsification</strong></p>
<p><strong>5- The book of Ezekiel chapter 23 about Oholah and Oholibah</strong></p>
<p><strong>6- The book of Song of the Songs.</strong></p>
<p><strong>7- The permission of drinking wine</strong></p>
<p><strong>8- The discrepancy in the number of the people of Israel </strong></p>
<p><strong>9- The discrepancy in the number of the people of Jude </strong></p>
<p><strong>10- The discrepancy of the number of the years of famine between first Samuel &amp; first Chronicles books</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>We published books answering these issues </strong><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>You will find in this book the answer for:</strong></p>
<p align="right"><strong>The challenge of They didn’t crucify him but it appeared so to them</strong><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">Chapter one</span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">The challenge of</span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">They crucified him not, but </span></strong><strong><span style="text-decoration:underline;">it appeared so to them</span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p align="right"><strong>We have discussed before in other books the issue of crucifixion of the Christ; we have discussed God’s love, his creation of man then God’s fairness when man had sinned &amp; was condemned to death, then we went through God’s wise plan by setting forth the redemption, we discussed the prerequisites of the redeemer that were fully fulfilled in the Christ, in this book we will discuss the challenge claiming that the Christ was not crucified but it appeared so to them</strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong>This challenge was based on the quran verse in:</strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong><span style="text-decoration:underline;">The women chapter (Surat An-Nisa’) 157</span></strong><strong>:” And their saying (meaning the Jews), &#8220;We killed Messiah &#8216;Iesa (Jesus), son of Maryam (Mary), the Messenger of Allah, but they crucified him not, but </strong><strong>it appeared so to them”</strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong>Let us dear reader discuss this issue wisely, objectively &amp; without effervescence from different aspects to explore the reality</strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">First</span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">The utterances of Islamic scholars concerning</span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">The exegesis of this verse is conflicting</span></strong><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong>We will mention some of these utterances as mentioned in the book of (Game El-bayan page 12-16): it is said</strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong>(1) <span style="text-decoration:underline;">God had put the resemblance of the Christ on one of the disciples named Surges</span>:</strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong>“A Christian man who converted to Islam narrated: when </strong><strong>&#8216;Iesa (Jesus) was told by God: I am raising you up to me he said: O disciples who want to be my companion in the paradise, by taking my resemblance &amp; appearing to the public to be killed instead of me?</strong><strong> </strong><strong>Surges replied: I do O God’</strong><strong> </strong><strong>soul.</strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong>&#8216;Iesa (Jesus) said to him: then sit in my seat , then he did &amp; &#8216;Iesa (Jesus) was raised up ,when the crowd got inside they took him &amp; crucified him as they saw the face of &#8216;Iesa (Jesus) &amp; the body wasn’t his body but others said it is him</strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong>2) <span style="text-decoration:underline;">It is said that God had put the resemblance of the Christ on Judas who extradited ‘Iesa (Jesus) to the Jews</span>:</strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong>It is mentioned in the same previous reference “others said: one of &#8216;Iesa (Jesus)’s disciples (i.e. Judas) dissimulated &amp; came with the Jews to direct them to him, so when he got inside with them to take him, God had put on him the resemblance of &#8216;Iesa (Jesus), therefore he was taken , crucified &amp; killed  </strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong>3) <span style="text-decoration:underline;">It is said that God had put the resemblance of the Christ on one of the roman’s soldiers</span>: </strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong>We read in the same previous reference “when the Jews arrested &#8216;Iesa (Jesus), they assigned a guard to him, but &#8216;Iesa (Jesus) was raised by a miracle to the heaven &amp; his resemblance was put on this guard therefore he was taken &amp; crucified while he was yelling: I am not &#8216;Iesa. </strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong>4) <span style="text-decoration:underline;">Imam Al-Baydawy mentioned</span>: it is said that Titus, the Jewish, came to a house where &#8216;Iesa (Jesus) used to be there, &amp; he didn’t find him, therefore God had put the resemblance of &#8216;Iesa (Jesus) on him, so when he came out, people thought that he is &#8216;Iesa (Jesus) therefore they took him &amp; crucified him  </strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong>5) <span style="text-decoration:underline;">It is said:</span> God put the resemblance of &#8216;Iesa (Jesus) on another man therefore this man was crucified instead of &#8216;Iesa   (</strong><strong>The book of Game El-bayan page 12-16)</strong><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong><span style="text-decoration:underline;">My dear reader would you tell me which one of these narrators we believe? &amp; which one of these narrations will we believe??</span></strong></p>
<p align="right"><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p align="right"><strong>Was the one upon whom the resemblance of </strong><strong>&#8216;Iesa (Jesus) was put&amp; therefore was crucified instead of him was this man: </strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p><strong>Surges? , </strong><strong>Judas? , the guard? , Titus the Jewish? Or another man? Or who??? </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>We know well the legalistic rule stating that if the witnesses’ testimonies contradict, that’s a solid proof that the accusation is basically fabricated </strong></p>
<p><strong>Isn’t this a sufficient answer to this challenge?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>But let us, as we used to do, give other logic answers </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>We have discussed in the previous item the contradiction of the narrators’ utterances concerning the expression of: “</strong><strong>it appeared so to them”</strong><strong> we will discuss another aspect which is:</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>                                                                         </strong><strong> </strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">Secondly:</span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">Was God in need to perform this drama?</span></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>What was the urgency he had to do that? Wasn’t he capable of just lifting up the Christ without making such resemblance &amp; that will be enough?</strong></p>
<p><strong>Or they wanted to confirm the concept of redemption (they are trying to deny) though deceit &amp; bluffness?</strong></p>
<p><strong>Did the Christ come as a redeemer for the mankind? Or he was in need of someone to redeem him &amp; to be crucified instead of him?</strong></p>
<p><strong>These questions &amp; others are enforcing themselves to distinguish between the truth &amp; fallacy. I am leaving the answers to the mind of the honest thinkers, they will realize with certainty that God was not in need to perform this deciding drama which was fabricated by some of the narrators, then we come to a third aspect which is:  </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p align="center"><strong> </strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">Thirdly</span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">Is this deceit &amp; lie from the ethics of God,</span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">The All- honest &amp; All-truthful?</span></strong></p>
<p align="center"><strong> </strong></p>
<p><strong>These annotators don’t they realize what the noble quran said concerning the deceit, lie &amp; about the honesty &amp; the truthfulness:</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">The cow chapter (Surat Al-Baqarah) 8-10</span></strong><strong>:” And of mankind, there are some who say: &#8220;We believe in Allah and the Last Day&#8221; while in fact they believe not ,They think to deceive Allah, while they only deceive themselves, and perceive it not! , In their hearts is a disease and Allah has increased their disease. A painful torment is theirs because they used to tell lies.” after all of this they attributed to God the deceit &amp; it is a disease deserving a painful torment, God forbids</strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">The Cattle chapter (Surat Al-An&#8217;am) 57</span></strong><strong>:” The decision is only for Allah, He declares the truth.&#8221;</strong><strong> also in</strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">The light chapter (Surat An-Nur) 25</span></strong><strong>:” they will know that Allah, He is the manifest Truth”. God is the </strong><strong>manifest Truth, so how do they attribute to him the fallacy???</strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">The Cattle chapter (Surat Al-An&#8217;am) 115:</span></strong><strong> And the Word of your Lord has been fulfilled in truth and in justice. None can change His Words. </strong><strong>“The Word of God is truthful, also in</strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">The Family of Imran chapter (Surat Aal-Imran) 61</span></strong><strong>:” the Curse of Allah upon those who lie.&#8221; God curses the liars so how they attribute to him the lie?  </strong></p>
<p align="right"><strong>Actually we absolutely deny these ethics to belong to Al mighty God, so it is not allowed to explain these verses by attributing man’s diseases as deceit, lie &amp; fallacy to God, these disease which deserve the punishment &amp; painful torment</strong><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong>Now we will shift to discuss another issue which is:</strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">Fourthly</span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">The exegesis of the most wise, respectful Islamic annotators</span></strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong>Concerning the expression “It appeared so to them”</strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong>1)<span style="text-decoration:underline;"> The great jurisprudent Imam Al-Razy</span> in his book<span style="text-decoration:underline;"> (</span>the exegesis (tafsir) Al-Razy, part 3, page350) “If it is permissible to say that Al mighty God put the resemblance of a man on another, this will open the door for confusion, so if we see (Zaied), he may not be (Zaied), but the resemblance of (Zaied) was put on someone else!!!</strong></p>
<p align="right"><strong>If a man married to (Fatima), he might not marry Fatima, but the resemblance of (Khadija) was put on Fatima, so he would marry Khadija instead of Fatima, thinking that she is Fatima”</strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong>Imam Al-Razy concluded this serious fact saying:</strong></p>
<p align="right"><strong>If it is possible to put the resemblance of someone upon someone else, so neither marriage, nor divorce, nor ownership is authenticated anymore” </strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong>So Imam Al-Razy is denying that the expression “It appeared so to them” meaning putting the resemblance of the Christ on someone else!!</strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong>2) </strong><strong><span style="text-decoration:underline;">Imam Al-Baydawy is saying: </span></strong><strong>it is possible that what was meant by this verse is: the human nature was crucified &amp; the divinity was ascended (Imam Al-Baydawy exegesis part 2, page 128)</strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="center"><strong> </strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">Fifthly</span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">What was meant by ‘It appeared so to them”??</span></strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong>1) Maybe, the noble quran was trying to say that the meaning of ‘It appeared so to them” is that by their crucifixion of the Christ, it appeared to them that they totally demolished him &amp; his mission, but they will never demolish him, nor his mission, but It appeared so to them. </strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p><strong>2) Another meaning is; it appeared to them that they killed him, but in fact God was the one to allow this &amp; he did, as mentioned in;</strong></p>
<p><strong>The Spoils of War chapter (Surat Al-Anfal) 17:” You killed them not, but Allah killed them, threw not when you did throw but Allah threw</strong><strong>…”</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>3) Also there is another meaning which is; anyone who was killed in the Way of God is not dead: so the meaning of the verse</strong><strong> it appeared to them that the Christ was dead , in fact he is alive with his lord as was mentioned in the noble quran</strong><strong> in this meaning, saying in ;</strong></p>
<p><strong>a) <span style="text-decoration:underline;">The Family of Imran chapter (Surat Aal-Imran) 169</span>:”</strong></p>
<p><strong>Think not of those who are killed in the Way of Allah as dead. Nay, they are alive, with their Lord, and they have provision.” </strong></p>
<p><strong>B)<span style="text-decoration:underline;"> The cow chapter (Surat Al-Baqarah) 154</span>:</strong></p>
<p><strong>”And say not of those who are killed in the Way of Allah, &#8220;They are dead.&#8221; Nay, they are living, but you perceive it not.” </strong></p>
<p><strong>4) It is also possible that what was meant is crucifixion of the human nature and the </strong><strong>improbability of crucifixion of the divinity , this what was pointed at by </strong><strong> </strong><strong>Imam Al-Baydawy by his saying : : “the human nature was crucified &amp; the divinity was ascended (Imam Al-Baydawy exegesis part 2, page 128)</strong></p>
<p><strong>Actually the utterance of Al-Baydawy is true concerning the crucifixion of the human nature, but it is untrue concerning what he is saying  about the ascend of the divinity , as we believe that the crucifixion was verily for the human nature , which was affected by the act of crucifixion , but the divinity was inseparable from the human nature, not for a moment or a blinking of eye even though  the divinity was not affected by the act of crucifixion, this fact is understandable by looking to a piece of iron, put in fire, when we  hammer it by a hammer ,we will find that only the iron will be affected by hammering , but the fire will not be affected    </strong></p>
<p><strong>In general, the utterance mentioned before of Imam Al-Baydawy, although being untrue concerning what he said about the ascend of the divinity, but we can see in it a clear indication that <span style="text-decoration:underline;">the Christ was actually crucified by his humanity</span>, without affecting the divinity</strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">Sixthly</span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">Why did Islam deny that the Jews had killed the Christ?</span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">Didn’t the quran mention that Jews are the killers of the prophets?</span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">The cow chapter (Surat Al-Baqarah) </span></strong><strong><span style="text-decoration:underline;">87</span></strong><strong>:”</strong></p>
<p><strong> Is it that whenever there came to you a Messenger with what you yourselves desired not, you grew arrogant? Some, you disbelieved and some, you killed.”</strong><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">The cow chapter (Surat Al-Baqarah) 61</span></strong><strong>:</strong></p>
<p><strong>”</strong><strong> </strong><strong>they used to disbelieve the verses of Allah and killed the Prophets wrongfully”</strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">The cow chapter (Surat Al-Baqarah) 91:</span></strong></p>
<p><strong>”</strong><strong>Say &#8220;Why then have you killed the Prophets of Allah a foretime, if you indeed have been believers?&#8221;</strong><strong> </strong><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">The Family of Imran chapter (Surat Aal-Imran)</span></strong><strong><span style="text-decoration:underline;"> 112</span></strong><strong>:</strong></p>
<p><strong>” </strong><strong>… This is because they disbelieved in the verses of Allah and killed the Prophets without right. </strong><strong>..”</strong><strong> </strong></p>
<p><strong>This comes in accordance with what was mentioned in the holy bible concerning the killing of the Prophets &amp; men of God by the Jews, as it was said;</strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Nehemiah 9:26:”</span></strong><strong> They were disobedient, and rebelled against you, and killed your prophets”</strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Luke 11:49</span></strong><strong> “I will send to them prophets and apostles; and some of them they will kill and persecute”</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Romans 11:2, 3 </span></strong><strong>‘Elijah pleads with God against Israel saying: &#8220;Lord, they have killed your prophets, they have broken down your altars; and I am left alone, and they seek my life.&#8221; </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Actually I don’t understand why some of the annotators of quran insist on denying the act of the Christ crucifixion</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p align="center"><strong> </strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">Seventhly</span></strong></p>
<p align="center"><strong> </strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">The reason behind this denial?</span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p><strong>The reason behind the denial of the Christ crucifixion by some people is probably attributed to the following reasons:</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>1) It is proved historically &amp; from the testimony of history &amp; religion books that Mohammed knew a monk named Bohyra in a monastery on the convoys’ road from Mecca to Al-sham {the simplified Arabic encyclopaedia (Al-Maosouaa Al-Arabia Al-mouyasara) page 330}</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>2) It is proved that this monk was Nestorian (Ibn Hesham, first part, page 166) </strong></p>
<p><strong>&amp; has wrong beliefs about the Christ </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>3) Also Waraqua bin Nofal, the cousin of Miss Khadija, the prophet’s wife, was a priest in Mecca, belonging to the ibionian heresy, that was a Christian rite believing in false doctrines  that controvert the true Christian doctrines , among its beliefs that the divinity of the Christ was separated from his humanity on the cross ( Al-Yaqouby history part 1 page 254-257), so the quran verse probably meant in The women chapter (Surat An-Nisa) 157 saying that they didn’t crucify him  having no certain  knowledge .This what was explained by </strong><strong> </strong><strong>Imam Al-Baydawy by his saying : : “the human nature was crucified &amp; the divinity was ascended </strong></p>
<p><strong>(Imam Al-Baydawy exegesis part 2, page 128)</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">Eighthly</span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">The verity of crucifixion of the Christ</span></strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p><strong>Let us explain the</strong><strong> verity of crucifixion of the Christ from the</strong><strong> holy bible, the noble quran, the archaeology &amp; from the history </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">First: the crucifixion in the holy bible:</span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p><strong>1) “</strong><strong>And they were come unto a place called Golgotha, they had crucified him” (Luke 32, Matthew 27, Mark 15, John 19)</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>2) </strong><strong>Pilate the ruler who was interrogating the Christ testified before his crucifixion by a testimony which couldn’t be applied to anyone but the Christ personally &amp; no one else as he said:  I have examined him before you, and found no basis for a charge against this man concerning those things of which you accuse him. Neither has Herod, for I sent you to him, but they shouted, saying, &#8220;Crucify! Crucify him!&#8221; Pilate decreed that what they asked for should be done” (Luke 23:24)</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>3) From the words of the crucified on the cross we will find that they are showing that the one who was crucified was no one but the Christ as he was asking the forgiveness for those who crucified him, saying: &#8220;Father, forgive them, for they don&#8217;t know what they are doing.&#8221; And saying to the criminal who was crucified with him ““today you will be with me in Paradise.&#8221; {Meanwhile one of the stories of it appeared so to them saying that the one who had the resemblance of the Christ was yelling: I am not </strong><strong>Iesa</strong><strong>’} </strong></p>
<p><strong>From these it is obvious that the crucified was the Christ &amp; no one else what so ever </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Secondly:</span></strong><strong><span style="text-decoration:underline;"> the crucifixion in the quran</span></strong><strong><span style="text-decoration:underline;">:</span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p><strong>We can find in the noble quran verses a hinting of killing &amp; declaration of death in:</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>1)<span style="text-decoration:underline;"> </span></strong><strong><span style="text-decoration:underline;">In The cow chapter (Surat Al-Baqarah) 87</span></strong><strong><span style="text-decoration:underline;">:</span></strong><strong> “And we gave Moses the Book … And we gave &#8216;Iesa (Jesus), the son of Maryam (Mary), clear signs and supported him with Rûh-ul-Qudus. Is it that whenever there came to you a Messenger with what you yourselves desired not, you grew arrogant? Some, you disbelieved and some, you killed.”</strong></p>
<p><strong>Notice the matching of Moses &amp; Iesa in this verse as the Jews had belied Moses but they killed Iesa<span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p><strong>2)</strong><strong> </strong><strong><span style="text-decoration:underline;">The Family of Imran chapter (Surat Aal-Imran) 55</span></strong><strong>. </strong><strong>And they plotted [meaning the Jews], and Allah plotted too. And Allah is the Best of the </strong><strong>plotters when Allah said: &#8220;O &#8216;Iesa (Jesus)! I will amortize you and raise you to myself and clear you of those who disbelieve</strong><strong>” from this verse it is obvious that the Christ died before being raised to the heaven.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>3) </strong><strong><span style="text-decoration:underline;">Mary chapter (Surat Maryam) 33:</span></strong><strong> &#8220;</strong><strong>And peace be upon me the day I was born, and the day I die, and the day I shall be raised alive!&#8221;</strong><strong> from this verse it is obvious that the Christ died before being raised alive</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>4) </strong><strong><span style="text-decoration:underline;">The Table Chapter (</span></strong><strong><span style="text-decoration:underline;">Surat</span></strong><strong><span style="text-decoration:underline;"> Al-Ma’idah) 117</span></strong><strong>:</strong><strong> </strong><strong>but when you amortized me, you were the watcher over them,</strong><strong>” from this also it is obvious that the Christ was killed by the Jews &amp; God was the watcher over them</strong><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Thirdly: the testimony of the archaeology &amp; history:</span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p><strong> Dear readers let us discuss in the sciences that never lie to realize the verity of this matter, let us turn the pages of history &amp; explore the depth of the relics:</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>1) The archaeologists discovered the original verdict issued by </strong><strong>Pontius Pilate, the governor of Judea to crucify the Christ: It is a yellowish brassy slat pleaded in the Hebrew language</strong></p>
<p><strong>  It was discovered in the year 1280 in the city of Aquella, a district of Napoli during the search for the Romanian relics</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">The text of the verdict issued by</span></strong><strong><span style="text-decoration:underline;"> Pontius Pilate on Jesus the Nazarene, to be executed crucified:</span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p><strong>{In the seventeenth year of the reign of the emperor Tiberius Caesar, corresponding to the twenty fifth of azar (March) in the holy city of Jerusalem in the high priesthood of the great rabbis Annas and Caiaphas, and the verdict of Pontius Pilate the governor, sitting for adjudgment in the house of protorin keenest on Jesus the Nazarene sentenced to death crucified based on the numerous obvious testimonies given by the people that Jesus the Nazarene is:</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>First      : he is a deceiver driving people to aberration </strong></p>
<p><strong>Second:  he is inciting people on riot &amp; agitation</strong></p>
<p><strong>Third     : he is an enemy of the law  </strong></p>
<p><strong>Fourth   ; he proclaim himself the son of God</strong></p>
<p><strong>Fifth       : he proclaim himself the king of Jews</strong></p>
<p><strong>Sixth      ; he entered the temple in a great multitude carrying palms </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Therefore Pontius Pilate is commanding Coninus Cornelius ,the centurion to bring Jesus to the place set forth for his execution &amp; he has also to deter anyone who is violating the execution of this verdict whether he is rich or poor } </strong></p>
<p><strong>2) This is confirmed by what was mentioned in the Talmud, Amsterdam edition on 1643, in the chapter of Sanhedrim, page 43, as it was said that:</strong></p>
<p><strong>{Jesus was crucified one day prior to the Passover; he was killed as he was a warlock aiming to deceive Israel} </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>3) Yousifus, the Jewish historian, who was contemporary to the apostles, also wrote in the third chapter {Jesus lived as a wise man, he proclaimed to be the messiah, when he was adjudged by Pontius Pilate, and sentenced for crucifixion because of the complaints of our nation leaders, those who were before believing in him remained, as he reappeared alive in the third day, those Christians who took their name after him are still present} </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>4) the testimony of Tasitus , the roman historian , who documented the events of the roman empire, from the death of Augustus  Caesar, on year 14 A.C, to the death of neuron , on year 68 A.C, he said about the Christ { there was a group of people , named in the public Christians, taking their name from the Christ , their leader, who was killed as guilty in the reign of Tiberius, when Pontius Pilate was the governor } </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>5) The writings of the idolatrous philosopher Celsus, who wrote against the Christian creed, concerning divinity of the Christ, he said { If the Christ believers are true, how one of them denied him , how the other one betrayed him, pushing him to death &amp; how they worship a crucified Christ } </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>6) The famous philosopher martyr Youstinus &amp; the great scholar tirtilianus, from the church leaders in the second Gregorian century documented that the verdict of Pontius Pilate to crucify the Christ is saved in the records of the roman empire in Rome </strong></p>
<p><strong>{Ante Nicene Fathers Vol. 1 P160}</strong><strong> </strong><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>So beloved, we have seen, from this fast demonstration answering the challenge of they didn’t crucify him, but it appeared so to them, we have discussed:  </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>1</strong><strong>) the contradiction between the utterances of the Islamic scholars concerning the expression of</strong><strong>,”it appeared so to them”</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>2) God is not in need of this drama to rescue the Christ from death </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>3) The deceit &amp; lie in this drama are not from the ethics of Al-mighty God </strong></p>
<p><strong>4) The nearest explanation of the expression it appeared so to them, is the occurrence of the act of crucifixion on the human nature with the divinity unaffected as Al-Baydawy said</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>5</strong><strong>) It is understood from this expression</strong><strong>”it appeared so to them” that it appeared to them that they destroyed the Christ but he is alive in the heaven &amp; his mission is still present on earth </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>6) The Jews are really the killers of the prophets, with no sound reasons</strong></p>
<p><strong>7) We have seen the verity of crucifixion of the Christ from the holy bible, the noble quran&amp; from</strong><strong> </strong><strong>the testimony of the history &amp; archaeology </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">Finally</span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p align="center"><strong>I have a simple comment on the annotators</strong></p>
<p align="center"><strong>Who came after the incident of crucifixion by more</strong></p>
<p align="center"><strong>Than 600 years, in the Islamic era &amp; explaining the</strong></p>
<p align="center"><strong>Verse “they didn’t crucify him with certainty” by their</strong></p>
<p align="center"><strong>Denial of the crucifixion &amp; death, I am saying that these</strong></p>
<p align="center"><strong>People are like those who came after 600 years from now</strong></p>
<p align="center"><strong>&amp; say about president Sadt who was assassinated in the</strong></p>
<p align="center"><strong>Rostrum accident in 1981: saying he wasn’t assassinated</strong></p>
<p align="center"><strong>But it appeared to them so!!!, would  they find</strong></p>
<p align="center"><strong>Any listening ears? Would anyone believe them</strong></p>
<p align="center"><strong>and deny the reality &amp; the history?</strong></p>
<p align="center"><strong>So we realized by the confirming proofs the unreality of the</strong></p>
<p align="center"><strong>Challenge saying“</strong><strong>They didn’t crucify him, but it appeared so to them”</strong></p>
<p align="center"><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong>                                                                     </strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">Chapter Two</span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">The Challenge of:</span></strong></p>
<p align="center"><strong>“<span style="text-decoration:underline;">They</span></strong><strong><span style="text-decoration:underline;"> killed him not, but it appeared so to them”</span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p align="right"><strong>The</strong><strong> </strong><strong>Christ was not killed but God raised him to him</strong></p>
<p align="right"><strong>This challenge is based on the second half of verse 157 of:</strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">The women chapter (Surat An-Nisa’) 157</span></strong><strong>: “And their saying (meaning the Jews), &#8220;We killed Messiah &#8216;Iesa (Jesus), son of Maryam (Mary), the Messenger of Allah, but they crucified him not, but </strong><strong>it appeared so to them….</strong><strong> </strong><strong>(to his saying), they killed him not they have no certain knowledge, But Allah raised up unto Himself, and Allah is Ever All-Powerful, All Wise”. </strong></p>
<p><strong>Those saying this challenge are telling that quran is confirming with no doubt that the Christ was neither crucified nor killed but God raised up unto Himself, as it is evident from this verse!!</strong></p>
<p><strong>But let us put beside this verse some other quran verses &amp; some of  Islamic scholars &amp; annotators  utterances explaining the verity of what was meant by this verse , here are some of these noble quran verses in the following:</strong></p>
<p><strong>1) <span style="text-decoration:underline;">The Family of Imran chapter (Surat Aal-Imran) 55</span></strong><strong>. “</strong><strong>And they plotted [meaning the Jews], and Allah plotted too. And Allah is the Best of the plotters when Allah said: &#8220;O &#8216;Iesa (Jesus)! I will amortize you and raise you to myself and clear you of those who disbelieve” and I will make those who follow you superior to those who disbelieve till the Day of Resurrection” from this verse it is obvious that the Christ died before being raised to the heaven.</strong></p>
<p><strong>2) <span style="text-decoration:underline;">Mary chapter (Surat Maryam) 33:</span> &#8220;And peace be upon me the day I was born, and the day I die, and the day I shall be raised alive!&#8221; from this verse it is obvious that the Christ died before being raised alive</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>3) <span style="text-decoration:underline;">The Table Chapter (Surat Al-Ma’idah) 117</span>:” but when you amortized me, you were the Watcher over them,” from this also it is obvious that the Christ was killed by the Jews &amp; God was the watcher over them </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Let us demonstrate the Islamic scholars’ utterances in exegesis of the meaning of death as mentioned in these verses:</strong></p>
<p><strong>The noble quran annotators have been divided in exegesis of the meaning of death into two groups: </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">The first group</span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">Who explained the meaning of death in a metaphorical explanation</span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p align="right"><strong>1) &#8211; Some are saying that the death means sleeping &amp; not the real death, depending on what was mentioned in the noble quran in:</strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">The Cattle chapter (Surat Al-An&#8217;am) 60</span></strong><strong>:”It is He, Who takes your souls by night……. “</strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">The Groups chapter (Surat Az-zumar) 42</span></strong><strong>:” </strong><strong>Allah takes away the souls at the time of their death, and those that die not during their sleep. He keeps those (souls) for which He has ordained death and sends the rest for a term appointed”.</strong><strong> </strong></p>
<p><strong>On that basis Imam Al-Baydawy explained the Christ death saying:” amortizing you asleep, as it was said that he was raised asleep” </strong></p>
<p><strong>2) Some others said that the death means taking his rights in full {Al-Ma’gam Al-Waseet part 2 page 1047}</strong></p>
<p><strong>This is one of the exegeses made by </strong><strong>Imam Al-Baydawy on, The Family of Imran chapter (Surat Aal-Imran) 55</strong><strong> “….Allah said: &#8220;O &#8216;Iesa (Jesus)! I will amortize you and raise you to myself”</strong></p>
<p><strong>Al-Baydawy said: I will take your right….I will prevent them from killing you”</strong></p>
<p align="right"><strong>3) Some are saying the death means death from having lusts</strong></p>
<p align="right"><strong>As</strong><strong> Imam Al-Baydawy is saying also: I will amortize you from the lusts which hinder you from going to heaven </strong><strong>“</strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong>These are some of the opinions of those who explained the death </strong><strong>metaphorically</strong><strong>, </strong></p>
<p align="right"><strong>Then we will come to:</strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">The second group</span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;">Who explained the meaning of death as a real one</span></strong></p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p><strong>Among those</strong><strong> </strong><strong>Imam Al-Razy as he said: narrated Ibn abbas &amp; Mohammed Ibn Ishak: the meaning of amortizing you is to let you die (Al-Razy exegesis (tafsir) part 2 page 457)  </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Among them also Al-Syouty as he said in the book (Al-Itqan (the perfection) part 1 page 116) “amortizing you meaning putting you to death”  </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Actually this group of people with this opinion differ among themselves in determining the period of time passed since the Christ died till he was raised up later on alive as mentioned in the book( Game Al- Bayan page 289-292) what follows:                </strong></p>
<p><strong>1) <span style="text-decoration:underline;">Narrated Ibn hamyed …narrated Ibn Ishak, narrated Wahb Ibn menabeh he said</span>: the Christ died for three hours then he was raised up (Gamee Al- Bayan)</strong></p>
<p><strong>2) <span style="text-decoration:underline;">Narrated Mohammed Ibn Ishak</span>:  he died for seven hours, then God revived him &amp; raised him”</strong></p>
<p><strong>3) <span style="text-decoration:underline;">Imam Al-Baydawy</span>: mentioned five opinions in the exegesis of this verse:</strong></p>
<p><strong>+ I am amortizing you i.e. I will take your right, I will prevent them from killing you</strong></p>
<p><strong>+ Or, I am taking you from the earth</strong></p>
<p><strong>+ or” amortizing you asleep</strong></p>
<p align="right"><strong>+ Or I will amortize you from the lusts which hinder you from going to heaven </strong><strong>“</strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong>(We have mentioned before his opinions on discussing the </strong><strong>metaphorical explanation</strong><strong> </strong><strong></strong></p>
<p align="right"><strong> but he added saying:</strong></p>
<p><strong>+</strong><strong> </strong><strong>It was said that God put him to death for seven hours then he raised him to heaven that what the Christian said “</strong></p>
<p><strong>And also among the opinions of the great Islamic annotators what was mentioned in: </strong></p>
<p><strong>4) <span style="text-decoration:underline;">In the exegesis (tafsir) of Ibn Kathir</span>: narrated Idris he said: the Christ died for three days then he was revived by God &amp; raised up “</strong></p>
<p><strong>The answer:</strong></p>
<p><strong>Now we will handle these utterances by analysis;</strong></p>
<p><strong>First: the contradictions in these utterances;</strong></p>
<p><strong>You can see dear reader the extent of contradiction &amp; confusion in these utterances concerning the death of the Christ; some are denying the death completely, and explaining it as sleeping or death</strong><strong> from having lusts</strong><strong> </strong></p>
<p><strong>While others accepting the death but differ in its duration; three hours, seven hours or three days </strong></p>
<p align="right"><strong>In this issue I am reminding you again by the legalistic rule which was mentioned before which states that:</strong></p>
<p align="right"><strong>If the testimonies of witnesses contradict together, it will be a basic evidence for the fallacy of accusation!!!</strong></p>
<p align="right"><strong>So the accusation concerning the verity of crucifixion &amp; death of the Christ are not matching together, this is a confirming evidence for their fallacy, and the verity of crucifixion &amp; death of the Christ will remain above all doubts and stronger than any efforts denying it  </strong><strong>  </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong><span style="text-decoration:underline;">Secondly; answering the metaphorical exegesis;</span></strong><strong></strong></p>
<p align="right"><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p align="right"><strong>For</strong> <strong>answering this group of people explaining the death of the Christ in a metaphorical way, we have to clarify an essential linguistic rule that should not be overlooked by those great annotators, which is if any word is used in its unreal meaning to point to a   metaphorical meaning it has to be accompanied by a contexture in the same sentence,</strong></p>
<p align="right"><strong>As it is explained in the following two verses concerning the sleeping:</strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">The Groups chapter (Surat Az-zumar) 42</span></strong><strong>:</strong></p>
<p><strong>” </strong><strong>Allah takes away the souls at the time of their death, and<span style="text-decoration:underline;"> those that die not during their sleep.</span> He keeps those (souls) for which He has ordained death and sends the rest for a term appointed”. <span style="text-decoration:underline;">So here he mentions the contexture which is’ those that die not during their sleep’ </span>that will let the” die” word exit from its real meaning which is the death to its </strong><strong>metaphorical one which is the sleeping</strong></p>
<p><strong>Also the same in </strong><strong><span style="text-decoration:underline;">The Cattle chapter (Surat Al-An&#8217;am) 60</span></strong><strong>:</strong></p>
<p><strong>”</strong><strong>It is He, Who takes your souls <span style="text-decoration:underline;">by night</span>” as he <span style="text-decoration:underline;">mentions the contexture which is’ by night”</span> that will let the word exit from its real meaning which is the death to its </strong><strong>metaphorical one which is the sleeping</strong></p>
<p><strong>Actually in all quran chapters the death word was not mentioned in its metaphorical meaning except in these two verses , meanwhile it was mentioned 25 times in the noble quran in its real  death meaning, I will mention here some of these as examples :</strong></p>
<p><strong>1)</strong><strong> </strong><strong><span style="text-decoration:underline;">The Groups chapter (Surat Az-zumar) 42</span></strong><strong>:” </strong><strong>Allah takes away the souls at the time of              their death”</strong></p>
<p><strong>2) <span style="text-decoration:underline;">The women chapter (Surat An-Nisa’)</span></strong><strong><span style="text-decoration:underline;"> 15:</span></strong><strong>” </strong><strong>until death comes to them</strong><strong> </strong><strong>“</strong><strong></strong></p>
<p><strong>3) </strong><strong><span style="text-decoration:underline;">The Prostration chapter (Surat As-Sajdah) 11</span></strong><strong>: </strong><strong>&#8220;The angel of death will take your souls”</strong></p>
<p align="right"><strong>And there are lot of quran verses in such a way explaining the meaning of death by real death, unless a contexture comes with it, exiting it from its real meaning which is the real death to point exclusively to the </strong><strong>metaphorical meaning</strong><strong></strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong><span style="text-decoration:underline;">Thirdly; the contradiction between the exegesis of </span></strong><strong><span style="text-decoration:underline;">Al-Baydawy &amp; the noble quran verses:</span></strong></p>
<p align="right"><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p align="right"><strong>The saying of Al-Baydawy in his </strong><strong>metaphorical exegesis for the death</strong><strong>: </strong><strong>I will amortize you from the lusts which hinder you from going to heaven</strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong>We say to Imam Al-Baydawy with all our respect for you &amp;your opinion, what do you think, respectful jurisprudent, in the quran &amp; the annotators’ saying concerning the Christ, as he was called Christ as he was cleared from the sins &amp; transgressions, as we mentioned before , we will remind you by what we have said :</strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p><strong>+<span style="text-decoration:underline;"> </span></strong><strong><span style="text-decoration:underline;">Mary chapter (Surat Maryam) 19</span></strong><strong>: in which the angel says: “I</strong><strong> am a messenger from your</strong></p>
<p><strong> Lord, to announce to you the </strong><a href="http://www.ntsearch.com/search.php?q=gift&amp;v=56"><strong>gift</strong></a><strong> of a righteous son.( means pure) ,so </strong><strong>the Christ is a </strong></p>
<p><strong> Pure human</strong></p>
<p><strong>+<span style="text-decoration:underline;">The family of Imran chapter (Surat Al-Imran) 36:</span></strong><strong> I have named her Maryam, and I seek refuge with you for her and for her offspring (i.e. the Christ) from Satan, the outcast.&#8221; </strong><strong></strong></p>
<p><strong>+</strong><strong><span style="text-decoration:underline;">Imam al-Razy said in his tafsir (exegesis) of the word” the Christ</span></strong><strong>”: he was cleared from the sins &amp; transgressions by Gabriel’s wing at the time of his birth to protect him from Satan {Al-Razy tafsir (exegesis) part 3 page 676)</strong></p>
<p><strong>+</strong><strong><span style="text-decoration:underline;">Narrated Abu Hurairah:</span></strong><strong> {I heard the prophet of Allah peace upon him said: every newborn from Adam‘s offspring has been touched by Satan at the time of his birth so he yelled screaming from his touch except Maryam (Mary) &amp; her son}</strong></p>
<p><strong>+</strong><strong><span style="text-decoration:underline;">In Sahih Al-Bukhari:</span></strong><strong> each son of Adam is stabbed by Satan’s finger when he is born except Iesa son of Maryam, when he (Satan) tried to stab him he stabbed in the curtain (i.e. he did not cause him any harm)</strong></p>
<p><strong>From this, it is clear that the Christ is the only </strong><strong>innocent &amp; pure person who </strong><strong>has not been touched by Satan, so how Imam Al-Baydawy dared to say :”</strong><strong> </strong><strong>I will amortize you from the lusts which hinder you from going to heaven”</strong></p>
<p><strong>So the </strong><strong>metaphorical</strong><strong> meaning claimed by the respected Imam Al-Baydawy is far from truth, he will be left with what he suggested about the real death of the Christ saying:</strong><strong> “</strong><strong>God put him to death for seven hours then he raised him to heaven that what the Christian said”</strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Fourthly: the verity of the Christ death:</span></strong></p>
<p><strong>Actually in spite of the contradiction of the Islamic annotators in determining the duration of the Christ death, but  they are close to the verity concerning what was mentioned in the exegesis (tafsir) of Ibn Kathir: narrated Idris he said: the Christ died for three days then he was revived by God &amp; raised up “</strong></p>
<p><strong>In order to know the verity of the Christ death fully away from the confusion &amp; doubts of Islamic annotators, we have to go back to the holy bible following the commandment of the noble quran itself as it says in:</strong></p>
<p><strong>+</strong> <span style="text-decoration:underline;">Jonah chapter (Surat Yunus)<strong> 94</strong></span>: “So if you are in doubt concerning that which we have revealed unto you, then ask those who are reading the book before you….”</p>
<p><strong>+<span style="text-decoration:underline;">The Bees chapter (Surat An-Nahl) </span></strong><strong><span style="text-decoration:underline;">43</span></strong><strong>:” </strong>And we sent not before you any but men, whom we inspired. So ask of those who know the Scripture, if you don’t know” &amp; the same verse also mentioned in <strong><span style="text-decoration:underline;">The Prophets chapter (Surat Al-Anbiya&#8217;) 7</span></strong></p>
<p><strong>+ <span style="text-decoration:underline;">It was mentioned in the exegesis (tafsir) Al-Galaleen (page 357):</span></strong><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong>those who know the Scripture are the scholars in the torah (Pentateuch) &amp; gospel (Bible) &amp; in his saying “if you don’t know “meaning that the people of the Scripture know it”</p>
<p>Following the commandment of the noble quran, we will clarify for those who don’t know the<strong> verity of the Christ crucifixion and death &amp;  to those also who are in doubt concerning this matter, so let us clarify this from the holy bible &amp; from the history:</strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">First; from the holy bible:</span></strong></p>
<p><strong>We have discussed before the testimony of the holy bible about crucifixion of the Christ, now we will mention the testimony of the holy bible on;</strong></p>
<ul>
<li><strong><span style="text-decoration:underline;">The Christ death:</span></strong></li>
</ul>
<p><strong>1)<span style="text-decoration:underline;"> John 19:33 -35</span> :”but when they came to Jesus, and saw that he was already dead, they didn&#8217;t break his legs.( as the two criminals) However one of the soldiers pierced his side with a spear, and immediately blood and water came out. He who has seen has testified, and his testimony is true. He knows that he tells the truth, that you may believe”. </strong></p>
<p><strong>2) <span style="text-decoration:underline;">Romans 6:8</span>” for while we were yet weak, at the right time Christ died for the ungodly. ..But God commends his own love toward us, in that while we were yet sinners, Christ died for us.” </strong></p>
<p><strong>3)</strong> <strong><span style="text-decoration:underline;">Romans 8:34</span></strong><strong>: Who is he who condemns? It is Christ who died, yes rather, who was raised from the dead”</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>   &amp; there are a lot of verses explaining that the Christ died for the sinners </strong></p>
<p><strong>    Also </strong><strong>the holy bible testified on;</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<ul>
<li><strong><span style="text-decoration:underline;">Resurrection of the Christ :</span></strong></li>
</ul>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p><strong>1) <span style="text-decoration:underline;">Act 2:32</span> “This Jesus God raised up, to which we all are witnesses.”</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>2) <span style="text-decoration:underline;">Mar 16:1-6</span> “ When the Sabbath was past, Mary Magdalene, and Mary the mother of James, and Salome, bought spices, that they might come and anoint him. Very early on the first day of the week, they came to the tomb when the sun had risen. They were saying among themselves, &#8220;Who will roll away the stone from the door of the tomb for us?&#8221; for it was very big. Looking up, they saw that the stone was rolled back. Entering into the tomb, they saw a young man sitting on the right side, dressed in a white robe, and they were amazed. He said to them, &#8220;Don&#8217;t be amazed. You seek Jesus, the Nazarene, who has been crucified. He has risen. He is not here. Behold the place where they laid him! </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>3)  <span style="text-decoration:underline;">1Co 15:3-8</span>;”  For I delivered to you first of all that which I also received: that Christ died for our sins according to the Scriptures,  that he was buried, that he was raised on the third day according to the Scriptures, and that he appeared to Cephas ( peter) , then to the twelve. Then he appeared to over five hundred brothers at once, most of whom remain until now, but some have also fallen asleep. Then he appeared to James, then to all the apostles, and last of all, as to the child born at the wrong time, he appeared to me also”</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">Second; </span></strong><strong><span style="text-decoration:underline;">the testimony of the archaeology &amp; history</span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">We have mention before the</span></strong><strong><span style="text-decoration:underline;"> testimony of the archaeology &amp; history</span></strong></p>
<p><strong> On crucifixion of the Christ, now we will clarify from it also that the Christ verily was killed &amp; he died &amp; resurrected alive from death:</strong></p>
<p><strong>1)</strong><strong> 1) The archaeologists discovered the original verdict issued by </strong><strong>Pontius Pilate, the governor of Judea to crucify the Christ: It is a yellowish brassy slat pleaded in the Hebrew language</strong></p>
<p><strong>  It was discovered in the year 1280 in the city of Aquella, a district of Napoli during the search for the Romanian relics</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;">The text of the verdict issued by</span></strong><strong><span style="text-decoration:underline;"> Pontius Pilate on Jesus the Nazarene, to be executed crucified:</span></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration:underline;"> </span></strong></p>
<p><strong>{In the seventeenth year of the reign of the emperor Tiberius Caesar, corresponding to the twenty fifth of azar (March) in the holy city of Jerusalem in the high priesthood of the great rabbis Annas and Caiaphas, and the verdict of Pontius Pilate the governor, sitting for adjudgment in the house of protorin keenest on Jesus the Nazarene sentenced to death crucified based on the numerous obvious testimonies given by the people that Jesus the Nazarene is:</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>First      : he is a deceiver driving people to aberration </strong></p>
<p><strong>Second:  he is inciting people on riot &amp; agitation</strong></p>
<p><strong>Third     : he is an enemy of the law  </strong></p>
<p><strong>Fourth   ; he proclaim himself the son of God</strong></p>
<p><strong>Fifth       : he proclaim himself the king of Jews</strong></p>
<p><strong>Sixth      ; he entered the temple in a great multitude carrying palms </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Therefore Pontius Pilate is commanding Coninus Cornelius ,the centurion to bring Jesus to the place set forth for his execution &amp; he has also to deter anyone who is violating the execution of this verdict whether he is rich or poor } </strong></p>
<p><strong>2) This is confirmed by what was mentioned in the Talmud, Amsterdam edition on 1643, in the chapter of Sanhedrim, page 43, as it was said that:</strong></p>
<p><strong>{Jesus was crucified one day prior to the Passover; he was killed as he was a warlock aiming to deceive Israel} </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>3) Yousifus, the Jewish historian, who was contemporary to the apostles, also wrote in the third chapter {Jesus lived as a wise man, he proclaimed to be the messiah, when he was adjudged by Pontius Pilate, and sentenced for crucifixion because of the complaints of our nation leaders, those who were before believing in him remained, as he reappeared alive in the third day, those Christians who took their name after him are still present} </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>4) the testimony of Tasitus , the roman historian , who documented the events of the roman empire, from the death of Augustus  Caesar, on year 14 A.C, to the death of neuron , on year 68 A.C, he said about the Christ { there was a group of people , named in the public Christians, taking their name from the Christ , their leader, who was killed as guilty in the reign of Tiberius, when Pontius Pilate was the governor } </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>5) The writings of the idolatrous philosopher Celsus, who wrote against the Christian creed, concerning divinity of the Christ, he said { If the Christ believers are true, how one of them denied him , how the other one betrayed him, pushing him to death &amp; how they worship a crucified Christ } </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>6) The famous philosopher martyr Youstinus &amp; the great scholar tirtilianus, from the church leaders in the second Gregorian century documented that the verdict of Pontius Pilate to crucify the Christ is saved in the records of the roman empire in Rome </strong></p>
<p><strong>{Ante Nicene Fathers Vol. 1 P160}</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong>So beloved we have seen the answer of the challenge of “They</strong><strong> didn’t kill him but God raised him to him” we have discussed </strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
<p align="right"><strong>1) The contradiction between the utterances of Islamic scholars in the exegesis of the meaning of death whether a real or metaphorical </strong></p>
<p><strong>2) Their contradiction regarding the duration of the Christ death </strong><strong>; three hours, seven hours or three days </strong></p>
<p><strong>3) The Testimony of the holy bible &amp; history on the death, crucifixion &amp; resurrection on the third day of the Christ,</strong></p>
<p><strong>Concerning the </strong><strong>contradiction between what was mentioned in </strong><strong><span style="text-decoration:underline;">The women chapter (Surat An-Nisa’) 157</span></strong><strong>: “they crucified him not, but </strong><strong>it appeared so to them</strong><strong>, they killed him not, they have no certain knowledge, But Allah raised up unto Himself, “I mean the contradiction with the rest of the quran verses testifying the Christ death, we will handle it in the next book, if God permits. So see you later</strong></p>
<p style="text-align:center;"><strong> +++</strong></p>
<p><em>Quelle:</em> http://www.fatherzakaria.net/</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p align="right"><strong> </strong></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Fest Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel / On this day Our Lady of Mount Carmel</title>
		<link>http://karmelblume.wordpress.com/2009/07/16/unsere-liebe-frau-vom-berge-karmel/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 16:33:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karmelblume</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karmelitisches]]></category>
		<category><![CDATA[Katholisches]]></category>
		<category><![CDATA[Marianisch-Mariologisches]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute feiert die Kirche das Fest (bzw. den Gedenktag) Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel. Allen, die es mitfeiern, herzliche Segenswünsche!


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			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><em>Heute feiert die Kirche das Fest (bzw. den Gedenktag) Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel. Allen, die es mitfeiern, herzliche Segenswünsche!<br />
</em></p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://karmelblume.wordpress.com/2009/07/16/unsere-liebe-frau-vom-berge-karmel/"><img src="http://img.youtube.com/vi/hGoOna9VNjE/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
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	</item>
		<item>
		<title>Wege zur Lösung von Problemen</title>
		<link>http://karmelblume.wordpress.com/2009/07/15/wege-zur-losung-von-problemen/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 18:08:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karmelblume</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erbauliches]]></category>
		<category><![CDATA[Ethisches/ Moralisches]]></category>
		<category><![CDATA[Ostkirchliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder Mensch kann Problemen begegnen, aber das Wichtige dabei ist, wie man mit ihnen fertig wird und eine Lösung findet. Manche suchen eine gewalttätige Lösung des Problems, ob mit materieller Gewalt oder Gewalt mit Worten und Taten, indem sie erbost zu jemandem sprechen, der ein Problem verursacht hat, indem sie Gewalt anwenden und laut werden; [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=karmelblume.wordpress.com&blog=5342987&post=4194&subd=karmelblume&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><div id="attachment_4195" class="wp-caption alignright" style="width: 227px"><img class="size-medium wp-image-4195" title="labyrinth of chartres" src="http://karmelblume.files.wordpress.com/2009/07/labyrinth-of-chartres.jpg?w=217&#038;h=300" alt="Labyrinth in der Kathedrale von Chartres" width="217" height="300" /><p class="wp-caption-text">Labyrinth in der Kathedrale von Chartres</p></div>
<p>Jeder Mensch kann Problemen begegnen, aber das Wichtige dabei ist, wie man mit ihnen fertig wird und eine Lösung findet. <em><strong>Manche suchen eine gewalttätige Lösung des Problems,</strong></em> ob mit materieller Gewalt oder Gewalt mit Worten und Taten, indem sie erbost zu jemandem sprechen, der ein Problem verursacht hat, indem sie Gewalt anwenden und laut werden; mit Leuten in Streit zu geraten, kann zum Verlust von Freundschaft und Liebe führen.</p>
<p><em><strong>Ein anderer wird vielleicht ein Problem lösen, indem er seine Autorität benutzt, Anweisungen gibt und Verbote ausspricht.</strong> </em>Solch ein Verhalten findet sich zwischen einem Vater und seinen Kindern, einem Ehemann und seiner Frau oder einem Arbeitgeber und seinen Beschäftigten.</p>
<p>Es ist leicht, Autorität zu benutzen; sie kostet nichts. Doch die Reaktionen auf Autorität können am Ende wieder zu Gewalt führen. Autorität kann dazu führen, daß man sich gegen die Autorität auflehnt; oder wenn das Problem an der Oberfläche gelöst wird, bleibt es zumindest im Herzen selbst, in den Gefühlen und zwischenmenschlichen Beziehungen weiter bestehen.</p>
<p><span id="more-4194"></span></p>
<p><em><strong>Einige neigen dazu, den Problemen auszuweichen und sehen darin die Lösung.</strong></em> Sie stellen sich dem Problem nicht, sondern versuchen, es vor sich herzuschieben, das Problem fernzuhalten oder ihm auszuweichen. Das ist keine Lösung. Das Problem wird nach einiger Zeit wiederkommen, den Menschen beunruhigen und weiter ungelöst im Raum stehen.</p>
<p><em><strong>Andere versuchen ein Problem zu lösen, indem sie es ignorieren.</strong></em> Man kann sich einreden, es gäbe kein Problem. Man verschließt die Augen und denkt, man würde das Problem nicht mehr sehen und ihm dadurch entgehen. Das Problem wird aber nichtsdestoweniger da sein, nur daß man nicht mehr davon spricht, daran denkt oder sich mit ihm beschäftigt.</p>
<p><strong><em>Aber für jedes Problem gibt es verschiedene Lösungen</em> </strong>durch angemessenes und ruhiges Nachdenken und durch Weisheit, so wie König Salomo im allgemeinen die Probleme löste, die sich ihm stellten und denen er gegenüberstand. Ein Problem kann durch Gebet gelöst werden, indem man es Gott darlegt, manchmal auch durch Fasten und Messen, wie es die Heiligen zu tun pflegten. Obwohl manche Probleme eine schnelle Entscheidung brauchen, so sollten doch andere wiederum durch Geduld und Ausdauer gelöst werden.</p>
<p><em><strong>Es ist nicht richtig, ein Problem zu lösen, indem man ein anderes schafft.</strong></em> Ebensowenig ist es angemessen, ein Problem zu lösen, indem man jemandem Unrecht tut oder ungeistliche Mittel verwendet, so wie manche ihre Probleme mit Lügen oder listigen Wegen angehen, Umwege wählen oder Tricks und Täuschung von Menschen anwenden.</p>
<p style="padding-left:60px;"><em>Quelle: </em>Worte zum geistigen Gewinn , Teil 1,  von S. H. Papst Schenuda III., Abbassia Kairo-Ägypten 1993, S. 23 f<em>.</em></p>
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